Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Arbeitslosengeld II - Wohnsituation

26 Beiträge
13 Benutzer
0 Reactions
1,621 Ansichten
annobln
Beigetreten: 29.07.2007
Oldschool Grinder

Also ich finde das in diesem Fall moralisch völlig ok. Wenn es wirklich nur 3-4 Monate sind für die Jobsuche nach dem Studium. Im Prinzip kann er sich eine eigene Wohnung nehmen + Erstausstattung + Hartz 4 Satz etc. pp. Da finde ich diese Übergangslösung wesentlich besser. Klar ist es laut Gesetz eigentlich Betrug. Aber wenn er sich die eigene WOhnung nehmen würde (was er de facto machen würde) die ihm ab 25 zusteht, dann würde er dem Staat noch viel viel mehr kosten. Allein die Krankenkasse ist schon enorm teuer + Fixkosten etc. Wenn da die Freundin unter 1300 Euro verdient, dann wird das kaum klappen. Und für die 3 Monate gleich ausziehen aus der Bude, um danach wieder in diese einzuziehen würde auch kaum jemand für sinnvoll erachten. Ich finde gerade für Studenten sollte eine Übergangslösung gefunden werden für sagen wir mal 6 Monate, wo wenigstens die KK bezahlt wird.


Antwort
Zitat

ps: sie arbeitet jetzt schon 2 jahre und glaub mir sie hat die hartz4 kohle schon 4-fach an den staat an steuern zurückgezahlt...

naja, das rechne lieber nochmal nach. ca. 1,4k gesamt kosten für 1 monat H4
bei 30-60€ av-beitrag/monat, je nach verdienst.

selbst wenn man die komplette lohnsteuer dazu nimmt wirds schon eng.
wenn sie 7k brutto verdient hab ich nix gesagt ;)

€: kontrolliert eigentlich jemand die ganzen "schwulen" männer "wgs"? was ist mit gleichberechtigung?

ja das wird gemacht. hab ich schon öfter erlebt das 2 typen in einer wohnung, ab einen bestimmten alter, als bedarfgemeinschaft eingestuft werden.
2er wg mit zwei männern ü30 ist sehr verdächtig bei denen.eigentlich immer wenn nur 2 zusammen wohnen.


Antwort
Zitat
PokerAss0815 Themenstarter
PokerAss0815
Beigetreten: 18.09.2007
PokerStrategist

Leute Leute, was geht denn hier plötzlich ab?

@annobln hatte nicht vor hier rumzulügen. Wohnen zusammen und haben auch ein Schlafzimmer. Mir geht es nur darum, dass ich nicht wirklich so fest mit ihr zusammen bin, als dass sie für mich finanziell einstehen sollte. Wer weiß, was in ein paar Monaten ist. Dann sind ihre Ersparnisse weg und ich auch? Hatte das nur so im OP geschrieben, weil eh klar war, dass 2 Schlafzimmer nötig sind und wie ich gelesen hab noch einige andere Sachen.

klar ist das richtig, wenn ihr sagt, "Sozialbetrug".
Hatte das letzte halbe Jahr von "nichts" gelebt. Hab Schulden gemacht, weil ich zu stolz (blöd) war Hartz4 zu beantragen.

Nehme mir jetzt einfach mal dasRecht raus Hartz4 zu nehmen, um ein halbes Jahr zu überbrücken und alles wieder in geregelte Bahnen zu bekommen


Antwort
Zitat
Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

lol was für geile comments hier

Die schlauen hartzen, die dummen zahlen selbst, machen womöglich noch Schulden oder gehen für 2.50/h arbeiten

Als ob die paar Hundert Euro was ausmachen...
Man kann es doch auch mal positiv sehen, würde op ausziehen müsste das Amt ne komplette Wohnung und Einrichtung finanzieren, so ist es billiger.
Und zudem kommt wieder mehr Geld in Umlauf und stützt die Wirtschaft, das ist besser für die Konjunktur und Wirtschaft als Hunderte Milliarden Euro Rettungspakete für Banken und Subventionen für Milliardenkonzerne :)

Alles eine Sache der Sichtweise


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von annobln
Also ich finde das in diesem Fall moralisch völlig ok. Wenn es wirklich nur 3-4 Monate sind für die Jobsuche nach dem Studium. Im Prinzip kann er sich eine eigene Wohnung nehmen + Erstausstattung + Hartz 4 Satz etc. pp. Da finde ich diese Übergangslösung wesentlich besser. Klar ist es laut Gesetz eigentlich Betrug. Aber wenn er sich die eigene WOhnung nehmen würde (was er de facto machen würde) die ihm ab 25 zusteht, dann würde er dem Staat noch viel viel mehr kosten. Allein die Krankenkasse ist schon enorm teuer + Fixkosten etc. Wenn da die Freundin unter 1300 Euro verdient, dann wird das kaum klappen. Und für die 3 Monate gleich ausziehen aus der Bude, um danach wieder in diese einzuziehen würde auch kaum jemand für sinnvoll erachten. Ich finde gerade für Studenten sollte eine Übergangslösung gefunden werden für sagen wir mal 6 Monate, wo wenigstens die KK bezahlt wird.

Man könnte sich auch einfach schon vorher bewerben, dannn braucht man gar keine Übergangsreglung ;-)

@OP:

Ist echt nicht gegen dich gemeint, aber Sozialbetrug ist einfach asozial, völlig egal, wie man moralisch dazu steht:-)

Du hast sogar noch ein Szenario genannt, wo es halbwegs akzeptabel ist(es wäre natürlich besser gewesen, wenn du direkt beantrag hättest und die wahrheit sagst, aber naja...ich sage mal, du warst in der situation, wo du das geld bekommen hättest und das es jetzt quasi mit verzug kommt ist noch okay).


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Original von FiftyBlume

Man könnte sich auch einfach schon vorher bewerben, dannn braucht man gar keine Übergangsreglung ;-)

lol Ja genau. Schon mal drüber nachgedacht, dass die Abschlussarbeit die wichtigste Referenz ist beim Bewerben? Vor allem wenn man einen bestimmten Weg einschlagen will, den man mit der Diplom-/Bachelor-/Masterarbeit begonnen hat? Gerade wenn man sich stark spezialisieren möchte, ist es wenig sinnvoll, erstmal "irgendwas" anzunehmen, weil der erste Job meist den weiteren Weg bestimmt. Und spezialisierte Stellen fallen nunmal nicht jeden Tag vom Himmel.

Selbst bei mir als Azubi war es damals so, dass alle erstmal ein Abschlusszeugnis sehen wollten. Als ich das hatte, ging es ganz fix mit der ersten Stelle, vorher ging gar nichts. Bei Hochschulabsolventen dürfte dieser Effekt noch um einiges stärker sein.


Antwort
Zitat
Teilen: