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Unabhängige Beratung

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Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

Es geht immer um Rendite Risiko verhaeltnisse.
Ich verstehe dein Problem nicht wie schon erwähnt nach 200 Seiten Buch ist man in der lage für sich ein akzeptablen finanzplan mit einem beliebigem Rendite/Risiko Verhältnis aufzustellen.


Antwort
Zitat
lacanus
Beigetreten: 01.12.2009
Legacy Member

Original von allizdoR

1. Definiere mir doch einmal "risikoarm", was ist für dich ein geringes Risiko? Wie viel Verlust kannst du, oder möchtest du maximal in 12 Monaten tragen.

2. Und warum beschränkst du dich nur auf Aktien? Was meinst du mit Aktien, Fonds oder Einzeltitel?
Beim Fonds hast du immer Gebühren, bei Einzeltittel, wird den meisten das Kapital fehlen, um ein gutes Depot zu erstellen.

3. Es sollte in meinen Augen auch nur zweitrangig um die Rendite gehen. Eine moderate Rendite bei möglichst kleinem Risiko sollte das Ziel sein. (klein und moderat, sind sehr subjektiv)
Einfach aus dem Grund, dass man sein Depot nicht 24h überwachen kann.

4. Ich wäre auch skeptisch, wenn mir ein Bankberater ein komplettes Depot zusammen stellt. Denn seine Aufgabe ist es mich und andere zu beraten, woher soll er noch das know how haben, ein gutes Depot zu erstellen. Dafür sind Research Center im Hintergrund verantwortlich.

1. In meinen Augen ist dies nicht die Frage.Es sollte immer darum gehen die Risiken zu minimieren(den Markt nur bei sehr günstigen Vorrausetzungen betreten) und versuchen trotzdem möglichst hoche Rendite zu erzielen(Gewinne mitnehmen).

2.Gebühren(Fond) spielen fast keine Rolle, wenn die Grundvorrausetzungen für ein Investment stimmen.Was ist ein gutes Depot?
Eine oder zwei gute Aktien, sind besser als ein schlechtes diversifiziertes Portfolio.Stockpicking ist sehr wichtig.

3. Was ist eine moderate Rendite und kleines Risiko in deinen Augen?
Ein Depot muss man nicht 24h Stunden überwachen, weil z.B die Aktienmärkte auch nicht 24h handeln, sowie Verkaufsmarken immer gesetzt werden sollten.

4.Ich würde es fantastisch finden, wenn Bankenberater den Leuten zu richtigen Zeit tolle Depot zusammenstellen würden, aber auch sagen sollten, dass es manchmal besser ist einfach Cash zu sein...Wie und was soll der Berater dann beraten?


Antwort
Zitat
allizdoR
Beigetreten: 02.01.2007
Elite Grinder

Viel Erfolg Burnie!

@Lacanus

1. es gibt nicht den Markt, sondern die Märkte. D.h. wenn ein Markt schlecht läuft, läuft ein anderer besonders gut. Wenn du also nicht immer in min. einem Markt drin bist, verschenkst du Rendite. Sei es Aktienmarkt, Rentenmarkt, Geldmarkt und was es nicht noch alles gibt.

2. ich gebe dir recht, Gebühren sind nicht so wichtig. Ich bin nur auf andere eingegangen, die auf den Gebühren rumhacken. Du wirst immer Gebühren haben, außer du legst dein Geld unters Kopfkissen. Manche sind versteckter, wie andere, aber Gebühren gibts immer.

3. da sind wir genau bei dem Punkt... wo ist der beste Punkt zum einsteigen, wann steigt man aus?
Warum kaufst du eine Aktie? Weißt du, dass der Kurs steigt, oder glaubst du es? Warum sollst du es als Privatperson besser wissen, wie Experten, die täglich nichts anderes machen. Nehmen wir die großen Aktienmärkte. Diese sind sehr Informationsstark, d.h. jede News ist in Sekundenschnell im Kurs eingerechnet. Darauf kann ein Trader viel schneller eingehen, wie eine Privatperson. Und auch ein Fondmanager reagiert schneller, wie du und ich.

4. Der Berater kann auch nicht hellsehen, schön wäre es. Nun hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du beobachtest den Markt und stellst das Depot zusammen, oder du berätst und verkaufst selbiges Depot. Für beides hat ein einzelner leider keine Zeit. Aber du hast recht, es wäre schön, wenn es anders wäre.


Antwort
Zitat
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Zu Punkt 1:

Ich denke Lacanus weis sehr gut, dass es verschiedene Märkte gibt. In Summe sind alle Märkte "DER MARKT".

zu Punkt 2:

Ohne Frage, Gebühren sind normal - allein die Höhe und die von dir angesprochene Tranzparenz sind das Problem.

zu Punkt 3:

Den Markt timen kann keiner, weder Trader noch Fondmanager. Auch ist der in Summe nicht unbedingt besser, als Privatanleger. Vielmehr ist entscheidend: Strategie, Konsequenz der Umsetzung und die Diszipliniertheit bei stark schwankenden Märkten. Mehr nicht. Ich behaupte sogar das Gegenteil: es gibt jede Menge Privatpersonen, die besser handeln als Fondmanager. Das hat einige entscheidende Gründe: Sie können ihre Strategie, ohne auf Quartalzahlen etc schauen zu müssen, durchsetzten. Man kann sich auf wenige (1???) Investment konzentrieren. Fonds werden teilweise aufgrund "Unternehmerischen Vereinfachungseffekten" zusammengeschlossen, aufgelöst, Management geändert etc.
Bei vielen Produkten ist das Was wird gekauft und Wie wird gekauft nicht tranzparent genug. Auch ist häufig das Finanzprodukt eine Black Box. Oder weist du in jedem Fall, welche Kosten wofür und wann anfallen, welche Anteile an den Sparleistungen bei Lebensversicherungen (um nur ein Beispiel zu nennen) tatsächlich nach abzug aller Kosten in den Sparteil fließen? Und wenn ja: kommunizierst du das in der Detailtreue an deine Kunden?

zu Punkt 4:
Ich dneke, dass bei Beratern außerhalb von Banken ebenfalls im Research Empfehlungen oder Depots zusammengestellt werden. Zumindest wird auch dort auf Research zurück gegriffen. Pikantes Detail am Rande: gerade gschlossene Fondanbieter kaufen die Researchberichte und die guten Noten ein... Damit rennen dann Berater los und verkaufen ein toll bewertetes Produkt.

Wenn ich die drei Threads die du allizoR immer wieder hoch holst ansehe, macht es Sinn, wenn die Diskussion in einem Thread fortgeführt wird. Ansonsten mache ich den ein oder anderen zu. Denn am Ende geht es dir (so interpretiere ich deine Posts) darum klar zu stellen, warum gute Beratung von einem Finanzdienstleister besser ist als bei anderen "Marktteilnehmern".


Antwort
Zitat
allizdoR
Beigetreten: 02.01.2007
Elite Grinder

ich habe das Gefühl, dass wir uns langsam annähern. Wahrscheinlich sind wir auch ziemlich einer Meinung. Nur in Textform ist Kommunikation immer schwer und missverständlich.

Ich finde die meisten Fondsmanager und Fonds grauenvoll. Benchmarkfonds, grauenvoll... Viele Gebühren und meist keine bessere Rendite. Dazu ein viel zu hohes Risiko.

Natürlich ist es schwer, Fonds zu finden, die rel.flexibel handeln können. Weniger wegen Quartalszahlen, sondern weil es von der Bafin bzw. Im Vertrag viele vorgaben gibt. Es gibt erstaunlicherweise auch ausnahmen.

Was ich kommuniziere kommt auf den Kunden und seine Fragen drauf an. Es gibt verschiedene Typen. Den Pokerspieler, würde ich meist als sehr Zahlenorietiert bezeichnen, d.h. Er bekommt sie auch.

Bei den Kosten kommt es auf das Produkt und den Anbieter drauf an. Manche weisen es sehr genau aus, also auch, wie die Kosten jedes Jahr sind, die anderen nur einmalig die Kosten. Wenn es ein Kunde dann noch genauer wissen möchte, rufe ich natürlich bei der Gesellschaft an.

Aber ganz ehrlich, eine Kostendiskussion mit dem Kunden zu führen, d.h. Anzustoßen macht sehr viel arbeit, weil der Kunde geneigt ist, auch in Zukunft Kostenorientiert ist und nicht mehr auf die Leistungen schaut. Wenn es ein Kunde wissen möchte, gehe ich da auch sehr genau drauf ein. Auch rede ich offen über meine Provision, wenn ich gefragt werde.


