Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Unternehmenssimulation

10 Beiträge
8 Benutzer
0 Reactions
924 Ansichten
Erebos25
Beigetreten: 22.12.2008

Hey,

ich bin gerade dabei bei einer Unternehmenssimulation teilzunehmen...dabei müssen wir Entscheidungen über Ausgaben für Produktion, Marketing, Forschung, Werbung etc....wie viele Maschinen, Angestellte wir brauchen und so weiter......jede Menge Entscheidungen...das wichtigste scheint aber eine Entscheidung zu sein...

Pro Jahr gibt es 4 Quartale...im 3 Quartal haben die Arbeiter Ferien, sodass nur 2/3 der normalen Produktionsmenge/kapazität etc. erreicht werden kann....das muss ausgeglichen werden und ist spielentscheidend

Eine Möglichkeit wäre z.b. Hilfarbeiter anzuheuern, die aber doppelte Löhne wollen und die wir nicht einfach wieder feuern können, das heißt auch in der Firma verbleiben...diese Lösung ist also schlecht....

Was wäre eurer Meinung nach die beste Lösung?

Ich hätte an eine Mischung aus Überproduktion in Periode 2 gedacht (wobei da Lagerkosten anfallen) und eventuelle ein paar Leiharbeiter anzuheuern.

Was denkt ihr?


9 Antworten
jotha
Beigetreten: 20.04.2006

Das läßt sich so nicht sagen. Das kommt auf die Parameter in der Simulation an.

Eine Option wäre z. B.:

Im 2. Quartal ein paar Arbeiter zu entlassen und mit Überstunden zu agieren.
Dann kannst Du im 3. Quartal ein paar (Hilfs-)arbeiter mehr einstellen und länger behalten.

Es kommt ja auch darauf an, ob und wann Rationalisierungen greifen, wie die Materialkosten sind und ob und wie sich die Preise bei An- und Verkauf ändern können.

Vielleicht kurzzeitig mit höheren Preisen für diesen Liefertermin agieren.
Achtung! Das kann auch zu Vertrauensverlust führen.


draghkar
Beigetreten: 16.08.2006

welche uni?


Erebos25 Themenstarter
Erebos25
Beigetreten: 22.12.2008

uni ist doch egal, ne.

Starke Preisänderungen sind ausgeschlossen wegen Vertrauensverlust und so, wie du schon gesagt hast. Na ma schaun...werds dann wohl über Überschussproduktion in der vorherigen Periode versuchen.


nikorw
Beigetreten: 03.08.2006

topsim?


IBeatGTA
Beigetreten: 07.05.2009

Ich glaube, die intellektuelle Herausforderung besteht darin, die Folgen seiner Handlung vorab zu bewerten (Entscheidungstheorie?!). Wenn das also möglich sein sollte, würde ich die Entscheidungen mal vorher durchrechnen.


ToX1C
Beigetreten: 09.02.2007

Das Optimum wird wohl eine Mischung aus Überproduktion und Leiharbeitern sein.. Solltest ja alle daten gegeben haben.

Dann heißt es Excel um hilfe bemühen. Der Solver kann sowas.


Paxmain
Beigetreten: 19.10.2007

Was ist mit Zeitarbeitsfirmen? Dadurch kann man die Leiharbeiter in der gewünschten Zeit einsetzen und hat keine Probleme mit Entlassungen. Jobs mit 400 € Basis für den gewünschten Zeitraum vergeben?

Was ist ist mit Urlaubssperren bzw. Zeitfenstern in denen die Arbeiter über alle 4 Quartale hinweg kontrolliert Urlaub beantragen können ohne dass es zu gravierenden Engpässen kommt?

Wie wärs wenn man die verbliebenen Arbeiter zu freiwilligen überstunden motiviert? Natürlich gegen entsprechende Entlohnung und Vergünstigungen.

Was ist wenn man vorher das Marketing etwas zurückfährt und dadurch die Nachfrage im 3. Quartal verringert? Man spart kosten für Werbung, muss weder Arbeiter entlassen oder zusätzlich welche einstellen was sich in etwa mit dem Umsatzrückgang ausgleichen sollte.

Wie wärs wenn eine Sommerpause für das Produkt eingeführt wird und dies der Kundschaft bekannt gegeben wird? Wie bei den Produkten von Ferrero (Küsschen, Rocher, Mon Cheri usw.). Gerade durch diese Methode und bei diesen Produkten lässt sich deutlich mehr absetzen als wenn die Produkte das ganze Jahr über erhältlich sind. Kommt natürlich darauf an was Produziert wird.

Man könnte das ganze auch durch Fremdproduktion ausgleichen. Kostet zwar einiges mehr, umgeht aber die Probleme mit Kündigungen, Lagerkosten bei vorheriger Mehrproduktion usw.

Auch kann man die Abnehmer durch diverse Sonderaktionen dazu bewegen sich vorher mit der Ware in größerer Menge zu versorgen, sodass der Absatz im dem betreffenden Quartal automatisch zurück geht- sättigung des Marktes. Man hat zwar vorher eine Mehrproduktion aber die höheren Lagerkosten entfallen.


Erebos25 Themenstarter
Erebos25
Beigetreten: 22.12.2008

Sooo..es geht die woche in die 2. runde...

beim letzten mal haben wir das problem so gelöst, dass wir in periode 1 und 2 leicht zu viel produziert haben und somit einen halbwegs passablen lagerbestand in der 3. periode hatten...werden wir dieses mal denke beibehalten....leider ist das immer ein weniger zu doll geraten, da wir ja die genauen absatzmengen nicht wirklich bestimmen können....einer der 4 konkurrenten hat extreme kampfpreise angesetzt und so einen großten teil des marktes übernommen....da diese gruppe allerdings keinen plan zu haben scheint hatten sie auch die höchsten verluste am ende des durchlaufs....logisch, wenn man nichts einnimmt, weil man alle seine produkte verschenkt....

