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[Geschlossen] Mietshaus / Zinshaus ** Tipps + Tricks **

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mukzr
Beigetreten: 02.02.2007
BlackMember

Hi leute.

bin kurz davor mir eine wohnung (75m² BJ: 2003) für 120k€ zu kaufen (da kommen noch ca. 10% nebenkosten dazu) also für insgesamt ca. 130k€

und vermieten würd ich das ganze für 500€ + betriebskosten (also sind das jährlich 6000€ für mich, das macht 6000/130.000 4.62% ertrag p.a)

hab jetzt mit einem highroller geredet (kA ob er genannt werden will)... der vorhat sich ein mietshaus zw. 600k - 1mio zu kaufen... ertrag wäre dabei zw. 10% und 20% !!!!!!! (wobei bei 1mio -> 20% nettomietertrag) wobei der mietvertrag nurmehr bis september 2010 läuft.

er meinte, ich soll mich für nichtmal 5% ned verarschen lassen, aber ich hab jetztnochmal 2h nach immobilien in österreich geschaut, und da schient 5% recht normal zu sein... bei miets/zinshäusern vl. 6-7, max 8%

das ding is halt, ich bin ösi aber ich wär wohl bereit bei mieterträgen von 10% (oder sogar mehr) einen kredit aufzunehmen und mir ein mietshaus für 400-500k zu kaufen (EK - Kreditverhältnis wär dann in etwa 50/50)

und bei kreditzinsen von 2.2 - 2.5% wäre das ganze dann shcon sehr profitabel.

wäre nett, wenn ihr ein paar gedankengänge preisgeben könntet. evtl. hat ja shcon jemand eine mietwohnung bzw. ein mietshaus und kann paar sachen dazu schreiben.... hab ja auch jetzt paar minuten für immobilien in DE geschaut und da scheint 8-10% überhaupt kein problem zu sein.

also immer her damit, mit den guten infos

lg


17 Antworten
Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007
BlackMember

Wie auch im anderen Immobilien-Thread gesagt, ich finde 4-8% ist normal. Bei 10-20% stimmt i. d. R. irgendwas nicht (oder man hatte extremes Glück und einen Royal Flush erwischt).

Von deinen 4,62% mußt noch was abziehen um Rücklagen für Instandhaltung/Modernisierung usw. zu bilden. Zusätzlich wirst du das Haus ja vermutlich recht lange haben (15+ Jahre). Und in dieser langen Zeit wirst du auch mal Leerstände haben, schlechter Mieter erwischen, Gerichtsprozesse führen müssen (auch wenn du dich dagegen versicherst, mußt du halt diese Kosten berücksichtigen...). Sprich, das sind alles auch noch mal zusätzliche Kosten die du berücksichtigen mußt.

Ich finde Haus/Wohung lohnt sich nur, wenn man es selbst nutzt und für diesen Luxus (Freiheitsgewinn, keine Probleme mit Vermieter...) bereit ist etwas mehr zu bezahlen. Aber für 4-8% vermieten, sein gesamtes Vermögen auf ein Pferd setzen und jede Menge potentielle Arbeit/Ärger mit Mieter zu haben, ist die Sache ansonsten einfach nicht wert.


Original von Santalino2
Wie auch im anderen Immobilien-Thread gesagt, ich finde 4-8% ist normal. Bei 10-20% stimmt i. d. R. irgendwas nicht (oder man hatte extremes Glück und einen Royal Flush erwischt).

Von deinen 4,62% mußt noch was abziehen um Rücklagen für Instandhaltung/Modernisierung usw. zu bilden. Zusätzlich wirst du das Haus ja vermutlich recht lange haben (15+ Jahre). Und in dieser langen Zeit wirst du auch mal Leerstände haben, schlechter Mieter erwischen, Gerichtsprozesse führen müssen (auch wenn du dich dagegen versicherst, mußt du halt diese Kosten berücksichtigen...). Sprich, das sind alles auch noch mal zusätzliche Kosten die du berücksichtigen mußt.

