Kennt ihr Arero schon?
Was haltet ihr davon?
Für mich erscheint er ziemlich Nuts!
(Bin vom passiven investieren überzeugt)
Kennt ihr Arero schon?
Was haltet ihr davon?
Für mich erscheint er ziemlich Nuts!
(Bin vom passiven investieren überzeugt)
Finde das Konzept gut, was mich nur verwirrt ist ihr letzter Halbjahresbericht vom 30.06.2014:
https://www.dws.de/Produkte/Fonds/964/Downloads
Das sieht so aus, als hätten sie zu >87% deutsche Anleihen dringehabt?
Und das bei der (vernünftig erscheinenden) Zielgewichtung:
Aktien 60,0
- MSCI Europe 24,8
- MSCI North America 27,5
- MSCI Emerging Markets 37,9
- MSCI Pacific 9,9
Anleihen 25,0
Rohstoffe 15,0
Vielleicht bin ich nur zu doof dafür, aber das war -als ich mir das vor einigen Monaten mal anschaute- das, worüber ich gestolpert bin.
Findet da jemand nen longterm chart zu? Ich finde nur welche ab 2010, er ist aber 2008 aufgelegt worden.
Der Arero ist schon in zig Threads diskutiert worden. Warum hast du nicht gesucht, ob hier schon was gepostet wurde, wenn du wissen willst, ob der hier bekannt ist? Für jedes Produkt ein neuer Thread hilft auch nicht weiter.
Den Chart ab 2008 erhalte ich nur, wenn ich bei meinem Broker angemeldet bin.
Ja, das mit den heren Zielen und der Freiheit des Managements habe ich auch bemerkt:
Die Gewichtung der Anlageklassen basiert auf einem wissenschaftlich fundierten Konzept zur Vermögensanlage.
Das genügt anscheinend, um das Rebalancing auszuhebeln.
Damit verändert sich die Gewichtung der Assets im Depot ohne dass man das merkt bzw. ausgeglichen wird.
Original von Xantos
Finde das Konzept gut, was mich nur verwirrt ist ihr letzter Halbjahresbericht vom 30.06.2014:
https://www.dws.de/Produkte/Fonds/964/DownloadsDas sieht so aus, als hätten sie zu >87% deutsche Anleihen dringehabt?
Dabei handelt es sich um das Trägerportfolio. Die eigentliche Performance wird wie bei allen anderen Swap-ETF's über Tauschgeschäfte mit dem Swap-Kontrahenten dargestellt.
Bei Comstage ETF's findet man z.B. grösstenteils deutsche/europäische Bluechip Aktien im Trägerportfolio und zur Sicherung des Swap-Anteils Staatsanleihen der BRD. Siehe http://www.comstage.de/SiteContent/4/1/2/302/03/Trgerportfolio_02.04.2015_GER.pdf , http://www.comstage.de/SiteContent/4/1/2/302/09/Swap_Collateral_02.04.2015_GER.pdf und http://www.comstage.de/News/PressArticles.aspx?c=30229
So hat z.B ein Nikkei Swap-ETF oft gar keine japanischen Aktien und ein S&P 500 Swap-ETF keine amerikanischen Aktien im Sondervermögen.
Ob das jetzt ein grösseres Risiko darstellt mag ich nicht beurteilen. Nur im Arero sehe ich viele Anleihen von Landesbanken. Subjektiv würde ich eher Bluechips und BRD-Staatsanleihen vertrauen.
Danke, macht Sinn.
Was mich etwas wundert ist, dass man so wenig zu den Swaps, den Swap-Kontrahenten, dem max. Risk etc. im Bericht des ETFs lesen kann.
Das mag noch "ok" sein, wenn der ETF auf einen bekannten, transparenten Index trackt - dann hat man zumindest eine klare Vergleichsgröße.
Bei einem Konstrukt wie hier finde ich es so intransparent, dass ich es allein deswegen nicht nutzen würde.
Genau das Xantos, zumal der AERO nicht gut performed. Es gibt andere Mischformen oder ein Einzelinvest in die Assetklassen via ETF's ist in der Vergangenheit besser gewesen. Aber eines muss man dem AERO lassen: Die Werbemaschine ist professionell....
Fondsvermögen 501,3 Millionen Euro
Kostenpauschale 0,45%/laufende Kosten 0.5%
Sprich 2,5 Millionen Euro "Ertrag".
Hat jemand insight wieviel davon noch ca. weggehen an Marketing/Vertrieb und sonstigen Kosten?
Würde gerne ein Gefühl dafür kriegen wieviel damit verdient wird um die Motivationen besser nachzuvollziehen.
Nach Wikipedia: Die Total Expense Ratio greift auf Ebene des Fonds und enthält Verwaltungsgebühren, wie z. B. für die Fondsgeschäftsführung, das Portfoliomanagement, Wirtschaftsprüfer und Betriebskosten sowie sonstige Gebühren wie Depotbankgebühren, jedoch (in Deutschland und der Schweiz) ohne Transaktionskosten, d. h. die auf Fondsebene beim Wertpapierkauf/-verkauf entstehenden Kosten, Maklerkosten (Immobilienfonds) und die gesondert aufzuführenden, erfolgsabhängigen „performance fees“.
Nur hilft das nicht soviel weiter um die Profitmarge abzuschätzen