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Decentralized Finance (DeFi)

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MrTef1on Themenstarter
MrTef1on
Beigetreten: 21.05.2007
Elite Grinder

Original von pg89
Ich glaube ich werde es tatsächlich mal auf der binance chain probieren...

Aber nochmal zum Verständnis, wenn ich in einen curve Pool zb die renbtc einzahle, dann muss ich trotzdem für den gleichen Wert noch eth einzahlen? Ich dachte genau das macht die curve pools aus, dass das nicht erforderlich ist, im Gegensatz zu balancer/uniswap.

Und wenn ich die lp verleihe, was haben andere davon, sich diese zu leihen? Das hab ich auch noch nicht so ganz verstanden, mit den kann man doch sonst praktisch nichts machen?

Danke dir auf jeden Fall für die Antworten :)

ETH musst du nur einzahlen, um die Gebühren zu bezahlen. Für den Pool den du oben genannt hast, brauchst du dann nur renBTC, wBTC und sBTC. Dafür bekommst du die LP Token und die kannst du dann farmen, d.h. die vermehren sich dann durch den Algorithmus, der neben den Gebühren, die du kassierst, wenn jemand über Curve einen Swap vornimmt, aus dem Pool evtl. auch noch Arbitrage betreibt oder so, kenn den Contract jetzt nicht genau.

Original von Brockie

Original von MrTef1on
[...] Machen eh viele im Moment, die BSC Token gehen ziemlich ab gerade. Ethereum hat mit den Gebühren echt ein Problem.

Das scheint die Masse aktuell auch zu empfinden, deshalb explodieren gerade die DeFi-Coins, die nicht auf ETH laufen. Pancake vorneweg. Und ich habe alles in UNI/1inch :censored:
Das Problem mit der BSC ist aus meiner Sicht aber, dass es an Binance hängt und eben keine echte DEX ist.

Das mit der Dezentralisierung ist den meisten (mir inklusive) dann halt egal, wenn die Gebühren so krass auseinandergehen. Und auch wenn es dem Grundprinzip widerspricht, hat Zentralisierung ja nicht nur Nachteile. Binance hat ja auch Interesse daran, dass es auf ihrer Chain möglichst wenig Scams und Hacks gibt, um ihren Coin zu pushen.


Antwort
Zitat
Konti23
Beigetreten: 22.02.2008
Elite Grinder

Ich finde DeFI interessant, bin aber unsicher bzgl. der Steuer-Thematik in DE. Könnte der Defi Pulse Index (DPI) da Abhilfe schaffen? So investiere ich in die dezentralisierte Zukunft, diversifiziere meine Defi-Coins und habe keine eventuelle 10 Jahre Haltefrist für Ausschüttungen. Sinnvoll oder gibt's da einen offensichtlichen Haken?


Antwort
Zitat
MrTef1on Themenstarter
MrTef1on
Beigetreten: 21.05.2007
Elite Grinder

Ich sehe da auf den ersten Blick keinen Haken, außer dass bisher nur Ethereumprojekte im Index enthalten sind. Aktuelle Trends wie BSC verpasst du damit, insofern ließe sich evtl. mehr rausholen wenn man bereit ist sich ständig mit dem Thema zu beschäftigen. Wenn nicht ist das sicher eine gute Möglichkeit. Ein Jahr hodln und du dürftest steuerlich aus dem Schneider sein :f_drink:


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von Konti23
Ich finde DeFI interessant, bin aber unsicher bzgl. der Steuer-Thematik in DE. Könnte der Defi Pulse Index (DPI) da Abhilfe schaffen? So investiere ich in die dezentralisierte Zukunft, diversifiziere meine Defi-Coins und habe keine eventuelle 10 Jahre Haltefrist für Ausschüttungen. Sinnvoll oder gibt's da einen offensichtlichen Haken?

Die Steuer-Thematik wirst Du mMn in den nächsten 10 Jahren gar nicht klären können. Wenn Du Dich (ggf. über einen Steuerberater) mit Deinem Sachbearbeiter im Finanzamt einigst wie und wo die Thematik zu erklären ist, kannst Du eine Festsetzung der Veranlagung erlangen. Viele interessiert es nicht. Damit begehen sie ggf. Steuerhinterziehung und werden sogar oft damit durchkommen. Das ist ähnlich wie der Übergang zum Pokerprofi. Über allem schwebt ein Damoklesschwert.

Wie über die Steuer im Eingangspost geschrieben:

Spoiler

Wie wird das ganze versteuert?

