Hey,
im Jahresziele-Thread hatte ich ja geschrieben, dass ich etwas mehr von Einzelaktien in Index-ETFs umschichten wollte.
Da bin ich auf einem guten Track, habe aber immer noch eine große Portion Einzelaktien. Daher wollte ich mir mal meine Gewichtung des Gesamtportfolios anschauen. D.h. die ETFs entsprechend nach Zusammensetzung analysieren, die Einzelaktien kategorisieren, und dann aufsummieren. Folgendes sind die Ergebnisse:
Regionen -- damit bin ich sehr zufrieden, EM ist zwischen der 30/70 GDP und 10/90 Market Cap Gewichtung
US 59%
EM 21%
DE 9%
Other 11%
Cap-Segmente -- auch damit bin ich ganz zufrieden, etwas Overweight Small Cap im Vergleich zur gesamten Marktkapitalisierung. Könnte aber etwas mehr sein, vielleicht 15% langfristig?
Large Cap 83%
Mid Cap 8%
Small Cap 9%
Sektoren
Tech ist der einzige Sektor mit signifikanter Übergewichtung -- Faktor 2 höher als im All-World ETF!
Persönlich sehe ich auch Vonovia (Immobilien) und Carlyle Group (Private Equity) als bewusste Übergewichtungen dieser Sektoren, macht aber je nur 2.5% des Portfolios aus.
Fazit:
Mein Tech-Sektor-Übergewicht ist zu hoch.
Klar, das ist meine Branche der Wahl, und in den letzten Jahren klappte es gut.
Mindestens von den Mitarbeiteraktien sollte ich mich aber wirklich trennen -- da wird das Gewicht immer höher & es macht wenig Sinn, beim eigenen AG krass übergewichtet zu sein.
Ich hätte vermutlich schon immer auto-selling der Mitarbeiter-Aktien machen sollen.
Dumm, das nicht zu tun. Denn jetzt ist die Kostenbasis niedriger als der Marktwert, so dass ich beim Verkauf fürs Umschichten Steuern zahlen muss, die ich mit Auto-Selling nicht hätte zahlen müssen.
Wie sieht's bei euch aus?
Irgendwelche unerwünschten Nebeneffekte eurer Einzelaktien-Bets, was die gesamte Portfolio-Balance angeht?
Oder achtet ihr darauf immer, wenn ihr überlegt, Einzelaktien zu kaufen?