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DAX Charttechnik / Trading

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fleischmo
Beigetreten: 26.01.2005
Oldschool Grinder

Wer ist den hier so richtig aktiv im Daytrading?

Ich hab es mal vor 4-5 Jahren probiert und bin da mit relativer Naivität in den Markt gegangen und ordentlich auf die Fresse bekommen.
Diesmal will ich wieder durchstarten und richtig loslegen. Gibt es hier noch ein paar Leute die mir mit ein Fragen weiterhelfen können.
Mir geht es hauptsächlich um einen ordentlichen Broker und eine tolle Plattform zum traden. Ich hab damals bei CMC "gegambelt".
Es geht hauptsächlich um CFDs.


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

@fleischmo

ja, aktiv im Daytrading :f_wink:

Ich persönlich bin kein Fan von Brokern, die als Marketmaker agieren, aber CMC gehört zu den wenigen Seriösen darunter.


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Ich möchte später noch Updates zu Gold, WTI etc. einstellen.

Zunächst ein Update zum WTI/Brent Spread Trade:

In der vorletzten Woche wurde bei einem erreichten Spread von 3$ eine weitere Teilposition, wie angekündigt, closed.

Der Spread liegt atm wieder <2$, da der März-WTI ( spätestens per 22. Feb im Settlement ) in den April-Kontrakt rolled wurde und nun im selben Kontraktmonat wie Brent läuft. Am 29. Feb. erfolgt das Rolling von Brent ( an das ICE-Settlement angepasst ) in den Mai-Kontrakt. Da die Forward-Curves weiterhin im Contango laufen, wird dieser Prozess den Spread wieder erhöhen.


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

post 10. Jan.

Original von Lafenice666
Update:
WTI short: Entry 43.15

! Dies ist eine outright Posi und läuft unabhängig vom Spread-Trade !

Hier im Langzeitchart ( monthly ) könnt ihr sehen, dass sich die nächste Support-Zone auf diesem Timeframe bereits im 20er Kursbereich bei ca. 26$ befindet. Die oben beschriebenen Fundamentals sind weiterhin unverändert + erneut schlechte Wirtschaftsdaten aus China + polit. Auseinandersetzung der OPEC-Mitglieder Saudi-Arabien vs. Iran.

WTI monthly:

Die benannte Support-Zone bei 26$ wurde am 11. Feb mit einem Low bei 26.05 im kürzlich ausgelaufenen März-Kontrakt angetestet und der Kurs ist vorerst abgeprallt und bewegt sich seitdem in einer Range zw. ca. 26-33$ ( das 33er Niveau als ehemaliger Support dient nun als Resistance-Level ).

Der short seit 43.15 ist mit einer Teilposi noch offen.

WTI-Futures ( März ) D1:

Achtung! : speziell für short positionierte Trader ( wie z.B. mich ):

Background:
Inzwischen haben ca. 60 Shale Companies Insolvenz angemeldet.
Eine Falschmeldung über eine Insolvenzbeantragung Mitte Februar hat dazu geführt, dass der Kurs von Chesapeake Energy, einer der größten Shale Companies taggleich um 50% eingebrochen ist ---> ein Rebound von rd. 30% erfolgte, als das Unternehmen dementierte. Der tatsächliche Fakt ist, dass Chesapeake Energy zu diesem Zeitpunkt seine Kreditlinie von 913 Mio USD überzogen hat.

Das Damokles-Schwert der Insolvenz schwebt also weiterhin über dem Unternehmen, sowie einer weiter großen Shale Company - Linn Energy -. Diese beiden Player können mit ihrer Insolvenz eine Kettenreaktion unten den Produzenten ( im Thread hatte ich weitere Kandidaten genannt ) auslösen.

Solche Shale-Companies haben in den vergangenen 2-3 Wochen ihre SHORT Hedging-Positionen, d.h. sie haben fallende Ölpreise abgesichert, geschlossen, um an Liquidität zu gelangen.

Resultat: ein Glattstellen/Schließen einer short Position ( Verkauf ) erfolgt durch einen Long ( Kauf ) und initiiert somit eine scharfe bullische Bewegung.