Gute Frage - weiß keiner so richtig. Beachtet bei dem ganzen, dass sich die steuerliche Haltefrist durch das Erzielen passiven Einkommens von einem Jahr bei normalem hodln auf zehn Jahre erhöhen kann. Auch könnte es zu hohen Steuerzahlungen kommen, wenn ihr z.B. im Januar 1 ETH an Yield erhalten habt, die zu diesem Zeitpunkt 1.000€ wert sind, ihr haltet den ETH, dann sinkt der Preis auf 100€, müsst ihr aber u.U. trotzdem den Januarwert versteuern. Infos gibt es z.B. hier https://cryptotax.io/defi-und-steuer-borrowing-und-lending/

Keiner weiß es so richtig, weil sich keiner die Mühe macht, einer Vertragsgrundlage und einer Definition genau auf den Grund zu gehen. Das ist ja egal, so lange ein Hype vorhanden ist. Der Kommentar ist damit schon zu kurz gefasst, weil nur die steuerliche Thematik der "sonstigen Einkünfte" angesprochen wird.

Die DeFi werden also eingeordnet wie der Kauf von Gemälden oder eines Oldtimers. Achtung: "eines" Oldtimers. Da ist schon ein Knackpunkt: Es gibt Urteile, dass mit dem Handel mehrerer Fahrzeuge innerhalb eines kurzen Zeitraumes die Liebhaberei vorbei ist und mit der Gewinnerzielungsabsicht ein Gewerbe begründet wird. Somit "Einkünfte aus Gewerbebetrieb" und vorbei mit 1- oder 10- Jahresfrist.

Dann ist der fließende Übergang eines Coins in ein Finanzprodukt. Also auch hier die Klärung der vertraglichen Vereinbarung. Wenn das ein ETF sein soll, wird er an der Börse gehandelt? Was ist eine Börse? Ist für diese Bezeichnung eine staatliche Regulierung und Zulassung erforderlich? Wenn in einem ETF keine staatlich regulierten Produkte enthalten sind, ist das dann ein Finanzprodukt? Das sind so die Fragestellungen. Wenn das mit "JA" beantwortet ist, dann kommt die Veranlagung als "Einkünfte aus Kapitalvermögen" in Frage. Somit wie Aktien usw. aktuell mit 25% Abgeltungssteuer.

Exkurs: Xetra-Gold
https://www.justetf.com/de/news/etf/xetra-gold-liquides-gold-als-langfristanlage-und-fuer-unsichere-zeiten.html
An sich sind Gewinne bei Gold unter "sonstigen Einkünfte" zu erklären. Jetzt wurde wegen Umsatzsteuer, besserer Handelbarkeit und Reduzierung von Lager- und Transportkosten auf das physisch gelagerte Gold ein Schuldschein ausgegeben und zum Börsenhandel gebracht. Durch die Verbriefung und regulierten Börsenhandel sollte daraus ein Finanzprodukt werden. Dagegen hat ein "hodler" geklagt und Recht bekommen. Es bleibt bei der Steuerfreiheit bei Langfristanlage trotz des Konstruktes. Im Gegensatz bedeutet das aus meiner Sicht für einen gut verdienenden Trader, dass seine Gewinne mit dem persönlichen Steuersatz veranlagt werden und kein Cap auf 25 % durch die Abgeltungssteuer entsteht.

Andererseits kann aus meiner Sicht mit dem Kauf eines Coins die Zahlung von Mezzanine-Kapital erfolgen / erfolgt sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mezzanine-Kapital
Dann wäre das Traden so was wie das Hin- und Herschieben von Genussscheinen u.ä.

Ich habe vor 2 - 3 Jahren mal White-Paper von Alt-Coins gelesen. Da stand meist nur drin, dass man keine Eigentums- und Stimmrechte usw. hat und man mit den Coins später lediglich berechtigt ist, damit die geplante Verwendung auszuführen. Für mich hat sich da ein Vergleich aufgetan:
Die Alt-Coins sind wie früher die Münzen zum Eintritt in ein Schwimmbad. Damit hat man schlußendlich nur eine Verwendungsmöglichkeit. Man kann eventuell in einer Umfrage kundtun, wie die Gestaltung erfolgen soll. Damals hat aber keiner daran geglaubt, dass man mit der Münze Eigentumsrecht begründet oder nachhaltig einen Ertrag aus der Geschäftstätigkeit erzielt. Fast alle Betriebe werden mit Steuergeldern bezuschusst.

