Als Mensch ohne Ahnung vom Aktienmarkt klingt das natürlich alles sehr verlockend, aber wieviel Zeit muss man wirklich investieren um sich in den Markt einzuarbeiten?
Und gefühlsmäßig kann es doch nicht ganz so risikolos sein 5% bzw 8% Rendite (zusätzlich über Jahrzehnte) einzufahren? Wie hoch ist denn wirklich das Risiko plötzlich
einen großen Teil in den Sand zu setzen?
Original von RandomNickname
Als Mensch ohne Ahnung vom Aktienmarkt klingt das natürlich alles sehr verlockend, aber wieviel Zeit muss man wirklich investieren um sich in den Markt einzuarbeiten?
Und gefühlsmäßig kann es doch nicht ganz so risikolos sein 5% bzw 8% Rendite (zusätzlich über Jahrzehnte) einzufahren? Wie hoch ist denn wirklich das Risiko plötzlich einen großen Teil in den Sand zu setzen?
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Würde mich auch sehr interessieren. Und wo kann man sich diesbzgl. weiterbilden?
Original von wool85
Original von RandomNickname
Als Mensch ohne Ahnung vom Aktienmarkt klingt das natürlich alles sehr verlockend, aber wieviel Zeit muss man wirklich investieren um sich in den Markt einzuarbeiten?
Und gefühlsmäßig kann es doch nicht ganz so risikolos sein 5% bzw 8% Rendite (zusätzlich über Jahrzehnte) einzufahren? Wie hoch ist denn wirklich das Risiko plötzlich einen großen Teil in den Sand zu setzen?#
Würde mich auch sehr interessieren. Und wo kann man sich diesbzgl. weiterbilden?
ähm, tadimo wäre eine option.
Hatte mich dort auch schon angemeldet. Aber alleine die Einstiegstexte waren mir zu öde. Ich hab beschlossen, einfach so viel zu verdienen, dass ich keine Rendite brauche
Original von RandomNickname
Als Mensch ohne Ahnung vom Aktienmarkt klingt das natürlich alles sehr verlockend, aber wieviel Zeit muss man wirklich investieren um sich in den Markt einzuarbeiten?
Und gefühlsmäßig kann es doch nicht ganz so risikolos sein 5% bzw 8% Rendite (zusätzlich über Jahrzehnte) einzufahren? Wie hoch ist denn wirklich das Risiko plötzlich
einen großen Teil in den Sand zu setzen?
Ein Finanzguru zu sein ist laut der meisten Blogs die ich kenne keine Voraussetzung für FU. Viele sparen ganz konservativ mithilfe diversifizierter Fonds. Im Vordergrund steht ganz klar frühzeitig einen hohen Anteil des Lohns zu sparen und sich eher in Themen Steuern, Altersvorsorge etc. einzulesen als (Finanz-)Investments. Wenn du dann mal die ersten 100,000 angespart hast kannst du dir immernoch Gedanken über Investments machen.
5% p.a. ist mit den grossen, breit gestreuten ETFs nicht unrealistisch über einen langen Zeithorizont. Zumindest war das in der Vergangenheit so. In die Zukunft kann ich leider nicht schauen.
Wer kurzfristiges Day-Trading möchte, für den ist tradimo ja ok.
Für langfrisiges Investieren ist tradimo jedoch nicht empfehlenswert!
Generell gute Suchstichworte (web + hier im Forum)
- Index ETFs
- ETF Sparplan
- passive Investing
- Diversification
(gerade wenig Zeit, sorry für so eine faule "Beginner-Antwort")
Konkrete Fragen beantworten hier im Forum viele sehr gern.
Original von RandomNickname
Und gefühlsmäßig kann es doch nicht ganz so risikolos sein 5% bzw 8% Rendite (zusätzlich über Jahrzehnte) einzufahren?
Gerade wenn der Zeitraum laenger wird, wird das Risiko geringer (Gesetz der grossen Zahl hat was damit zu tun, aehnlich wie beim Pokern). Die Wahrscheinlichkeit, dass Aktien ueber einen 20-jaehrigen Zeitraum Cash outperformen, ist sehr gross.
