Die Sparkassen Kundenberatungen, welche ich bisher erleben durfte, waren auch eher oberflächig und versuchten in der Regel meiner Meinung nach die unpassenden Produkte zur falschen Zeit zu verkaufen (Vorzugsweise wurden natürlich auch hier Produkte von der Deka angepriesen). Da eine Bekannte von mir auch ein ähnliches "Dilemma" hat, gleichzeitig vertraut Sie aber auch keiner anderen Bank als der Sparkasse und Aktien grenzen auch schon an Hexerei. Da Sie falls sich eine Gelegenheit auftut, Eigentum kaufen will, sollte Sie ihre 50k erstmal auf einem Tagesgeldkonto lassen, falls sich eine Möglichkeit bei einer Korrektur ergibt, kann man immer noch mit 10-20k einsteigen. Da Sie trotzdem ihren Geldhaufen nicht immer weiter auf dem Tagesgeldkonto anhäufen will und neben einer BAV auch noch privat vorsorgen will, habe ich ihr mal folgende ETF's rausgesucht, welche man beim SBroker besparen kann:
iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF (DE)
TER 0,2% - Ausschüttend
iShares EURO STOXX Select Divid 30 UCITS ETF (DE)
TER 0,3% - Ausschüttend
DB X-TRACKERS STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 ETF 1D
TER 0,4% - Ausschüttend
iShares Dow Jones Asia Pacific Select Dividend 30 UCITS ETF (DE)
TER 0,3% - Ausschüttend
DEKA IBOXX EUR LIQUID SOVEREIGN DIVERSIFIED 1-10 UCITS ETF
TER 0,15% - Ausschüttend
Gewichtung: 20% / 20% / 25% / 17,5% / 17,5%
Sparrate: 300€ mtl
Optional könnte man noch 5-10k Initial anlegen, allerdings bin ich mir selber nicht sicher, ob es evtl kurzfristig bessere Spots gibt um einzusteigen. Alternativ könnte man natürlich auch die ersten 12 Monate auf beispielsweise 1k aufstocken und dann auf 300/Monat reduzieren, um wenigstens ein wenig im Cost Average zu liegen.
Korrelation usw. habe ich nicht berechnet, denke aber für ein langfristiges Altersvorsorgeziel, lässt sich damit eine solide Rendite erzielen. Die ETF's sind nicht allzu teuer und schütten mehr als nur die Inflation wieder aus.
Anregungen, Kritik immer willkommen