Ich war eigentlich nach der ersten Folge angefixt, weil sowohl die Welt als auch das Storytelling überzeugt haben:
Übergeordnet hast du den nazi/Japan Konflikt in den geteilten Staaten, in der Mitte so ne Art Safe Zone und untergeordnet hast du gleich von Anfang an irgendeine Art Spion/Resistence Situation die aber komplexer ist, als man vermutet. Der John Smith ist trotz "böser Seite" ein ziemlich interessanter, gut gespielter Charakter. Teilweise ist die historische Seite auch sehr sorgfältig gewählt - Hitler hat Parkinson, Alte Leute werden verbrannt und man hat schon 1963 Farbfernsehen, weil die Nazi-Technologie so "fortschrittlich" ist. In der Welt steckt mehr Detail, als man denkt, habe auch schon lange in keiner Serie japanischen Selbstmord Seppuku so akkurat dargestellt gesehen. Ist halt die Frage, wieviel Philip K. Dick da vorgelegt hat, das Buch ist ja glaube ich auch schon 1964 oder so erschienen und hat nen ganz guten Preis dafür gewonnen.
Serie hat mir sehr, sehr gut gefallen, auch wenn gewisse Dinge bestimmt gut random sind und Leute stören könn(t)en.
Greets