Original von DrStrothmann
Also ich muss noch mal direkt fragen: Wir reden doch über eine LEBENSVERSICHERUNG! Gerechnet habe ich eben gerade für mich, also Ü30 und und dann 75T€ für 20 Jahre Vertragslaufzeit. Dazu einen Banksparplan oder ETF oder ähnliches für sagen wir mal die restlichen 70€ sollten bei gleicher Laufzeit und einer Rendite von 3% gute 23 T€ einbringen. Bei gezahlten 16800.
Nein. Wir wissen nicht, ob wir von einer LEBENSVERSICHERUNG reden. Meiner Meinung nach ist das ein fondsgebundene Rentenversicherung.
Original von DrStrothmann
Warum in aller Welt versucht jemand dann damit sein Geld zu sparen und anzulegen.
Weil 99 % der Bevölkerung sich nicht damit beschäftigen wollen und auch wenn sie es tun auf fremde Hilfe angewiesen sind. Du kannst dich nicht mit einem "Normalbürger" vergleichen. Also zu Jung für Erfahrung, zu einfach gestrickt für "komplexe" Finanzen, auf ein gelerntes Fachgebiet spezialisiert und kein Interesse, über den Tellerrand zu gucken...
Original von DrStrothmann
Wenn man 10€ im Monat in eine Risikolebensversicherung steckt, kann man sich für ca. 75T€ absichern. Gerechnet habe ich eben gerade für mich, also Ü30 und und dann 75T€ für 20 Jahre Vertragslaufzeit. Dazu einen Banksparplan oder ETF oder ähnliches für sagen wir mal die restlichen 70€ sollten bei gleicher Laufzeit und einer Rendite von 3% gute 23 T€ einbringen. Bei gezahlten 16800.
OP sollte mal was von der Police darstellen. Ich gehe derzeit immer noch von einer fondgebundenen Rentenversicherung aus. Da war früher ggf. ein kleiner Teil Risiko-LV mit dabei, um steuerliche Vorteile zu haben. Das kann hier noch sein.
Original von DrStrothmann
Wenn es bitter ist: aber ich würde in dem Fall prüfen, ob man das Teil nicht still legen kann. Eventuell macht das mehr Sinn. Wenn man für beide Wege 3% Rendite unterstellt und die Kosten gegenrechnet kann man gut sehen, was man gegenüber der Alternative "verliert".
Stilllegen kann man immer. Die Frage ist halt, ob man (er) es besser macht. Es ist müßig einen anderen Anlageweg zu rechnen. Der Vorteil hier kommt in den folgenden Jahren, wenn von den Ausschüttungen keine 25 % Abschlagssteuer abgeführt werden und ein Tausch der zu kaufenden Fonds oder der Fonds im Portfolio kostenlos ist. Als weiteren Punkt unterstelle ich eine bessere steuerliche Situation im Rentenalter von Rente im Gegensatz zum Kapitalertrag, wenn jetzt auf Banksparpläne umgestellt werden würde.
Die Aufstellung aus 2009 ist ein Anfang. Jetzt ist noch der Beitrag und der Sparanteil zu vergleichen. Außerdem Kursverluste, die ja ggf. auch angefallen wären, wenn die Sparleistung über einen Banksparplan erfolgt wäre.
Ich lasse mich nicht davon abbringen, dass der meiste Kostenfaktor bereits bezahlt und abgezogen ist. Ich würde (ggf. ohne oder mit Mindest-Dynamik) weiterzahlen. Es ist ggf. eine weitere Risikoverteilung. Es steht nicht fest, ob OP oder jemand anders das besser macht.
Original von Kilania
So wie es aussieht (siehe Rückkaufwerte), habe ich allerdings so oder so schon zu viel verloren falls ich mich umentscheiden sollte.
Ja, werde mir für weitere Anlagen so oder so Angebote einholen und diese vergleichen. u.a. auch bei der Bank.
Das Geld ist nicht verloren, es ist nur woanders ♦. Es ist eine Investition in ein "Finanzgerüst", das Dir auch Vorteile bringen kann.
Für weitere Anlagen kannst Du ruhig weitere Angebote einholen. Diese aber nur miteinaneder vergleichen. Die hier bezahlten Kosten würde ich nicht wegwerfen.
Kündigung ist mMn die schlechteste Alternative.