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[Geschlossen] Skandia Lebensversicherung

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Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Hey,

als langfristige Anlage habe ich seit 4 Jahren eine fondgebundene Lebensversicherung von Skandia und zahle zur Zeit einen kleinen Betrag von 80€/Monat ein.

Nur kommen mir zur Zeit Bedenken hoch, ob ich die Lebensversicherung wirklich 30 Jahre lang behalten will.

Was dagegen spricht:
- Risiko (gut, das war mir anfangs schon klar)
- Die Gebühren seien recht hoch zu sein
- Zum Stichwort Gebühren fällt mir da noch ein: Noch ist mein Berater gratis, allerdings kostet dieser irgendwann um die 100€/Jahr. Und darum gehts mir:
100€ pro Jahr sind zu viel, da die Zinsen ja erstmal den Berater finanzieren müssen. Also bin ich ja früher oder später dazu gezwungen, meinen monatlichen Beitrag dramatisch zu erhöhen, damit es sich auch lohnt...

Und kA, genau deshalb habe ich mittlerweile meine Zweifel an dieser Lebensversicherung. Wie seht ihr das so? Lieber noch frühzeitig raus oder laufen lassen und den Beitrag erhöhen?
Bzw. kann jemand was zur Qualität von Skandia Produkten sagen?

Ich sehe es im Moment halt so:
Es gibt recht attraktive Festzinsanlagen und dort habe ich halt einfach meine 2-3% und kann alles selbst managen - da benötige ich keinen Berater um 100€/Jahr
Zudem will ich mich früher oder später auch mit Aktien beschäftigen und dann kenne ich mein Depot ganz genau. Zur Zeit zahle ich halt in irgendwelche Fonds ein und halte vielleicht eine Nachricht pro Jahr...


38 Antworten
Rebo
Beigetreten: 29.12.2006
Elite Grinder

Hi,
Kann man so pauschal natürlich nicht beantworten :)

Weshalb hast du überhaupt eine LV abgeschlossen?
Wie ist deine derzeitige Situation?
Wie hoch sind deine Gebühren?
Eigentlich seltsam, dass der Berater noch umsonst ist und bald eine fixe Summe von 100€ verlangt.

Generell ist es besser, die LV beitragsfrei zu stellen, als sie zu kündigen.


DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Also ich persönlich habe grundsätzlich mit LV's ein Problem. Willst du sparen? Oder dein Leben absichern? Aus meiner Sicht passt das nicht zusammen. Darum habe ich nur eine Risikolebensversicherung. Kostet fast nichts und ich bin so abgesichert, dass meine Frau und die Kinder im Fall der Fälle sehr gut über die Runden kommen.

Eine Kapitalgebundene LV ist für mich ne Black Box. Irgendwo kommt Geld rein und irgendwo wird dann irgendwas angelegt. Nein Danke! Was mich interessiert: Berater kostet Geld? Warum? Du schließt den Vertrag ab und dann hat der Berater nichts mehr zu tun. Hinzu kommt, dass du im Vertrag irgendwo stehen hast, wie hoch der Rückkaufswert nach x Jahren ist. Also das, was du bei Kündigung des Ganzen bekommen könntest. Da werden eigentlich immer erstmal einige Jahre ohne Rückkaufswert stehen: das sind neben Gebühren auch Provisionen an deinen Berater.

Wenn du 80€ einzahlst: wieviel davon fließt in die Versicherung und wie hoch ist der Sparbeitrag???


Kilania Themenstarter
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Hey,

stimmt, meine Angaben sind ja ziemlich unvollständig :)

