Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Der-Forex-Einsteiger-Fragen-Thread [FAQ im OP]

1,888 Beiträge
189 Benutzer
0 Reactions
103.6 K Ansichten

Original von DarkZonk
2) zum short gehen

short gehen heißt ja, dass ich ne während verkaufe um sie später günstiger wieder zu kaufen... ich spekuliere also auf einen fallenden kurs.

Wenn ich jetzt zB denke, dass der CHF gegenüber dem Dollar verkackenw ird, mein konto aber in € is und ich heute frisch eingezahlt habe, dann kann ich CHF gar nich short gehen, da ich keine CHF b esitze um sie zu verkaufen, oder?

Angenommen du gehst mit einem Lot bei 0,9200 USDCHF Long. Das bedeutet in der Praxis, dass dein Konto mit +100000USD und -92000CHF belastet wird. Willst du nun später bei einem Kurs von 0,9230 die Position wieder schließen, entsprechen unsere 100K USD nun 92300 CHF, d.h. es verbleibt auf unserem Konto ein Gewinn von 300 CHF. Normalerweise kriegst du von diesen Vorgängen überhaupt nichts mit, denn dein Broker zeigt dir nur in Realtime deinen Plus/Minus des Differenzgeschäfts umgewandelt in €uro an.

Es gibt aber auch Broker wo einem die Fremdwährungsbestände bestehen bleiben und diese auch manuell wieder in die Währung des geführten Kontos umgetauscht werden müssen, bzw. ist mir das so bisher nur bei Interactive Brokers bekannt.

Aber wie gesagt, du kannst jede Währung handeln die dir dein Broker anbietet, unabhängig davon in welcher Währung dein Konto geführt wird. Der Gewinn/Verlust wird dann automatisch in deiner Währung verbucht.


Antwort
Zitat
kalOo
Beigetreten: 20.10.2007
Oldschool Grinder

Original von pg89
Zu 1: ja, wenn du mehr verlierst als auf deinem konto ist, hast du praktisch schulden beim broker.
Passiert aber eher selten, da es vorher meistens einen margin call gibt wenn der kurs gerade keine riesen volitalität hat und man ein halbwegs vernünftiges brm hat.
Deswegen bekommt man beim eröffnen des kontos auch die warnung, dass man mehr verlieren kann als man einzahlt.
Allerdings wäre es schön, wenn nochmal jemand vor- und nachteile von hoher leverage erklären kann...
Also was ist der unterschied zwischen 1 lot mit 1:100 und 0,5 lot mit 1:200 zu traden? Blicke da auch noch nicht zu 100% durch..

zu 2. Doch, das geht trotzdem. Das leihen und später verkaufen macht im prinzip der broker für dich.

der leverage zeigt dir an wieviel du pro trade hinterlegen musst, also bei 1:100 musst du 1/100 oder 1% "zahlen" das bedeutet bei 1 lot 1:100 = 1000$ bei 0.5lots mit 1:200 = 250$


Antwort
Zitat
MorchManN
Beigetreten: 05.03.2005
Oldschool Grinder

Original von Zamm

Original von DarkZonk
2) zum short gehen

short gehen heißt ja, dass ich ne während verkaufe um sie später günstiger wieder zu kaufen... ich spekuliere also auf einen fallenden kurs.

Wenn ich jetzt zB denke, dass der CHF gegenüber dem Dollar verkackenw ird, mein konto aber in € is und ich heute frisch eingezahlt habe, dann kann ich CHF gar nich short gehen, da ich keine CHF b esitze um sie zu verkaufen, oder?

Angenommen du gehst mit einem Lot bei 0,9200 USDCHF Long. Das bedeutet in der Praxis, dass dein Konto mit +100000USD und -92000CHF belastet wird. Willst du nun später bei einem Kurs von 0,9230 die Position wieder schließen, entsprechen unsere 100K USD nun 92300 CHF, d.h. es verbleibt auf unserem Konto ein Gewinn von 300 CHF. Normalerweise kriegst du von diesen Vorgängen überhaupt nichts mit, denn dein Broker zeigt dir nur in Realtime deinen Plus/Minus des Differenzgeschäfts umgewandelt in €uro an.