Ich finde Haus/Wohung lohnt sich nur, wenn man es selbst nutzt und für diesen Luxus (Freiheitsgewinn, keine Probleme mit Vermieter...) bereit ist etwas mehr zu bezahlen. Aber für 4-8% vermieten, sein gesamtes Vermögen auf ein Pferd setzen und jede Menge potentielle Arbeit/Ärger mit Mieter zu haben, ist die Sache ansonsten einfach nicht wert.

Der Spruch kommt offenbar von der Abteilung Pferdewetten. Diese allen ernstes mit Immobilien zu vergleichen ist mit das dümmste was ich hier bisher gelesen habe. Auch ansostens scheinst du nicht viel Plan von dem zu haben was du hier erzählst.

Wegen potentiellem Ärger mit Mietern das Ganze abzublasen ist auch so ziemlich das lächerlichste Argument in dieser Preisklasse. Und im übrigen: Wenn jeder so denken würde, würden keine Unternehmungen existieren.

Es hängt alles von Dir ab.


mukzr Themenstarter
mukzr
Beigetreten: 02.02.2007
BlackMember

http://www.immobilienscout24.de/55601330?objectTabListControl=tab.expose&donotLog=t&style=is24&is24EC=IS24&

sowas zb. ist sick !? haus mit 6 wohnungen -> 300m² wohnfläche -> 120k€ + nebenkosten...

und mieteinahmen IST: 16.500€ im jahr
und wenn man die leerstehende wohnung noch vermietet sind wir bei 18.200€

was eine rendite von 12,22% (IST) bzw. von 13,48% (bei vermietung aller wohnungen) macht

wieso verkauft man sowas? und vor allem so billig? da sind also mieter drinnen und wenn man das angebot so sieht, wäre doch jeden dumm, wenn er da nicht zuschlägt... und auch wenn die hälfte auszieht oder nicht zahlt sind wir noch bei >6%

kann mir vl. wer erklären woran es da scheitern könnte?
weil im kaufvertrag müssen doch so extrem offensichtliche dinge stehen... zb. wenn das haus im nächsten jahr abgerissen wird, weil dort ein riesen kaufhos hinkommt, oder wenns extreme mängel hat, etc.

lg


mukzr Themenstarter
mukzr
Beigetreten: 02.02.2007
BlackMember

Original von mukzr
http://www.immobilienscout24.de/55601330?objectTabListControl=tab.expose&donotLog=t&style=is24&is24EC=IS24&

sowas zb. ist sick !? haus mit 6 wohnungen -> 300m² wohnfläche -> 120k€ + nebenkosten...

was eine rendite von 12,22% (IST) bzw. von 13,48% (bei vermietung aller wohnungen) macht

hab jetzt innerhalb von 30-40 minuten noch über 5 so mietshäuser gefunden... meistens ist baujahr zw. 1900 und 1950 und irgendwann um 2000 saniert...

kaufpreis meist zw. 120k und 200k und 9-13% rendite.

das gibts doch nicht, dass die bedingungen in deutschland um sooo viel besser sind wie in Ö ?

lg


Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007
BlackMember

Also sry, wenn du diesen Link interessant findest, dann solltest du alles kaufen, nur keine Immobilien!

Baujahr 1950. In einem Dorf mit 1718 Einwohner (lt. Wikiedia Stand 1998...und das auch nur weil sich 5 Gemeinden zusammengeschlossen haben, Neukirch alleine hat 468 Einwohner...). Natürlich sind in so einem Kuhdorf die Häuser billig, WEIL DORT KEIN VERNÜNFTIGER MENSCH HÄUSER KAUFT (oder hinzieht und dort wohnen will)!

Und man kauft sich kein Haus, für ein paar Wochen, sondern das ist i. d. R. ein Investment für viele Jahre und da kauft man sich keines in einer katastophalen Kuhdorf-Lage. Wie dort aktuell die Rendite ist und ob eine Wohnung leersteht oder nicht, ist relativ unwichtig. Die Frage ist einfach wie sich die Lage/Region entwickelt, ob man eine Perspektive sieht und guten Gewissens von einer guten Nachfrage UND LANGFRISTIG SICHEREN RENDITE/WERTSTEIGERUNG ausgehen kann!


h1as
Beigetreten: 01.09.2007
Oldschool Grinder

Überleg dir mal diesen Satz. Je größer die Rendite desto größer das Risiko.

Klar sind in urbanen Gegenden die Renditen niedriger, aber dafür hast du auch mehr Sicherheit in Puncto Nachfrage und Wert.
Das es in Österreich keine so hohen Renditen gibt, liegt wahrscheinlich auch daran dass selbst die kleinen Orte touristisch attraktiv sind.

Außerdem würd Ich nur immobilien in Betracht ziehen die in deiner regionalen Umgebung sind.


Spielstephan
Beigetreten: 02.02.2008
Oldschool Grinder

Deine Rechnungen sind ordentlich blauäugig.
Informiere dich bitte unabhängig, also nicht von Bankern oder ImmoVerkäufern.
Im Netz wirst du sicher entsprechende Foren finden.
Du wirst es noch 100 x hören oder lesen, nichts ist bei einer Immobilie entscheidender als die Lage.
Falls dich Musterrechnungen von Immobilien in Zonenrandlagen zur Euphorie treiben, dann sehe ich da einen hohes Informationsdefizit.
Vergiss dir nie die Frage zu stellen, wieso jemand so ein angebliches Renditewunder verkauft.


smartguy0815
Beigetreten: 26.02.2008
Oldschool Grinder

Original von Santalino2
Ich finde Haus/Wohung lohnt sich nur, wenn man es selbst nutzt und für diesen Luxus (Freiheitsgewinn, keine Probleme mit Vermieter...) bereit ist etwas mehr zu bezahlen. Aber für 4-8% vermieten, sein gesamtes Vermögen auf ein Pferd setzen und jede Menge potentielle Arbeit/Ärger mit Mieter zu haben, ist die Sache ansonsten einfach nicht wert.

kann die aussagen von santalino nur unterstreichen. wer eigentum hat und es selbst nutzt erzielt eine sehr große rendite, weil er miete spart und langfristig seine fixkosten senkt.

die nebenkosten bei vermietung sind nicht ohne. wer selbst handwerker ist kann diese kosten reduzieren.

wenn man garkeine erfahrungen mit immobilien hat ist es auf jedenfall verkehrt sein gesamtes erspartes in ein objekt zu stecken. stattdessen kann man klein anfangen und zum beispiel bei zwangsversteigerungen echte schnäppchen (zum teil im schlechten zustand) machen. die dann grundsanieren und vermieten.

ich habe mehrere bekannte, die einen normalen job haben und sich so nebenbei bereits mehrere immobilien zugelegt haben.

beste grüße
peter


cook89
Beigetreten: 13.11.2006
PokerStrategist

Es gibt 3 Dinge auf die Du achten solltest, um langfristig gute Rendite einzufahren.

1. Lage
2. Lage
3. Lage

Kommt auch ganz darauf an was Du mit dem Immoinvestment erreichen willst. Möchtest Du dein Kapital relativ Sicher anlegen oder möchtest Du von den Mieteinnahmen hauptsächlich deinen Lebensunterhalt bestreiten? Bei zweiterem denke erst wieder drüber nach wenn Du 500.000+ investieren kannst.


Paxmain
Beigetreten: 19.10.2007
PokerStrategist

Servus, da ich aus der immobranche im bereich vermietung komme kann ich etwas beisteuern. das wichtigste ist die lage, der markt und die objekteigenschaften im bereich vermietung.

nehmen wir das vorher genannte objekt aus königsbrück immoscout24 und betrachten mal die lage. das objekt befindet sich in den neuen bundesländern, dort gibt es schon in den städten großen leerstand und in den kleineren gemeinden wird es nicht besser sein. dort bekommt man alles mögliche hinterher geschmissen.
der mietspiegel ist auch ganz wichtig, dieser liegt bei knapp 5 € pro qm im durchschnitt, nach zustand, alter und mietpreis kann man davon ausgehen dass die mieter langfristig dort wohnen und durchschnittsverdiener sind. mietpreise über dem mietspiegel weisen darauf hin dass die wohnungen hochwertig, sehr schnell und gut vermietbar sind. mietpreise unter dem mietspiegel lassen vermuten dass es sich um heruntergekommene baracken handelt bei denen sehr schwer mieter zu finden sind und diese bestenfalls aus dem harz4 bereich kommen oder finanzschwache studenten oder azubis sind. die gaszentralheizung sagt aus dass die nebenkosten geringer sind als objekte mit ölheizungen und es dadurch attraktiver für den mieter ist.
dieses objekt würde ich im augenblick als stabil bezeichnen, doch durch das hohe alter wird die attraktivität in zukunft eher abnehmen. wobei eine wichtige frage ungeklärt ist, wer sind die mieter? arbeiter mit durchschnittseinkommen, harz4 empfänger, rentner, azubis/studenten, WG´s, personen mit überdurchschnittlichem einkommen?

fällt der soziale status eines objekts, wird es sehr schnell heruntergewirtschaftet und man bekommt so schnell keine guten mietinteressenten.

bei anlageobjekten ist es wichtig auf die lage zu achten, die nachfrage sollte höher sein als das angebot. dies ist in industriegebieten, in der nähe von unis und in vielen großstädten gegeben wie z.b. münchen. dann das soziale umfeld, je niedriger umso wahrscheinlicher dass man die wohnung schlecht vermieten kann und man im schlimsten fall mietnomaden bekommt. an studenten/azubis und wg´s kann man zwar auch gut vermieten allerdings hat man da eine hohe fluktuation, sind trotz allem sehr begehrt und diese sind nicht so anspruchsvoll. der mietpreis sollte nicht unter dem durchschnittlichen mietspiegel in der region sein, eher darüber, je höher umso besser.

in meinem gebiet (süddeutschland BW- landkreis schwäbisch hall) ist die rendite ist optimal zwischen 5-8 %. höhere renditen steigern automatisch den kaufpreis. rendite bis 10 % deutet wahrscheinlich auf einen boom in diesem umkreis hin. alles was darüber hinaus geht wird dadurch erzielt dass man ein objekt günstig bei einer versteigerung oder notverkauf bekommt und/oder selbst wie vom vorgänger beschrieben durch eigene leistung ohne hohe kosten renoviert und den zustand verbessert. jemand der über 10 % rendite erhält wird entsprechend den verkaufspreis so hoch ansetzen dass diese wieder bei 5-8 % liegt. im normalfall regelt die mietnachfrage immer den preis und die rendite. in münchen sind z.b. die mietpreise sehr hoch, entsprechend hoch sind auch die kaufpreise für das objekt und die rendite dürfte sich eben zwischen 5-8 % einpendeln. im gegenzug auf dem land sind die mieten niedriger, entsprechend niedrig auch die kaufpreise, die rendite wird sich ebenfalls wie in münchen zwischen 5-8 % einpendeln.

in münchen sind die preise recht stabil, es gibt kaum spielraum nach unten oder oben, preise und rendite bleiben längerfristig gleich, passen sich lediglich der inflation an. in einer wachsenden kleinstadt steigert sich der wert einer immobilie mit der zeit proportional zum wachstum, wie es bei uns in der gegend der fall ist. ein neuwertiges objekt mit hohem standart wird in zukunft die mieteinahmen und den wert noch steigern.

wichtig ist auch die motivation des verkäufers. nur weil ein objekt günstig und eine hohe rendite hat muss es nicht schlecht sein und wird in den seltensten fällen einen haken haben, sonst würde es ja kaum vermietet sein. man darf nur nicht auf betrüger reinfallen (mietnomaden in der wohnung, die keine miete zahlen usw.). der verkäufer könnte in finanzieller not sein und muss verkaufen. oder es könnte sich auch um eine erbengemeinschaft handeln, die den verkaufserlös unter sich aufteilen und keiner von ihnen hat das nötige kapital oder interesse das objekt von den anderen ganz abzulösen. dann gibt es noch diejenigen die ihr eigenes objekt in dem sie leben wegen umzug verkaufen. in diesen fällen kann man recht gut verhandeln und den preis weiter drücken.

dann gibt es noch die personen, welche nicht zwingend verkaufen müssen, sie bieten einfach ihr objekt am markt an und wenn ein passendes angebot kommt dann verkaufen sie. in diesem fall wird die rendite im gängigen durchschitt sein.

