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Einzelwerte - Aktien

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ErgRaider
Beigetreten: 23.03.2005
Legacy Member

Wie machen das denn die Daytrader (in den USA) ? Dabei kauft und verkauft man ja gerne auf Tages-, Stunden- oder gar Minutenbasis immer wieder die gleichen Papiere.


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Zitat
usernl
Beigetreten: 18.08.2012
PokerStrategist

Habe 1k in Barrick Gold geballert, historisch niedrige Bewertung usw.


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Zitat

Meine Finger zucken da tbh auch :megusta:


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Zitat
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Original von ErgRaider
Wie machen das denn die Daytrader (in den USA) ? Dabei kauft und verkauft man ja gerne auf Tages-, Stunden- oder gar Minutenbasis immer wieder die gleichen Papiere.

Du darfst schon kaufen und verkaufen, aber verboten ist dann die realisierten Verluste steuerlich geltend zu machen.


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Zitat
mnbvcxy87
Beigetreten: 12.04.2006
Elite Grinder

Original von HariRadovan
Ich verkaufe zum Jahresende auch immer meine Verlustaktien um sie am nächsten Tag zurückzukaufen. Die auf diese Weise realisierten Verluste werden in Österreich zu 27,5% gegen gezahlte Steuern aus realisierten Kursgewinnen und Dividenden gegengerechnet. Das heißt wenn ich mit einer Aktie zb 1000€ im Minus bin und ich verkaufe sie bekomme ich 275€ Kest-Verlustausgleich gutgeschrieben. Je nachdem wie überzeugt ich von der Aktie bin ist der Rückkauf auch eine gute Gelegenheit die Positionsgrösse anzupassen. Wenn ich von einer Aktie nach wie vor überzeugt bin kaufe ich meisten mehr Stück zurück als ich vorher hatte, manchmal komm ich aber auch zur Überzeugung dass die Aktie doch zu Recht gefallen ist, dann spar ich mir den Rückkauf einfach 😀.
Grundsätzlich müsste man gar nicht einen Tag vergehen lassen zwischen Verkauf und Rückkauf, wichtig ist nur, dass man nicht Aktien von sich selber kauft (könnte passieren wenn man 2 Depots hat oder wenn man eine Verkaufsorder aufgibt und gleich wieder eine Kauforder noch bevor die Verkaufsorder ausgeführt wurde), das könnte dann nach versuchter Kursmanipulation aussehen.
Zu bedenken ist bei diesem „Trick“, dass man zweimal Orderspesen bezahlt und dass man die zurückgekauften Aktien mit einem niedrigerem Einstandswert im Depot hat. Wenn man sie später irgendwann hoffentlich mit Gewinn verkauft zahlt man die so gesparten Steuern im Endeffekt dann doch (nur halt vielleicht eben erst viele Jahre später). Daher lohnen sich diese „Wash-Sales“ auch erst ab einer gewissen Summe (für mich persönlich kommen Aktien mit mind 1000€ Verlust in Frage).

Ist das nicht eigentlich nur ein Verschiebeeffekt?

Der Verlustvortrag fällt sonst doch einfach später irgendwann an. Und so zahlt man am Ende 2 mal Provision.


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Zitat
DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

In Österreich kann man die Verluste nicht ins nächste Jahr vortragen


Antwort
Zitat
ErgRaider
Beigetreten: 23.03.2005
Legacy Member

Original von Plastichamer

Original von ErgRaider
Wie machen das denn die Daytrader (in den USA) ? Dabei kauft und verkauft man ja gerne auf Tages-, Stunden- oder gar Minutenbasis immer wieder die gleichen Papiere.

Du darfst schon kaufen und verkaufen, aber verboten ist dann die realisierten Verluste steuerlich geltend zu machen.

Das ist doch aber für Daytrader total Banane, jeden Mini-Gewinn muss ich versteuern und alle Verluste kann ich nicht geltend machen. Das würde dann doch absolut niemand tun, kann mir kaum vorstellen, dass das so geregelt ist.


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Zitat
HariRadovan
Beigetreten: 01.04.2007
Elite Grinder

