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Tipps Baufinanzierung EK

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ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016
Legacy Member

Original von mnl1337

Kannst du das mit den steuerlichen Vorteilen genauer erläutern?

Wenn man gewerblich vermietet kann man die Zinskosten (nicht die Tilgung) von der Steuer absetzen. Effektiv ist dann einfach dein Kredit billiger. Deswegen aber ein längere Laufzeit zu nehmen ist kein Argument. Trotzdem erhöhst du ja die Kosten, bei längerer Laufzeit. Man muss genau durchrechnen was für die persönliche Situation passt.
Den persönlichen Kredit würde ich aber auch so schnell es geht abzahlen. Ist einfach Risiko und kostet Geld. Beides will man nicht. Die monatlichen Raten aber so wählen dass man sie immer easy bedienen kann. In Verzug kommen und Stress mit der Bank wollen wir nicht. Ich bin ein Freund von hoher Sondertilgung. So kann man Weihnachtsgeld oder Lottogewinn immer gut investieren. :)

das ist so nicht richtig...die kosten bleiben exakt gleich..egal ob 1% tilgung oder 3% tilgung...du bezahlst jedes mal genau dein darlehen zurück weil du keine zinsen hast..der unterschied ist das du bei 1% monatlich noch etwas cashflow hast aber erst in 50 jahres abbezahlt hast und bei 2.5% hast du nach 30jahren abbezahlt hast aber keinen cashflow mehr


Antwort
Zitat
Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von ON3T1ME

Original von mnl1337

Kannst du das mit den steuerlichen Vorteilen genauer erläutern?

Wenn man gewerblich vermietet kann man die Zinskosten (nicht die Tilgung) von der Steuer absetzen. Effektiv ist dann einfach dein Kredit billiger. Deswegen aber ein längere Laufzeit zu nehmen ist kein Argument. Trotzdem erhöhst du ja die Kosten, bei längerer Laufzeit. Man muss genau durchrechnen was für die persönliche Situation passt.
Den persönlichen Kredit würde ich aber auch so schnell es geht abzahlen. Ist einfach Risiko und kostet Geld. Beides will man nicht. Die monatlichen Raten aber so wählen dass man sie immer easy bedienen kann. In Verzug kommen und Stress mit der Bank wollen wir nicht. Ich bin ein Freund von hoher Sondertilgung. So kann man Weihnachtsgeld oder Lottogewinn immer gut investieren. :)

das ist so nicht richtig...die kosten bleiben exakt gleich..egal ob 1% tilgung oder 3% tilgung...du bezahlst jedes mal genau dein darlehen zurück weil du keine zinsen hast..der unterschied ist das du bei 1% monatlich noch etwas cashflow hast aber erst in 50 jahres abbezahlt hast und bei 2.5% hast du nach 30jahren abbezahlt hast aber keinen cashflow mehr

???
Wieso habe ich keine Zinsen?


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Zitat
ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016
Legacy Member

Original von Egozocker

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Original von mnl1337

Kannst du das mit den steuerlichen Vorteilen genauer erläutern?

Wenn man gewerblich vermietet kann man die Zinskosten (nicht die Tilgung) von der Steuer absetzen. Effektiv ist dann einfach dein Kredit billiger. Deswegen aber ein längere Laufzeit zu nehmen ist kein Argument. Trotzdem erhöhst du ja die Kosten, bei längerer Laufzeit. Man muss genau durchrechnen was für die persönliche Situation passt.
Den persönlichen Kredit würde ich aber auch so schnell es geht abzahlen. Ist einfach Risiko und kostet Geld. Beides will man nicht. Die monatlichen Raten aber so wählen dass man sie immer easy bedienen kann. In Verzug kommen und Stress mit der Bank wollen wir nicht. Ich bin ein Freund von hoher Sondertilgung. So kann man Weihnachtsgeld oder Lottogewinn immer gut investieren. :)

das ist so nicht richtig...die kosten bleiben exakt gleich..egal ob 1% tilgung oder 3% tilgung...du bezahlst jedes mal genau dein darlehen zurück weil du keine zinsen hast..der unterschied ist das du bei 1% monatlich noch etwas cashflow hast aber erst in 50 jahres abbezahlt hast und bei 2.5% hast du nach 30jahren abbezahlt hast aber keinen cashflow mehr

???
Wieso habe ich keine Zinsen?

also nicht das es zu missverständnisen kommt..du hast natürlich zinsen...aber du kannst die am ende des jahres steuerlich geltend machen und bekommst die dann wieder zurück ...genau wie du 2% AfA vom kaufpreis jedes jahr abschreiben kannst....das funktioniert aber nur bei objekten die du vermietest ..nicht bei objekten die du selbst bewohnst


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Zitat
Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von ON3T1ME

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Kannst du das mit den steuerlichen Vorteilen genauer erläutern?

Wenn man gewerblich vermietet kann man die Zinskosten (nicht die Tilgung) von der Steuer absetzen. Effektiv ist dann einfach dein Kredit billiger. Deswegen aber ein längere Laufzeit zu nehmen ist kein Argument. Trotzdem erhöhst du ja die Kosten, bei längerer Laufzeit. Man muss genau durchrechnen was für die persönliche Situation passt.
Den persönlichen Kredit würde ich aber auch so schnell es geht abzahlen. Ist einfach Risiko und kostet Geld. Beides will man nicht. Die monatlichen Raten aber so wählen dass man sie immer easy bedienen kann. In Verzug kommen und Stress mit der Bank wollen wir nicht. Ich bin ein Freund von hoher Sondertilgung. So kann man Weihnachtsgeld oder Lottogewinn immer gut investieren. :)

das ist so nicht richtig...die kosten bleiben exakt gleich..egal ob 1% tilgung oder 3% tilgung...du bezahlst jedes mal genau dein darlehen zurück weil du keine zinsen hast..der unterschied ist das du bei 1% monatlich noch etwas cashflow hast aber erst in 50 jahres abbezahlt hast und bei 2.5% hast du nach 30jahren abbezahlt hast aber keinen cashflow mehr

???
Wieso habe ich keine Zinsen?

also nicht das es zu missverständnisen kommt..du hast natürlich zinsen...aber du kannst die am ende des jahres steuerlich geltend machen und bekommst die dann wieder zurück ...genau wie du 2% AfA vom kaufpreis jedes jahr abschreiben kannst....das funktioniert aber nur bei objekten die du vermietest ..nicht bei objekten die du selbst bewohnst

wie kommst du auf dieses schmale Brett? Wenn du die Zinsen steuerlich geltend machst, dann verringerst du dein zu versteuerndes Einkommern um den Zinsbetrag. Liquiditätsrückfluss hast du aber nur in Höhe der gesparten Steuern. Es gilt also: Steuerersparnis = gezahlte Zinsen x Grenzsteuersatz.

Erst bei einem Grenzsteuersatz von 100% kommt es zu einem vollständigen Rückfluss der Zinsen.


Antwort
Zitat
CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007
Oldschool Grinder

Hi,
Ich bin ggfs. nicht mehr auf dem Laufenden aber Bekannte von mir haben früher mal ein Haus mit Hilfe der KFW über das Kindergeld(?) - Baukindergeld (?) oder wie das auch heisst finanziert. Die Förderung hierfür wurde als Eigenkapital angerechnet. Die haben das komplett ohne echtes Geld gemacht was ich für extrem kritisch halte weil ein Hausbau halt Geld kostet und es kommt immer was Unvorhergesehenes.

Kannst ja mal checken ob da noch was geht:
KFW Zuschussportal

Gruss,
CMB


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Zitat
ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016
Legacy Member

.


Antwort
Zitat
Dschaaan
Beigetreten: 07.06.2010
PokerStrategist

Folgende Idee würde ich in den Raum werfen:

Gegebenenfalls ist es eine Möglichkeit, die Kaufnebenkosten und / oder zusätzliches Geld von einer anderen Bank einzuwerben und das als EK in der Erstfinanzierung anrechnen zu lassen.

Das muss man aber genau durchrechnen, da die EK Zwischenfinanzierung meist unbesichert / nachrangig ist und dadurch die Risikoprämie der Bank2 entsprechens höher ist.
Es kann sich aber durchaus rechnen, da so der Beleihungsauslauf der erstfinanzierenden Bank besser wird und sie so eben dadurch möglicherweise einen günstigeren Zinssatz auf die Hauptfinanzierung vergeben kann.

Ob sich das in deinem konkreten Beispiel rechnet musst du mal vorsichtig bei der Hausbank oder dem Finanzierungsvermittler anfragen.


Antwort
Zitat
crazysimon Themenstarter
crazysimon
Beigetreten: 26.04.2009
PokerStrategist

Original von Dschaaan
Folgende Idee würde ich in den Raum werfen:

Gegebenenfalls ist es eine Möglichkeit, die Kaufnebenkosten und / oder zusätzliches Geld von einer anderen Bank einzuwerben und das als EK in der Erstfinanzierung anrechnen zu lassen.

Das muss man aber genau durchrechnen, da die EK Zwischenfinanzierung meist unbesichert / nachrangig ist und dadurch die Risikoprämie der Bank2 entsprechens höher ist.
Es kann sich aber durchaus rechnen, da so der Beleihungsauslauf der erstfinanzierenden Bank besser wird und sie so eben dadurch möglicherweise einen günstigeren Zinssatz auf die Hauptfinanzierung vergeben kann.

Ob sich das in deinem konkreten Beispiel rechnet musst du mal vorsichtig bei der Hausbank oder dem Finanzierungsvermittler anfragen.

Danke für die Anmerkung. Würde sich hier eventuell ein Baussparvertrag anbieten?
Mit einem Volumen von 30k€.
15k€ kontinuierlich über ~1.5 Jahre einzahlen und dann die restlichen 15k€ mit festgelegten Zinsen beleihen?
Dann hätte man sein EK.


Antwort
Zitat
Dschaaan
Beigetreten: 07.06.2010
PokerStrategist

Original von crazysimon

Original von Dschaaan
Folgende Idee würde ich in den Raum werfen:

Gegebenenfalls ist es eine Möglichkeit, die Kaufnebenkosten und / oder zusätzliches Geld von einer anderen Bank einzuwerben und das als EK in der Erstfinanzierung anrechnen zu lassen.

Das muss man aber genau durchrechnen, da die EK Zwischenfinanzierung meist unbesichert / nachrangig ist und dadurch die Risikoprämie der Bank2 entsprechens höher ist.
Es kann sich aber durchaus rechnen, da so der Beleihungsauslauf der erstfinanzierenden Bank besser wird und sie so eben dadurch möglicherweise einen günstigeren Zinssatz auf die Hauptfinanzierung vergeben kann.

Ob sich das in deinem konkreten Beispiel rechnet musst du mal vorsichtig bei der Hausbank oder dem Finanzierungsvermittler anfragen.

Danke für die Anmerkung. Würde sich hier eventuell ein Baussparvertrag anbieten?
Mit einem Volumen von 30k€.
15k€ kontinuierlich über ~1.5 Jahre einzahlen und dann die restlichen 15k€ mit festgelegten Zinsen beleihen?
Dann hätte man sein EK.

Kurze Frage vorab: Ich dachte ihr bräuchtet das Geld sofort / in naher Zukunft - dann würde der Plan schon im Grundsatz scheitern?!

Falls dem aber nicht so ist und ihr noch diese 1,5 Jahre Zeit hättet ist meiner Meinung nach der Bausparvertrag aus mehreren Gründen eine falsche Idee:
1) Abschlussgebühren: In der Regel gibt es eine Abschlussgebühr in Höhe von 1% der Bausparsumme, also in dem Beispiel 300€, die sofort weg sind.
2) Zuteilungsreife: Bausparverträge müssen eine gewissen Bewertung haben, die sich aus Dauer und Höhe des eingezahlten Kapital und dem Alter des Bausparvertrages zusammensetzt. Ich nehme an, dass der Vertrag nach 1,5 Jahren noch nicht zuteilungsreif würde.
3) Anrechnung als EK: Sofern ihr den Bausparvertrag bei der gleichen Bank wie die der Erstfinanzierung macht handelt es sich nicht als zusätzliches EK (bzw. maximal die von euch gesparte Summe iHv 15 T€). Da der Bausparvertrag in der Regel auch dinglich am Objekt besichert wird (und zusätzlich an euch als Privatpersonen) erfolgt hier keine Anrechnung.