2. Runde:

5 Firmen, wobei wir alle gleich starten
3 Produkte auf 4 Märkten

1. Produkt: In der Sättigungsphase und von der Qualität her als Standard auf dem Markt anzusehen
2. Produkt: in der Wachstumsphase kurz vor der Reifephase und mit einer eher schlechten Qualität
3. Produkt: Entwicklungsphase (Hochpreis-Segment)

Markt 1 und 4 weisen ein Marktwachstum von 4% auf, 2 und 3 nur 2% bzw. 1%, auf Markt 2,3,4 gibt es Währungsverluste, da hier von inländischen Lager ins Ausland transportiert wird und umgerechnet werden muss.

Ich wäre wie folgt vorgegangen: Die Märkte 2, 3 hätte ich bezüglich Werbung und Service vernachlässigt und auf den Ausgangswerten gelassen, da hier eh kaum Wachstum zu erwarten ist. Markt 1 und 4 hätte ich Werbung und Service recht hoch angesetzt, damit hier Marktanteile gewonnen werden.

Produkt 1, hier hätte ich F&E sehr niedrig angesetzt bzw. langsam gegen 0 gehen lassen, Preise vom Ausgangspunkt vlt. leicht erhöht...wobei zu erwarten ist, dass die Konkurrenten recht starke Preissenkungen machen werden, aber da ich dieses Produkt als Cash-Cow verstehe wäre ich hier nicht dafür, dass man auf Preiskampf geht.

Produkt 2, hier hätte ich F&E auf sehr geringem Niveau betrieben, da es meiner Meinung nach zu teuer wäre durch den extra F&E Aufwand die geringe Qualität zu pushen. Preise hätte ich stark gesenkt und auf Preiskampf gesetzt.

Produkt 3, Skimming Strategie: Also Preise erhöht, dabei Werbung, Research und Service erhöht... langsam im Verlauf von 3 Jahren (12 Perioden) die Preise gesenkt.

????

Was meint ihr, sollte man bei Prod. 3 lieber am Anfang direkt sehr hohe F&E Ausgaben machen oder eher langsam im Verlauf steigern?

Liege ich mit meinem Vorgehen bei Markt 2,3 richtig oder sollten die trotzdem stärker erschlossen werden?

Die Konkurrenz wird sicherlich bei allen Produkten erstmal stark die Preise senken...sollte ich mir da Gedanken machen und lieber auch allg. Preise senken oder meine Line durchziehen?

Was haltet ihr von meiner Strategie?

Am Freitag ist die nächste Runde...wenn ihr wollt könnte ich Live-Updates geben, wie sich alles so entwickelt..wie rational/irrational die Konkurrenz handelt etc.


zu deinem ersten post möchte ich sagen, dass
die begebenheiten zu schwammig formuliert sind.

die wichtigste frage für mich ist immer noch die nach der auslastung..!

aber lösungsansätze wären
- mehrarbeit und überstundenabbau und falls nötig kf prod.auslagerung
- leiharbeiter (ist allerdings kostenintensiver und zeitintensiver, wegen einarbeitung und motivation, als mehrarbeit)
- fremdproduktion
- urlaubsplan und urlaub der belegschaft auf 1 jahr verteilen ohne den p-zyklus zu behindern, falls nötig kf mehrarbeit

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

nun zur woche 2

ich verstehe das jetz mal so dass alle 3 p's auf allen 4m's angeboten werden sollen.

Produkte
p1 sättigungsphase ...standard....nach deinem denken .. *poor dogs..
p2 wachstumsphase.. quali schlecht......quasi bp niedrig (geh ich mal von aus) *kommende stars
p3 entwicklungsphase... hochpreis segment .. *questionsmarks

p1 sättigungsphase.. die umsätze werden irgnwann einbrechen....da die nachfrage
wie der name schon sagt.. gesättigt ist.
nachfrager werden sich höchstens ersatzanschaffungen machen
es gilt marktanteile auszubauen um sinkenden umsatz auffangen zu können
ehe die d-phase beginnt.. deshalb f/e runter.....preise runter...werbung später schleichend runter

p2... Penetration-Strategie f/e rauf.......wachstumsphase...! preise dann sukzessive zur qualitätssteigerung erhöhen ..werbung hoch..

p3 ist im hochpreissegment; in der entwicklungsphase.dass heißt....
alle 5 unternehmen stehen in den startlöchern um ihr produkt am markt zu etablieren..
demnach würde sich die skimmingstrategie nicht empfehlen, da man für diese als voraussetzung wenig konkurrenz benötigt

deshalb markteinführung mit hohem kundenservice-aufwand und günstige
bis mittlere preise !!!! werbung hoch

wenn du eine monopolstellung hättest, könntest du die skimming anwenden, aber nicht mit hoher konkurrenz !!! ..

---------------------------------------------------------------------------------------------------

zu den märkten würde ich mal sagen, dass du märkte 2 und 3
nicht zu stark vernachlässigen solltest, da es auch zukunftsmärkte sein können!!

aktuell würde ich dann aber wie du schon meintest.. dein hauptaugenmerk auf
m1 und m4 legen, wobei man hier auch wieder ein rating durchführen könnte,
wenn man wüsste. wo man mehr gewinn erzielen kann...

---
so ich glaub dis is meine meinung..vielleicht biste ja konform damit
unternehmerisches handeln is bei mir nich mehr so intensiv gefragt
bin nämlich jetz in der energieversorungsbranche.. da is eh alles tutti =) :club:


Teilen: