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Short-term rent Business

39 Beiträge
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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006
Elite Grinder

Original von mnl1337
Kevin kann nicht Abitur nachmachen, dann eine Ausbildung/Studium und in einem großen Konzern wie Edeka Karriere machen und sich dann eine schöne Wohnung im Zentrum leisten?

Irgendjemand wird schon deinen Einkauf übers Band ziehen und dafür zunehmend länger pendeln müssen und massive Einschnitte in der Wohnsituation insb. bei Familien hinnehmen.

Ferner glaube ich nicht, dass du dir in deinem sehr glücklich gelaufenen Leben anmaßen kannst oder solltest wie einfach oder schwer das sich vom Kassierer zur Spitzenkraft hochzuarbeiten.
Rein statistisch arbeiten die Odds ziemlich hart gegen dich, wo wir bei der Menge an Leuten wieder beim ersten Absatz sind.

Und sicher ist das zum Teil inkorrekte politische Lenkung. Nichtsdestotrotz muss man das nicht noch zusätzlich mit solchen Geschäftsmodellen befeuern.


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Also denken die meisten hier ein deutschlandweites Verbot von Airbnb würde den Wohnungsmarkt in Großstädten langfristig für Privatleute verbessern?


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

Ich denke vieles in Deutschland würde sich verbessern, wenn Menschen wie du mehr mit den Menschen, über die Leute wie du reden und urteilen, persönlich zu tun hätten und ihnen zuhören würden.


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Naja, die Meinung habe ich über ~90% aller Menschen, auch Freunde von mir und mich manchmal eingeschlossen. Also nicht nur über die von euch angesprochenen Berufsgruppen, was ihr vermutlich so interpretiert hattet. Daher kann ich sagen, dass ich oft mit solchen Menschen rede und ihnen auch zuhöre. Gerade deswegen hat sich ja meine Meinung gebildet.
Aber das zuhören wird einem ja auch sehr schwer gemacht. Ich habe im ganzen Thread hier einige Fragen gestellt, die meisten nicht rhetorisch. Beantwortet wurde da nichts.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

Ein Teil deiner Fragen wurde beantwortet, die anderen sind relativ offtopic. Ob Kevin jetzt Abitur macht oder nicht ist für das Thema vollkommen irrelevant.


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Zitat
JustStopMe
Beigetreten: 14.10.2010
Oldschool Grinder

Original von mnl1337
Das ist aber nicht die Schuld von Airbnb!!! Das ist Politik und dem allgemeinem Immobilienmarkt geschuldet.

Airbnb macht sein Geld mit Gebühren. Die Höhe dieser Gebühren orientiert sich an den anfallenden Kosten. Das ganze kommt Airbnb also durchaus entgegen.

Der Verlust von Lebensqualität ist definitiv vorhanden. Vielleicht bist du mega offen und hättest halt kein Problem ständig Fremde in der Wohnung neben dir zu haben. Versetz dich aber mal in die Lage von Familien, alten Leuten oder alleinstehenden Frauen, die sehen das anders.
Das ist auch so wenn man nette Gäste hat, hab ich selbst zumindest als Gast schon so empfunden.

Moral und Ethik im Pokerforum...bleiben wir bei den Fragen des Threaderstellers.

Ihr redet ja die ganze Zeit von Berlin, mittlerweile braucht man da eine Genehmigung für sofern eine Zweckentfremdung vorliegt. Das wäre bei OP der Fall. Airbnb hält sich das ganze einfach, klick. Die verweisen auf geltendes Recht und sind raus aus der Sache.

Untervermietung ala Airbnb in DE

Wichtig ist folgende Punkte zu beachten, wenn man über Airbnb untervermieten will:

2. Sie sollten die Untervermietung immer auf einen Teil der Wohnung bzw. ein Zimmer beschränken.

3. Die Untervermietung muss privat gehalten werden. Das bedeutet, Sie sollten nicht mehr als dreimal im Jahr und am besten nur für längere Aufenthalte untervermieten.

Was man dann machen muss wenn man das ganze gewerblich betreibt will ich hier nicht auch noch ausführen.

Im Ausland sieht das sicherlich besser aus. Wird aber nicht einfach, bekannte Städte sind bereits geflutet und in abgelegenen Gegenden versaut einem die Offseason die Bilanz.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Original von Penishaubize

Original von mnl1337
Es ist natürlich immer einfach die Schuld auf andere zu schieben und zu meckern. Aber sich selber mal verbessern und was tun? Nein danke!

Du kommst wahrscheinlich aus einem eher wohlhabenden Elternhaus und hast damit schon Mal Abitur und ne gute Ausbildung vorprogrammiert.
Dann bist über Pokerstrategy glücklich in einen Topf voll Geld gefallen, den du fairerweise dann selbstständig erarbeitet hast.

Aber bilde dir doch nicht ein, dass das alles aus eigener Kraft passiert ist oder jeder deine Vorraussetzungen hat und on top ez zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.

Kevin aus Marzahn, der deine Kasse bei Edeka in der Innenstadt neben deiner Wohnung bedient, hatte vielleicht nie so viel Glück. Wahrscheinlich hat er auch nicht so mega viel Bock 2 Stunden zu seinem scheiß Kassiererjob zu pendeln, um dein Essen abzuscanen, nur damit du wie ein Parasit Wohnraum mit riesiger Marge zweckentfremdest.

So ein Schwachsinn. Komme aus einer verhältnismäßig armen Familie ohne Akademiker. Und gerade deshalb unterstütze ich mnls Meinung.
Kann halt nicht jeder in top Lage wohnen, vollkommen unabhängig von airbnb. Und in Deutschland sind weder die Mietpreise so hoch, noch ist die Durchlässigkeit des Bildungssystems so gering, dass irgendjemand behaupten könnte er würde aufgrund externer Einflüsse nicht in der Stadt leben können. Zu 99% liegt die „Schuld“ in Form von Faulheit, anderer Prioritäten oder fehlenden Wissens bei einem selbst.


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Zitat
Dielemma
Beigetreten: 07.12.2006
PokerStrategist

Sorry für weiterhin Offtopic, aber die >90% Eigenanteil ist eine schöne Gewinnererzählung, natürlich ist nicht alles Zufall, aber dieser hat einen spürbaren Einfluss auf den Lebensverlauf. Was ist zB mit Krankheit, unplanbaren negativen Ereignissen, etc?


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Was stört dich daran genau? Ist es normal, dass man im Zentrum einer Großstadt alle Nachbarn kennt?

Wurde nicht beantwortet. In nem Plattenbau hast du auch 100 Nachbarn und die wechseln ständig. Hast du Angst beklaut/überfallen zu werden? Da hätte ich mehr Angst in sozialen Brennpunkten, als dass mich ein Tourist beklaut.
Einziger Nachteil, den ich mir erklären könnte ist, dass der Airbnb-Nachbar nicht das Paket annehmen soll oder meine Blumen gießen kann im Urlaub.

Versetz dich aber mal in die Lage von Familien, alten Leuten oder alleinstehenden Frauen, die sehen das anders.

Kann ich nicht, bitte erklär es mir!


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Zitat
iambetterthanyou
Beigetreten: 28.07.2007
Oldschool Grinder

Verstehe grundlegend nicht, warum AirBnB die Mietpreise "künstlich" anhebt. Das Gegenteil ist doch der Fall. Künstlich wäre es, wenn man hier eingreift. In den meisten Großstädten überall auf der Welt gibt es aus den gleichen Gründen keinen Wohnraum in zentraler Lage für einen Angestellten in Berufen mit wenig (Aus-)Bildungsanforderungen. Wieso soll das in Berlin anders sein und wieso sollte ich das wollen? Bin auch eher Anhänger der Wer-Mehr-Will-Hat-Auch-mehr-zu-leisten-These.

Back-to-topic: Bin vor ein paar Jahren der gleichen "Geschäftsidee" nachgekommen, allerdings ist der Markt tatsächlich hart umkämpft. Egal ob in Deutschland oder sonst wo auf der Welt. Hatte damals viel Datenanalyse zum Thema gemacht und somit "attraktive" Objekte ausfindig gemacht. Gibt aber mittlerweile Firmen mit riesiger Mannstärke, die genau das machen, allen voran: AirDNA
Manuelle Suche ist mMn nicht lukrativ. Der Zug ist meines Erachtens abgefahren bzw nur unter hohem Aufwand machbar, was das ganze dann wieder nicht so interessant macht. Aber wie bei den Goldgräbern auch, waren die, die Werkzeuge herstell(t)en, die eigentlichen Gewinner und nicht die Goldgräber.


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

iambetterthanyou: Weil Kurzzeitvermietung = Gewerbe und Wohnraum = privater Wohnraum. Wie der TE schon richtig erwähnte, ist die Kurzfristvermietung für Wohnungseigentümer lukrativer. Mehr Kurzfristvermietung = Verknappung der als Wohnraum vorgesehenen Wohnungen = mehr Nachfrage als Angebot + interessanter für Vermieter = künstliche Mietpreiserhöhung.

