Mal ganz einfach gesagt, auch wenn es so vielleicht nicht ganz stimmt.
Eine Firma geht an die Börse und wird zur Aktiengesellschaft.
Wem gehört dann die Aktiengesellschaft? Mal davon ausgegangen, dass es nur ganz normale Aktien gibt, wir wollen nicht zwischen Vorzugsaktien, Stammaktien und was es alles gibt unterscheiden.
Z.B.
Aktionär A kauft 30% der Aktien
Aktionär B kauft 40% der Aktien
und der Rest, also 30%, wird von Kleinaktionärin gekauft.
Gehört die Aktiengesellschaft jetzt zu 30% Aktionär A, zu 40% Aktionär B und zu 30% den Kleinaktionären in Summe?
Alle Aktien, die von einer Firma verkauft werden, werden doch zu Eigenkapital der Firma?
Z.B. eine Firma verkauft 100% aller Aktien und bekommt dafür 10 Millionen Euro bei einem Aktienkurs von 100 Euro. Also hat die Firma 10 Millionen Eigenkapital dazubekommen, wenn man die ganzen anderen Kosten nicht berücksichtigt.
Wenn jetzt aber der Aktienkurs auf 500 Euro pro Aktie steigt, dann hat das doch keine Auswirkungen mehr auf das Vermögen der Aktiengesellschaft? Also durch den Kursanstieg der schon verkauften Aktien verändert sich das Eigenkapital der Aktiengesellschaft nicht mehr. Stimmt das so?
Mir ist klar, dass man das wohl irgendwo nachlesen kann, aber da es hier viele gibt, die Ahnung davon haben, kann ja wer, der fünf Minuten Zeit hat, mich unwissenden aufklären.