Ich habe nach einem öffentlich-zugänglichen Artikel geschaut, der einen solchen Trade dokumentiert ---> es waren mehrere äquivalente Trades, aber dafür habe ich bislang keine weiteren öffentlichen Quellen gefunden:

Auflösen eines 3 fach gehebelten Short-ETNs auf den WTI als Underlying im Volumen von 600 Mio USD:
http://www.reuters.com/article/us-oil-futures-etf-idUSKCN0VD0D7

D.h. es kann weiterhin zu solchen ( fundamental, geopolitisch) unerklärbaren bullischen Moves kommen, da die Marktbereinigung im Energysektor in die heiße Phase kommt
Die Vola zieht weiter an, zusätzlich unterstützt durch ein steigendes Open Interest im COT-Report.

Zu den Auswirkungen eines Default der Energy-Junk-Bonds auf den HY-Bonds-Market hatte ich im Thread schon Infos eingestellt.

Im März stehen dazu Zinszahlungen für die Shale-Companies von rd. 1.2 Mrd USD an.

http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-02-18/shale-faces-march-madness-as-1-2-billion-in-interest-comes-due

Diese Grafik möchte ich unter Vorbehalt teilen, da die Zahlenangaben auf Schätzungen beruhen ---> die US-Banken sollen Kredite für Energy Companies über rd. 123 Mrd USD ausstehend haben:


Quelle: RBC Capital Markets

Der Kurs bewegt sich weiterhin innerhalb der Konsolidierung/Range zw. 26-33$. Oben erwähntes Glattstellen der Short Hedging Positionen kann temporär einen Break der Range nach oben bewirken.
Und hier bitte wieder für die enthusiastischen Bullen - das bedeutet erneut nicht, dass sich die Himmelspforten öffen! ---> die aktuellen Fundamentals sind weiterhin bärisch!

DENN:

Die Marktbereinigung wird erst abgeschlossen sein, wenn die Shale Companies mehrheitlich in die Insolvenz gegangen sind und somit nicht mehr die Möglichkeit haben, ihre Hot Spots Förderung zeitnah wieder hochzufahren. Erst dann kann die OPEC/Saudi-Arabien die Überproduktion reduzieren und die Ölpreisschraube wieder nach oben drehen und damit einen deutlichen Kursanstieg bewirken. ( alternative Energien in der Betrachtung atm nicht miteinbezogen ).


Antwort
Zitat
meyerlein25
Beigetreten: 19.10.2009
Elite Grinder

Sooo viel :heart: :heart: :heart: :heart: :heart: :heart: für den Post.

Danke.


Antwort
Zitat
fleischmo
Beigetreten: 26.01.2005
Oldschool Grinder

Guter Mann!


Antwort
Zitat
meyerlein25
Beigetreten: 19.10.2009
Elite Grinder

Original von fleischmo
Tolle Frau!

fyp


Antwort
Zitat
fleischmo
Beigetreten: 26.01.2005
Oldschool Grinder

:f_eek:


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Original von meyerlein25

Original von fleischmo
Tolle Frau!

fyp

:heart: :f_love:


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Dies ist noch eine Ergänzung zum gestrigen post aus aktuellem Anlass:

Chesapeake hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen Assets im Wert von rd. 700 Mio USD veräußern will, um die in den nächsten 3 Wochen anstehenden Verbindlichkeiten von rd. 500 Mio USD begleichen zu können.
Und im laufenden Jahr will Chesapeake weitere 500 -1.000 Mio USD an " Inventar " zu diesem Zweck veräußern.
Unter solche Assets fallen die beschriebenen short Hedging Positionen.

http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-02-24/chesapeake-asset-sales-increase-to-700-million-in-first-quarter

Hinweis:
Viele der Ölförderländer verfügen über einen Staatsfonds ( Sovereign Wealth Funds ), die u.a. zum Schutz vor Inflation, Ausgleich von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten, Ausgleich von Haushaltsdefiziten etc. angelegt worden sind.

Das Gesamtvolumen der SWF weltweit beträgt laut dieser Statistik im Dez. 2015 rd. 7 Billionen USD.

http://www.swfinstitute.org/sovereign-wealth-fund-rankings/

Aufgrund des kontinuierlichen Ölpreisverfalls und Niedrigpreisniveaus erfüllen die Staatsfonds ihren Zweck und es werden Positionen aufgelöst ( lt. FT-Artikel im Gegenwert von rd. 19 Mrd USD in Q3 2015 ), d.h. es werden zuerst die liquiden Assets, wie Aktien - darunter fallen z.B. Apple, die Dividendengaranten Exxonmobil, Shell, Chevron etc. ) verkauft.

