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Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Original von CAZcadeur
Mir kamen auch Zweifel, ob Winding Refn das genau so beabsichtigt & schon beim Filmen geplant hatte.
Werd mir "Drive" demnächst mal wieder geben, ebenso seine anderen Filme.

Ich glaube wirklich bewusst plant man sowas nicht. Da steht wohl kaum im Drehbuch, in welcher ecke der Kopf sein soll, aber ein guter Regisseur hat es eben im Gefühl wie sich die Objekte im Bild bewegen müssen, damit es am Ende eine bestimmte Wirkung entfaltet. Wenn man dann versucht zu analysieren, kann man dieses Gespühr auf solche Dinge herunterbrechen.

Drive ist einfach ein geiler Film:f_love:.


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docsanchez
Beigetreten: 03.08.2007
Elite Grinder

haha der lynch part von dem Superbowl vid mit dem plötzlichen Rückwärtsgesprochenen


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Birdman

Tue mich schwer mit einer Benotung - aus technischer Sicht war das absolut kühl, diese ellenlangen Szenen mit gut versteckten Cuts, schöner Kameraführung und überzeugenden Dialogen. Das ganze vermittelt dann auch eine gewisse Dynamik, wenn z.B. neue Charaktere in die Szene kommen und die Kamera dann mit denen mitgeht und die Drehorte so gewechselt werden. Also aus technischer und auch schauspielerischer Sicht wirklich gelungen aber die Story hat mich leider irgendwie überhaupt nicht gepackt und das ist schade. Fand auch die Filmmusik (nur Drums) eher nervig und extrem pseudokünstlerisch.

Whiplash 8.5/10

JK fucking Simmons reguliert so hart, völlig zu Recht für den Oscar nominiert und fand seine Leistung auch deutlich besser als die seines direkten Oscarkontrahenten Edward Norton in Birdman.

Boyhood 5/10

Was für ein beschissener Drecksfilm, der Anfang war noch okay aber spätestens ab der Mitte hab ich mich gefragt warum ich mir das überhaupt anschaue, selten so ein uninspirierten Plot gesehen, wie kann man 12 Jahre in den Dreh eines Film stecken und dann so etwas rauskotzen? Unglaublich. Der Protagonist wird, als er ins Teeniealter kommt auch unfassbar unsympathisch, so dass man den gesamten Film einfach nur hasst, weiß nicht ob das die Absicht des Regisseurs war, wenn ja well done. Die Nebendarsteller überzeugen allerdings... Ethan Hawke und Patricia Arquette holen wirklich ne Menge raus. Die Punkte gibts für das Filmprojekt ansich und die gute Leistung der Nebendarsteller.

Capote 7/10

Philip Seymour Hoffman spielt den berühmten und sehr speziellen Truman Capote. Der Film behandelt die Geschichte zur Entstehung seines Buches "In Cold Blood", das auf einem wahren Kriminalfall basiert, in den auch Capote mehr oder minder involviert ist, er entwickelt nämlich Sympathie für die Verbrecher, die er immer wieder im Knast besucht und auch während der juristischen Prozesse unterstützt. PSH hat für die Rolle alles gewonnen, was man so als Schauspieler gewinnen kann und das vollkommen zurecht.

Flickering Lights 8/10

Trockene dänische Gangsterkomödie von feinsten. Für Liebhaber des Genres sicher ein Klassiker.


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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008
PokerStrategist

Topkek, da du der einzige bist dessen birdman und boyhood Wertungen sich ziemlich stark mit meinen überschneiden, werde ich mir auf deine Empfehlung hin als nächstes Whiplash ansehen :f_drink:


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Original von pakm0n
Topkek, da du der einzige bist dessen birdman und boyhood Wertungen sich ziemlich stark mit meinen überschneiden, werde ich mir auf deine Empfehlung hin als nächstes Whiplash ansehen :f_drink:

Gefällt ,glaube ich, auch nicht jedem. Ist an einigen Stellen sehr übertrieben dargestellt und ansonsten ist die Story auch sehr straight. Aber JK Simmons hat mich wahrlich umgehauen.


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kelric
Beigetreten: 16.11.2007
PokerStrategist

The Mighty Ducks (1992) - 6,5/10
Kurfassung Inhalt:

Spoiler

- Film über einen Anwalt der Community-Arbeit in seinem alten Heimat abhalten muss wegen DUI und eine Kinder-Eishockeymannschaft coached.

Film ist ein durchaus unterhaltsamer Kinderfilm. Als Sport-Film-Klassiker musste ich ihn mir anschauen und hab es auch nicht bereut. Typisch Disney kann man den Ausgang schon vorhersehen, die Emotionen werden auf recht einfache aber effektive Weise überzeugt und Emilio Estevez nimmt man seine Rolle durchaus ab. Hab mich sogut unterhalten gefühlt, dass ich danach direkt ...