Wenn es - wie Airbnb gerne tut - nur um die zeitweise Untervermietung eines Zimmers gehen würde, wäre alles wunderbar. Dem ist aber in der Regel nicht so. Die so gerne zitierten 0,4% über Airbnb genutzten Wohnungen in Berlin stammen übrigens aus Anfang 2015. Ich fände es sehr spannend, wie die Zahlen heute aussehen, vor allem wenn man die beliebten Bezirke wie Fhain, Prenzlberg oder Mitte nimmt. Ich wette meine komplette BR, dass der Prozentsatz heute deutlich höher ist.

Dass es in anderen Städten schon ausgeartet ist, ist eben ein sehr sehr guter Grund einzugreifen. Generelles Nichteingreifen des Staates ist eine spannende kapitalistische Utopie. Die hoffentlich niemals Realität wird.


Antwort
Zitat
iambetterthanyou
Beigetreten: 28.07.2007
Oldschool Grinder

Wieso das "künstlich" sein soll, verstehe ich dennoch nicht. Die Nachfrage danach ist nun mal da und es ist für den Eigentümer/Pachter einfach nur natürlich, das Angebot entsprechend anzupassen und hinsichtlich Profit zu optimieren. Regeln aufzustellen, die das ganze einschränken, ist künstlich.
In wie weit das geschehen sollte, bin ich indifferent, aber hier von "künstlich" zu sprechen, obwohl nur der Markt ausgenutzt wird, ist denke ich genau falsch herum. Der Mensch ist von Natur aus gierig - so wie andere Tiere auch.


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Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

@shaddiii: Der Airbnb Anteil ist sicherlich höher als 2014. Nehmen wir mal an er ist 5%. Was denkst du denn wieviel % Mietpreiserhöhung die Wohnraumverknappung um 5% verursacht hat?


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

iambetterthanyou deine Einstellung ging auch aus dem ersten Posting hervor, ich teile sie allerdings nicht und halte sie für sehr gefährlich. In meinem Weltbild muss der Staat partiell eingreifen, um Verschlechterungen für die Bevölkerung zu verhindern (zB bei Wirtschaftskrisen, Monopolstellungen von Firmen, gesundheitlichen Bedrohungen, großen demografischen Herausforderungen, etc). Bei manchen kapitalistischen Ansichten ist das nicht so.

Es macht hier mMn wenig Sinn über "richtig" oder "falsch" zu diskutieren, weil wir sehr unterschiedliche Auffassungen von einem guten Miteinander haben. Fakt ist allerdings, dass wir derzeit in einem System leben, in dem der Staat eingreift. Und wenn mir der Kommentar erlaubt ist, gerade dein letzter Satz bestätigt mich in meinem Denken - wir sollten uns mal als Ziel setzen, uns nicht als gierige Tiere zu sehen und das Ausnutzen von was auch immer als richtig anzusehen.

mnl1337 schau dir doch einfach mal passende Studien an, beispielsweise https://mcgill.ca/newsroom/files/newsroom/channels/attach/airbnb-report.pdf. Hier geht es um den Einfluss von Airbnb und co in New York. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 87% aller Vermietungen illegal sind und zu einer durchschnittlichen Erhöhung der Mieten in NY um 380 USD binnen 3 Jahren geführt haben, 700 USD in Hotspots. Dabei sind es "nur" 13.500 betroffene Wohnungen.

In Berlin gibt es ca 1,95 Millionen Wohnungen. 5 % von 1950000 wären 97.500 betroffene Wohnungen, wobei NY 2,5 mal größer ist als Berlin. Eine genaue Zahl wird dir niemand nennen können, da auch andere Faktoren eine Rolle spielen, beispielsweise die generelle Attraktivität von Berlin. Allerdings denke ich, dass der Einfluss von Airbnb sehr hoch ist. Lustigerweise fehlen in Berlin laut Medien knapp 95.000 Wohnungen, was in etwa deinen vermutlich willkürlich gewählten 5 % entspricht.


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Zitat
iambetterthanyou
Beigetreten: 28.07.2007
Oldschool Grinder

Ich finde es wirklich sehr schade, dass in solchen Diskussionen häufig dazu geneigt wird genaue, sachliche Argumentation zu vernachlässigen und mit subjektiven Interpretationen versucht wird, von konkreten Argumenten abzulenken. Neben dem Fakt, dass ich nie bestritten habe, das "der Staat eingreifen" sollte, wurde mir hier sogar eine rein kapitalistische Weltansicht unterstellt.