Der Hype ist mMn so ähnlich wie damals der "Neue Markt". Wer da wie langfristig profitiert, wird sich zeigen. Ich wünsche jedem den "Lambo". Bei Einzahlung stimmt man der Leihe seiner Coins zu und erhält dafür Ertrag. Die Umlaufgeschwindigkeit erhöht sich. Wenn man neue Einzahler gewinnt, kriegt man nicht nur ein Präsent, sondern übermäßig Provision. Das muss ja erst wieder verdient werden. Sind das angemessene Kapitalbeschaffungskosten? Für mich sind damit die Anzeichen von eher vielen Schneeballsystemen gegeben, die durch Knappheit und zufließendes Kapital einen steigenden Preis erreichen.

Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Bisher hat es aber keiner versucht oder getan.

BTW: Ich glaube an die Zukunft von Blockchain usw. Das wird sehr vieles sehr stark verändern.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Also ich kann jedem empfehlen, das ganze mal auf der Binance Smart Chain zu probieren. Das hat jedenfalls bei mir viele Fragen geklärt :f_thumbsup:

Was ich bisher noch nicht verstehe, weder auf der bsc noch unter ethereum...
Es gibt die "Anbieter" (nennt man das so?) der Pools. Beispielsweise pancakeswap auf der bsc oder curve.fi auf der ETH Blockchain.
Bleiben wir mal bei curve.fi, ich kann ja direkt auf der Seite in die Pools einzahlen. Dann gibt es aber sowas wie badger.finance, dort sind auch ein paar wenige Pools von curve.fi aufgelistet (aber lange nicht alle). Was hat es damit auf sich? Hat es vor-/nachteile diese Pools über badger zu nutzen?
MartenJ schreibt zB auch, er hat 75% seiner funds bei badger liegen, ist aber in curve/sushiswap pools investiert, die ich bei badger alle nicht finden kann. Wie passt das dann zusammen?
Generell die ganzen Möglichkeiten und Vielzahl von DAOs erschlagen mich bisher etwas.

Dann noch eine Frage zum Harvesting, dass ich das richtig vertehe:
Da man die geernteten Coins wieder staken kann, würde es theoretisch, wenn es keine Fees geben würde, sinn machen diese so oft wie möglich zu harvesten und direkt zu staken oder? Durch die Fees muss man natürlich etwas warten, bis man ein paar gesammelt hat, damit die rewards nicht direkt aufgefressen werden. Den idealen Zeitpunkt könnte man dann natürlich ausrechnen.


Antwort
Zitat
Shore
Beigetreten: 11.11.2007
PokerStrategist

BSC ist aber auch der Wilde Westen vom Wilden Westen. Da muss man schon sehr gut aufpassen und auch das Risiko eingehen, das gesamte Kapital durch Rug Pulls zu verlieren. Bei Pancakeswap sind die Betreiber komplett anonym und man weiß nicht, wen man da mit seinen Gebühren finanziert.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Größere summen würde ich da auch nicht investieren...War wie gesagt zumindest bei mir eher, damit ich das ganze mal gemacht habe und besser verstehe. Wenn das Geld weg ist, war es wahrscheinlich immer noch billiger als die Gas fees, die ich bei eth in den Wind geschossen hätte


Antwort
Zitat
furious1x2
Beigetreten: 10.09.2013
PokerStrategist

War autofarm auf der binance chain hier schon ein Thema?

werde mich heute Nachmittag ausgiebig damit beschäftigen.

Die APY sind ja Gigantisch


Antwort
Zitat
MrTef1on Themenstarter
MrTef1on
Beigetreten: 21.05.2007
Elite Grinder

Hab's glaub ich auf der vorherigen Seite schonmal erwähnt. Verfolge Auto schon seit einigen Wochen und habe auch zum Glück schon recht früh in den Token investiert. Habe auch ein bisschen Geld in den BDO/BUSD Vault gepackt und bis jetzt liefert der herrlich ab. Muss aber sagen dass ich dem Braten nicht ganz traue, ist wie oben schon geschrieben halt auch echt der wildeste Westen. Wenn von Auto, PCS oder BDO eins der Projekte ein Scam ist reicht das halt schon aus. Gibt aber ja noch einige Vaults die auf Venus etc laufen. Die hohen APYs >1000% gibt es übrigens auch bei Beefy und bearn, insofern sehe ich den Schwachpunkt weniger bei Auto, zumal die immerhin schon ein Audit haben machen lassen und weitere sind wohl in Planung. Der token ist für das TVL >800M auch noch recht günstig, aber er hat im Moment glaub ich auch noch keine Funktion. Ob der DEX Aggregator kommt oder nicht weiß man auch nicht. Insofern habe ich für mich entschieden das hohe Risiko in Kauf zu nehmen, muss aber jeder selbst wissen.
BDO steht im Moment übrigens bei etwa 1,30$ und ist ja als Stablecoin gedacht, insofern muss auch da davon ausgegangen werden dass der Wert der LP Tokens noch etwas sinkt.