- Ich informierte mich damals bzgl einer Möglichkeit mein Geld langfristig, für die Pension später, anzulegen und dort drehte mir dann der Berater eben Skandia an. Er redete richtig euphorisch davon, wie toll und flexibel das doch alles sei. Das Produkt nennt sich SFL Regular - Active Mix
- Der Berater ist im Moment gratis, da er es so begründet: "Anfangs ists noch weniger Arbeit".. Macht ja auch aus Unternehmenssicht Sinn - sonst würde bestimmt kein Kleinanleger mit ihm irgendwas abschließen
- Auf der Modellrechnung gibt es auch eine Spalte, was bei 0% Performance wäre. Dann hätte ich nach 30 Jahren (wurde damals noch mit 50€ mtl gerechnet) 15.100€! dh, dass 2900€ einfach so für Gebühren draufgehen - verdammt teuer
Und wenn ich die Versicherung behalten will, sollte ich wohl alle meine Anlagen über den Berater machen und zwar in halbwegs großen Summen, damit er sich auch lohnt
- Meine derzeitige Situation könnte besser sein, allerdings sollte die Situation tatsächlich bald besser werden. zZ arbeite ich offiziell halt nur 13 STunden/Woche, damit ich meine Minusstunden abbauen kann. Also schrumpft mein Vermögen monatlich


Kilania Themenstarter
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Oh, noch eine Antwort.. Ich will, wie bereits erwähnt, sparen. Was der Berater zu tun hat (lt eigenen Angaben): Mein Depot zusammenstellen und auch aktiv betreuen

Eine Kapitalgebundene LV ist für mich ne Black Box. Irgendwo kommt Geld rein und irgendwo wird dann irgendwas angelegt. Nein Danke!

sehe ich im Moment auch so, deshalb kommen Zweifel

Wenn du 80€ einzahlst: wieviel davon fließt in die Versicherung und wie hoch ist der Sparbeitrag???

Sah eben im Vertrag nach, konnte spontan nichts finden. Ich sehe gleich nochmal genauer hin. In die Versicherung fließt ein "geringer Betrag" (um den Berater zu zitieren.. :/ )

Edit: Die Rückkaufwerte sind obv anfangs denkbar schlecht... Fällt wohl unter die Kategorie Geld Vernichtung

Edit 2: Wenn ich drüber so nachdenke, lasse ich das Teil einfach weiterlaufen und erhöhe nicht meine monatlichen Zahlungen.


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Ich habe mal ein bischen rumgeguckt. Verschiedene Punkte, aber bitte nicht festnageln:

1. Es handelt sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung - kein Risiko-LV-Anteil dabei.
2. Die Dynamik lässt sich auch stoppen. Bei 2xaussetzen und 1xannehmen lässt sich diese auch länger fortsetzen. Das kann gut sein wegen ggf. schon bezahlter Abschlusskosten, die sonst woanders auch anfallen würden.
3. Über mySkandia müsstest Du die Kostenstruktur nachvollziehen können.
4. Du müsstest jährliche Wertemitteilungen erhalten.
5. Es gibt keine garantierten Rückkaufwerte - es wird ja in Fonds investiert.
6. Der Vorteil liegt ggf. in der späteren Besteuerung. Ob das die anfallenden Kosten bis dahin aufwiegt, ist die Gretchenfrage.
7. Das mit dem Beraterhonorar kann ich nirgends nachvollziehen. Es ist davon auszugehen, dass der Abschlussvermittler nicht von der Caritas ist. Der will Provision und die Gesellschaft Neukunden. Deshalb wirst Du in den vergangenen vier Jahren schon fast die ganze fällige Provision aufgeteilt bezahlt haben. Ich tendiere in solchen Fällen zum Durchhalten. Etwas neues gibt es nicht umsonst! Im der bestehenden Vertrag verbessert sich jetzt bzw. bald das Verhätnis von Kosten- und Sparleistung.

Statt der jährlichen Dynamik würde ich ein kostengünstiges Riesterprodukt zahlen und hier (vielleicht - noch zu prüfen) die Dynamik aber nicht unterbrechen.

Kiliana:
- Der Berater ist im Moment gratis, da er es so begründet: "Anfangs ists noch weniger Arbeit".. Macht ja auch aus Unternehmenssicht Sinn - sonst würde bestimmt kein Kleinanleger mit ihm irgendwas abschließen.

- Tja und Weihnachten fällt auf Ostern. - Das glaube ich nicht.


Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

Hört sich nach Geldvernichtung an, wie leider vieler dieser LV-Produkte.

Wenn du deine bisher eingezahlten Beiträge nicht verlieren willst, aber auch nicht weiter zahlen möchtest, wie sieht es aus wenn du die LV beitragsfrei stellst? Oder will er da weiterhin seine 100 Euro Gebühr im Jahr? Wenn ja würde ich kündigen und das ganze als schmerzhaften Verlust verbuchen.
Gutem Geld schlechtes hinterher zu werfen finde ich persönlich nicht so sinnvoll, 960 Euro im Jahr, und er will schon 100, das sind über 10%, und das werden wahrscheinlich nicht die einzigen Gebühren sein die da regelmässig abgebucht werden. Da kann dieser Berater/Depotmanager noch so gut sein, ich bezweifle sehr stark dass er über 10-XX Jahre ne zweistellige Rendite rausholt um das auszugleichen.

Bzgl. Kündigung frag nach was dir dann ausgezahlt wird, dein Vorteil jetzt könnte sein dass die Börsenkurse aktuell noch ganz gut stehen und zu deinem geringen Fondssparbetrag noch Gewinne dazu gekommen sind.

Ansonsten informier dich darüber wie genau es aussieht wenn du die LV beitragsfrei stellst.
Weiterhin dort einzuzahlen halte ich für die schlechteste Lösung.

Ist natürlich nur meine subjektive Meinung, entscheiden und damit leben musst du...


Kilania Themenstarter
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Danke für die Mühe Jotha :heart:

Tja und Weihnachten fällt auf Ostern. - Das glaube ich nicht.

Naja, Provision und so.. ;)
100€ / Jahr zahlte ich bisher definitiv nicht, da dieser Betrag per LSV abgerechnet werden würde.
Allerdings müsste/sollte ich mich mal informieren, wie es denn nun genau mit seiner jährlichen Aufwandsentschädigung so aussieht und ob diese auch fällig wird, falls ich alles einfach still legen sollte. Siehe auch Justus..

Du müsstest jährliche Wertemitteilungen erhalten.

Stimmt, diese geht mir im Moment noch irgendwie ab, allerdings ist das nun kein so großes Problem. Kann durchaus am Briefträger liegen, welcher ziemlich dumm ist. zB landen meine Gehaltszettel teilweise bei meinen Nachbarn :(

mySkandia

mySkandia ist afaik für Vertriebspartner - zumindest kann ich auf skandia.at spontan nichts in die Richtung finden

Ich tendiere in solchen Fällen zum Durchhalten. Etwas neues gibt es nicht umsonst! Im der bestehenden Vertrag verbessert sich jetzt bzw. bald das Verhätnis von Kosten- und Sparleistung.

Ja, genau das spricht eben für die die LV

Gutem Geld schlechtes hinterher zu werfen finde ich persönlich nicht so sinnvoll, 960 Euro im Jahr, und er will schon 100, das sind über 10%, und das werden wahrscheinlich nicht die einzigen Gebühren sein die da regelmässig abgebucht werden.

Noch will er nichts, darüber könnte ich ja evt noch reden.

Da kann dieser Berater/Depotmanager noch so gut sein, ich bezweifle sehr stark dass er über 10-XX Jahre ne zweistellige Rendite rausholt um das auszugleichen.

Genau deshalb habe ich halt so meine Zweifel. Ich muss halt erheblich mehr Geld rausholen, um dort gut zu fahren. Oder eben all meine Produkte über dieses Unternehmen beziehen, damit sich der Honorar eher lohnt

Bzgl. Kündigung frag nach was dir dann ausgezahlt wird, dein Vorteil jetzt könnte sein dass die Börsenkurse aktuell noch ganz gut stehen und zu deinem geringen Fondssparbetrag noch Gewinne dazu gekommen sind.

Neee, da kann ich eben mal weiter träumen. Aber macht euch doch selbst ein Bild, ich habs mal eingescannt. Die ganzen Werte beziehen sich noch auf 50€/Monat.

Ich mache jetzt bewusst keine img Tags, da der Thread sonst unübersichtlich werden würde:
http://min.us/lcx8TG
http://min.us/lcx25s
http://min.us/lcxBbO
http://min.us/lcxDjW

Und dann noch vom Finanzierung/Veranlagungs und Versicherungsmakler die Homepage (also sinds anfangs immerhin doch keine 100€, davon sagte er nichts... Trotzdem genug
http://min.us/lcthZe


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Es ist immer interessant, dass jemand Antwort und Hilfe sucht - Du hast ja Bedenken und willst das abwägen - und wie wenig Informationen gegeben werden.

Die ersten vier Bilder kannst Du gleich in die Tonne treten. Das sind nur Modellrechnungen.

Aus dem letzten schließe ich, daß Du nicht bei einem (gebundenen) Abschlußvermittler bist, sondern bei einem richtigen Makler. Mit dem hast Du dann einen Vertrag geschlossen. Der wäre interessant. Auf dem Gebiet bin ich nicht so bewandert und kenne nicht die Standards.

Allgemein hat der Makler eine größere Verpflichtung einer kundenorientierten Beratung und muß Fremdprovisionen eher offenlegen, da er ja ein Honrar und keine Provision erhält.

Interessant wäre auch, die eingezahlten Beiträge und den Verlauf der gekauften Fondanteile zu sehen. Also welche Fonds es sind - wahrscheinlich mehrere - und das Verhältnis von deinem Monatsbeitrag zu Stückkauf und Kurs. Das müßte eben aus den Wertermittlungen zu sehen sein.

Das ganze Ding muß nicht überteuert sein und für eine gute Beratung (was man nicht abschätzen kann) soll auch gutes Geld gezahlt werden.


Kilania Themenstarter
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Ich schrieb dem Makler eben mal ein Mail, dass ich gerne einen aktuellen Auszug hätte
Das geht mir schon irgendwie seit 2009 ab

Hier die Palette vom Jahr 2009:
http://min.us/lgBqQ

Mir ist klar, dass ich vorher nur eine Modellrechnung zeigte
Mein Problem ist halt, dass ich keine Ahnung habe was für eine Performance realistisch ist. Und naja, bei 3% Performance wäre ich ja z.B. nach ca 20 Jahren BE

Edit: Tut mir leid, offensichtlich bin ich auf diesem Gebiet überhaupt nicht beflügelt
Ich mache mir zur Zeit halt Gedanken, wie viel ich kurzfristig zur Verfügung haben will (6k vermutlich) und wie viel ich mittelfristig flüssig machen können will (einiges mehr) und dann noch eben wie viel ich langfristig sparen will.
Und klar hinterfrage ich dann auch kurz die Qualität der aktuellen Produkte. Es geht nun ja auch darum zu entscheiden, wie viel % vom Einkommen wofür verwendet werden

Ich denke zur Zeit halt stark über den Vertragsabschluss damals nach. Der Makler ist von dem Produkt wohl sehr überzeugt (und/oder kann gut verkaufen) und zeigte mir selbst, dass selbst seine Kinder Skandia Active Mix haben.
Mir kommen halt Zweifel hoch, da er 3% Performance z.B. nur als sehr bescheidenen Wert angab
Ich frage mich halt mittlerweile, ob das wirklich so bescheiden ist.

Damals, mit 19, ließ ich mich ziemlich stark von der besseren Seite der Modellrechnung blenden - auch wenn er mir nichts in die Richtung garantierte und natürlich auch Risiken erwähnte. Aber halt alles schön verpackt und so, als ob die Risiken kein großes Thema wären..


DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Also ich muss noch mal direkt fragen: Wir reden doch über eine LEBENSVERSICHERUNG! Warum in aller Welt versucht jemand dann damit sein Geld zu sparen und anzulegen. Wenn man 10€ im Monat in eine Risikolebensversicherung steckt, kann man sich für ca. 75T€ absichern. Gerechnet habe ich eben gerade für mich, also Ü30 und und dann 75T€ für 20 Jahre Vertragslaufzeit. Dazu einen Banksparplan oder ETF oder ähnliches für sagen wir mal die restlichen 70€ sollten bei gleicher Laufzeit und einer Rendite von 3% gute 23 T€ einbringen. Bei gezahlten 16800.

Wenn es bitter ist: aber ich würde in dem Fall prüfen, ob man das Teil nicht still legen kann. Eventuell macht das mehr Sinn. Wenn man für beide Wege 3% Rendite unterstellt und die Kosten gegenrechnet kann man gut sehen, was man gegenüber der Alternative "verliert".


Kilania Themenstarter
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Original von DrStrothmann
Also ich muss noch mal direkt fragen: Wir reden doch über eine LEBENSVERSICHERUNG! Warum in aller Welt versucht jemand dann damit sein Geld zu sparen und anzulegen. Wenn man 10€ im Monat in eine Risikolebensversicherung steckt, kann man sich für ca. 75T€ absichern. Gerechnet habe ich eben gerade für mich, also Ü30 und und dann 75T€ für 20 Jahre Vertragslaufzeit. Dazu einen Banksparplan oder ETF oder ähnliches für sagen wir mal die restlichen 70€ sollten bei gleicher Laufzeit und einer Rendite von 3% gute 23 T€ einbringen. Bei gezahlten 16800.

Wenn es bitter ist: aber ich würde in dem Fall prüfen, ob man das Teil nicht still legen kann. Eventuell macht das mehr Sinn. Wenn man für beide Wege 3% Rendite unterstellt und die Kosten gegenrechnet kann man gut sehen, was man gegenüber der Alternative "verliert".

Um von weiter oben zu zitieren:

1. Es handelt sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung - kein Risiko-LV-Anteil dabei.

Also ist es ja keine klassische LV, oder?

Damals, beim Beratungsgespräch, bezeichnete der Makler das Produkt auch nie als LV. Das Gegenteil bemerkte ich erst recht kurz vor Vertragsabschluss.

So wie es aussieht (siehe Rückkaufwerte), habe ich allerdings so oder so schon zu viel verloren falls ich mich umentscheiden sollte.

Dazu einen Banksparplan oder ETF oder ähnliches für sagen wir mal die restlichen 70€ sollten bei gleicher Laufzeit und einer Rendite von 3% gute 23 T€ einbringen. Bei gezahlten 16800.

Wenn es bitter ist: aber ich würde in dem Fall prüfen, ob man das Teil nicht still legen kann. Eventuell macht das mehr Sinn. Wenn man für beide Wege 3% Rendite unterstellt und die Kosten gegenrechnet kann man gut sehen, was man gegenüber der Alternative "verliert".

Ja, werde mir für weitere Anlagen so oder so Angebote einholen und diese vergleichen. u.a. auch bei der Bank.

Dass die Bank von mir nicht viel hat, haben sie sich halt auch selbst zuzuschreiben. Die Beratung ist wirklich schlecht und man fühlt sich nicht ernst genommen. Ich hatte damals das Gefühl, dass meine 0815 Jugendberaterin auch nicht mehr Ahnung als ich hat und so jemanden vertraut man kein Geld an. Das Beratungsgespräch war schrecklich:
- Schon mit kleinen Beträgen, sagen wir mal 10€/Monat, kannst du mit Bausparverträgen eine schöne Summe ersparen (WTF)
- Dann gibt es da noch dieses Produkt
Die Beraterin brachte mir damals null. Mehr, als einen Taschenrechner zu bedienen, konnte die bestimmt nicht...
So landete ich dann auch bei einem Makler


DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Ich würde als Tipp mal in zwei Richtungen denken: Bonussparen bei Banken (gibt es häufig bei kleinen Regionalbanken) oder ETF Sparplan über einen Onlinebroker. Beides kannst du mit wenig lesen und vergleichen selbst machen.

Meine Kinder haben z.b. einen Bonussparvertrag bei der örtlichen Bank mit 4% plus einen ordentlichen Bonus nach 20 Jahren. In Summe kommt über diese Laufzeit eine Rendite von 4,2% p.a. raus. Vielleicht gibt es bei dir etwas ähnliches ;-)


Kilania Themenstarter
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Ich muss gleich zum Arzt, also sehe ich es mir später in Ruhe an
Google hat aber weniger gute Nachrichten für mich:

Sparpläne auf ETF's sind in Österreich nicht verfügbar

Und wenn ich mir nochmal die Modellrechnung ansehe, dann macht es wohl doch Sinn bei Skandia einfach noch durchzuhalten. Und zwei langfristige Produkte brauche ich wohl auch wieder nicht...