Hier ein Artikel der FT zur Thematik:
( der Text ist w. Abo im Spoiler kopiert )

Sovereign wealth funds drive turbulent trading

Spoiler

Sovereign wealth funds drive turbulent trading

Attracta Mooney

Asset managers have blamed outflows from sovereign wealth funds for one of the worst starts to the year for markets. The collapse in the price of oil resulted in state-backed investment vehicles becoming “forced sellers”.

The year began with a sharp drop in equity markets. UK and US stocks fell almost 10 per cent in the first few weeks of 2016 and emerging markets were hit even harder.

Philippe Ferreira, a director at Lyxor Asset Management, the €116bn fund house, said sovereign wealth funds have been driving the turbulent trading conditions.

“We know the sovereign wealth funds are under pressure to sell and that is contributing to the market pressure we are seeing,” he said.

“Sovereign wealth funds have become forced sellers,” added Guy Monson, chief investment officer of Sarasin & Partners, a UK boutique investment manager.

Governments across the Gulf have raided their SWFs to prop up their economies as tax receipts fell on the back of the slump in the price of oil. The price dipped below $30 a barrel in January for the first time in 12 years, although it rebounded slightly last week.

Percival Stanion, head of Pictet Asset Management’s multi-asset team, said: “One corollary of the oil price fall is that it appears to have forced some sovereign wealth funds in the Middle East to liquidate some of their equity holdings. This has intensified the equity market sell-off.”

Sovereign funds’ importance in global financial markets increased in recent years on the back of a large rise in their assets under management.

According to Capital Economics, an independent research company, the ratio of assets managed by state funds relative to the size of global equity and bond markets has increased from 5 per cent in 2007 to almost 9 per cent in 2015.

Michael Maduell, president of the Sovereign Wealth Fund Institute, a US-based consultancy, said state funds in need of cash were selling so-called liquid assets, such as high-grade bonds and equities, in particular.

Lyxor estimated the assets managed by state-backed investment vehicles in the Gulf region have dropped by around $300bn in recent months.

The Saudi Arabian Monetary Agency, which oversees the kingdom’s foreign reserves, withdrew about $70bn from external managers last year to support its economy. The country’s state budget deficit is currently at a record high.

Oil-rich Kazakhstan has also raided its SWF. Its assets have fallen 16.8 per cent since August 2014.

Greg Venizelos, a strategist at Axa Investment Managers, said the market turbulence was a result of direct withdrawals from the market and money being pulled from external fund houses.

Sovereign funds withdrew at least $19bn from external asset managers during the third quarter of 2015, according to eVestment, the data provider. Aberdeen Asset Management, Northern Trust, Franklin Resources and Old Mutual Asset Management have each said they suffered redemptions from government funds in recent months.

On a call with analysts last week, Aberdeen said it expected further withdrawals from SWFs in the coming months, with the weak oil prices being a motivating factor.

More than three-quarters of oil-backed vehicles outside North America expect governments to withdraw money because of sustained low oil prices, according to research by Invesco, the US fund manager.


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Update: Gold

post 25. Jan.

Original von Lafenice666
XAU/USD D1:

Der Kurs bewegt sich innerhalb dieser Flag, d.h. in einer Konsolidierung.
Der MOM weist auf diesem TF eine versteckte bullische Divergenz auf, d.h. kündigt eine ( kurze ) bullische Bewegung an.
Die Oberseite der Flag trifft auf eine wichtige Widerstandszone zw. 1130-1150.

Der Kursbereich um die 1040-1050 bildet auf der anderen Seite eine wichtige Unterstützungszone.

Eine solche bearish Flag bricht i.d.R. ( s. nachfolgenden Hinweis ) nach unten/bärisch.
Die Flag ergibt als Kurszielbestimmung rd. 50$ down ab der Breakout-Stelle.

