xx
zu 1.: Angebot/Nachfrage bestimmt den Preis. Wieso jemand kauft oder verkauft ist zweitrangig. Das kann soviele Gründe haben wie es Käufer gibt.
Also es gibt immer diverse Varianten, warum man kauft oder verkauft. Klar ist, das ein Teil der Masse sich psychologisch gleich verhält. Sprich sind neue Daxhöchststände da, kaufen viele "Zittrige". Die Frage ist, wann kauft wer.
Am Ende muss dich das als Anleger nur in sofern interessieren, wenn du für dich eine Art Marktbeobachtung zum "Markttiming" benutzt. Da man grundsätzlich keine Markttiming betreiben kann, steht es in Anführungsstrichen. Eine Art Hilfe gibt das Ei des Kostolany. Hier wird für Neueinsteiger verständlich gemacht, welche Marktphasen es gibt und wie man raus findet, wo man sich befindet. Aber Vorsicht: immer wenn jemand verkauft, kauft ein anderer - also auch bei Höchstkursen
Jeder hat nur eine andere Betrachtung. Einige sind verliebt in die AKtie, andere denken sie haben eine besondere Art der Bewertung, andere kafen oder verkaufen, weil sie keine Ahnung haben. Noch andere benötigen Geld oder müssen einen Wert im Depot haben, da irgendwelche Richtlinien es vorschreiben. All das sollte dich als Anleger nicht im geringsten interessieren. Deine Hauptfrage sollte sein: Was ist das Unternehmen wert und was bin ich bereit dafür zu investieren?!?
Zu 2.: Häufig halten Mitarbeiter/Vorstände Aktien und oder Optionen "ihres" Unternehmens. Wenn sie also gute Arbeit leisten und der Kurs steigt, haben sie einen persönlichen Gewinn.
Zu 2 (ganz grob formuliert): früher hatte man bei Aktien immer ein Stimmrecht, sprich eine Firma hat i.d.R. nicht mehr als 49% der Aktien verkauft, da sie sonst nicht mehr selbst entscheiden kann. Also besitzt eine Firma i.d.R. selbst einen großen Anteil ihrer Aktien und hat dementsprechend ein Interesse daran das diese auch steigen.
Original von BoneCS
Zu 2 (ganz grob formuliert): früher hatte man bei Aktien immer ein Stimmrecht, sprich eine Firma hat i.d.R. nicht mehr als 49% der Aktien verkauft, da sie sonst nicht mehr selbst entscheiden kann. Also besitzt eine Firma i.d.R. selbst einen großen Anteil ihrer Aktien und hat dementsprechend ein Interesse daran das diese auch steigen.
Wer ist denn diese ominöse "Firma"?
Eine AG gehört den Aktionären und das sind in vielen Fällen natürliche Personen. Diese Personen können nun auch gleichzeitig Vorstände sein und somit das Unternehmen führen, aber das muss nicht so sein, siehe die großen deutschen Autobauer.
Die Motivation der Geschäftsführung/ des Vorstands für die Aktionäre vorteilhafte Geschäfte einzugehen sollte sich zwar aus deren Vergütung ergeben aber leider gibt es in der Praxis oftmals Interessenkonflikte. Manch CEO denkt zuerst an für ihn vorteilhafte Prestigeprojekte (zB Akquisitionen) oder Aktienrückkäufe, die für die Aktionäre langfristig unvorteilhaft sind.
Siehe facebook.
Laut diesem Artikel: http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303773704579268042679250598.html?dsk=y
besitzt Zuckerberg 62,8% an facebook. Er sollte also ein großes Interesse daran haben, dass die Aktie langfristig steigt.
Bei vielen anderen Unternehmen sieht es ähnlich aus: Page und Schmidt bei Google, Bezos bei Amazon etc.
Andere Beispiele, wo Großaktionäre zwar nicht die Mehrheit haben, aber stark an der Unternehmensführung beteiligt sind: Porsche und Piëch bei Porsche und VW, Klatten (Quandt) bei BMW. Die Aktien sind oft schon mehrere Generationen in Familienbesitz und sollen es auch bleiben. Deshalb ist man auch hier an einem langfristig steigenden Kurs interessiert.
Original von BoneCS
Zu 2 (ganz grob formuliert): früher hatte man bei Aktien immer ein Stimmrecht, sprich eine Firma hat i.d.R. nicht mehr als 49% der Aktien verkauft, da sie sonst nicht mehr selbst entscheiden kann. Also besitzt eine Firma i.d.R. selbst einen großen Anteil ihrer Aktien und hat dementsprechend ein Interesse daran das diese auch steigen.
wtf
Original von bumblebeebee
Siehe facebook.
Laut diesem Artikel: http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303773704579268042679250598.html?dsk=y
besitzt Zuckerberg 62,8% an facebook. Er sollte also ein großes Interesse daran haben, dass die Aktie langfristig steigt.
Bei vielen anderen Unternehmen sieht es ähnlich aus: Page und Schmidt bei Google, Bezos bei Amazon etc...
imho schauen Firmengründer bei ihren "Lebenswerken" eher darauf ab, dass es dem Konzern gut geht und er sich weiterentwickelt durch neue Ideen etc. Bei denen stehen in erster Linie Selbstverwirklichung sowie gute und viel genutzte Produkte im Vordergrund, der Aktienkurs ist bei eigenem Milliardenvermögen eher zweitrangig, zumal Dividendenzahlungen das eigene Vermögen weiter mehren.
Trotzdem wird idR ein Unternehmer den Aktienkurs auch nicht links liegen lassen, immerhin entscheidet dies über das Wohlwollen der meisten Anleger zB auf der Jahreshauptversammlung oder bei Kapitalerhöhungen.