Wer noch mehr gamblen möchte bekommt bei bearn.fi übrigens derzeit bei MDO/USDT um die 20% pro Tag 😂 MDO ist aber auch algorithmischer Stablecoin und kostet aktuell über 7$. Ob die Algorithmen dann tatsächlich in der Lage sind langfristig 1$ zu halten weiß man eben auch nicht.


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bambTTcha88
Beigetreten: 13.09.2009
PokerStrategist

Und ich dachte ich hab im letzten Monat schon einiges gelernt :f_mad:


Antwort
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camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007
Elite Grinder

Ich versteh auch nicht mal annähernd die Hälfte.
Seh ich das richtig, dass sich der AUTO Token in 14 Tagen verzwanzigfacht hat? Was heißt das für Autofarm?

Nachdem ich erst kürzlich The Big Short gesehen habe, bin ich da vermutlich leicht paranoid, aber es kommt mir so vor, als wären das absichtlich komplett unübersichtlich gehaltene "Finanz"produkte mit absurden Renditeversprechungen, die entweder niemals haltbar sind oder auf Kartenhäusern beruhen.
Selbst mit den Erklärungen hier und in diversen Videos, erschließt sich mir noch immer nicht zu 100 %, wo der Mehrwert dieser Produkte liegen soll und wie dieser auch nur annähernd die entsprechenden Renditen möglich machen soll.

Versteh ich das außerdem richtig, dass die einzige Verbindung, die zu diesen Seiten besteht, eine Wallet wie MetaMask ist, von der ich nichts weiß, die aber, kriminelle Energie vorausgesetzt, mir alle meine Coins klauen könnte? Oder ist das technisch nicht möglich?

#confused :pcuser:


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Also metamask ist open source, da kann man also genau gucken, was da wie umgesetzt wurde.
Selbst wenn man das selber nicht gemacht hat, gibt es genügend nerds, die sich sowas anschauen. Offensichtliche hintertüren sind also sehr unwahrscheinlich.


Antwort
Zitat
martenJ
Beigetreten: 01.03.2005
Oldschool Grinder

Original von pg89
Also ich kann jedem empfehlen, das ganze mal auf der Binance Smart Chain zu probieren. Das hat jedenfalls bei mir viele Fragen geklärt :f_thumbsup:

Was ich bisher noch nicht verstehe, weder auf der bsc noch unter ethereum...
Es gibt die "Anbieter" (nennt man das so?) der Pools. Beispielsweise pancakeswap auf der bsc oder curve.fi auf der ETH Blockchain.
Bleiben wir mal bei curve.fi, ich kann ja direkt auf der Seite in die Pools einzahlen. Dann gibt es aber sowas wie badger.finance, dort sind auch ein paar wenige Pools von curve.fi aufgelistet (aber lange nicht alle). Was hat es damit auf sich? Hat es vor-/nachteile diese Pools über badger zu nutzen?
MartenJ schreibt zB auch, er hat 75% seiner funds bei badger liegen, ist aber in curve/sushiswap pools investiert, die ich bei badger alle nicht finden kann. Wie passt das dann zusammen?
Generell die ganzen Möglichkeiten und Vielzahl von DAOs erschlagen mich bisher etwas.

Dann noch eine Frage zum Harvesting, dass ich das richtig vertehe:
Da man die geernteten Coins wieder staken kann, würde es theoretisch, wenn es keine Fees geben würde, sinn machen diese so oft wie möglich zu harvesten und direkt zu staken oder? Durch die Fees muss man natürlich etwas warten, bis man ein paar gesammelt hat, damit die rewards nicht direkt aufgefressen werden. Den idealen Zeitpunkt könnte man dann natürlich ausrechnen.

Auf BSC probieren ist wirklich nicht schlecht, funktioniert alles komplett identisch.
Anbieter nennt man meistens einfach "Farms".
Was badger und curve angeht: Man zahlt in die curve Liquidity Pools ein, dafuer bekommt man LP token. Die kann man nun auf verschiedenen Plattformen staken.