Es gibt aber auch Broker wo einem die Fremdwährungsbestände bestehen bleiben und diese auch manuell wieder in die Währung des geführten Kontos umgetauscht werden müssen, bzw. ist mir das so bisher nur bei Interactive Brokers bekannt.

Aber wie gesagt, du kannst jede Währung handeln die dir dein Broker anbietet, unabhängig davon in welcher Währung dein Konto geführt wird. Der Gewinn/Verlust wird dann automatisch in deiner Währung verbucht.

da hab ich mich folgendes gefragt:

wenn mein konto in EUR ist, und ich möchte beispielsweise CHF/USD handeln, wirkt sich dann nicht auch jeweils der EUR/USD zu kauf- und anschließender verkaufszeit bzw verkauf- und anschließendem kaufzeitpunkt auf mein trade aus?

falls nein, muss ich mir das also so vorstellen, dass ich wie bei einem leerverkauf von aktien mir die währung leihe und dafür eine gewähr in from von meiner konto currency hinterlegen muss? wodurch errechnet sich dann diese gewähr, die müsste ja wieder an das getradete currency pair gekoppelt sein oder?


Antwort
Zitat

Original von MorchManN
wenn mein konto in EUR ist, und ich möchte beispielsweise CHF/USD handeln, wirkt sich dann nicht auch jeweils der EUR/USD zu kauf- und anschließender verkaufszeit bzw verkauf- und anschließendem kaufzeitpunkt auf mein trade aus?

Ja, aber das Pair wird als USD/CHF (und nicht CHF/USD) quotiert. Also ist der EUR/CHF Wechselkurs ausschlaggebend.

falls nein, muss ich mir das also so vorstellen, dass ich wie bei einem leerverkauf von aktien mir die währung leihe und dafür eine gewähr in from von meiner konto currency hinterlegen muss? wodurch errechnet sich dann diese gewähr, die müsste ja wieder an das getradete currency pair gekoppelt sein oder?

Natürlich muss du eine Sicherheit bzw. Margin hinterlassen. Angenommen dein Broker bietet dir eine Leverage von 1:100 bräuchtest du in dem oben genannten Beispiel mindestens $1000 (oder den enstprechenden Gegenwert in Euro, wenn dein Konto in Euro geführt wird). Um ein Lot EUR/USD zu handeln brauchst du 1000€.


Antwort
Zitat
MorchManN
Beigetreten: 05.03.2005
Oldschool Grinder

ok danke für deine antwort! d.h. um alles erstmal einfacher zu machen sollte man nur pairs handeln wo die währung vorkommt in der der acc ist ?


Antwort
Zitat

Original von MorchManN
ok danke für deine antwort! d.h. um alles erstmal einfacher zu machen sollte man nur pairs handeln wo die währung vorkommt in der der acc ist ?

Nein, überhaupt nicht. Lies dir meine Beschreibung nochmal durch. Es spielt keine Rolle in welcher Währung dein Konto geführt wird. Dein Broker rechnet dir die Gewinne/Verluste automatisch in deine Acc Währung um. Du musst dich darum nicht kümmern.

Leg dir einfach eine Demo zu und du wirst sehen, dass es alles andere als kompliziert ist.

Fürs erste reicht es verstanden zu haben, dass halt nicht jeder Pip bei allen Pairs exakt gleich viel wert ist, sondern dass gegen den USD quotierten Pairs (also EUR/USD, GBP/USD,...) ein Pip immer 10 USD entspricht, bei gegen den CHF quotierten Pairs (USD/CHF, EUR/CHF,...) 10 CHF und so weiter.


Antwort
Zitat
Gh0s7rid3r
Beigetreten: 15.12.2006
Oldschool Grinder

BSP: Konto in €uro

Ich trade USD/CHF und mache Gewinn.

Szenario: der Euro ist jetzt sehr stark gestiegen, während ich den Trade gemacht habe. Kann es jetzt sein, dass mein Gewinn beim automatischen zurücktauschen vom Euroanstieg gefressen wird?


Antwort
Zitat
Saichol
Beigetreten: 07.12.2009
Poker Player

Fage zum leverage und BRM. Habe mir dazu soeben einen Artikel auf etoro durchgelesen und möchte mich nun vergewissern, ob ich es richtig verstanden habe. Falls ich 1000€ auf nem Brokeraccount habe, sagen die Profis, setze nie mehr als 5% auf ein Trade. Ich von mir aus, setze nicht mehr als 2%. Ergo kann ich 20€ auf ein Trade setzen. Das ich damit nicht viel Gewinn mache, ist ja logisch! Also bediene ich mach am Instrument des leverages. Ich erhalte durch meinen Broker ein leverage von max. 400. Ich nehme 300 in Anspruch (300*20 = 6000€). Mit den 6000 € kaufe ich jetzt Dollar ein, da der Wert des Euros singt und der Wert des Dollars steigt. Der Kurswert lag bei 1€ zu 1,525$. Nach einer Stunde liegt er bei 1,5$. Ich verkaufe meine Dollar wieder und erhalte demnach 6100€. Ergo habe ich 100€ Profit gemacht, allerdings nur 20€ von meinem Account benutzt. Falls der Kurs allerdings anders verläuft und der Dollar schwächer wird, dann habe ich nur 20€ verlust gemacht oder 6000€?^^

Vielen Dank im Vorraus,

Gruß

PS: Falls der Dollar aber tatsächlich schwächer wird, kann man dann einfach den Trade so lange offen halten, bis der Doller wieder an Stärke gewinnt und dann erst verkaufen? Falls ich, wie oben geschrieben, für 1€ 1,525$ kaufe und danach der Kurs direkt nach oben geht, z.B. auf 1,54, kann ich dann nciht einfach so lange warten, bis der Kurs wieder auf 1,525$ fällt und dann wieder Euro kaufen oder ist das nicht möglich? Gibt es da begrenzte Zeiträume oder muss man im Vorraus angeben, wie lange man einen Trade offen haben möchte?


Antwort
Zitat
kalOo
Beigetreten: 20.10.2007
Oldschool Grinder

Original von Saichol
PS: Falls der Dollar aber tatsächlich schwächer wird, kann man dann einfach den Trade so lange offen halten, bis der Doller wieder an Stärke gewinnt und dann erst verkaufen? Falls ich, wie oben geschrieben, für 1€ 1,525$ kaufe und danach der Kurs direkt nach oben geht, z.B. auf 1,54, kann ich dann nciht einfach so lange warten, bis der Kurs wieder auf 1,525$ fällt und dann wieder Euro kaufen oder ist das nicht möglich? Gibt es da begrenzte Zeiträume oder muss man im Vorraus angeben, wie lange man einen Trade offen haben möchte?

du kannst den trade solange offen halten wie du möchtest. also kann der zuerst sinken dann steigen und wieder sinken... alles ist möglich. nur wenn er halt zuviel ins minus rutscht dann ist irgendwann fertig durch den margin call


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Original von Saichol
Fage zum leverage und BRM. Habe mir dazu soeben einen Artikel auf etoro durchgelesen und möchte mich nun vergewissern, ob ich es richtig verstanden habe. Falls ich 1000€ auf nem Brokeraccount habe, sagen die Profis, setze nie mehr als 5% auf ein Trade. Ich von mir aus, setze nicht mehr als 2%. Ergo kann ich 20€ auf ein Trade setzen. Das ich damit nicht viel Gewinn mache, ist ja logisch! Also bediene ich mach am Instrument des leverages. Ich erhalte durch meinen Broker ein leverage von max. 400. Ich nehme 300 in Anspruch (300*20 = 6000€). Mit den 6000 € kaufe ich jetzt Dollar ein, da der Wert des Euros singt und der Wert des Dollars steigt. Der Kurswert lag bei 1€ zu 1,525$. Nach einer Stunde liegt er bei 1,5$. Ich verkaufe meine Dollar wieder und erhalte demnach 6100€. Ergo habe ich 100€ Profit gemacht, allerdings nur 20€ von meinem Account benutzt. Falls der Kurs allerdings anders verläuft und der Dollar schwächer wird, dann habe ich nur 20€ verlust gemacht oder 6000€?^^

Im Prinzip richtig, nur dass 5% pro Trade ziemlich viel sind, eher so 1-2%, die Prozentzahl ist allerdings nur darauf bezogen, was du verlieren kannst. Du setzt je einen Stopp/Loss fest, also einen Wert bei dem deine Position automatisch geschlossen wird, um deine möglichen Verluste zu begrenzen. Hier darfst du dann maximal 1-2% riskieren.