Hinweis: weitere Turbulenzen/ Mini-Crashs an den chin. Märkten führen dazu, dass Gold ( wie auch der Yen ) als Safe Haven aufgesucht wird und im Kurs steigt ----> unter diesen Bedingungen kann eine solche charttechnische Formation invalid werden, d.h. ein Ausbruch nach oben erfolgen.

Ich ziehe einen Sell-Stop auf D1 zum bearish Break der Formation entlang der Unterseite, an den Kursverlauf angepasst, nach ---> aktuell bei 1080.

Die versteckte bullische Divergenz wurde zwar durch eine anschließende bullische Bewegung bestätigt, aber diese verlief derart dynamisch, dass sowohl die Widerstandszone geschmeidig mit > +100$ Kursdifferenz ( Verlaufshoch am 11. Feb bei 1263 - Gold Futures März ) überwunden worden ist, als auch im Resultat die bearish Flag invalid geworden ist.

Den letzten Sell-Stop bei 1090 habe ich gelöscht!

XAU/USD D1:

Die Gründe befinden sich bereits im Hinweis des posts vom 25. Jan. Gold wurde, u.a. aufgrund der Kursrutsche in den Aktienindizes, als Safe Haven aufgesucht. Die schlechter ( bärisch USD ---> bullisch Gold ) als erwarteten NFP-Daten mit einem Print von 151k ( 188k erwartet ) am 5. Feb als Gradmesser für weitere Steps an Fed-Leitzinssatzerhöhungen haben der bullischen Bewegung zusätzlichen Treibstoff geliefert.
( der Yen outperformed als Safe Haven ebenfalls den USD,GBP,EUR als Counterparts )

Da die Marktbereinigung im Energiesektor in die heiße Phase einläuft und am Dienstag die PBoC den Yuan erneut um 0.17% abgewertet hat, bleiben die Sorgen um die globale Konjunktur weiterhin erhalten, so dass Gold durch seinen Safe-Haven Status weitere Kursgewinne verbuchen könnte.

Seit Beginn dieser Woche verzeichnen die Gold-ETFs lt. Bloomberg einen Zuwachs von rd. 50t.

Russland und China sind ebenfalls in Goldgräberstimmung - primär aus polit. Motiven - und stocken ihre Bestände weiter auf.

http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-02-23/kazakhstan-russia-add-to-gold-reserves-as-central-banks-buy

Dies ist ein SEHR SPEKULATIVER short Trade einer Korrekturbewegung zu diesem vorangegangenen starken bullischen Momentum:

Sell-Stop: 1228, S/L 1268.50, T/P offen ( anvisierter Kursbereich bei 1175-1180 )

Szenario1: es wird tatsächlich lediglich eine Korrekturbewegung, dann besteht die Möglichkeit, dass der Kurs im Anschluß über das bisherige Verlaufshoch bei 1263 steigt

Szenario2: die Korrekturbewegung weitet sich zum Reversal aus ( wofür es atm keine bestätigten Umkehrsignale auf den hohen Timeframes gibt ---> unbestätigte versteckte bärische Divergenz im weekly Chart ), dann stelle ich die entsprechenden Kursziele/-level noch ein. Ein techn. Signal dafür wäre die Bestätigung des Indikators MOM der versteckten bärischen Divergenz durch den Cross in den bärischen Bereich der Skalierung. Solche Divergenzen sind Frühwarnsignale.

XAU/USD weekly:

Auch der NYSE Arca Gold Bugs Index ( HUI ) läuft erst bei einen Niveau zw. 185 -195 an einen Kreuzwiderstand als nächste charttechnisch relevante Hürde heran.

HUI D1:


Antwort
Zitat
Silver90
Beigetreten: 21.08.2008
Poker Player

Passend dazu ABX
Einer der stärksten Minen im aktuellen Move. Zwischen 13-14$ sind dort starke Widerstände im Weekly zu erkennen.
Es war btw schon arg komisch wie immer wieder zeitgleich Gold + Aktien stiegen. Der Markt scheint keine vier Zinserhöhungen der FED + keine Anpassungen der EZB zu spielen. Zeitgleich Gold + Aktien erinnert an Volles Rohr QE Zeiten. Wehe, wenn einer etwas anderes sagt. Möglichkeit 2 ist, dass der Aktienmarkt über einen schwächer werdenden Dollar auch ganz froh ist. So sind die internationalen US Unternehmen wieder konkurrenzfähiger, aber das ist nur Spekulation. Kommen wir zu den Fakten: Vielen Werten fehlt nur ein kleiner Tritt in den Hintern um auf einmal 4-5% Platz zu haben. Als Beispiel der Chart von AAOI. Bleibt der Tritt aus war das ne 1a Bullenfalle.