Antwort
Zitat
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Ich denke wir nähern uns nicht in allen Punkten an.

Windowdressing wird in allen Fonds vorgenommen. Selbst Urgesteine machen das in den letzten Jahren. Das hat nichts mit der Bafin zu tun ;)
Kosten sind darum wichtig zu kennen, weil eben der Kunde nicht bereit sein wird, neben den eigentlichen Verwaltungsgebühren (wofür so hoch??) oder den Ausgabeaufschlägen oder den Gewinnbeteiligungen oder oder immer zu zahlen.

Risiko und Rendite sind Gegenspieler in jedem Markt und bei jeder Anlage.

Was ich nicht gut finde, ist auf Grund von "Arbeit" eine Diskussion nicht zu führen. Da liegt bei mi der Schluss Nahe: "Mein Job macht mir Spaß, wenn nur die nervigen Kunden nicht wären" ;)


Antwort
Zitat
LordPoker
Beigetreten: 05.03.2007
PokerStrategist

Hey Leute,

bin heute von der MLP angerufen worden und der nette Herr möchte mich beraten. Habe mir jetzt mal einen Termin gemacht und mal schauen, was der so zu erzählen hat.

Kann hier jemand berichten, was die Leute so tun und was sie so verkaufen wollen? Und was kann man denen für unangenehme Fragen stellen?

Möchte obv nichts abschließen, aber es gibt einen 20€ Kinogutschein :megusta:


Antwort
Zitat
allizdoR
Beigetreten: 02.01.2007
Elite Grinder

@ Lordpoker.

dann sage es ihm auch, dass du kein Interesse hast an weiteren Infos.
Es ist dem Berater nur fair gegenüber. Er schenkt dir 20€, und dann schenkt er dir noch 90min seiner Zeit. Also nimm ihm nicht auch noch die Zeit.


Antwort
Zitat
allizdoR
Beigetreten: 02.01.2007
Elite Grinder

@ Lordpoker II

Sehe es mal aus der Sicht, der Berater schenkt dir 20€ (nicht MLP, nicht irgendwer, sondern dein persönlicher Berater!) D.h. der Berater investiert Geld in dich, um dich als Kunden zu gewinnen. Zusätzlich investiert er Zeit in dich, die für ihn unbezahlt ist.
Daher, wenn du sicher bist, dass es nicht für dich ist, mache möglichst früh einen Cut.

Damit kannst du aber auch die Chance verpassen, einen wirklich guten Berater zu bekommen.
Wenn du ihm Fragen stellen willst, frage ihn so etwas wie

"Wie lange sind sie schon dabei?"
"Wie viele Kunden haben Sie?"
"Wie viele Kunden wollen Sie?"
"Was fasziniert Sie an diesem Job?"

Mein Rat wäre es, unbefangen an die Beratung heran zugehen. Ein guter Berater/Verkäufer wird dir den Mehrnutzen von ihm und seiner Beratung aufzeigen.

Gehe zum Vergleich noch zur Debeka oder deiner Hausbank und schaue, wie dort die Beratung ist und entscheide selbst.

Der Ansatz der Beratung sollte sich immer nach deinen Zielen richten und was du tun musst, um diese Ziele zu erreichen.

1. Beispiel: "Ich will Geld anlegen und viel Rendite haben" ist kein echtes Ziel
2. Beispiel: "Ich will in 10 Jahren ein Haus (im Wert von 200.000€) kaufen" ist ein Ziel. Ziele haben immer einen Wert und eine Zeit.


Antwort
Zitat
allizdoR
Beigetreten: 02.01.2007
Elite Grinder

@ Strothmann

Du sprichst mit dem Punkt kosten ein sehr großes Thema an.

Es gibt ganz verschiedene Typen von Kunden. Jeder erwartet etwas anderes von "seinem" Berater. Das macht auch den Unterschied eines guten und sehr guten Beraters aus, dass er alle Kunden auf der richtigen Wellenlänge anspricht.
Du glaubst gar nicht, wie viele Leute mit Zahlen nichts anfangen können/wollen. Sie wollen beim kauf ein gutes Gefühl haben. Andere wiederum wollen nur Zahlen, Daten, Fakten. Und dann gibts wieder den Typ, der von beiden etwas haben will.

