Ich werde mal anfangen deine Fragen zu beantworten. Hier haben die wenigsten wohl mal ernsthaft sich mit Volkswirtschaft auseinander gesetzt, anders kann ich mir teilweise die Haarsträuzbenden antworten nicht erklären.
Zu 1.
http://de.wikipedia.org/wiki/Solow-Modell
Vereinfacht gesagt brauchen wir Wachstum, weil sich die Techik weiter entwickelt. Würde dies nicht geschehen würden für zu einem "Steady-Point" wachsen. Aber wenn sich die Technik verbessert brauchen wir für die selbe produktion immer weniger Arbeitskraft , desweggen wird es Wachstum auch weiterhin geben.
Zu 2. Der BIP ist der Indikator für Wohlstand schlechthin, weil er sich gut messen lässt. Alle anderen versuche sowas wie Wohlstand und Umweltverschmutzung in Einklang zu bringen sind eben schwammig etc.... Übrigens misst der BIP den Wohlstand und nicht Glück oder sonst was, weil das recht wenig mit Wohlstand zu tun hat (@ marc).
Aber eigentlich ist für Wohlstand auch das pro Kopf Kapital sehr wichtig un ddas wird selten gemessen. Aber weil es irrelevanter für entscheidungen ist und schwerer zu messen.
Zu 3.
Wirtschaftswachstum verläuft aber die letzten 5000 jahre exponential und wird es auch noch in Zukunft, man wächst ja niocht um den betrag x sondern um einen Anteil der jetzigen Wirtshcaftsleistung bspw 2% .
Die geldmenge wächst normalerweise etwas schneller um eine gewisse inflation zu haben. Übrigens geht der gewinn der geldschöpfung an die Staaten , nicht an die EU wie Fifty meinte. Die Bundesbank schöpft einen Teil des geldes in der Euro Zone ( sollten so 27% sein) und das geht an den bundeshaushalt.
Also wenn die bundesbank ne 100€ Note druckt dann gehen 100€ - produktionsskaosten an den Deutschland.
Zu 4. Letztlich den privaten haushalten, und einigen Staaten.
Zu 5. Konfliktpotenzial ist da, aber wenn man es schafft effizienter die Ressourcen zu nutzen kann man eben auch mit weniger mehr Wohlstand erreichen als heute.
Außerdem bezweifle ich das ich in meinem leben npoch erleben kann, das Energie wirklich knapp wird. Man findet immer mehr Fossile Energieträger und verbraucht für die selbe "Leistung" viel weniger.
zu 7. Ich halte die geldschöpfung für eine der zentralsten staatlichen Aufgaben. ich sehe nicht was datran schlecht sein soll. Und schon gar nicht was daran unmarktwirtschaftlich sein soll. Es hat einfach riesige vorteile bspw für konjunkturglättung. Dann kann man alles was der Staat macht für überflüssig halten, ist es aber nicht, er hat eben seine Aufgaben und die geldschöpfung halte ich für eine der wesentlichsten.
8. Du sagst wahre Worte.
Der Staat hat immer mehr Eifnluss gewonnen. bn Die Staatsquote ist gestiegen. Das angebliche " der Staat zieht sich zurück" ist Stimmungsmache der linken und hat nichts mit der Wahrheit zu tun.
Die Weltwirtschaftskirse 2008 ist vorallem falschen Staatlichen Eingriffen ( soziapolitik) verschuldet, teilwesie auch einer zu starken Deregulierung aber auch das war politisch, vorallem in den USA gewollt umd Soziapolitik zu betreiben. Außerdem noch falscher Geldpolitik.
Nur das lässt sich eben schlecht verkaufen. Lieber die Schuld den fiesen bänkern zu schieben ( sind sicher nicht unschuldig). Das kann man jetzt aber viel zu weit ausführen.
Die aktuelle krise ist noch viel eindeutiger falschen Staatshandlen zuzuschreiben. Aber selbst jetzt versuchen es schon wiieder etliche den Banken und Spekulanten zuzuschieben.