Original von alwayswinning1111
wieso ich lache? riester ist halt ein rießen fail, ein gigantischer betrug an der allgemeinheit, eine finanzspritze für die versicherungswirtschaft, die von betrügern wie gerhard schröder und walter riester und perversen kommissionen eingeführt wurde. statt der riester-rente müsste die absenkung des rentenniveaus zurückgenommen, die beitragsbemessungsgrenze aufgehoben und endlich eingeführt werden, dass die in der gesellschaft besser gestellten nicht weiter in ihre bescheuerten berufsständischen versorgungen einzahlen, sondern in ein und diesselbe gesetzliche rentenversicherung. ich kenne ja leute, die in ihre eigenen berufsständischen versorgungen einzahlen, wie z.b. meine eltern. das schlimme ist, die leute sind ja meistens sogar auch noch stolz darauf :/
von 1200€ noch was für die rente abzwacken? euch deutschen hat man doch allen ins gehirn gekackt, oder? naja, overall habt ihrs halt nicht anders verdient gemolken zu werden ♦
und jo, jeder chemiker der promoviert hat verdient 65k + ♦ ♦ die realität ist doch eher, ohne promotion kriegt man als chemiker überhaupt keinen job. mit promotion schon eher; ein weiter teil derer bleibt schon mal beim staat, da verdienste nie 65k, der rest, naja. gl, ihr träumer
"Mittlerweile bin ich von dem Märchen " Chemiker mit Dr. Titel=Laborleiter und 70.000" richtig enttäuscht. Ich spreche aus eigener Erfahrung und kann sagen, dass Dr. Titel ohne Praktika in der Industrie nicht viel Wert ist. Das Traurige ist, ohne den Dr. Titel ist man als Chemiker noch weniger Wert. Auf meiner Suche nach einer Stelle mit Diplom in der Tasche habe ich nur Absagen kassiert und war für die Stellen entweder überqualifiziert oder ohne Erfahrung. Da man sich irgendwie im Leben finanzieren muss, habe ich mit der Promotion angefangen obwohl ich zukünftig keine leitende Position anstrebe. Meine Meinung dazu: wenn man nicht unbedingt eine Teamleiterkarriere anstrebt, sollte lieber an der FH studieren und reichlich Erfahrung in der Industrie sammeln.
Hat jemand derartige Erfahrungen gemacht und wie kommt man aus diesem Loch wieder raus? Wie kommt das an, wenn man sich auf eine interessante Stelle bewirbt, für die man aber hoffnungslos überqualifiziert ist?
P.S. Ich habe sehr gute Noten und wurde während der Promotion durch ein Stipendium finanziert. "
Mir ist es ehrlich gesagt die Zeit nicht wert, auf alles einzugehen. Daher nur kurz...
Du scheinst mit der aktuellen Situation nicht zufrieden zu sein - ok
Du hast Ideen, wie es in _deinen_ Augen besser wäre - ok
Aber was ändert dies an der aktuellen Situation? Richtig, nichts...
Find es daher wichtig und auch die einzig vernünftige Alternative, das beste aus den zur Verfügung gestellten Ressourcen zu machen. Und das ist nunmal nicht das Geld auf dem Tagesgeldkonto lassen, oder unters Kissen legen.
Dann kommt einer und fragt nach Informationen und du machst dich über seinen Post lustig, ohne auch nur ansatzweise seine finanzielle und berufliche Situation zu kennen... Nunja, soviel dazu...
moin...
ich hijacke hier jetzt auch mal, weil ich das ganze sehr interessant finde.
Zu mir:
24 Jahre alt, Promotionsstudent (grade im Oktober angefangen), Monatsgehalt knapp unter 1.2 k netto.
Da ich Chemie studiere, sollte das Einkommen nach der Prpomotion schon eher ein gutes sein (65k/jahr und mehr). Wie ich aus dem Thread gelesen habe, ist für mich das riestern ja scheinbar eine sehr gute alternative.
Ich hatte bisher davon null ahnung - wie gehe ich da jetzt vor?
Vorab, keine Beratung sondern nur Meinung:
Wenn du vor hast dir eine Immobile zuzulegen- Wohnriester
Wenn dem nicht so ist - Riesterrente
IdR kannst du zwischen beiden switchen, was aber eine Gebühr von ca. 50€ kosten könnte.
Wenn du jetzt fürs Alter vorsorgen möchtest, würde das bei einer Riesterrente bspw. wiefolgt ablaufen.
Du schließt zeitnah einen Riestervertrag ab, um die 200€ Bonuszahlung zu bekommen. Danach passt du deine Ratenzahlung deiner Lebenssituation an - z.B. 50€ mtl. während deiner Promotion und anschließend den Maximalbetrag von 2100€ jährlich um dort eine maximale Steuererleichterung zu bekommen.
Dein Geld wird bis zu einem gewissen Alter in spekulative Anlagen (Aktien) investiert, da diese über einen langen Zeitraum lukrativer sind. Je näher du dem Renteneintritt näher kommst, desto mehr wird in risikoarme Anlagen (Rentenfonds) umgeschichtet. Was dann zum Renteneintritt passiert, hab ich zuvor ja schonmal geschrieben.
In meinen Augen gibt es für Angestellte mit einem Jahresbrutto von >30.000€ zur Zeit keine bessere Alternative, die vom Staat auch noch gefördert wird. Und falls dies doch mal geschieht, passt man einfach wieder die Einzahlungen dementsprechend an. Wie dieses bessere Produkt dann allerdings aussehen soll, ohne das komplette System in Frage zu stellen.... keine Ahnung.
Noch abschließend zur Info für dich. Altersvorsorge ist extrem wichtig. Es wird eigl immer empfohlen, diese auf den Säulen der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Vorsorge aufzubauen. Lass dir aber auch keine Angst machen und spar dich zu Tode..