Die Kosten sind immer im Produktinformationsblatt zu finden.
Bsp (LV/RV)Versicherung.:
Dem einen erklärt man, dass bei A die Kosten besser sind, als bei B. Für die meisten ist es wichtiger zu sehen, dass bei B die größere Garantierte Auszahlung dahinter steht, als bei A.

Wir waren hier viel beim Thema freie Geldanlage. Hier ist es auf jedenfall wichtig, dass man kein teures Depot besitzt. Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühren muss man natürlich auch erwähnen - keine Frage.

Der Kunde hat aber in 90% der Fälle schon vorher "gekauft" und die Kosten dienen lediglich zur Information. Und mein Vorteil ist, dass ich bei den Kosten im Depot oder beim Ausgabeaufschlag ein sehr günstiges Prizing anbieten kann im Vergleich zu sehr vielen Hausbanken.

Nun stellt sich der eine oder andere die Frage "Warum schreibe ich beraten und verkaufen in einem Satz"?
Die Beratung ist kostenlos, aber immer mit dem Ziel einen Abschluss zu erzielen, keiner arbeitet für lau.
Ich kann dies mit ruhigem Gewissen tun, da ich für (fast) jeden Kunden das passende habe. Und die Kosten nicht schlechter als der allg. Markt sind, im Gegenteil, die Kosten sind oftmals besser als der allg. Markt.
Dieses 1%, das ich nicht abdecken kann. Da sage ich auch offen und ehrlich, "tut mir leid"

Zusammenfassend: Kosten gehören dazu. Es ist aber nicht zielführend ein Produkt über die Kosten zu verkaufen. Sondern über die Leistung. Wenn ein Kunde es genau wissen will, erkläre ich es ihm sehr genau. Ansonsten reicht es, dass man den Kunden darüber aufklärt, was es für Kosten gibt und wofür diese sind. Fragen kommen an der Stelle, wenn es den Kunden interessiert.


Antwort
Zitat
Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

Schön wie du hier versuchst Werbung für eine Beraterbranche zumachen ...
Würdest du die energie nutzen um leuten ein schönes buch über Investments zuempfehlen wäre das sogar sinnvoll aufgehoben.
Will dir nicht zunahe tretten aber in einem Rentnerforum bist du besser aufgehoben, ich denke hier erzählst du niemandem was neues mit den Informationen.

EDIT:

Es gibt ganz verschiedene Typen von Kunden. Jeder erwartet etwas anderes von "seinem" Berater. Das macht auch den Unterschied eines guten und sehr guten Beraters aus, dass er alle Kunden auf der richtigen Wellenlänge anspricht.

Das macht nicht den unterschied von einem Berater/sehr gutem Berater aus sondern zwischen einem Verkäufer und sehr gutem Verkäufer.

Ein Guter Berater gibt einem Kunden das perfekt passende Portfolio, mit dem für ihn persönlich optimalem Rendite, Risiko und Liquiditätsverhältnisses.


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von Burnie211
Schön wie du hier versuchst Werbung für eine Beraterbranche zumachen ...
Würdest du die energie nutzen um leuten ein schönes buch über Investments zuempfehlen wäre das sogar sinnvoll aufgehoben.
Will dir nicht zunahe tretten aber in einem Rentnerforum bist du besser aufgehoben, ich denke hier erzählst du niemandem was neues mit den Informationen.

EDIT:

Es gibt ganz verschiedene Typen von Kunden. Jeder erwartet etwas anderes von "seinem" Berater. Das macht auch den Unterschied eines guten und sehr guten Beraters aus, dass er alle Kunden auf der richtigen Wellenlänge anspricht.

Das macht nicht den unterschied von einem Berater/sehr gutem Berater aus sondern zwischen einem Verkäufer und sehr gutem Verkäufer.

Ein Guter Berater gibt einem Kunden das perfekt passende Portfolio, mit dem für ihn persönlich optimalem Rendite, Risiko und Liquiditätsverhältnisses.

Irgendwie hat theoretisch jeder Recht.

Was nützt ein guter Berater, der dem Kunden das perfekt Passende anbietet, ihn aber nicht auf der richtigen Wellenlänge anspricht und somit nichts verkaufen kann bzw. der Kunde das nicht kauft.


Antwort
Zitat
LordPoker
Beigetreten: 05.03.2007
PokerStrategist

Original von allizdoR
@ Lordpoker II

Sehe es mal aus der Sicht, der Berater schenkt dir 20€ (nicht MLP, nicht irgendwer, sondern dein persönlicher Berater!) D.h. der Berater investiert Geld in dich, um dich als Kunden zu gewinnen. Zusätzlich investiert er Zeit in dich, die für ihn unbezahlt ist.
Daher, wenn du sicher bist, dass es nicht für dich ist, mache möglichst früh einen Cut.

Damit kannst du aber auch die Chance verpassen, einen wirklich guten Berater zu bekommen.
Wenn du ihm Fragen stellen willst, frage ihn so etwas wie

"Wie lange sind sie schon dabei?"
"Wie viele Kunden haben Sie?"
"Wie viele Kunden wollen Sie?"
"Was fasziniert Sie an diesem Job?"

Mein Rat wäre es, unbefangen an die Beratung heran zugehen. Ein guter Berater/Verkäufer wird dir den Mehrnutzen von ihm und seiner Beratung aufzeigen.

Gehe zum Vergleich noch zur Debeka oder deiner Hausbank und schaue, wie dort die Beratung ist und entscheide selbst.

Der Ansatz der Beratung sollte sich immer nach deinen Zielen richten und was du tun musst, um diese Ziele zu erreichen.

1. Beispiel: "Ich will Geld anlegen und viel Rendite haben" ist kein echtes Ziel
2. Beispiel: "Ich will in 10 Jahren ein Haus (im Wert von 200.000€) kaufen" ist ein Ziel. Ziele haben immer einen Wert und eine Zeit.

Orly? Danke, dass du mir erklärst, dass Ziele SMART sein sollen.

Und wieso meinst du, dass der Berater selbst diese 20 Euro aufbringt und nicht die MLP?

Und was, wenn ich selber mein Vermögen manage?

Letztendlich brauchen solche Leute nicht nur Expertise in der Materie sondern vielmehr social skills und Verkaufstalent.

Und warum soll mich interessieren, wieviele Kunden er hat, gerne hätte und wieviele er niemals erreichen wird? ?(

Das sind doch Heimspielfragen für so einen und ich wollte mal die Qualität austesten und fiese Fragen zu Steuerspartipps usw machen.


Antwort
Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Original von allizdoR

Original von Burnie211
Ich bin da eher fivesevens Meinung.
Man muss sich nicht hauptberuflich damit beschäftigen um eine bessere Rendite als die Bank-gebühren zu erzielen.
Die gebühren beim selber anlegen sind minimal und lange keine 1-2 Prozent pro Jahr.

Dann verrate mir doch bitte einen Trick, wie du es schaffst Geld anzulegen, ohne eine Bank irgendwo dazwischen zu haben...

Es macht aber schon einen Unterschied, ob man bei An/Verkauf 0,1% bezahlt und keine jährlichen Gebühren zahlt oder bei An/Verkauf 3% und jährlich auch nochmal ein paar Prozente abdrücken darf. Das ist ein Renditeunterschied, den holt man nicht auf. Und ja, Gebühren sind verdammt wichtig und machen einen entscheidenen Unterschied aus.

Original von allizdoR
"Wie lange sind sie schon dabei?"
"Wie viele Kunden haben Sie?"
"Wie viele Kunden wollen Sie?"
"Was fasziniert Sie an diesem Job?"

Klär mich auf, warum Fragen 2-4 relevant sein sollen?

Original von allizdoR
Natürlich ist es schwer, Fonds zu finden, die rel.flexibel handeln können. Weniger wegen Quartalszahlen, sondern weil es von der Bafin bzw. Im Vertrag viele vorgaben gibt. Es gibt erstaunlicherweise auch ausnahmen.

Na dann rück deine Geheimtipps mal raus, dann können wir ja darüber diskutieren ... oder willst du eine Provision dafür?