die aussage dass man ein objekt in seiner nähe erwerben sollte halte ich nicht für ganz richtig, besonders wenn der markt in dieser gegend schlecht ist, so wie in einigen ostdeutschen gebieten mit viel arbeitslosigkeit, hohem leerstand, und kaum wachstum. wir haben viele kapitalanleger hier, die mehrere hundert km weit weg wohnen und großen wert auf stabilen und langfristigen wachstum legen der seit jahren anhält und selbst in der finanzkrise bei uns kaum spuren hinterlassen hat.

diese haben auch den vorteil dass sie auf makler zurückgreifen, welche schon während der kündigungsfrist nach geeigneten mietern suchen und es kaum zu mietausfällen durch leerstand kommt. dabei ist der service für den vermieter kostenlos, da der mietinteressent für die maklerprovision aufkommt.

falls jemand interesse an angeboten hat kann sich ja bei mir melden, können uns ja per mail weiter verständigen.

LG


lemslin
Beigetreten: 21.09.2009
Oldschool Grinder

Original von mukzr
Hi leute.

bin kurz davor mir eine wohnung (75m² BJ: 2003) für 120k€ zu kaufen (da kommen noch ca. 10% nebenkosten dazu) also für insgesamt ca. 130k€

und vermieten würd ich das ganze für 500€ + betriebskosten (also sind das jährlich 6000€ für mich, das macht 6000/130.000 4.62% ertrag p.a)

Wenn Du die Kohle hast und nicht weißt wohin damit, dann kannst du das machen. Ich würde an deiner Stelle aber nicht davon ausgehen, dass die Miete immer reichlich kommt. Du wirst hin und wieder Leerstand haben oder säumige Mieter.

Wichtig zu wissen ist auch, dass man bei Immobilien immer ein Risiko bzgl. Bausubstanz, Schimmel o.ä. hat. Es können also unkalkulierbare Folgekosten auftreten. Auch wenn sich die Stadt z.B. entscheidet, die Straße oder Kanalisation vor dem Haus zu bearbeiten oder die Grundsteuer zu erhöhen.

Wohnlagen können sich auch verändern. Was heute noch gut ist, kann in ein paar Jahren Ghetto sein.

hab jetzt mit einem highroller geredet (kA ob er genannt werden will)... der vorhat sich ein mietshaus zw. 600k - 1mio zu kaufen... ertrag wäre dabei zw. 10% und 20% !!!!!!! (wobei bei 1mio -> 20% nettomietertrag) wobei der mietvertrag nurmehr bis september 2010 läuft.

er meinte, ich soll mich für nichtmal 5% ned verarschen lassen, aber ich hab jetztnochmal 2h nach immobilien in österreich geschaut, und da schient 5% recht normal zu sein... bei miets/zinshäusern vl. 6-7, max 8%

das ding is halt, ich bin ösi aber ich wär wohl bereit bei mieterträgen von 10% (oder sogar mehr) einen kredit aufzunehmen und mir ein mietshaus für 400-500k zu kaufen (EK - Kreditverhältnis wär dann in etwa 50/50)

und bei kreditzinsen von 2.2 - 2.5% wäre das ganze dann shcon sehr profitabel.

Vorsicht! Kreditzinsen können und werden wahrscheinlich steigen. Mit solchen Krediten kannst Du dich ziemlich unglücklich machen. Häuserpreise können fallen und plötzlich stehst du so schlecht da wie Millionen von Wohnung- und Hausbesitzern in z.B. den USA oder Spanien.

wäre nett, wenn ihr ein paar gedankengänge preisgeben könntet. evtl. hat ja shcon jemand eine mietwohnung bzw. ein mietshaus und kann paar sachen dazu schreiben.... hab ja auch jetzt paar minuten für immobilien in DE geschaut und da scheint 8-10% überhaupt kein problem zu sein.

also immer her damit, mit den guten infos

lg

Ich kenne jemanden, der vor einigen Jahren sein 10-Familienhaus verkauft hat, weil es ihm einfach zu viel Stress war. Das kommt dann auch noch hinzu.