Also werde ich es wohl so in etwa machen:
- Girokonto bei der Easybank / Sparkasse fliegt raus
- Tagesgeldkonto mit ca 6k Reserve bei http://www.denzelbank.at/

Was darüber geht, wird mittelfristig hier angelegt
http://www.termingeld.at/

Falls ich mal in der glücklichen Situation sein sollte mittelfristig zu viel Geld übrig zu haben, kann ichs ja noch umlagern...
Und langfristig bleibt es erstmal bei den 80-100€/Monat für Skandia

Dürfte ja eigentlich ein netter Plan sein :)


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von DrStrothmann
Also ich muss noch mal direkt fragen: Wir reden doch über eine LEBENSVERSICHERUNG! Gerechnet habe ich eben gerade für mich, also Ü30 und und dann 75T€ für 20 Jahre Vertragslaufzeit. Dazu einen Banksparplan oder ETF oder ähnliches für sagen wir mal die restlichen 70€ sollten bei gleicher Laufzeit und einer Rendite von 3% gute 23 T€ einbringen. Bei gezahlten 16800.

Nein. Wir wissen nicht, ob wir von einer LEBENSVERSICHERUNG reden. Meiner Meinung nach ist das ein fondsgebundene Rentenversicherung.

Original von DrStrothmann
Warum in aller Welt versucht jemand dann damit sein Geld zu sparen und anzulegen.

Weil 99 % der Bevölkerung sich nicht damit beschäftigen wollen und auch wenn sie es tun auf fremde Hilfe angewiesen sind. Du kannst dich nicht mit einem "Normalbürger" vergleichen. Also zu Jung für Erfahrung, zu einfach gestrickt für "komplexe" Finanzen, auf ein gelerntes Fachgebiet spezialisiert und kein Interesse, über den Tellerrand zu gucken...

Original von DrStrothmann
Wenn man 10€ im Monat in eine Risikolebensversicherung steckt, kann man sich für ca. 75T€ absichern. Gerechnet habe ich eben gerade für mich, also Ü30 und und dann 75T€ für 20 Jahre Vertragslaufzeit. Dazu einen Banksparplan oder ETF oder ähnliches für sagen wir mal die restlichen 70€ sollten bei gleicher Laufzeit und einer Rendite von 3% gute 23 T€ einbringen. Bei gezahlten 16800.

OP sollte mal was von der Police darstellen. Ich gehe derzeit immer noch von einer fondgebundenen Rentenversicherung aus. Da war früher ggf. ein kleiner Teil Risiko-LV mit dabei, um steuerliche Vorteile zu haben. Das kann hier noch sein.

Original von DrStrothmann
Wenn es bitter ist: aber ich würde in dem Fall prüfen, ob man das Teil nicht still legen kann. Eventuell macht das mehr Sinn. Wenn man für beide Wege 3% Rendite unterstellt und die Kosten gegenrechnet kann man gut sehen, was man gegenüber der Alternative "verliert".

Stilllegen kann man immer. Die Frage ist halt, ob man (er) es besser macht. Es ist müßig einen anderen Anlageweg zu rechnen. Der Vorteil hier kommt in den folgenden Jahren, wenn von den Ausschüttungen keine 25 % Abschlagssteuer abgeführt werden und ein Tausch der zu kaufenden Fonds oder der Fonds im Portfolio kostenlos ist. Als weiteren Punkt unterstelle ich eine bessere steuerliche Situation im Rentenalter von Rente im Gegensatz zum Kapitalertrag, wenn jetzt auf Banksparpläne umgestellt werden würde.

Die Aufstellung aus 2009 ist ein Anfang. Jetzt ist noch der Beitrag und der Sparanteil zu vergleichen. Außerdem Kursverluste, die ja ggf. auch angefallen wären, wenn die Sparleistung über einen Banksparplan erfolgt wäre.