Deine Kurse sind nicht so ganz realistisch, der €/$ Kurs liegt so um die 1,30 - 1,34 zur Zeit, aber das nur nebenbei. Zudem geht es hier selten um so große Schwankungen, 2,5 Cent, also 250 Pips ist schon ne ganze Menge. Wir rechnen eher mit der 3. und 4. Kommastelle (4. Nachkommastelle = 1 Pip). Es geht also eher um das Ausnutzen kleinerer Schwankungen. Deshalb brauchst du auch unbedingt einen Hebel, weil es sich sonst gar nicht lohnt.

Wenn du also 1% deiner 1000€ riskieren kannst, also 10€, dann richtet sich das Volumen, das du handeln darfst danach. Setzt du einen Stopploss von 10 pips, dürfen diese 10 Pips deinen 10€ Risiko entsprechen.

Wenn du jetzt wie in deinem Beispiel 6000€ bewegst und der Kurs fällt, so dass die 6000€ nur noch 5900€ wert wären, kostet dich das 100€, schließlich gewinnst du ja auch 100€ wenn deine Position plötzlich 6100€ wert wäre. Hier zeigt sich wieder, dass du mit dem Hebel wirklich aufpassen solltest, denn du hast ja nur 20€ hinterlegt. Bei den meisten Brokern wirst du dann wohl automatisch ausgestoppt, wenn deine hinterlegte Margin (also die 20€) aufgebraucht sind.

PS: Falls der Dollar aber tatsächlich schwächer wird, kann man dann einfach den Trade so lange offen halten, bis der Doller wieder an Stärke gewinnt und dann erst verkaufen? Falls ich, wie oben geschrieben, für 1€ 1,525$ kaufe und danach der Kurs direkt nach oben geht, z.B. auf 1,54, kann ich dann nciht einfach so lange warten, bis der Kurs wieder auf 1,525$ fällt und dann wieder Euro kaufen oder ist das nicht möglich? Gibt es da begrenzte Zeiträume oder muss man im Vorraus angeben, wie lange man einen Trade offen haben möchte?

theoretisch ja, aber woher willst du wissen, ob es jemals dazu kommt? Vielleicht hast du gerade am ungünstigsten Zeitpunkt gekauft hast und der Kurs diese Marke monatelang nicht mehr sieht? Nirgendwo ist festgeschrieben, in welchem Bereich sich ein Kurs bewegen sollte. Hättest du gekauft, als der Kurs irgendwann mal bei 1,49 lag, hättest du jetzt massive Verluste gemacht und ich bin mir nicht sicher, ob der Kurs je wieder so hoch steigt.


Antwort
Zitat
Saichol
Beigetreten: 07.12.2009
Poker Player

Ich bedanke mich für die ausführliche Antwort!

Eine Frage zum Spread:

Ist ein Spread nichts anderes als die Gewinnspanne eines Brokers?

Falls ich US$ kaufen möchte, muss ich auf den Briefkurs achten, der 3 Pipes höher ist, als der Geldkurs.( Geldkus: 1,3090$ briefkurs: 1,3093$) Demnach erziele ich erst gewinn, falls der Kurs um 4 Pipes gestiegen ist? Falls ich US$ verkaufen möchte, dann achte ich auf den Briefkurs, und erziele erst Gewinn, sofern er 4 pipes gesunken ist? Stimmt das so?

Danke im Vorraus.

mfg


Antwort
Zitat
elduderin0
Beigetreten: 03.07.2007
Elite Grinder

Vielleicht war es auf den 75 Seiten zuvor schon, aber hat jemand von euch Erfahrung mit cent Accounts?
Wenn ja, welcher Anbieter ist zu empfehlen?
Worauf gilt es speziell bei cent accounts zu achten?

thx
elduderin0


Antwort
Zitat
MorchManN
Beigetreten: 05.03.2005
Oldschool Grinder

jo ich hab jetzt auch ein bisschen mit demo konto bei hotforex getradet und würde gern auf real money umsteigen mit ca 200 bis 300 eur, welcher broker bietet da das beste?