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Du hast hier viele nützliche Informationen erhalten, denen ich mich anschließe. Der Punkt mit der Lage bedeutet, daß Du bei dem Kauf so eines Objektes davon ausgehen mußt, daß Du es nicht oder sehr schlecht wieder verkaufen kannst.
Bevor Du halt ein Mietshaus für 500 TEUR nimmst, dann halt lieber 2-3 kleinere Einheiten in verschiedenen Regionen und eine weitere Risikostreuung.
Am Ende sollten noch Gelder auf dem Tagesgeld/Festgeld o. ä. da sein sowie eben ein Depot mit Fonds und/oder Aktien oder ETF.

Also die Geschichte mit "n i c h t auf ein Pferd setzen" berücksichtigen.
Also z. B.:
100.000 in Immobilien + 140.000 Darlehen = 240.000 Investition
30.000 liquide Tagesgeld/Festgeld
120.000 Depot Fonds/ETF, Aktien, inflationsgeschützte Anleihen, Rohstoffe
(davon vielleicht ein kleiner Teil alternative Investments zu einem überlegten Zeitpunkt)

Das Kapital streuen über verschiedene Anlageklassen und innerhalb der Anlageklassen!!!


dynaseitz
Beigetreten: 03.04.2006
Elite Grinder

Mit dem Vermieten einer Wohnung macht man nicht den großen Gewinn. Das Stichwort ist eher Steuern sparen.

Kurzes How-To:

- Wohnung über Kredit finanzieren (kredit ohne Tilgung, dafür Bausparen, 10 Jahre Zinsbindung)
- Denkmalgeschützte Wohnung / Haus
- wenig Grund und Boden (also ohne Garten, etc)
- nach 10 (12) Jahren wieder verkaufen

-> profit


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Das Stichwort "Steuern sparen" ist im Vertrieb meist ein Zeichen einer zu teuer angebotenen Immobilie. Da will Vertrieb / Bauträger oft einen übertriebenen Anteil und der wird über optimierte Steuerrechnungen schöngerechnet.

Steuern sparen, koste es, was es wolle!? Das kann es nicht sein.

Interessant ist immer das Verhältnis von Gesamtkosten, nachhaltig erzielbarer Miete (Nebenkosten beachten!!!) sowie der Finanzierungskosten (Darlehen bzw. Rendite des eingesetzten Eigenkapitals) und dann der steuerliche Aspekt.

Oft wird der höchste Grenzsteuersatz angesetzt, obwohl das beim potentiellen Käufer gar nicht zutrifft.


dynaseitz
Beigetreten: 03.04.2006
Elite Grinder

Hatte eben schon nen langen Text aufgesetzt und dann doch wieder gelöscht.

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn jemand sehr viel verdient, kann er sogar ohne viel (bis garkein) Eigenkapital ein Haus/Wohnung kaufen und dadurch einfach nur steuern sparen.

Jemand der ein Haus/Wohnung als Anlage erwirbt für den sollte Steuern sparen wohl eher zweitrangig sein.


dezi
Beigetreten: 13.11.2006
Oldschool Grinder

Was haltet ihr davon in Ferienhäuser (dt. Ost- oder Nordseeküste, Skandinavien) zu investieren?

- wie ist das Verhältnis von Anschaffung und Mieteinnahmen ("höhere Monatsmiete" vs. saisonale Schwankungen)
--> zu erwartende Rendite im günstigen Fall?

- Risikoeinschätzung bzgl. der wechselnden Mieter (geringeres Risiko für Totalausfall/nicht zahlender Mieter vs. stärkere Abnutzung etc.)?

Steuerliche Unterschiede gegenüber dauerhaft vermieteten Wohnungen?

Was muss man sonst bedenken?
Hab mich mit dem Thema bislang nur wenig beschäftigt. Aber ist es nicht ein Aspekt, dass man das Risiko über die Vielzahl an Mietern etwas streut?


orcic
Beigetreten: 06.01.2007
PokerStrategist

Ist eben mehr Arbeit/Organisation und auch steuerlich ist eingies zu berücksichtigen, kurzfristige Vermietung umsatzsteuerpflichtig ist, es sei denn du bleibst unter der Umsatzgrenze für Kleinunternehmer.


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