Fuer die BTC Pools lohnt sich momentan noch Badger (APY ist leider sehr stark gesunken), fuer andere Pools koennte sich beispielsweise harvest.finance lohnen. Man kann die LP token auch einfach direkt bei Curve staken.
Die non-BTC Pools in die ich investiert bin, habe ich einfach woanders staked.

Das mit dem harvesten verstehst du richtig, auf BSC sollte man sehr oft harvesten fuer maximalen APY. Bei badger bekommt man 50% der rewards in mehr LP token wenn man unstaked, da hat man also automatisch den Zinseszins Effekt. Andere Plattformen arbeiten an aehnlichen Loesungen, so dass man nicht mehr aktiv harvesten muss.


Antwort
Zitat
martenJ
Beigetreten: 01.03.2005
Oldschool Grinder

Original von Shore
BSC ist aber auch der Wilde Westen vom Wilden Westen. Da muss man schon sehr gut aufpassen und auch das Risiko eingehen, das gesamte Kapital durch Rug Pulls zu verlieren. Bei Pancakeswap sind die Betreiber komplett anonym und man weiß nicht, wen man da mit seinen Gebühren finanziert.

Das ist das schoene an Defi: Man muss nicht dem Team vertrauen, man muss nur dem Smart Contract vertrauen und den kann man sich selber durchlesen.

Die Zentralisierung kann hier auch ein Vorteil sein: Wenn es mal zu einem groesseren Hack kommt, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass CZ einschreitet.

Original von furious1x2
War autofarm auf der binance chain hier schon ein Thema?

werde mich heute Nachmittag ausgiebig damit beschäftigen.

Die APY sind ja Gigantisch

Ist imo ne Shitcoin, die gerade 20x gegangen ist, ich denke da gibt es bessere Farms.


Antwort
Zitat
MrTef1on Themenstarter
MrTef1on
Beigetreten: 21.05.2007
Elite Grinder

Original von martenJ
Ist imo ne Shitcoin, die gerade 20x gegangen ist, ich denke da gibt es bessere Farms.

Wie kommst du zu der Einschätzung? Zumindest finde ich auf die schnelle nirgendwo (deutlich) bessere APYs. Zudem wie gesagt immerhin ein Audit (wenn auch von jemandem von dem ich nur das Twitter Handle kenne), keinen unnötigen Schnickschnack wie hier kannst du Pommes farmen und da Döner, mehrfache Hinweise auf DYOR und recht zügige Weiterentwicklung. Was ich nicht ganz verstehe ist, warum man nicht für Laien besser erklärt wo das ganze Geld aka APY herkommt. Einziger großer Minuspunkt ist dass das Team unbekannt ist.

Original von camaro3377[...]
Nachdem ich erst kürzlich The Big Short gesehen habe, bin ich da vermutlich leicht paranoid, aber es kommt mir so vor, als wären das absichtlich komplett unübersichtlich gehaltene "Finanz"produkte mit absurden Renditeversprechungen, die entweder niemals haltbar sind oder auf Kartenhäusern beruhen.
Selbst mit den Erklärungen hier und in diversen Videos, erschließt sich mir noch immer nicht zu 100 %, wo der Mehrwert dieser Produkte liegen soll und wie dieser auch nur annähernd die entsprechenden Renditen möglich machen soll.

[...]

Verstehe wie gesagt auch nicht warum das nicht FAQmäßig irgendwo besser erklärt ist, kann mir aber vorstellen dass die Macher einfach nicht möchten, dass Anfänger bei ihrem Projekt Geld anlegen, weil es ja nun mal Risiken gibt (siehe OP), die du auch mit noch so nem guten contract nicht ausschließen kannst. Die Renditen ergeben sich (und ich gebe zu dass ich es auch nicht 100% verstehe) durch das Bereitstellen von Liquidität und damit der anteiligen Einnahme von Gebühren. Yield Optimizer wie Autofarm automatisieren dann den Harvestingprozess den marten oben beschrieben hat, wodurch sich die Rendite nochmal erhöht. Der APY ist in dem Sinne auch kein Versprechen sondern eine Hochrechnung für den Fall dass die Einnahmen so hoch bleiben wie am letzten Tag (oder vielleicht auch nur in der letzten Stunde). Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen dass eine Farm dauerhaft 1,5% pro Tag abwirft, aber solange das so bleibt kann ich es ja mitnehmen.