ABX

AAOI

Update 2 zu den Utilities. Der XLU brach heute erneut ein neues Hoch. Was mich dennoch so langsam stutzig macht: Das Volumen folgt dem Anstieg nicht mehr. Das ist in der Regel ein Warnzeichen....mittlerweile sollte auch jeder den Trade entdeckt haben und da nehme ich meist die Füße in die Hand und sag "goodbye".

PS: Deine Beiträge abseits des typischen Retail Analyse Bullshits (Kann ich leider ned anders bezeichnen...), was man sonst so im Netz findet, kann man gar nicht genug würdigen. Ich schließ mich an, gute Frau. Keep it up! :f_drink:


Antwort
Zitat
Silver90
Beigetreten: 21.08.2008
Poker Player

*Stups* :f_love:


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Original von Silver90
Update 2 zu den Utilities. Der XLU brach heute erneut ein neues Hoch. Was mich dennoch so langsam stutzig macht: Das Volumen folgt dem Anstieg nicht mehr. Das ist in der Regel ein Warnzeichen....mittlerweile sollte auch jeder den Trade entdeckt haben und da nehme ich meist die Füße in die Hand und sag "goodbye".

Das ist ein ernstes Warnsignal und Dein Exit aus dem Long die korrekte Entscheidung! :f_thumbsup:

PS: da ich zwangsläufig primär in der Galaxie der Rohstoffe reite, bin ich sehr froh darüber, dass Du hier zur Diversifikation Deine fundierten Analysen und Spots zu den Aktienindizes, ETFs und Einzelwerten mit uns teilst :f_thumbsup: Die gute Frau sagt Vielen Dank! :f_pleased:


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Original von Silver90
Es war btw schon arg komisch wie immer wieder zeitgleich Gold + Aktien stiegen.

+ eine weitere Divergenz in den Intermarketkorrelation : die steigenden Kurse von Staatsanleihen ( als sichere Investments wie Gold )
wir hatten schon mal im Sept. 2015 über anstehende Umschichtungen in Staatsanleihen geplaudert und in den nachfolgenden Grafiken sind die Inflows seitdem ersichtlich. Z.B. haben die US-Government Bonds >15y in 2016 bislang die größten Zuflüsse seit 1986 verzeichnet.

Long-dated Global Gov. Bonds, Fälligkeit in >10y:

Inflows: Global Gov. Bond ETFs:

Dagegen Outflows aus den Europ. Equity ETFs:

Am Beispiel der 40y jap. Government Bonds ist erkennbar, dass die Investoren das lange Ende der Zinsstrukturkurve - selbst bei einer supermageren Rendite von atm rd. 1% - kaufen, was dort zu einem Liquiditätsüberschuss führt und die Rendite drückt. Das lange Ende der Zinsstrukturkurve wird gekauft, wenn man eine rezessive Konjunkturentwicklung erwartet.

40y jap. Gov. Bonds Yield:


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Original von Lafenice666
Dies ist ein SEHR SPEKULATIVER short Trade einer Korrekturbewegung zu diesem vorangegangenen starken bullischen Momentum:

Sell-Stop: 1228, S/L 1268.50, T/P offen ( anvisierter Kursbereich bei 1175-1180 )

Szenario1: es wird tatsächlich lediglich eine Korrekturbewegung, dann besteht die Möglichkeit, dass der Kurs im Anschluß über das bisherige Verlaufshoch bei 1263 steigt

Szenario2: die Korrekturbewegung weitet sich zum Reversal aus ( wofür es atm keine bestätigten Umkehrsignale auf den hohen Timeframes gibt ---> unbestätigte versteckte bärische Divergenz im weekly Chart ), dann stelle ich die entsprechenden Kursziele/-level noch ein. Ein techn. Signal dafür wäre die Bestätigung des Indikators MOM der versteckten bärischen Divergenz durch den Cross in den bärischen Bereich der Skalierung. Solche Divergenzen sind Frühwarnsignale.