Antwort
Zitat
allizdoR
Beigetreten: 02.01.2007
Elite Grinder

@ Burnie
Deine Aussage deckt sich komplett mit meinen Posts, zumindest wollte ich es so ausdrücken. Aus dem Zusammenhang gerissen, könnte es wohl zu Missverständnissen führen.
Es gibt immer im Risiko, Liquidität und Rendite. Nun wenn ich dich/den Kunden Frage, "wie viel Risiko möchtest du eingehen, was benötigst du an Liquidität und welche Rendite erwartest du dabei" werde ich bei den allermeisten Kunden keine richtige/vernünftige Antwort bekommen.

Daher ist es in der Beratung wichtig jeden Kunden individuell anzusprechen.
Anschließend wird nach der Vorgabe vom Kunden geschaut, welche Produkte/Anlageformen zu seinen Vorgaben passen.
Was darin enthalten ist, ist ganz bunt. Angefangen vom Girokonto und Tagesgeld über Vermögensverwalter, Immobilien bis hin zu Private Equitiy.

Unter Depot zusammen stellen habe ich allerdings verstanden, dass der Kunde (in diesem Fall der Pokerspiele) will, dass ich ihm Einzeltitel in den Warenkorb lege.


Antwort
Zitat
allizdoR
Beigetreten: 02.01.2007
Elite Grinder

@Zinsch und LordPoker

Für Steuertipps würde ich zu einem Steuerberater gehen, bei Zahnschmerzen zum Zahnarzt.
Natürlich wird dir ein Berater Steuertipps geben können, wenn es für dich ein wichtiges Thema ist. Aber es ist Zeitverschwendung, weil es für den ersten Termin keine Rolle spielt. Je nach Situation ist dieses Thema erst in ein paar Jahren wichtig, z.B. wenn du noch im Diplomstudiengang bist.

Berater sind bei MLP selbstständig, d.h. der Markt wird von MLP analysiert und die Infos werden den Beratern zur Verfügung gestellt. Für Kundengewinnung ist der Berater selbst zuständig. In diesem Fall sind die 20€ Werbung an dich.

Warum diese Fragen. Ganz klar, ich will wissen, wie lange er im Geschäfft ist, und wie lange er wohl noch im Geschäft bleiben wird. Schlechte Berater gibt es überall, diese erkennt man daran, dass sie sehr schnell durchwechseln. Gute Berater sind sehr lange im Geschäft.

Ein junger Berater kann natürlich auch sehr gut werden. Er braucht noch seine Zeit, aber auch hier ist es wichtig, dass er motiviert ist und zeigt, dass er mal zu den erfolgreichen gehören wird.
Der junger Berater wächst zusammen mit seinen Kunden auf. Alles von Anfang an zu wissen ist nicht möglich, und auch gar nicht nötig, weil z.B. Entnahmepläne erst im Rentenalter interessant werden.

Und wenn der Berater bei diesen Fragen kein leuchten in den Augen hat, wisst ihr, er wird nicht mehr lange dabei sein und war nur aufs schnelle Geld scharf.

@Zinsch
Produkte werde ich hier nicht nennen. Im schlimmsten Fall, wird es mir als Empfehlung ohne Beratung angekreidet. Aber schau mal bei einem französischen Vermögensverwalter nach.
Auch sonst gibt es viele Vermögensverwalter, die nach unten rel. gute Puffer haben.


Antwort
Zitat
Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009
BlackMember

Original von lacanus
Sehr oft haben die, die schön erzählen nur sehr wenig Ahnung...

das möchte ich nochmal hervorheben.


Antwort
Zitat
lemslin
Beigetreten: 21.09.2009
Oldschool Grinder

Original von allizdoR

Wenn du ihm Fragen stellen willst, frage ihn so etwas wie

"Wie lange sind sie schon dabei?"
"Wie viele Kunden haben Sie?"
"Wie viele Kunden wollen Sie?"
"Was fasziniert Sie an diesem Job?"

LOL?

Vielleicht sollte man ihn lieber danach fragen, wie es seinen anderen Kunden ergangen ist.

Das was Du Beratung nennst ist halt ein Verkaufsgespräch.


Antwort
Zitat
Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009
BlackMember

ich würde als erstes fragen, wie gut er für den fall von vermögensschäden durch seine falschberatung versichert ist und mir das auch belegen lassen.


Antwort
Zitat
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