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008
Oldschool Grinder

hab nochma ne frage bzgl des rollover konzeptes

wenn ich über eine tagesgrenze einen trade offen lasse, wird sozusagen eine Verzinsung (Interest rate) durchgeführt. Kaufe ich eine Währung mit höheren Zinsen, so mache ich quasi gewinn.

Wie relevant ist dieses Konzept. Kann man seine strategie auf diese rollovers basierend aufbauen?


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von DarkZonk
hab nochma ne frage bzgl des rollover konzeptes

wenn ich über eine tagesgrenze einen trade offen lasse, wird sozusagen eine Verzinsung (Interest rate) durchgeführt. Kaufe ich eine Währung mit höheren Zinsen, so mache ich quasi gewinn.

Wie relevant ist dieses Konzept. Kann man seine strategie auf diese rollovers basierend aufbauen?

Schau mal nach Carry Trades.
Damit haben schon viele sehr hohe Gewinne gemacht und viele wurden Zwangsliquidiert.


Antwort
Zitat

Vereinfacht kann man sagen: Wenn Währung1 höhere Zinsen bietet als Währung2, dann erwartet der Markt, dass Währung2 gegenüber Währung1 aufwertet.

Klar kannst du deine Strategie darauf auslegen, aber einen free lunch gibt es da nicht. Du musst wie sonst auch die Entwicklung besser vorhersagen können als der Markt um gewinn zu machen.


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von Saichol
Falls ich US$ kaufen möchte, muss ich auf den Briefkurs achten, der 3 Pipes höher ist, als der Geldkurs.( Geldkus: 1,3090$ briefkurs: 1,3093$) Demnach erziele ich erst gewinn, falls der Kurs um 4 Pipes gestiegen ist? Falls ich US$ verkaufen möchte, dann achte ich auf den Briefkurs, und erziele erst Gewinn, sofern er 4 pipes gesunken ist? Stimmt das so?
mfg

Der Briefkurs ist nicht überall 3 Pips höher. Somit kann man mit 4 Pips schon erheblich Gewinn machen. Kommt halt auf den Broker und die Lot-Size an.

CMC Markets stellt unter einen Pip Spread für 1 EUR als kleinste handelbare Menge.
Interactive Brokers stellt 0,5 Pip Spread mit meist 0,3 Spread Ausführung bei Market Order, allerdings mit ca. 2,52 USD Kommission pro Half-Trade.


Antwort
Zitat
JipsLive
Beigetreten: 06.09.2006
PokerStrategist

Original von qaymko
Vereinfacht kann man sagen: Wenn Währung1 höhere Zinsen bietet als Währung2, dann erwartet der Markt, dass Währung2 gegenüber Währung1 aufwertet.

Klar kannst du deine Strategie darauf auslegen, aber einen free lunch gibt es da nicht. Du musst wie sonst auch die Entwicklung besser vorhersagen können als der Markt um gewinn zu machen.

Nein, Carry Trades kannst du sogar im Verlust schließen und Gewinn machen ;-)


Antwort
Zitat

entweder ich versteh nicht, was du meinst oder es widerspricht meiner aussage nicht. Etwas ausführlicher wäre schon nicht schlecht.


Antwort
Zitat
JipsLive
Beigetreten: 06.09.2006
PokerStrategist

Solange der Gewinn durch Zinsen ist höher ist als der Verlust durch negative Kursentwicklung machst du trotz Kursverlusten einen Gewinn.

stark vereinfachtes Beispiel:

AUD/JPY long bringt 4% Zinsen (Differenz zwischen Zinsen auf AUD und auf JPY). Je länger du die Position hältst umso länger wird dein Einsatz mit 4% verzinst. Schließt du die Position behältst du die Zinseinnahmen. Sagen wir der Kurs schwankt und dein S/L hittet mit einem Verlust von 100$. Die Position war allerdings 7 Monate lang offen und dein Einsatz wurde 7 Monate zu 4% verzinst. Wenn diese Einnahmen größer sind als der Verlust des Trades selbst, also die 100$, machst du Gewinn obwohl der Trade angesichts des reinen Kursverlaufs verlust gemacht hat


Antwort
Zitat
Teilen: