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Short-term rent Business

39 Beiträge
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Enkeltrick
Beigetreten: 13.03.2016
Elite Grinder

Hallo Leute,

Bin vor paar Tagen auf folgendes Business-Modell gestoßen und wollte mal fragen, was ihr davon haltet:
Geht darum in Orten in denen viel Tourismus herrscht mehrere Apartments anzumieten, diese mit Möbeln gut auszustatten und dann Short-term mit Profit weiterzuvermieten (mit Einverständnis des Eigentümers).
Plan wäre so mit 50k Startkapital anfangen und pro Apartment ca 5k in Ausstattung zu investieren. Diese hoffentlich nach ca einem Jahr wieder reingeholt haben und reinvestieren (zunächst nur mieten, später wenn es gut läuft kaufen).
Was haltet ihr davon? Evtl einer von euch Erfahrung mit sowas? Und wie müsste man das ganze versteuern?


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38 Antworten
thomasSP
Beigetreten: 16.09.2006
Oldschool Grinder

der plan klingt ja ganz gut, aber dass du solche objekte findest glaube ich kaum. wäre ja wie ne cash-cow die keiner melken will
aber versuchs doch einfach mal und schau was dabei raus kommt :)


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

Ich arbeite nebenher seit knapp 5 Jahren für eine Firma, die genau so angefangen hat und mittlerweile 10+ Angestellte aufweist und Objekte im dreistelligen Bereich vermarktet.

Ich würde dir davon abraten, da es erstens schon viele Anbieter dieser Art gibt, Unmengen an Wohnraum zweckentfremdet wird, du eine recht hohe Auslastung durch entstehende Kosten (Marketing / Betreuung, Reinigung, Steuern, Konflikte, Reparaturen, etc) brauchst und diese nicht so einfach zu generieren ist wie man denkt. Zumindest wenn du alles rechtlich korrekt und sauber machst.


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Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Vom Unternehmerkanal auf Youtube aufgeschnappt? Falls nicht, unbedingt reingucken. Der hat nen dutzent Videos dazu gemacht. Hat selber 3 solcher Wohnungen.
Anfangs ist die Arbeit schon enorm und bis es sich rentiert dauert es. Es besteht auch einiges an Risiko. Ich habe auch schon überlegt sowas aufzubauen. Möglich ist es definitiv, wobei das Geschäftsmodell schon etwas länger kursiert, also gibt es viel Konkurrenz. Ich würde da erstmal langsam mit einer Wohnung anfangen. Das mindestens ein Jahr machen und wenn es läuft kann man aufstocken.
Ist übrigens auch nicht in jedem Kreis erlaubt, solltest du dich informieren.


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Zitat
Dschaaan
Beigetreten: 07.06.2010
PokerStrategist

Klingt im Grundsatz erstmal nach reiner "Fristentransformation" (um mal in Finanzsprache zu bleiben). Also die monatliche Buchung aufzuteilen auf kurzfristige Engagements mit wechselnden Mietern. Dazu entstehen bei jedem Wechsel Kostenblöcke / Aufwände, die es zu managen gilt.

Folgende Fragen fallen mir spontan ein:

* Wie ist die Zielregion, wo du planst anzufangen, strukturiert? (wie ist die Infrastruktur, Regulatorik, Konkurrenten)
* Warum sollten sich potentielle Gäste bei dir einmieten und nicht bei RandomXYZ nebenan? (kompetitiver Markt?)
* Was machst du in potentiellen Leerstandszeiten? (wie sieht also der Business Plan aus)

just my 2 cents


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JustStopMe
Beigetreten: 14.10.2010
Oldschool Grinder

Du hast Airbnb entdeckt, gratz. Das ganze ist rechtlich weitaus komplexer als einfach nur die Zustimmung vom Vermieter zu haben. Der darf das im Grunde gar nicht entscheiden, ich gehe mal davon aus wir reden jetzt von Deutschland.

Im Ausland bzw. Urlaubsorten ist der Markt bereits hart umkämpft. Vielerorts wurde das untervermieten von Wohnraum zu einer weit verbreiteten Einnahmequelle und bspw. in Lissabon kann sich mittlerweile kein normaler 20jähriger eine Wohnung leisten weil die alle für das 3-4x der reguläre Monatsmiete an Touristen vermittelt werden.

Hier noch eine Studie zu Berlin: http://airbnbvsberlin.com/


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Zitat
lolyourmama
Beigetreten: 11.07.2009
PokerStrategist

bloß nicht diesem Loser von officeflucht auf den leim gehen :)


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Zitat
MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006
Oldschool Grinder

moralisch ist dir das scheißegal, wa?


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Original von MfGOne
moralisch ist dir das scheißegal, wa?

.

Wovon redet ihr?


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Wenn du billig wohnen willst, zieh aufs Land. :)
Bezahlbar ist der Wohnraum überall in Deutschland wenn du nen halbwegs vernümftigen Job hast. Es ist natürlich immer einfach die Schuld auf andere zu schieben und zu meckern. Aber sich selber mal verbessern und was tun? Nein danke!


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

Sorry mnl1337, aber deine Aussage ist wirklich kurzsichtig und sehr pauschalisiert.

Wenn ein großer Teil des Wohnraums insbesondere im beliebten Zentrum für Tourismusaufenthalte verwendet wird, ist das schlicht und ergreifend eine Zweckentfremdung. Du kannst (und darfst) auch nicht einfach Wohngebäude zu Büros umfunktionieren oder ein Ladengeschäft in deine Erdgeschoss-Wohnung basteln.

Und Jobs wie Altenpflege, Hotelangestellte (oh welch Ironie) oder Kassierer sind wohl alles andere als "unvernünftig". Genau diese Menschen können sich aber in einer Stadt wie Berlin keine zentrale Wohnung mehr leisten. Was noch zudem zu einem wirklich unschönen Wandel der Stadt beiträgt. Ich sehe nicht, dass diese Bewohner großartig was tun könnten, außer sehr weit in die Peripherie zu ziehen und lange Pendelstrecken in Kauf zu nehmen. Oder ja, aufs Land zu ziehen, wo die Jobsituation dann gelinde gesagt unzufriedenstellend ist.


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Zitat
SanchoHH
Beigetreten: 14.06.2006
PokerStrategist

Abgesehen von Bezahlbarkeit und Verfügbarkeit von Wohnraum trägt so etwas auch nicht gerade zur Verbesserung der Lebensqualität anderer Eigentümer / Mieter bei.

Ein Nachbar von mir hat mal ständig seine Wohnung über AirBNB vermietet, und es ist nicht toll, wenn dauernd wechselnde Touristen im Haus ein- und ausgehen, die auch noch zu jeder Tages- und Nachtzeit mit großem Gepäck an- und abreisen etc.


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Wenn ein großer Teil des Wohnraums insbesondere im beliebten Zentrum für Tourismusaufenthalte verwendet wird

Wird er doch garnicht. Wie JustStopMe Link schon gezeigt hat, sich die Airbnb offers deutlich unter 1% des ganzen Marktes. Weiterhin auch oft im Zentrum (da wo Touristen hinwollen) wo sowieso niemand wohnt bzw. wohnen sollte, der nicht gut verdient.

Genau diese Menschen können sich aber in einer Stadt wie Berlin keine zentrale Wohnung mehr leisten.

Ist es ein Grundrecht im Zentrum Berlins wohnen zu dürfen?

außer sehr weit in die Peripherie zu ziehen und lange Pendelstrecken in Kauf zu nehmen

Klar ist das nicht schön für die betroffenden Personen aber wie schon gesagt, wenn man unzufrieden ist mit der Situation, dann sollte man an sich selber arbeiten und was verändern und nicht die Schuld bei anderen suchen. Nur mal ein Beispiel: Wieviel Prozent der Pendler lesen denn ein Buch, hören Podcast oder arbeiten wärend dem Pendeln?

deine Aussage ist wirklich kurzsichtig und sehr pauschalisiert

1. Touristen bringen Geld, was allgemein die Wirtschaft ankurbelt und JEDEM hilft in der Stadt. Direkt und indirekt.
Würde es kein Airbnb geben, würde die Nachfrage ich Hotels steigen und siehe da, Hotels nehmen auch Platz weg. Irgendwo müssen die ja stehen. Willst man also auch Hotels einschränken? Die Denkweise, dass ein Airbnb-Verbot einen schwierigen Wohnungsmarkt verbessern könnte ist sowas von utopisch und kurzsichtig gedacht, nicht (die meisten) meine Ansichten. Es fehlt einfach an grundlegendem Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen.

.

Ja sind es und wie du selbst sagst, sind die Mieten ja leistbar. Man darf dann eben nicht den Anspruch haben Mercedes fahren zu wollen (überspitzt gesagt).
Um das genauer auseinander zu nehmen fehlen mir leider die Erfahrugnswerte bzw. Zahlen. Vielleicht machst du mal ein konkretes Beispiel mit einer kompletten Einahmen- und Ausgabenliste. Am Ende läuft es aber darauf hinaus, das man mehr sparen muss oder eben es sich nicht leisten kann und was günstigeres suchen muss.

Abgesehen von Bezahlbarkeit und Verfügbarkeit von Wohnraum trägt so etwas auch nicht gerade zur Verbesserung der Lebensqualität anderer Eigentümer / Mieter bei.

Was für Nachbarn hättest du dann gerne? Vermutlich auch keine Eltern mit Kindern? Die könnten ja in der Wohnung rumtoben und Bauklötze auf dem Boden fallen lassen. Studenten könnten etwas zuviel Krach machen am Wochenende? Und Renter eventuell etwas zu pingelig sein in allen Belangen? :facepalm:


Antwort
Zitat
JustStopMe
Beigetreten: 14.10.2010
Oldschool Grinder

Manuel ich will dich mal sehen wenn du jede Woche zwei neue Nachbarn hast bzw. regelmäßig wegen betrunkenen Touris unter Lärmbelästigung leidest.

Das ganze Thema ist komplexer als es einige Ratgeber im Internet darstellen, die Legislative ist bzw. war nur wieder sehr träge.

Hotels u.a. müssen in Deutschland so viele Vorschriften und Regelungen einhalten, die können im Grunde gar nicht mit den "airbnb-angeboten" konkurrieren.


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Original von JustStopMe
Manuel ich will dich mal sehen wenn du jede Woche zwei neue Nachbarn hast bzw. regelmäßig wegen betrunkenen Touris unter Lärmbelästigung leidest.

Ja das ist natürlich nicht schön, aber das ist doch nicht die Regel in allen Airbnb Wohnungen. Und auch ohne Airbnb-Nachbarn hast du an zentralen Tourihotspots grölende Betrunkenen vor deinem Haus.

Das ganze Thema ist komplexer als es einige Ratgeber im Internet darstellen

Gut, dass ich diese nicht lesen.


Antwort
Zitat
SanchoHH
Beigetreten: 14.06.2006
PokerStrategist

Mich stören weder Familien mit Kindern noch Studenten noch Rentner. Mich stört, ständig wechselnde und völlig unbekannte Leute im Haus zu haben.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

mnl1337 in der Theorie magst du ja mit deinen Ansichten recht haben. In der Praxis ist es aber leider so, dass die meisten Kurzzeit-Vermietungen nicht legal sind. Dass Tourismus Geld bringt stimmt, aber es kommen nicht mehr Touristen durch Airbnb und co, sondern die Hotels sind weniger ausgelastet und durch Grauvermietungen gehen Steuergelder verloren.

Niemand sagt, dass irgendwer ein Anrecht darauf hat, im Zentrum zu wohnen. Wenn aber unter anderem durch solch eine künstliche Erhöhung der Mietpreise Menschen, die seit 20 Jahren in derselben Wohnung sind, diese sich durch künstliche (!) Mieterhöhung nicht mehr leisten können, ist was falsch. Wir reden hier nicht von 15%, sondern 200-300% binnen 5 Jahren.

Summa summarum gut für die (illegalen) Vermieter, extrem schlecht für Anwohner, schlecht für das Hotelgewerbe, schlecht für die Stadt. Was du unterstützt ist davon mal ganz abgesehen aus gutem Grund gesetzeswidrig. Deine Lösung, dass Menschen dann einfach beim Pendeln mal ein Buch lesen sollten, erscheint mir sehr weltfremd.


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

In der Praxis ist es aber leider so, dass die meisten Kurzzeit-Vermietungen nicht legal sind. [..] durch Grauvermietungen gehen Steuergelder verloren.

Das ist natürlich nicht korrekt und dem sollte nachgegangen werden! Deswegen aber allen Leuten es verbieten finde ich unfair. Willst du, dass Alkohol verboten wird, weil es ein paar Suffköpfe gibt, die Stress machen und dem Gesundheitssystem Geld kosten?

Original von SanchoHH
Mich stören weder Familien mit Kindern noch Studenten noch Rentner. Mich stört, ständig wechselnde und völlig unbekannte Leute im Haus zu haben.

Was stört dich daran genau? Ist es normal, dass man im Zentrum einer Großstadt alle Nachbarn kennt? Kann ich nicht nachvollziehen.

Wir reden hier nicht von 15%, sondern 200-300% binnen 5 Jahren.

Das ist aber nicht die Schuld von Airbnb!!! Das ist Politik und dem allgemeinem Immobilienmarkt geschuldet.
Die Politik schafft es nicht Wohnungsneubau einfach zu gestalten oder effektiv sozialen Wohnungen zu fördern. Die Privatwirtschaft kann das wesentlich besser. Daher ist es auch schwachsinnig dass in Berlin alle gegen Vonovia oder Deutsche Wohnen haten. Klar teilweise machen die natürlich extrem profitorientierte Aktionen aber ohne solche professionellen Investoren gäbe es noch weniger Neubaus und die Mieten würden noch mehr steigen.
Dass der allgemeinen Markt schwankt is normal. Das kann man nicht ändern. Man kann nur die Spitzen abfedern. Hier ist wieder die Politik mit sinnvollen Maßnahmen gefragt.

Was du unterstützt ist davon mal ganz abgesehen aus gutem Grund gesetzeswidrig.

Nochmal, gesetzeswidrig Dinge unterstütze ich auf keinen Fall. Hier ist wieder der Staat gefragt was zu unternehmen und siehe mein 1. Punkt natürlich.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006
Elite Grinder

Original von mnl1337
Es ist natürlich immer einfach die Schuld auf andere zu schieben und zu meckern. Aber sich selber mal verbessern und was tun? Nein danke!

Du kommst wahrscheinlich aus einem eher wohlhabenden Elternhaus und hast damit schon Mal Abitur und ne gute Ausbildung vorprogrammiert.
Dann bist über Pokerstrategy glücklich in einen Topf voll Geld gefallen, den du fairerweise dann selbstständig erarbeitet hast.

Aber bilde dir doch nicht ein, dass das alles aus eigener Kraft passiert ist oder jeder deine Vorraussetzungen hat und on top ez zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.

Kevin aus Marzahn, der deine Kasse bei Edeka in der Innenstadt neben deiner Wohnung bedient, hatte vielleicht nie so viel Glück. Wahrscheinlich hat er auch nicht so mega viel Bock 2 Stunden zu seinem scheiß Kassiererjob zu pendeln, um dein Essen abzuscanen, nur damit du wie ein Parasit Wohnraum mit riesiger Marge zweckentfremdest.


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Dass Glück immer eine Rolle spielt, dem widerspreche ich ja nicht. Aber ja, alleine dass du das ansprichst zeigt ja ein weiteres mal, dass es leicht ist alles Schlechte immer auf äußere Faktoren zu schieben. Kevin kann nicht Abitur nachmachen, dann eine Ausbildung/Studium und in einem großen Konzern wie Edeka Karriere machen und sich dann eine schöne Wohnung im Zentrum leisten?

nur damit du wie ein Parasit Wohnraum mit riesiger Marge zweckentfremdest

keine faktenbasierte Argumente mehr?


Antwort
Zitat
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