XAU/USD weekly:

Der Sell-Stop bei 1228 in Gold aus dem post vom 25. Feb wurde am Freitag, 26. Feb, getriggert. Der Kurs ist bis auf 1212 im Tagestief gefallen und hat bei 1219 geschlossen ( Gold Futures März ) ---> closed 1/3 bei 1215.


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Dies ist noch in Ergänzung zum Öl-post vom 23. Feb die Grafik zu den Volumina an Kreditengagements europ. Banken im Öl-und Gassektor. Die Zahlenangaben wurden von den Banken gemacht ---> aktuelle Summe rd. 200 Mrd. USD. Nicht aufgelistete Institute, wie die Deutsche Bank, haben keine Daten zur Verfügung gestellt.


Quelle: Bloomberg


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Heute:

14:30 Uhr MEZ: News-Releases

NFP-Daten: erwartet ( Bloomberg ) 190k, vorher 151k
US-Arbeitslosenquote: erwartet 4.9%, vorher 4.9%

Die Arbeitsmarktsituation gilt als einer der wichtigsten Gradmesser für weitere Leitzinssatzerhöhungen der Fed im Jahr 2016 ( an den Märkten wird auf 4 Steps SPEKULIERT, denn mit Blick auf die zahlreichen globalen wirtschaftlichen Brennpunkte und den globalen Währungsabwertungs"wettbewerb" ist das eine pure Spekulation - die PBoC hat z.B. zu Beginn dieser Woche den Yuan erneut abgewertet -).


Bloomberg

Der Gold Short lebt noch, hat aber gestern mit einem High bei 1267.9 wirklich haarscharf den S/L verfehlt.
Hält der S/L bis zum Release der NFP-Daten, wird die größere Newstrading-Position entweder bei einem Short ( Daten fallen besser als erwartet aus ) die Verluste begrenzen bzw bei einem Long ( Daten fallen schlechter als erwartet aus ) wird sie dadurch gedreht.

Gold ( März ) D1:


Antwort
Zitat
meyerlein25
Beigetreten: 19.10.2009
Elite Grinder

Heisst das, wenn es durch schlechtere NFP Daten zu einer Long Position kommen sollte, dass Du diese als längerfristig siehst?
Oder handelt es sich um eine Position, die es gilt möglichst intraday noch zu schließen?


Antwort
Zitat
Lafenice666
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Original von meyerlein25
Heisst das, wenn es durch schlechtere NFP Daten zu einer Long Position kommen sollte, dass Du diese als längerfristig siehst?
Oder handelt es sich um eine Position, die es gilt möglichst intraday noch zu schließen?

Good morning meyerlein :f_smile:

Nein, ein Long in Gold bei schlechteren Daten würde rein als Newstrading-Position ausgeführt, d.h. hohe Positionsgröße und kurze Haltedauer ( intraday ).

Für eine längerfristige Long-Positionierung, was bedeuten würde, Gold hätte bei 1045 einen Boden ausgebildet und befände sich in einer Trendwende, ist für mich die bullische Bewegung ( Safe-Haven Gründe s.o. ) der vergangenen Wochen noch keine Basis.

Auch Feb./März 2014 kam es aufgrund des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts zu einem solchen bullischen Save-Hafen Move ( bis auf 1392 ) und wurde im Anschluß wieder kompensiert, da der übergeordnete Abwärtstrend und die bärischen Fundamentals für Gold weiterhin intakt geblieben sind.

Die Märkte hängen ja am Tropf der Notenbanken - die Unsicherheit/Gefahr, die von China ausgeht ist in den Zahlen und Auswirkungen um ein Vielfaches größer als die im Energiesektor - . Für die Rohstoffe ( Edelmetalle, Industriemetalle, partiell auch Energiewerte ) bedeutet die zukünftige Geldpolitik der PBoC/chin. Regierung Dead or Alive ----> d.h. werden konkrete Maßnahmen für einen Stimulus aufgesetzt oder nicht? Bislang betreibt man lediglich Brandlöschung. Wie wird mit dem Bann der Großinvestoren Anfang April weiterverfahren etc. - .


Antwort
Zitat
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