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Nabtul
Beigetreten: 05.08.2005
Oldschool Grinder

Da ich absolut nichts verstehe und dennoch interessiert bin - lohnt es sich, sich mit dem Thema zu befassen, wenn man gerade nur mit 100-200€ einsteigen möchte?

Ich werde mal die Links im OP checken und mir vllt mal ein paar YT Videos anschauen, um zumindest die basics zu verstehen, aber ich würde am liebsten eine kleine Summe investieren und dann liegen lassen ohne mich darum zu kümmern. Wie ich es damals bei BTC hätte tun sollen :rage:


Antwort
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NAAAAAASSE
Beigetreten: 02.09.2007
Oldschool Grinder

Ja auf der Binance Smartchain zB auf Pancakeswap! Kannst du auch mit 20$ rein schnuppern


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Wenn du dauerhaft nicht mehr investieren willst, wird natürlich aber nicht viel bei rum kommen.
Oder du packst es halt in den weiter oben genannten Defi Pulse Index, das ist immerhin nochmal deutlich weniger Aufwand.
Kannst dir ja ausrechnen, was mit den üblichen APY zu erwarten ist, viel ist das halt nicht bei 100-200€.


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MrTef1on Themenstarter
MrTef1on
Beigetreten: 21.05.2007
Elite Grinder

100-200€ lohnen sich auf Ethereum bei den derzeitigen Gebühren nicht. Auf der Binance Smart Chain kann es sich definitiv lohne, dort zahlst du per Transaktion in der Regel nicht mehr als 25c. Anlegen und vergessen ist keine schlechte Idee, wenn es zwischendurch einen Hack gibt bist du in den meisten Fällen eh machtlos, egal wie oft du schaust ob dein Geld noch da ist.

Original von camaro3377
Ich versteh auch nicht mal annähernd die Hälfte.
Seh ich das richtig, dass sich der AUTO Token in 14 Tagen verzwanzigfacht hat? Was heißt das für Autofarm?

Hierzu noch: für Autofarm heißt das erstmal nicht viel, da der Token im Moment noch gar keine Relevanz hat. Soll bald der Governance-Token analog zu z.B. UNI oder YFI werden, ist aber noch in Entwicklung. Wenn du dann Token hältst kannst du über Weiterentwicklungen abstimmen. Der Wert des Tokens hat für dich nur eine Relevanz, wenn du den Token direkt gekauft hast und nicht so sehr wenn du Geld in einen der Vaults gelegt hast. Das ist ein weiterer Pluspunkt von Autofarm, du bekommst die Rendite eben nicht (nur) im AUTO-Token ausgezahlt sondern auch in der Währung, die du angelegt hast, also ggf. auch Stablecoins. Wie sich das aufteilt ist zu sehen, wenn du die Vaults anklickst. Wer z.B. 100 USDC in den Vault anlegt bekommt aktuell hochgerechnet in einem Jahr ~36$ in USDC und 72$ in AUTO. Letzteres kann man ja als Freeroll begreifen, der Wert des AUTO in einem Jahr ist natürlich schwer vorherzusehen.
Die Token kannst du wie oben schonmal beschrieben so oft du möchtest ernten, swappen und dann wieder anlegen, kannste aber auch liegenlassen. Kann aber halt auch sein dass aus irgendwelchen Gründen übermorgen schon die ganze Rendite gegen Null geht. Sofern das Ding nicht gehackt oder exploitet wird kannst du das Geld dann aber jederzeit wieder abziehen.

Edit: krass das Ding hat mittlerweile eine Milliarde $ gelockt. Das ist entweder einer der größten Scams der Geschichte oder eine ziemliche Erfolgsgeschichte 8-o


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Original von MrTef1on
Die Token kannst du wie oben schonmal beschrieben so oft du möchtest ernten, swappen und dann wieder anlegen, kannste aber auch liegenlassen. Kann aber halt auch sein dass aus irgendwelchen Gründen übermorgen schon die ganze Rendite gegen Null geht. Sofern das Ding nicht gehackt oder exploitet wird kannst du das Geld dann aber jederzeit wieder abziehen.

Stimmt, das geht ja auch.
Bisher hab ich überall nur gelesen, dass man die LP Token staken kann, bei pancakeswap zB in den syrup pools oder, wie ich es jetzt gemacht habe, bei bancakebunny.
Das wieder zurück in die pools zu stecken klingt jetzt aber erstmal sinnvoller.


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