wieviel geld sollte man im monat übrig haben,wenn alle kosten gedeckt sind( kredit,versicherungen,essen,autos, tanken usw...)
wirklich alle kosten... wenn man nen haus bauen möchte???
wüde mich sehr über eure meinungen und erfahrungswerte freun...
Kommt ganz klar auf die Kosten des Bauprojekts an und dessen Finanzierung.
Am besten stellst du deine Finanzen klar auf, aus dem hervorgeht wieviel Geld im Monat übrig bleibt. Mit den Zahlen kannst du zur Bank oder anderen Finanzierern gehn und Fragen für welche Kreditsumme und Finanzierungsmöglichkeiten du gut bist. Mit der Errechneten Summe X kannst du dich in etwa erkundigen, was bautechnisch möglich ist.
Als grobe Angabe kannst du in etwa mit min. 700 € für ein kleines Haus rechnen. Grundstück sollte da vorhanden sein. Besser siehts mit 1.000 bis 1.500 € aus, für ein solides Bauprojekt. Nach oben ist selbstverständlich alles offen.
danke für die antwort... das ist soweit alles geklärt... wie hoch der kredit ist usw...
aber ich kann es schlecht einschätzen wieviel geld man im monat haben sollte,wenn alles andere bezahlt ist...
es ist alles bezahlt und ich hab noch 450euro im monat übrig und leg auch noch jeden monat 180euro weg... sprich: ist es zu wenig geld 450euro????
Kommt halt immernoch drauf an. Hast du eine Villa mit einer Ranch und hast dann noch 4-5 Ferraris rumstehen. Dann sind 600€ nichts.
Hast du aber nen Standard-Haus, Standard Grundstück mit Standard-Golf in der Garage. Dann sind 600€ im Monat verdammt viel Geld.
Aber sind auch wirklich alle Kosten gedeckt? Zahnpasta, Scheißhauspapier, Seife, Klamotten, etc...
Auch fürs Auto? z.b. Reifen, Verschleißteile, Wartung, etc...
Schön, wenn man 600€ übrig hat im Monat, aber heutzutage würde ich schauen, dass ich das Geld unter die Leute bekomme. Sparen macht nicht wirklich Sinn. Nen Notgroschen für neue Waschmaschine, Autoreparaturen, etc ist klar.
Versuche mit Sonderzahlungen deine Schulden für das Haus so schnell wie möglich zu tilgen. In 10 Jahren, wenn die erneute Zinsfestschreibung fällig ist und die Zinsen dann bei vielleicht 6-8% sind, dann trifft dich vielleicht der Schlag.
Achso ich dachte das Geld sollte in den Hausbau reingesteckt werden.
Also 450 € hört sich sehr solide an.
Wie soll das denn jemand beurteilen können und wofür soll dieses Geld denn dienen?
Ist das quasi der Puffer zum Worst-Case-Szenario oder willst du damit den Kredit bedienen oder sollen die 450 Euro für die Kosten außerhalb des Kredits sein?!
450 Euro als Puffer sind sehr viel, wenn es nach Worst-Case bleibt, und extrem wenig, wenn damit alle Kosten im Projekt "Hausbau" bedient werden sollen.
Dazu müsste man auch noch klären wie sicher die 450 Euro sind - bist du Beamter, verheiratet und hast die Familienplanung abgeschlossen oder in einem gefährlichen Beruf, in einer frischen Beziehung und musst evt. noch die Arbeitsstelle wechseln?
Das der Wert des Hauses noch eine Rolle spielt, sowie dein gesamtes Einkommen ist wohl auch klar - wird es die Millionenvilla oder ein kleines Haus im ländlichen Bereich, lebst vom restlichen Geld sowieso schon sparsam oder könnte man bei Bedarf weiter einschränken?
Edit:
Wenn alle Kosten abgezogen sind, dann braucht man obv. 0 Euro verglichen mit dem Worst-Case(Worst-Case im Sinne von "Bauzeit dauert länger, Preise werden höher"). Kommt eben auch stark drauf an, wie durchdacht die Planung ist^^
Nach meiner Meinung ist schon der erste Strickfehler im Konzept, wenn ich bei der Planung für einen Hausbau noch einen (Privat-/Anschaffungs-) Kredit bedienen muß.
Es sollte Eigenkapital vorhanden sein.
Für die Bank kommt es nicht darauf an, welche Ausgaben Du hast. Je nach Einkommen werden pauschal Mindestsätze angewendet, außer Du gibst von selbst höhere Kosten an.
Beispiel einer Rechnung:
900 EUR für 1. Person
450 EUR für 2. Person
300 EUR für jedes Kind
200 EUR für Auto
Die Sätze werden an sich nicht unterschritten, da man dann schnell unter die Pfändungsfreigrenze kommt und an sich gar nichts zu holen wäre.
Viele setzen dann noch ein Maximum von 50 % des Haushaltseinkommens für die Darlehensrate an.
In der Rechnung sollte die - planmäßige - Restschuld am Ende der Zinsbindung, also überwiegend in 10 Jahren ca. 90 % mit 7 oder 8 % mit den jetzigen Einkommen bedient werden können. Es wird also zu den Lebenshaltungskosten nicht unbedingt die jetzige Rate, sondern eine berechnete künftige Rate angesetzt.
Du schreibst von "Hausbau". Wenn Du selber bauen willst, sollte in der Finanzierung so viel Reserve sein, dass man sich bei Einhaltung der Kosten danach ein neues Auto kaufen kann. Wenn nicht, eben nicht.
Hallo Zottel! Es kommt darauf an, wieviel Geld du insgesamt zur Verfügung hast und warum du ein Haus bauen möchtest.