Ich lasse mich nicht davon abbringen, dass der meiste Kostenfaktor bereits bezahlt und abgezogen ist. Ich würde (ggf. ohne oder mit Mindest-Dynamik) weiterzahlen. Es ist ggf. eine weitere Risikoverteilung. Es steht nicht fest, ob OP oder jemand anders das besser macht.

Original von Kilania
So wie es aussieht (siehe Rückkaufwerte), habe ich allerdings so oder so schon zu viel verloren falls ich mich umentscheiden sollte.
Ja, werde mir für weitere Anlagen so oder so Angebote einholen und diese vergleichen. u.a. auch bei der Bank.

Das Geld ist nicht verloren, es ist nur woanders ♦. Es ist eine Investition in ein "Finanzgerüst", das Dir auch Vorteile bringen kann.

Für weitere Anlagen kannst Du ruhig weitere Angebote einholen. Diese aber nur miteinaneder vergleichen. Die hier bezahlten Kosten würde ich nicht wegwerfen.

Kündigung ist mMn die schlechteste Alternative.


Sascha2911
Beigetreten: 05.10.2007
PokerStrategist

Ich finde diese "pauschale" Schlechtgerede vom Dr. etwas fragwürdig.

Er scheint dein Produkt garnicht genau zu kennen (genauspwenig wie ich).

Die Frage ist doch erstmal: Wer will die 100,-€ von dir und auf welcher Grundlage.

Allerdings werde auch ich dir nicht viel weiter helfen können, da ich mich auf dem Österreichischem "Markt" nicht wirklich auskenne und es wäre wichtig hier die steuerliche seite des ganzen zu betrachten.

Solltest du allerdings (und das vermute ich aus den Modellrechnungen) eine "normal" Abschlusskostenstruktur haben, so hast du jetzt bereits einen Großteil bezahlt.


Kilania Themenstarter
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Also ich werde das Produkt definitiv nicht kündigen und auch nicht still legen, mir kam eben auch eine Aussage vom Makler hoch:
"Von den ersten 5 Jahren wirst du nicht viel haben - da werden hauptsächlich Kosten gedeckt"
Die Modellrechnung bestätigt diese Aussage.

Hier die Polizze:
http://min.us/lcx4TK
Also ja, ein kleiner LV Anteil ist dabei, wie von Jotha bereits vermutet wurde.

Die Frage ist doch erstmal: Wer will die 100,-€ von dir und auf welcher Grundlage.

Der unabhängige Makler - für seinen Aufwand. Er setzt auch mein Portfolio zusammen und nicht Skandia. Hier nochmal die Kostentabelle:
http://min.us/lcthZe
Dieser zufolge, sind die 100€ für mich eh noch kein Thema


Ganz schön agressives Portfolio ♦


DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von Sascha2911
Ich finde diese "pauschale" Schlechtgerede vom Dr. etwas fragwürdig.

Er scheint dein Produkt garnicht genau zu kennen (genauspwenig wie ich).

Die Frage ist doch erstmal: Wer will die 100,-€ von dir und auf welcher Grundlage.

Allerdings werde auch ich dir nicht viel weiter helfen können, da ich mich auf dem Österreichischem "Markt" nicht wirklich auskenne und es wäre wichtig hier die steuerliche seite des ganzen zu betrachten.

Solltest du allerdings (und das vermute ich aus den Modellrechnungen) eine "normal" Abschlusskostenstruktur haben, so hast du jetzt bereits einen Großteil bezahlt.

Wo habe ich bitte schön das Produkt schlecht geredet? Die Fondsauswahl war bereits gepostet. Außerdem steht im Vertrag: Fondgebundene LV. Damit ist mir klar, was für ein Produkt es ist. Insofern erst lesen, dann "Fragwürdigkeit" prüfen!


Kilania Themenstarter
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Original von adimann007
Ganz schön agressives Portfolio ♦

So ist auch die Strategie vom Makler:
Anfangs aggressiv und später dann umstellen auf was stabileres


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