Unbrocken
Der dreifach Oscarnominierte Film, versprach zumindest vom Trailer und der Geschichte eine solide Blockbuster Unterhaltung, nur leider wurde ich schwerlich enttäuscht. Der Film plätschert einfach 2 Stunden vor sich hin, ohne jegliche Spannung, ohne jegliche Dramatik zu erzeugen und schafft es sogar noch irgendwie keinerlei Emotionen zu wecken und dass obwohl die Geschichte hierfür eigentlich prädestiniert ist.
Das liegt zum einen daran, dass wirklich jegliche Situation, die etwas Dynamik erzeugen könnte bereits im Vorfeld verblassen wurde (Poster, Trailer, Werbung),
und zum anderen, dass der Film im Endeffekt nur aus Pathetik (und das nicht im Sinne von leidenschaftlich) besteht.
Normalerweise würde ich diesen Film, aufgrund der tollen Bilder, die er unbestreitbar bietet und auch aufgrund der eigentlich ansprechenden handwerklichen Machart, mit 4-5 bewerten.
Vergleiche ich den Film aber mit anderen Filmen in diesem Genre, wie u.a. Jakob the Liar, der selbst für amerikanische Kriegsfilme extremen Pathetik, der eher geringen Realitätsliebe und dass die fünfzeilige Hintergrundinformation, auf Wikipedia zu diesem Film interessanter ist, als der Film selbst, finde ich 3 von 10 doch passender.
3/10