Wenn du ein Haus bauen möchtest um Geld anzulegen, dann mußt du es mit Alternativen am Finanzmarkt vergleichen und dann deine Entscheidung treffen.
Hallo,
da hier alle auf die Finanzierung eingehen, deine Frage sich aber gar nicht darauf bezieht lasse ich das mal weg.
Grundsätzlich ist es in Deutschland so, dass je nach Größe der Wohnung zwischen 20 - 35 % des zur Verfügung stehenden HaushaltsNETTOEinkommens in die Deckung der Wohnkosten fliesen. Dabei ist zu unterstellen, dass entsprechende Einkommensgruppen auch entsprechenden Wohnraum beziehen (ist defakto so, es handelt sich hier um Medianwerte). Damit ist die Warmmiete respektive der Kosten aller mit dem Eigenheimbau in Zusammenhang stehenden Kosten gemeint.
Den Rest kannst du dir selbst ausrechnen. Medianhaushaltseinkommen aller Eigenheimbesitzer in Deutschland liegt bei ca. 2400 EUR/Mon. Durchschinttliche Hausgröße bei 118 m2.
schönen Abend noch.
Man sagt allgemein nach Moneymanagementregeln in Privathaushalten, das man idealerweise nicht mehr als 10% seines Nettoeinkommens investieren soll.
ich bin am überlegen mir nen normales haus 120qm zu bauen lassen und hab mir nen limit gesetzt was ich und meine freundin monatlich zahlen könnten... und hab dann alle kosten die sonst noch zu kommen( versicherungen,essen(einkauf),tanken,autokredite usw... alle fixekosten abgezogen und uns bleiben rund 600euro im monat...wovon wir 200 jeden monat weg legen wollen und dann dementsprechend für reparaturen oder neuanschaffung nutzen wollen,oder wenn nichts im jahr anfällt zwischen tilgung machen...
nun ist meine frage ob es vernünftig ist das haus zubauen... hab nämlich keine erfahrungswerte ob das geld gut reicht oder nicht... bin an sich nen sparsamer mensch und hab keine sehr hohen ansprüche bei klamotten usw...
danke für eure antworten... auch wenn ich die hälfte leider nicht verstanden hab...
ps: mir geht es nicht um die finanzierung sondern dadrum ob ich das risiko eingeh nen haus zu bauen oder nicht... mit dem geld was mir noch so bleibt,für essen gehen,kino,geburtstagsgeschenk usw...
ich denke mit der 10% Regel vom Nettoeinkommen dass ist so kaum möglich!
wenn man beachtet das für ein Single Wohnung (2 Zimmer) heutzutage 350+ Miete im Monat fällig sind würde man bei einem 2000.- netto einkommen fasst 20% bezahlen!
Ich denke in Großstädte sind die Wohnungskosten noch höher...
aber 400.- für 2 Personen finde ich zu wenig!
Original von Zottel86
ich bin am überlegen mir nen normales haus 120qm zu bauen lassen und hab mir nen limit gesetzt was ich und meine freundin monatlich zahlen könnten... und hab dann alle kosten die sonst noch zu kommen( versicherungen,essen(einkauf),tanken,autokredite usw... alle fixekosten abgezogen und uns bleiben rund 600euro im monat...wovon wir 200 jeden monat weg legen wollen und dann dementsprechend für reparaturen oder neuanschaffung nutzen wollen,oder wenn nichts im jahr anfällt zwischen tilgung machen...
nun ist meine frage ob es vernünftig ist das haus zubauen... hab nämlich keine erfahrungswerte ob das geld gut reicht oder nicht... bin an sich nen sparsamer mensch und hab keine sehr hohen ansprüche bei klamotten usw...
danke für eure antworten... auch wenn ich die hälfte leider nicht verstanden hab...
ps: mir geht es nicht um die finanzierung sondern dadrum ob ich das risiko eingeh nen haus zu bauen oder nicht... mit dem geld was mir noch so bleibt,für essen gehen,kino,geburtstagsgeschenk usw...
Naja was willst du denn konkret hören, letztlich musst du dir die Frage schon selbst beantworten ob du das Risiko eingehst oder nicht.
Mit deinen Zahlen kann man nicht viel anfangen, weil man deine Kalkulation nicht wirklich nachvollziehen kann. Was hast du jetzt alles an Fixkosten berechnet, was ist mit den 600 Euro die übrig bleiben? davon legt ihr 200 zur Seite, was passiert mit den anderen 400 Euro? etc...
Bei den Risiken solltest du dir auf jeden Fall im klaren sein, dass so ein Immoblilienkredit ne verdammt langfristige Sache ist und in einem so langen Zeitraum ne Menge passieren kann, womit du vielleicht nicht rechnest, bzw. die Wahrscheinlichkeit dafür aktuell deutlich unterschätzt.
Paar Fragen die ich dazu in den Raum werfen möchte:
Was passiert wenn einer von euch zweien oder beide ihren Job verlieren und über einige Monate kein Gehalt bekommen?
Was passiert wenn einer einen Unfall hat oder schwer erkrankt und über einen längeren Zeitraum nicht arbeiten kann?
Was passiert wenn ihr in ein paar Jahren eines oder mehrere Kinder bekommt? Die sind nicht nur teuer im Unterhalt, sondern einer von euch wird zumindest auch einige Zeit nicht arbeiten können.
Was passiert wenn ihr euch trennt weil ihr euch auseinandergelebt habt? Einer von euch allein wird den Kredit wohl kaum schultern können.
Das sind jetzt ein paar Szenarien über die du dir Gedanken machen solltest und das Risiko bewusst abwägen. Ich weiß, manches mag für dich extrem unwahrscheinlich klingen aber wir reden hier sicher über einen Zeitraum von 10+ Jahren und in einer so langen Zeit kann einfach viel passieren.