Hallo Feinheit die 1000€ sind natürlich nicht in Stein gemeißelt. Den wichtigsten Faktor, die Transaktionskosten hast Du ja schon angesprochen. Ich zahle pro Transaktion ca. 10-20€, das hin und her kostet mich also insgesamt 20-40€. Bei 1000€ Verlust beträgt die Kest-Gutschrift 275€, nach Spesen bleiben dann also 235€-255€ übrig. Eher ein bisschen weniger weil oft muss man die verkaufte Aktie zu einem etwas höheren Preis zurückkaufen als man sie vorher verkauft hat. Das hängt natürlich vom genauen timing ab, nur tendenziell würde ich mich da als Privatanleger gegen die ganzen Profis im Nachteil sehen. Sagen wir im Schnitt gehen dadurch auch nochmal 20€ verloren. Bleibt bei einer Aktie mit 1000€ Verlust bleibt also ein sofortiger Nettogewinn von 215-235€, dem aber eine zukünftige sehr wahrscheinliche Steuerzahlung von 275€ gegenübersteht (weil sich ja durch den Verkauf und Rückkauf der Einstandswert der Aktie reduziert und wenn man sie dann in ein paar Jahren hoffentlich mit Gewinn wieder verkauft muss man dann die vorher zurückgeholten Steuern eben doch zahlen). Je kleiner der realisierte Verlust ist umso stärker fallen die Faktoren Transaktionskosten und der wahrscheinlich etwas höhere Kurs beim Nachkauf als beim Verkauf ins Gewicht.

Bei 1000€ Verlust ist es für mich insgesamt noch ein gutes Geschäft, ca 225€ zu bekommen um dann in 5-10 Jahren (so lange halte ich Aktien im Durchschnitt) wahrscheinlich 275€ bezahlen zu müssen. Bei einer Aktie mit 500€ Verlust hätte man nach Transaktionskosten und Kursdifferenzkosten nur noch 87,5€ gespart, müsste aber später wahrscheinlich 137,5€ mehr an Steuern bezahlen. Da macht dann in meinen Augen eigentlich nur noch der Broker ein gutes Geschäft…
Falls Du bei Deinem Broker deutlich niedrigere Gebühren bezahlst als ich bei meinem oder Du vom Markttiming her besonders geschickt bist kann es sich für Dich natürlich auch schon lohnen kleinere Verluste zu realisieren, ich hab für mich persönlich die 1000€ als sinnvolle Grenze ausgerechnet.


Antwort
Zitat
mnbvcxy87
Beigetreten: 12.04.2006
Elite Grinder

Original von DiscoD
In Österreich kann man die Verluste nicht ins nächste Jahr vortragen

Österreich :yaoming:


Antwort
Zitat
feinheit
Beigetreten: 07.04.2008
PokerStrategist
Spoiler

Original von HariRadovan
Hallo Feinheit die 1000€ sind natürlich nicht in Stein gemeißelt. Den wichtigsten Faktor, die Transaktionskosten hast Du ja schon angesprochen. Ich zahle pro Transaktion ca. 10-20€, das hin und her kostet mich also insgesamt 20-40€. Bei 1000€ Verlust beträgt die Kest-Gutschrift 275€, nach Spesen bleiben dann also 235€-255€ übrig. Eher ein bisschen weniger weil oft muss man die verkaufte Aktie zu einem etwas höheren Preis zurückkaufen als man sie vorher verkauft hat. Das hängt natürlich vom genauen timing ab, nur tendenziell würde ich mich da als Privatanleger gegen die ganzen Profis im Nachteil sehen. Sagen wir im Schnitt gehen dadurch auch nochmal 20€ verloren. Bleibt bei einer Aktie mit 1000€ Verlust bleibt also ein sofortiger Nettogewinn von 215-235€, dem aber eine zukünftige sehr wahrscheinliche Steuerzahlung von 275€ gegenübersteht (weil sich ja durch den Verkauf und Rückkauf der Einstandswert der Aktie reduziert und wenn man sie dann in ein paar Jahren hoffentlich mit Gewinn wieder verkauft muss man dann die vorher zurückgeholten Steuern eben doch zahlen). Je kleiner der realisierte Verlust ist umso stärker fallen die Faktoren Transaktionskosten und der wahrscheinlich etwas höhere Kurs beim Nachkauf als beim Verkauf ins Gewicht.

Bei 1000€ Verlust ist es für mich insgesamt noch ein gutes Geschäft, ca 225€ zu bekommen um dann in 5-10 Jahren (so lange halte ich Aktien im Durchschnitt) wahrscheinlich 275€ bezahlen zu müssen. Bei einer Aktie mit 500€ Verlust hätte man nach Transaktionskosten und Kursdifferenzkosten nur noch 87,5€ gespart, müsste aber später wahrscheinlich 137,5€ mehr an Steuern bezahlen. Da macht dann in meinen Augen eigentlich nur noch der Broker ein gutes Geschäft…
Falls Du bei Deinem Broker deutlich niedrigere Gebühren bezahlst als ich bei meinem oder Du vom Markttiming her besonders geschickt bist kann es sich für Dich natürlich auch schon lohnen kleinere Verluste zu realisieren, ich hab für mich persönlich die 1000€ als sinnvolle Grenze ausgerechnet.

Danke für deine Antwort! Macht alles Sinn, so lange man die Aktie in ein paar Jahren auch wirklich mit Gewinn verkaufen kann.