The Mighty Ducks II (1994) - 5,0/10
... angemacht habe. Kommt imho nicht ansatzweise an den ersten Teil ran. Charakter wirken noch platter als im ersten Teil und auch noch wesentlich mehr konstruiert. Wesentliche Story-Elemente aus dem ersten Teil wurden einfach nicht weiterverfolgt,

Spoiler

- was ist denn aus der Beziehung von Gordon und der Mutter von Charlie geworden? War nur kurz angesprochen und wirklich überzeugend kam das nicht rüber.

die Kids sind irgendwie nicht mehr so cool gewesen :f_eek: und hat sich auch noch wesentlich platter angefühlt als Teil 1. Insgesamt eher ungustiös.

Danach direkt noch als Superbowl-Vorbereitung

Any given Sunday (1999) - 7/10
nachgeschoben. Fühle mich jetzt verpflichtet, wenigstens nen halben Punkt mehr zu geben, als bei TMD1. Jamie Foxx spielt seine Rolle durchaus glaubwürdig genau wie Al Pacino als alternder Coach. Insgesamt hat der Film es aber nicht geschaft die großen Emotionen bei mir aufzubauen, die ich erwarte wenn ich einen Sportfilm sehe. So war mir der Ausgang des Filmes auch relativ egal. Wenn man den Film hauptsächlich als Drama sieht, so könnte es schon sein, dass man auch noch nen halben Punkt mehr geben kann.
Besonders gestört hat mich btw die Kamera-Führung. Da wurde teilweise sekundenlang der Ball in der Luft gefilmt nur um dann in einem Sekundenbruchteil beim Receiver anzukommen?? Am Anfang hat mich (die sicherlich gewollt) wacklige Kamera auch sehr irritiert.


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Zitat
CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder
Spoiler

Original von kelric
The Mighty Ducks (1992) - 6,5/10
Kurfassung Inhalt:

Spoiler

- Film über einen Anwalt der Community-Arbeit in seinem alten Heimat abhalten muss wegen DUI und eine Kinder-Eishockeymannschaft coached.

Film ist ein durchaus unterhaltsamer Kinderfilm. Als Sport-Film-Klassiker musste ich ihn mir anschauen und hab es auch nicht bereut. Typisch Disney kann man den Ausgang schon vorhersehen, die Emotionen werden auf recht einfache aber effektive Weise überzeugt und Emilio Estevez nimmt man seine Rolle durchaus ab. Hab mich sogut unterhalten gefühlt, dass ich danach direkt ...

The Mighty Ducks II (1994) - 5,0/10
... angemacht habe. Kommt imho nicht ansatzweise an den ersten Teil ran. Charakter wirken noch platter als im ersten Teil und auch noch wesentlich mehr konstruiert. Wesentliche Story-Elemente aus dem ersten Teil wurden einfach nicht weiterverfolgt,

Spoiler

- was ist denn aus der Beziehung von Gordon und der Mutter von Charlie geworden? War nur kurz angesprochen und wirklich überzeugend kam das nicht rüber.

die Kids sind irgendwie nicht mehr so cool gewesen :f_eek: und hat sich auch noch wesentlich platter angefühlt als Teil 1. Insgesamt eher ungustiös.

Danach direkt noch als Superbowl-Vorbereitung

Any given Sunday (1999) - 7/10
nachgeschoben. Fühle mich jetzt verpflichtet, wenigstens nen halben Punkt mehr zu geben, als bei TMD1. Jamie Foxx spielt seine Rolle durchaus glaubwürdig genau wie Al Pacino als alternder Coach. Insgesamt hat der Film es aber nicht geschaft die großen Emotionen bei mir aufzubauen, die ich erwarte wenn ich einen Sportfilm sehe. So war mir der Ausgang des Filmes auch relativ egal. Wenn man den Film hauptsächlich als Drama sieht, so könnte es schon sein, dass man auch noch nen halben Punkt mehr geben kann.
Besonders gestört hat mich btw die Kamera-Führung. Da wurde teilweise sekundenlang der Ball in der Luft gefilmt nur um dann in einem Sekundenbruchteil beim Receiver anzukommen?? Am Anfang hat mich (die sicherlich gewollt) wacklige Kamera auch sehr irritiert.

Da werden Kindheitserinnerungen wach ...

"Mighty Ducks" damals geliebt - auf der Eisbahn immer im Anaheim-Jersey die Tricks & Spielzüge nachzumachen versucht. :roto2:
Und wegen "An jedem verdammten Sonntag" ( :rolleyes: ) mal bei 'nem Football-Probetraining mitgemacht, dabei ist es dann aber auch geblieben. :badteeth:

Pacino brüllt darin so grandios wie immer rum, OST auch sehr fein.


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uNiQuEStYLe
Beigetreten: 28.11.2006
PokerStrategist

Original von TopKek

Whiplash 8.5/10

JK fucking Simmons reguliert so hart, völlig zu Recht für den Oscar nominiert und fand seine Leistung auch deutlich besser als die seines direkten Oscarkontrahenten Edward Norton in Birdman.