Hier das Beispiel, zu dem ich überhaupt etwas geschrieben habe ohne Intension eine "Kapital-ist-doof"-Debatte hervorzurufen: "künstliches Anheben von Mietpreisen": Richtig oder falsch muss man hier nicht interpretieren, wenn man genau genug argumentiert. Du kennst meine Auffassung nicht (sie hat übrigens auch nichts mit "Definitionen" zu tun - die beinhalten im Allgemeinen möglichst wenig subjektiven Anteil) und haust halt nur unbegründete, subbjektive Aussagen raus.

Klar war mein letzter Satz absichtlich provokant. Aber - Achtung, jetzt kommt tatsächlich was Subjektives - ich teile dein Ziel sogar, sich (die Menschheit) nicht als gieriges Tier sehen zu wollen. Fakt ist allerdings, dass wir derzeit in einem System leben, in dem die meisten Menschen sich genau so verhalten. Und man kann davor natürlich die Augen schließen und gutmenschen und tolle Absichten erklären, aber an der Realität ändert das leider (!) nichts. Ich finde weniger weinen und mehr die Realität akzeptieren sind generell bessere Ansätze, wenn man altruistischen Ziele nachgeht.

Sorry für den off-topic-Kram :)


Antwort
Zitat
workah0lic
Beigetreten: 12.08.2006
Elite Grinder

Original von mnl1337

Original von SanchoHH
Mich stören weder Familien mit Kindern noch Studenten noch Rentner. Mich stört, ständig wechselnde und völlig unbekannte Leute im Haus zu haben.

Was stört dich daran genau? Ist es normal, dass man im Zentrum einer Großstadt alle Nachbarn kennt? Kann ich nicht nachvollziehen.

Da kann ich vllt etwas dazu beitragen, da ich
- gerne in der Großstadt wohne
- ungern etwas mit Nachbarn zu tun habe
- lange Zeit desinteressiert daran war, wie sich meine Nachbarn aufführen
- allerdings auch selbst ein lauter, feiernder Student war, der die Nacht zum Tag gemacht hat und der direkt am Gürtel in Wien gewohnt hat (viel Verkehr & Nachtleben).

Ich wohne allerdings seit >2 Jahren in einem anderen Bezirk, zahle pro m^2 deutlich mehr Miete und hatte dann immer öfter Probleme mit Kurz-Zeit-Airbnb'lern im gleichen Wohnhaus (etwa 60 Wohnungen).

- Flaschen aus dem Fenster, Lärm vor der Türe um 2-4 Uhr morgens, Klingeln mitten in der Nacht (weil die Leute Airbnb mit einem Hotel verwechseln oder einfach drunk af sind)
- wildfremde Leute, die durch alle Gänge in allen Stockwerken latschen / der Türstopper zur Eingangstür auf die Straße (beidseitig) wird oft eingehakt und dadurch kommen alle möglichen Leute in unser Wohnhaus (1 Straße weiter Drogen-Hotspot, kann man sich denken, wie cool das ist)
- dadurch auch plötzlich regelmäßig aufgebrochene Briefkästen; von dem Zeug, das jetzt im Fluchtweg-Bereich etc rumsteht mal ganz zu schweigen
- Zugang zur Parkgarage, den Kellerabteilen ist dadurch auch gegeben (hab zum Glück kein Auto und hauptsächlich Motten anzubieten, was ein Glück)
- Höhepunkt, letztes Jahr hat es im Müllraum (fast direkt unter meiner Wohnung) gebrannt, Schuldiger dafür wurde obv nicht gefunden

Generell ist es imo halt schon legitim, dass man sich in einer gewissen Lebenssituation (Familien mit Kindern, ältere Menschen, alleinstehende Personen, Menschen mit Ruhebedürfnis) in seinem Wohnbereich gerne privat abgesichert fühlt und auch isolieren kann vom "Rest der Welt" - oder dass es einen halt stört, wenn man (viel) gutes Geld fürs Wohnen ausgibt, und sich die Qualität dann innerhalb von Monaten oder wenigen Jahren deutlich verschlechtert. Und sind wir doch ehrlich, bislang (in den letzten Jahrzehnten) war es jetzt nicht "üblich", dass alle paar Tage ein paar laute, feiernde, rücksichtslose Menschen ein- und ausgingen. Ich denke, das Bedürfnis nach einer "geregelten" Wohnsituation ist schon nachvollziehbar.

Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass ich mir ja einfach etwas Neues suchen kann (was ich getan habe, aber ich bin auch deutlich flexibler als eine junge Familie oä), oder Beschwerde bei der Gebäudeverwaltung einbringen könnte (was andere Mietparteien gemacht haben, aber für viele Fälle lassen sich halt keine Schuldigen finden, und das Fehlverhalten dadurch nicht bekämpfen), oder dass das eben das Resultats des Markts ist. Alles schön und gut - ich will hier auch gar nicht in die Diskussion diesbezüglich einsteigen, da ihr euch damit sicher deutlich intensiver auseinander gesetzt habt, und ich auch denke, dass das Thema (leistbares) Wohnen generell lange vernachlässigt wurde (zumindest bei uns in AUT).

Aber in Bezug auf die Frage, was "uns" normale Mieter daran stört ... einfach mal ein kurzer Einblick.

//edit: jetzt erst gesehen, dass du explizit nachgefragt hast

Original von mnl1337Wurde nicht beantwortet. In nem Plattenbau hast du auch 100 Nachbarn und die wechseln ständig. Hast du Angst beklaut/überfallen zu werden? Da hätte ich mehr Angst in sozialen Brennpunkten, als dass mich ein Tourist beklaut.
Einziger Nachteil, den ich mir erklären könnte ist, dass der Airbnb-Nachbar nicht das Paket annehmen soll oder meine Blumen gießen kann im Urlaub.

- Nur, weil es in sozialen Brennpunkten / im Plattenbau evtl auch viel Ärger gibt, heißt das aber doch noch lange nicht, dass das jetzt auch alle anderen Wohnräume betreffen muss, oder? Schon klar, dass das auch schlimm/schlecht ist. Aber wenn ich jetzt in eine "stinknormale" 50-60 qm Wohnung in Wien für 800 EUR einmiete, muss ich da dann diesselben Probleme eines sozialen Brennpunkts akzeptieren, nur weil es anderswo ja angeblich auch "wild zugeht"?

- Zum anderen würde ich bezweifeln, dass die Nachbarn in Plattenbauten auch nur annähernd so oft wechseln (alle paar Monate - Jahre) wie durch Airbnb-Vermietung (alle 24-72h). Das ist schon ein eklatanter Unterschied (beim einen kann ich die Person identifizieren, bei der Polizei anzeigen oder beim Vermieter anschwärzen, selbst mit ihr unter tags reden, mit anderen Nachbarn zusammen schließen ... beim anderen geh ich oft leer aus, den Schuldigen zu finden). In Österreich kriegt man übrigens eine Gemeindebau-Wohnung (jetzt nicht dasselbe wie Plattenbau, aber eben billige Wohnungen) erst nach langer Wartezeit, und die behält man im Normalfall auch ewig (über mehrere Generationen hinweg). Also hier in AUT trifft deine Argumentation nicht zu.

- Über die "Ängste" habe ich vorher ja schon geschrieben, ich denke, da kann man sich dann durchaus mehr darunter vorstellen und muss es nicht mit Blumen gießen ins Lächerliche ziehen ;)


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009
Oldschool Grinder

iambetterthanyou du hast keine sachlichen Argumente gebracht, sondern nur Unverständis geäußert und Thesen in den Raum geworfen. Schilder halt deine Ansicht halt klar, statt durch "verdeckte Provokationen".


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Original von mnl1337
Es ist natürlich immer einfach die Schuld auf andere zu schieben und zu meckern. Aber sich selber mal verbessern und was tun? Nein danke!

Original von mnl1337
Nochmal, gesetzeswidrig Dinge unterstütze ich auf keinen Fall. Hier ist wieder der Staat gefragt was zu unternehmen und siehe mein 1. Punkt natürlich.

:ayfkm:


Antwort
Zitat
Dschaaan
Beigetreten: 07.06.2010
PokerStrategist

Original von pg89

Original von mnl1337
Es ist natürlich immer einfach die Schuld auf andere zu schieben und zu meckern. Aber sich selber mal verbessern und was tun? Nein danke!

Original von mnl1337
Nochmal, gesetzeswidrig Dinge unterstütze ich auf keinen Fall. Hier ist wieder der Staat gefragt was zu unternehmen und siehe mein 1. Punkt natürlich.

:ayfkm:

Vielleicht aus dem Zusammenhang gerissen, aber wo ist hier der Widerspruch?

Was soll Otto Normal dagegen unternehmen, dass Leute Wohnraum zweckentfremden und ihn dem "normalen" Wohnungsraum entziehen und damit im rechtlichen Graubereich gewerbliche Kurzzeitmiete betreiben?

Mistgabeln und Fackeln gegen Airbnb / OP?


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Zitat
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