Würde bei deine Anforderungen wohl zu einem anderen Broker tendieren.
ETF-Sparpläne werden, soweit ich sehe, nicht angeboten. Weiters verfügt degiro über keine Banklizenz - dh keine Einlagensicherung.
Gebühren sind natürlich der Hammer.
Werden aber bei dir eher 2.rangig sein, da du wohl auf längerfristige Anlagen abzielst.
Würde für die paar Euro an Gebührenersparniss nicht auf Sicherheit bzgl. des Anbieters verzichten wollen.
Aber DEGIRO wird Interessenten viele Fragen beantworten müssen. Das fängt damit an, dass DEGIRO gar keine Bank ist, sondern eine Investmentfirma. Welcher Bankpartner die Wertpapierabwicklung übernimmt, geht aus den DEGIRO-Internetauftritten nicht hervor. Auf Anfrage wurde uns mitgeteilt, dass ABN Amro und Morgan Stanley die Abwicklungspartner sind. Gelder, die nicht in Wertpapieren investiert sind, liegen nicht wie gewöhnlich auf einem Depot-Verrechnungskonto, sondern werden von DEGIRO automatisch in einem Geldmarktfonds geparkt, im "FundShare Cash Fund". Gemäß Verkaufsprospekt ist das Ziel des Fonds, eine Rendite ähnlich dem Interbanken-Zinssatz EONIA abzüglich 0,25% zu erzielen, oder von null sofern EONIA unter 0,25% ist. DEGIRO wählte die Lösung über das gesondert verwahrte Fondsvermögen wegen des Fehlens einer Banklizenz, was die Annahme von Einlagen verbietet und weshalb keine Einlagensicherung schützt. Die Wertpapiere der Kunden verleiht DEGIRO, um Erlöse zu erzielen. In den umf...bar. Für entliehene Wertpapiere werden zwar Sicherheiten hereingenommen, aber Ausfälle bei Insolvenz der Gegenpartei sind dennoch nicht ganz auszuschließen. Das Entleihen trägt dazu bei, dass DEGIRO diese Preise machen kann. Falls der Kunde es verbietet, gilt ein anderes, das "Custody"-Preismodell. Nebenleistungen wie die Bearbeitung von Dividendengutschriften und Kapitalmaßnamen kosten hier extra und der Handel in Optionen und Futures ist unterbunden. Als wenn die vorgenannten Punkte noch nicht abschreckend genug wären, muss man sich im Klaren darüber sein, dass man für die Versteuerung der Kapitalerträge selbst verantwortlich ist. Als ausländischer Anbieter führt DEGIRO nämlich die Abgeltungssteuer nicht ab, stellt zumindest aber eine Aufstellung zur Verfügung für die dann notwendige Steuererklärung zu den Kapitalerträgen. Für Wertpapiere ist es in der Regel komplizierter als bei Zinskonten, die Erträge exakt zu ermitteln und gegebenenfalls mit realisierten Verlusten zu verrechnen.