"Not quite my tempo.." :f_love:

Schauspielerische Leistung von ihm wirklich verdammt stark. Fand die Story jetzt auch nicht soo straightforward wie man es von ähnlichen Filmen gewohnt ist. Hatte schon ein paar Sachen drin die ich ziemlich originell fand.

Spoiler

z.B als er am Ende nochmals sein Date anruft und Sie ihm mitteilt dass sie evt. mit ihrem Freund kommt :) oder allgemein die letzten 20 Minuten, das war schon alles ziemlich intensiv & unerwartet was so ablief


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HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder
storge
Beigetreten: 09.08.2005
Oldschool Grinder

Ich finde Birdman auch nicht so überragend, wie es der aktuelle (Oscar-)Hype vermuten lässt. 7-7,5/10

Mir gefällt das Ende nicht so gut ( http://www.slashfilm.com/birdman-ending-analysis-discussion/).

Spoiler

Ich verstehe vor allem nicht, wieso er nur seine Nase trifft (Inkompetenz? Absicht?) und wieso er nur einen Tag später schon wieder mit "neuer" Nase aufwacht.


Antwort
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RhyminSimon
Beigetreten: 23.08.2006
Oldschool Grinder

Original von storge
Ich finde Birdman auch nicht so überragend, wie es der aktuelle (Oscar-)Hype vermuten lässt. 7-7,5/10

Mir gefällt das Ende nicht so gut ( http://www.slashfilm.com/birdman-ending-analysis-discussion/).

Spoiler

Ich verstehe vor allem nicht, wieso er nur seine Nase trifft (Inkompetenz? Absicht?) und wieso er nur einen Tag später schon wieder mit "neuer" Nase aufwacht.

Habe auch gerade Birdman gesehen. Ist ein sehr interessanter Film, der in einem tollen Stil gefilmt wurde und viel Spielraum für Interpretationen bietet und den Zuschauer somit beschäftigt.
http://www.imdb.com/title/tt2562232/board/thread/239206350 Diese Interpretation des Films und des Endes finde ich auch nicht schlecht!


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otb11
Beigetreten: 05.08.2009
PokerStrategist

Baymax

War wirklich beeindruckt wie sich die Animationsfilme weiterentwickelt haben. Es sind wirklich Filme, die nicht nur für Kinder gemacht werden. Hat mich emotional berührt, war sehr witzig und die Story war auch ok.
7,5/10


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CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Apropos Animationsfilme ... schaue die effektiv gar nicht, brauche nun allerdings ein paar ähnlich Gute wie "Drachenzähmen leicht gemacht 2 (How To Train Your Dragon)" - irgendwelche Tipps?


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AVIRA266
Beigetreten: 22.07.2008
PokerStrategist

Ich einfach unverbesserlich fand ich ganz gut.
Der neue von Monster AG fand ich auch ganz gut.


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HAVVK
Beigetreten: 29.12.2005
Oldschool Grinder

Wall-E auf jeden Fall

und nachdem ich mal

http://www.moviepilot.de/filme/beste/genre-animationsfilm

als Anregung überflogen hab hier meine weiteren Favoriten:

3. Chihiros Reise ins Zauberland
11. Ratatouille
13. Findet Nemo
22. Die Unglaublichen - The Incredibles

und zumindest den Platz 2 (Mary & Max) werd ich mir mal noch anschauen müssen :)


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Nikinho9
Beigetreten: 31.08.2007
Elite Grinder

Mary & Max ist aber eher depri etc als n lustiger animationsfilm - ist aber spitze


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Original von Nikinho9
Mary & Max ist aber eher depri etc als n lustiger animationsfilm - ist aber spitze

Harvey Krumpet ist hier vielleicht noch zu nennen - ein herausragender Anikurzfilm vom selben Macher.


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CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Ok, dank euch - reicht mir vorerst.


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Binipoker
Beigetreten: 21.08.2007
PokerStrategist

..


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lifeiscrazy
Beigetreten: 27.07.2007
Elite Grinder

Original von tobbeyy
John Wick gestern gesehen.

Fand ich sehr gut, man bekommt genau das, was man erwartet. Schön choreographiertes Rumgeballere vor ner Rache - Geschichte. Besonders gefallen hat mir die gesamte Optik des Films und der Soundtrack

7/10.

Hab ihn mir auch mal angesehen und mochte teilweise die Atmosphäre. Hätte für meinen Geschmack auch noch mehr Surrealismus vertragen. Gab auch einige Sachen die mich gestört haben und mehr als 7/10 hat er deshalb nicht verdient. Wer Filme wie : Drive, Eastern Promises, A History of Violence gut fand, sollte den Film auch mögen.

Dann noch Birdman angeschaut. Ich war völlig ohne Erwartungen, hatte auch nichts vorher über den Film gelesen, außer das er einige Oscars bekommen hat. Habe ihn nach 50 Minuten ausgemacht, weiß nicht ich war einfach nur gelangweilt und vielleicht fehlt mir etwas um das grandiose an dem Film zu empfangen. Geb ihm irgendwann vielleicht nochmal eine zweite Chance.


Antwort
Zitat
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