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Zitat
usernl
Beigetreten: 18.08.2012
PokerStrategist

Ich muss mal eine Anfänger Frage stellen, entschuldigt meine Unwissenheit. Vor einigen Monaten habe ich im TV einen Bericht über den Hipgnosis Songs Fund gesehen und die Idee dahinter finde ich genial.

Ich würde gerne eine kleine Summe investieren, aber wie? Über mein comdirect Depot scheint das nicht zu funktionieren, die Anteile werden nur in London gehandelt.


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alaris
Beigetreten: 08.09.2006
Elite Grinder
Antwort
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Jimmy932
Beigetreten: 07.09.2006
PokerStrategist

Hat jemand das www.800plus.de vom Aktionär ausprobiert? Lohnt sich das oder kaufen die einfach OS auf Apple, Tesla, Facebook, Netflix und co und warten dann ewig?
Interessant wäre auch, ob die für dich traden oder dir nur Empfehlungen schicken. Und ob man in real time alles verfolgen kann und benachrichtigt wird, wenn etwas gekauft oder verkauft wird.
Dann könnte man sich überlegen ob man 15 Leute findet, die das machen wollen. 1500/15=100€ pro Jahr. Das würde ich ausgeben.


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Yaki
Beigetreten: 17.10.2007
PokerStrategist

Original von alaris
DA - https://docdro.id/4Dj3pDH

DA - 25 Jahre Spezial - https://docdro.id/LUT2WiG/blockquote >
Top. Meine Quelle ist versiegt.


Antwort
Zitat
Pokerfox68
Beigetreten: 26.08.2006
Oldschool Grinder

Was sagt ihr zu Teamviewer? Hab mir einmal ein mittelkleine Position ins Depot gelegt. Ist ja ordentlich billig geworden.

Die haben sich wohl mit ihrem Marketing etwas verhoben, um nicht zu sagen sind größenwahnsinnig geworden. Allerdings sind sie ja immer noch Marktführer in einem Wachstumsmarkt. Zu dem derzeitigen Preis, wohl ein Schnäppchen?


Antwort
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usernl
Beigetreten: 18.08.2012
PokerStrategist

Ich weiß nicht wie kompetent der Author ist aber für mich klingt das ziemlich schlüssig was hier geschrieben steht:

https://www.fool.de/2021/10/21/ohne-zweifel-das-ist-die-schlechteste-investitionsthese-bei-der-teamviewer-aktie/

„ Die schlechteste Investitionsthese bei der TeamViewer-Aktie wäre für mich, sie zu kaufen, weil sie günstig aussieht.“

Vielleicht gibt es nochmal einen upswing wenn die Inzidenzen weiter steigen? Egal wie, ich hoffe du printest damit Pokerfox.


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Zitat
OneSinge
Beigetreten: 02.01.2006
Elite Grinder

Kann da nur aus eigener Erfahrung berichten.

Da eh mittlerweile bei uns alles über MS Teams läuft, man da auch einfach Monitor teilen / Freigabe zu übernehmen geben kann, hat meine Firma die Teamviewer Lizenzen gekündigt. Unsere ITler rufen die jeweiligen Kollegen über Teams an und der Mitarbeiter gibt dann halt Freigabe. Wofür bezahlen, was man bei Teams kostenlos dabei hat. Und ich vermute, dass es da bei anderen Firmen ähnlich gehandhabt wird.

Aber bin selbst kein ITler und vielleicht sehe ich auch nicht, was der USP von Teamviewer noch sein soll.


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Zitat
Pokerfox68
Beigetreten: 26.08.2006
Oldschool Grinder

Na, das klingt ja nicht sehr gut!

Bin auch rein , weil derzeit alles nach einer Bodenbildung aussieht. Habe auch einen Stoppkurs direkt unter den derzeitigen Boden gelegt. Ohne Risiko kommt man, vor allem zur Zeit, sowieso in keine Aktie rein!


Antwort
Zitat
Pokerfox68
Beigetreten: 26.08.2006
Oldschool Grinder

Doppelpost


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Zitat
DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

Original von Pokerfox68
Was sagt ihr zu Teamviewer? Hab mir einmal ein mittelkleine Position ins Depot gelegt. Ist ja ordentlich billig geworden.

Die haben sich wohl mit ihrem Marketing etwas verhoben, um nicht zu sagen sind größenwahnsinnig geworden. Allerdings sind sie ja immer noch Marktführer in einem Wachstumsmarkt. Zu dem derzeitigen Preis, wohl ein Schnäppchen?

Doppelgänger Tech Talk ab Minute 36:25:
Kurz gesagt: aufgrund der Wachstumszahlen glauben sie nicht, dass es ein guter Deal wäre, die Aktie jetzt zu kaufen.


Antwort
Zitat
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