.
Hier muss man unterscheiden:
1. Es gibt diverse sogenannte "Social Trading"- / "Social Investing"-Seiten, wo du anderen Händlern "folgen" kannst, bzw. sie kopieren.
Finger weg! Ist in der Praxis Gambling.
2. Du kannst einen aktiv gemanagten Fonds kaufen. Im Schnitt outperformen diese aber nicht den Markt nach Kosten.
Die Kosten sind nicht unbeträchtlich, 1-2% p.a.
3. Du kannst ein "Marktportfolio" annähern, d.h. versuchen, einfach den Markt nachzubilden.
Beispielsweise mit Index-ETFs. Das ist recht kostengünstig und bei diversen günstigen Brokern auch via "Sparplan" machbar (d.h. jeden Monat X€).
Meine Empfehlung. Aber die Auswahl des richtigen Brokers und der richtigen ETFs ist nicht trivial.
4. Du kannst Strategien anderer in deinem eigenen Portfolio nachbilden.
Das ist valide, allerdings Vorsicht:
(a) Wie weisst du, wer eine "gute Strategie" hat?
(b) In dem Bereich tummeln sich auch unseriöse Dinge wie z.B. das Buzzword "Penny Stocks", wo dir Leute Aktien empfehlen, weil die Empfehlenden sie bereits halten & sie möchten, dass du den Preis treibst.
Ergo:
- gut informieren
- vorsicht bei Versprechungen & generell vor Scams & Semi-Scams
- investiere langfristig und vorsichtig - als Laie wirst du keine "10% pro Jahr garantiert" machen
Original von Xantos
Wer kurzfristiges Day-Trading möchte, für den ist tradimo ja ok.
Für langfrisiges Investieren ist tradimo jedoch nicht empfehlenswert!
Hatte mich da vor einiger Zeit ein wenig eingelesen und entschieden, dass sich Forex-Handel für mich nicht lohnt weil nicht genug Investitionssumme vorhanden.
Jetzt habe ich gesehen, dass dort auch Kapitel bzgl. Aktienhandel, wie manage ich mein Portfolio etc. sind (habe ich btw noch nicht gelesen, nur gesehen dass sie da sind). Wusstest du von diesen Kapiteln und bezieht sich deine Warnung auch explizit darauf?
edit: Nur um das klar zu stellen: der Grund warum ich frage ist, dass ich es schade/unnötig fände, wenn ich aus einem Missverständnis heraus möglicherweise valide Tipps außen vor lassen würde. /edit
Ansonsten werde ich mal nach deinen Stichworten suchen und mich wenn ich Zeit habe ein wenig einlesen.
Danke schonmal.
Original von wool85
Hatte mich da vor einiger Zeit ein wenig eingelesen und entschieden, dass sich Forex-Handel für mich nicht lohnt weil nicht genug Investitionssumme vorhanden.
Jetzt habe ich gesehen, dass dort auch Kapitel bzgl. Aktienhandel, wie manage ich mein Portfolio etc. sind (habe ich btw noch nicht gelesen, nur gesehen dass sie da sind). Wusstest du von diesen Kapiteln und bezieht sich deine Warnung auch explizit darauf?
Der Content zum langfristigen Aktienhandel ist nicht schlecht bei tradimo.
Kann man sich auf jeden Fall durchlesen!
Bei tradimo liegt auf langfristigen Investitionen halt kein Fokus (im Geschäftsmodell), daher wird dort meines Wissens nach seit längerem nicht mehr weiterentwickelt - und keiner der Broker eignet sich dafür.
Meine Warnung war also weniger auf den Content bezogen, als darauf, dass ein Anfänger sich dort dann einen der Broker schnappt und über CFDs in Aktien "investiert". Was keine gute Idee ist.
edit: Nur um das klar zu stellen: der Grund warum ich frage ist, dass ich es schade/unnötig fände, wenn ich aus einem Missverständnis heraus möglicherweise valide Tipps außen vor lassen würde. /edit
Ansonsten werde ich mal nach deinen Stichworten suchen und mich wenn ich Zeit habe ein wenig einlesen.
Danke schonmal.
Original von Xantos
3. Du kannst ein "Marktportfolio" annähern, d.h. versuchen, einfach den Markt nachzubilden.
Beispielsweise mit Index-ETFs. Das ist recht kostengünstig und bei diversen günstigen Brokern auch via "Sparplan" machbar (d.h. jeden Monat X€).
Meine Empfehlung. Aber die Auswahl des richtigen Brokers und der richtigen ETFs ist nicht trivial.
Hi,
hast du vielleicht einen Tipp wo ich dazu gute Literatur finde? Ich möchte gern einen knapp 5-stelligen Betrag in ETF´s investieren, aber aktuell ist der DAX ja so dermaßen hoch, dass ich unsicher bin ob es klug ist alles auf einmal anzulegen oder doch lieber über eine Sparquote, um Schwankungen auszugleichen. Außerdem habe ich keine Ahnung bezüglich Broker und was man sonst noch so beachten sollte bei einem solchen Vorhaben. Grundsätzlich bin ich einfach überzeugt davon, dass der DAX langfristig eh steigen wird und ich (stand heute) zumindest ein paar Jahre nicht ans Geld gehen müsste.
Einsteiger-Guide zur Frage "$XXX investieren":
http://www.reddit.com/r/investing/wiki/faq#wiki_i_want_to_get_started_in_the_market_and_have_.5B.24xxx.5D.2C_what_should_i_do.3F
(Caveat: Details zu Steuersystem etc. sind in dem Guide sehr US-fokussiert - das wesentliche ist aber nützlich.)
Broker-Vergleich für Sparpläne:
https://www.justetf.com/de-en/etf-sparplan/sparplan-vergleich.html
Einmalanlage vs. Investition über Zeit:
In Pokersprache: Der EV einer unmittelbaren Einmalanlage ist höher, allerdings ebenso die Varianz (da du ein "Point Risk" hast, kurz vor einem Crash/einer Korrektur zu kaufen).
Wenn es um die Anlage einer für dich sehr großen Summe* geht, dann kann es sinnvoll sein, deine Invesition zu stückeln.
Beispiel:
- 10% jeden Monat reinpacken -> nach 10 Monaten voll investiert
- danach per Sparplan jeden Monat X€ dazu
*: Hierbei geht es um "groß" nicht unbedingt in Relation zum heutigen Vermögen.
Beispiel: Ein 25-jähriger Absolvent investiert seine ersten 10k€.
Heute sind die 10k€ für den Absolvent eine große Summe, in Relation zum gesamten Sparvolumen in den nächsten 20 Jahren aber recht klein.
Ergo wäre in dem Fall Einmalanlage besser als Stückeln
Frage: Warum willst du v.a. in den DAX?
1. DAX only ist auf jeden Fall Risiko-/Varianz-reicher als ein diversifizierteres Portfolio.
2. Du bist als deutscher Bürger und Arbeitnehmer ja sogar schon "over-exposed" gegenüber den spezifischen volkswirtschaftlichen Risiken für Deutschland.
3. Daher rate ich von DAX only ab.
Hallo Xantos, wie beurteilst du folgende Gefahr für die Zukunft zu diesem Thema aus deiner Argumentation:
2. Du bist als deutscher Bürger und Arbeitnehmer ja sogar schon "over-exposed" gegenüber den spezifischen volkswirtschaftlichen Risiken für Deutschland.
Das bedeutet ja die Investition in andere Volkswirtschaften. Daraus ergeben sich außerhalb des Euro-Raumes Risiken und Performance-Veränderungen durch die Währungen / die Wechselkursschwankungen. In einer späteren Nachbetrachtung werden negative Auswirkungen als "schlechte Beratung" empfunden. Keiner rechnet bei Kursverlusten z. B. seine Steigerung des Einkommens in EUR dagegegen, was ja nach deiner Darstellung aber so sein sollte.
Im Vertrieb und den Verkauf dieser "Risikoverteilung" ist das das klassische Eigentor. Bei dem Kunden wirst Du nichts mehr verkaufen. Der geht zu einem anderen Berater und nimmt ohne es zu merken lieber eine schlechtere Beratung in Kauf, bei dem das optisch nicht zu sehen ist.
Wenn du bei einem deutschen Broker bist, dann siehst du den Wert deines Portfolios dort ja in Euro.
Ergo sehe ich erstmal kein Transparenzproblem.
Klar: Das passt dann nicht zusammen, wenn du gleichzeitig den (beispielsweise $-) Kurs auf Google Finance verfolgst.
Man muss es dann im Kontext mit dem entsprechenden Währungspaar sehen.
Und natürlich bist du mit einem diversifizierten Portfolio Währungsschwankungen ausgesetzt.
Daher ist es ja auch nicht empfehlenswert beispielsweise nur britische Aktien zu kaufen, sondern eben ein global diversifiziertes Portfolio.
Um die Varianz aus lokalen Wirtschaftlichen Trends (a la "der EU geht's gut / der EU geht's schlecht") sowie Währungsschwankungen zu diversifizieren.
Und das "Gegenrechnen zum Lohn" braucht man da gar nicht.
Das ist nur etwas überspitzt um darzustellen, dass man als Deutscher gegebenenfalls Deutschland sogar eher untergewichten sollte.
Wenn man Deutschland "fair" gewichtet (also z.B. entsprechend dem Anteil der dt. Wirtschaft an der Weltwirtschaft, dann ist das eh kein so großer Posten.
Ich halte mich ja auch nicht selbst an meinen Rat & habe Deutschland gerade bei den Einzelaktien übergewichtet, weil ich dt. Unternehmen besser zu verstehen glaube (was Selbstbetrug sein kann) und daher lieber Allianz als Societe Generale oder eine japanische Versicherung im Portfolio habe.
Ob man jetzt also 0%, 5%, 10% oder auch 25% Deutschland im Portfolio hat, ist mMn nicht so wichtig wie eben wenigstens nicht 100% Deutschland im Portfolio zu haben.
@kreatief: immer gern - ich habe mich selbst dummerweise auch zu lange nicht für das Thema interessiert, daher ist es ein "Trost", wenn ich zumindest anderen ein wenig helfen kann.
Ich versuche mal alle Fragen ab zu arbeiten
@srapyyyyy / dak113:
Wir haben selten bis keine Kontakt. Er ist noch ein 50er wie ich auch, in sofern liest und hört man sich ab und an. Wobei wir mehr oder weniger alle unsere Strategie haben und somit weniger aktiv im Finanzbereich / Diskussionen sind wie früher. Soweit ich weis hat er in Summe nicht immer Gewinne, sondern auch mal Verluste, wie fast jeder Anleger. Er hatte ein sehr gutes Zeitmanagement, eigentlich war nicht anders als andere Arbeitnehmer, die einen Nebenjob haben. Davon kenne ich mittlerweile einige. Meine Rendite nach Steuern und unter Berücksichtigung aller Anlageklassen liegt bei über 10% p.a. - gerechnet auf die letzten knapp 20 Jahre.
@Jotha
1-3% pro Monat sind ein guter Wert. Ab und an habe ich auch mal ein Verlust, wenn ich nicht aufpasse.
@limpinbarney
2008/2009 sind Anleger ohne Verluste raus: sie haben vorher verkauft und in der Krise eingekauft. Ich habe kleine Verluste gemacht, kenne aber Menschen, die bereits 2007/2008 raus sind und nichts gemacht haben. Man muss immer an eines denken: wenn jemand verkauft, kauft ein anderer. Jeder hat seine Gründe.
@randomnickname
Ich habe mit 18 meine erste Aktie gekauft. Vorbereitungszeit damals: ca 1 Monat. So schlecht kann der Monat nicht gewesen sein, ich halte diese ersten Aktien bis heute. Die entschiedene Frage ist, wie man am Besten lernt. Meine persönliche Meinung ist durch handeln = machen! Es reicht in der Regel, wenn man sich mit 5-6 Kennzahlen beschäftigt, um eine Vorauswahl bei Blue Chips zu treffen und die letzten 2-3 Quartalsmeldungen mit Einschätzung. Dann kann man was die erste Auswahl angeht, fast keinen Fehler machen. Gleiches gilt für ETF's, hier ist es sogar noch einfacher. Glaube ich an Deutschland? Dann ein DivDax ETF mit kaum Gebühren, glaube ich an Europas Unternehmen, dann eben EuroStoxx und so weiter.
Wichtig bei den ersten Investments: betrachte es als Lehre. Du wirst nicht den besten Renditekick erleben - aber mehr als wo anders, wenn du Geduld mitbringst. Und in der Zwischenzeit lernst du eben: schaust wenn dein Depot steigt, warum es steigt, schaust wenn es sinkt, warum es sinkt. So ergeben sich Zusammenhänge und Muster, Gründe und eben eine Art "Anlegerintelligenz". Rückschritte wird es geben, also sei vorsichtig, aber nicht nervös. Mein Depot mit Turnarounds und Sondersituationen ist ab und an schon um 30%-50% geschwankt, nach unten wie nach oben. Ich kann das aber verstehen und einschätzen. Mein Nervenkostüm ist für den Teil meiner Anlagen recht fest.
@Eric84
ich würde das niemals empfehlen. Bist du richtig gute gefunden hast, bist du so schlau, dass du selbst gute Renditen erwirtschaften kannst.
Ich sehe Währungsschwankungen, wie beispielsweise beim MSCI World immanent (da dieser Anlagen in EUR; USD; JPN und sonst noch was für Währungen enhält
) nicht als Problem, im Gegenteil sehe ich sie als Chance zu zusätzlicher Diversifikation. Ich denke/glaube und meine auch gelesen zu haben, dass Wechselkursschwankungen i.d.R. wenig mit Marktschwankungen korreliert sind.
Was sind "50er" Strothmann?
Hab mal ne Rechnung gemacht mit 500€/M ersten 3 Jahre, 1000/M 4-6 und 1500/M 7-9 Jahr. Ist gerade mal ne Eigentumswohnung geworden bei einer 0,5% Rendite/Monat (inkl Zinseszins). Also glaub bei mir wird das nichts mit FU vor 50. (Aber das ist eh eher mein Ziel, wenn die Kinder ausm Haus sind
)
Original von scrappyyyy
Was sind "50er" Strothmann?![]()
Hab mal ne Rechnung gemacht mit 500€/M ersten 3 Jahre, 1000/M 4-6 und 1500/M 7-9 Jahr. Ist gerade mal ne Eigentumswohnung geworden bei einer 0,5% Rendite/Monat (inkl Zinseszins). Also glaub bei mir wird das nichts mit FU vor 50. (Aber das ist eh eher mein Ziel, wenn die Kinder ausm Haus sind
)
Da du Kinder hast, bist du sowieso benachteiligt. Anderseits: Falls du tatsächlich zw. 500-1,5k€/M zurücklegen könntest, scheints dir ja verdammt gut zugehen (und dürftest damit zu den oberen 20% Deutschlands gehören). Die jährlichen Studien zur Vermögensverteilung in der BRD (wahrscheinlich aber auch in den meisten anderen Länder, wenn nicht gar bei allen) zeigt immer eine eindeutige Benachteiligung von Eltern. Letztendlich kann man sagen: Je mehr Kinder, desto Ärmer. Das ist ungerecht (Da sie ja diejenigen sind, die verzichten müssen, gleichzeitig aber dafür sorgen, dass die Gesellschaft nicht zusammenbricht inkl. Sozialsystem), aber wie man das ändert, weiß ich auch nicht. Kinderlose, so wie ich, müssten eigentlich eine Kinderlosenzwangsabgabe zahlen, da ich (noch) das System ausnutze. Wobei, ich wiederum nicht, da ich selbstständig bin.
Das ist jetzt komplett am Thema vorbei, aber kam mir halt grad so