Was ich meinte war eine Einholung einer zweiten Finanzierung, die unabhängig und nicht dinglich am Objekt besichert ist. Die bringst du (aus Sicht der Erstfinanzierenden Bank) als EK gleiches Kapital ein, sodass der Gesamtanteil der Dinglichen Finanzierung am Gesamtkaufpreis geringer wird und damit eine höhere Absicherung durch das Objekt vorhanden ist. Dadurch kannst du dir einen Zinsvorteil auf den größten Teil der Finanzierung einholen.

Wie gesagt, das muss man aber mal genau durchrechnen, wenn du deine Bank gesprochen hast und die Konditionen kennst. Evtl. im Gespräch einfach mal das Thema ansprechen.


Antwort
Zitat
sellcow
Beigetreten: 25.06.2011
PokerStrategist

Hi,

ich würde an deiner Stelle noch unbedingt prüfen, ob du Anspruch auf Förderprogramme hast. Allgemein bekannt sind die vergünstigten Darlehen der KfW. Bei uns in BW vergibt zum Beispiel die Landesbank Baudarlehen für Familien, die ihr erstes Eigenheim finanzieren, für einen Zins von 0,25% auf zehn Jahre gebunden.
Das sind auch zum Teil Programme, von denen dir dein Finanzberater womöglich nichts sagen wird, weil er von der L-Bank beispielsweise keine Provision bekommt.
Die Eigeninitiative lohnt sich auf jeden Fall, wenn du feststellst, dass es Förderprogramme gibt, die du nutzen kannst.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008
BlackMember

Viel Tilgen, dadurch niedrigere Zinsen, schneller abbezahlt weniger Risiko...

Alles richtig. vergiss aber nicht, dass du auch noch leben willst.

Und:

Unterschätz die Nebenkosten nicht: Grundsteuer, Strom, Heizkosten, ggf Risikoleben, Gebäudeversicherung, Rücklagen für Reparaturen (Heizung bspw) etc. Da kommt neben der Tilgung noch einiges Zusammen.

wenn du mit keiner nennenswerten Erbschaft rechnest, würde ich bis 65 (Ende Arbeitsleben) finanzieren und eine möglichst hohe Sondertilgung versuchen rauszuhandeln. Dann kann man jedes Jahr schauen, ob was übrig ist und das noch zusätzlich reinpumpen oder man ist eben mit 65 (erst) fertig, aber konnte auch noch Urlaub machen und hat vor allem Null Risiko, dass man nach 10 Jahren neufinanzieren muss und plötzlich einen Zins hat, den man sich nicht mehr leisten kann.

Dann eben ca 600 Euro pro Monat (je nach Größe des Hauses) für die oben aufgeführten Geschichten einplanen und dann schauen, wie sich das zur Miete verhält. Miete hat den Vorteil der Flexibilität. Wie viele Kinder kommen noch? Was macht man, wenn die Kinder ausziehen? Arbeitsplatzwechsel? Trennung!

Beim Haus bleibst du halt immer auf den Nebenkosten sitzen, wenn du nach 20 Jahren verkaufst. Bei 60.000 Euro sind das auch 3.000 € pro Jahr (ohne Zins!!!). Dafür kann man zwar noch nicht zur Miete wohnen, aber viel Geld isses dennoch.

Ich habe vor 5 Jahren gekauft, viel Eigenleistung bei der Renovierung und bin super happy. Bei uns ist aber auch fast nichts schief gegangen. Das Jahr Renovieren war aber das anstrengendste Jahr meines Lebens.

KfW hat AFAIK den Nachteil, dass du bestimmte Auflagen erfüllen musst. Das hat mich bei meiner Bank eh genervt, dass die ständig Baufortschrittsnachweise etc. sehen wollten und ich nur sehr beschwerlich an die Gelder rangekommen bin. Aber war ja nicht so, dass mein Finanzheini mich nicht davor gewarnt hatte... Ich wollte halt den besten Zins.


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Zitat
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