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[Geschlossen] Vermögensaufbau

23 Beiträge
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Da ich pro Monat immer ein paar Euro (500-750€) über habe, möchte ich diese zum langfristigen Vermögensaufbau (10Jahre++) nutzen. Welche Produkte könnt ihr mir hierfür empfehlen? Das Risiko sollte gegen 0 gehen, für Aktien, Optionen etc. ist das Geld nicht gedacht.


22 Antworten
castaway
Beigetreten: 15.10.2006
Oldschool Grinder

Original von Shove
Da ich pro Monat immer ein paar Euro (500-750€) über habe, möchte ich diese zum langfristigen Vermögensaufbau (10Jahre++) nutzen. Welche Produkte könnt ihr mir hierfür empfehlen? Das Risiko sollte gegen 0 gehen, für Aktien, Optionen etc. ist das Geld nicht gedacht.

Bleibt ja nur Tagesgeld eigentlich.

Bringt mehr Zinsen als nen Sparbuch und für Fonds etc. ist deine Risikoeinstellung zu konservativ würd ich mal sagen.


DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Original von castaway

Original von Shove
Da ich pro Monat immer ein paar Euro (500-750€) über habe, möchte ich diese zum langfristigen Vermögensaufbau (10Jahre++) nutzen. Welche Produkte könnt ihr mir hierfür empfehlen? Das Risiko sollte gegen 0 gehen, für Aktien, Optionen etc. ist das Geld nicht gedacht.

Bleibt ja nur Tagesgeld eigentlich.

Bringt mehr Zinsen als nen Sparbuch und für Fonds etc. ist deine Risikoeinstellung zu konservativ würd ich mal sagen.

Würde ich auch so unterschreiben.

Bloß kein Festgeld zur Zeit (eigentlich nie), weil Zinsen viel zu niedrig. Wenn die irgendwann anziehen kannst du nicht mehr Zinsen bekommen.

Falls du dich irgendwie in absoluter Sicherheit wägen willst (aber mit möglichem Wertverlust!), dann sind Edelmetalle eventuell was für dich. Aber das klingt erstmal nicht so. (Weil das Risiko einen Wertverlust einzufahren dort relativ hoch ist. Dafür werden sie immer was wert sein und geben ein super-angenehmes Gefühl, niemals komplett pleite zu sein =) Zusätzlich gibt man sie eigentlich nicht für jeden scheiss wieder aus, wie z.B. Geld auf einem Tagesgeldkonto)


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Hm, gibts da nichts besseres als ein Tagesgeldkonto? Wenn ich z.B. weiß dass ich das Geld min. 10 Jahre nicht brauche, gibts da nicht sowas wie einen Sparplan/Bonusplan der mehr Zinsen langfristig bringt?

Was für Sachen würdet ihr empfehlen, wenn das Risiko gering-mittel sein kann? Ich les mich halt gerade erst ein, deswegen will ich von komplexen Produkten erst mal die Finger lassen.


DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Naja zur Zeit sind die Zinsen halt im Keller. Da bekommst du mit Sparplänen auch nicht viel mehr.
Liegt daran, dass die Banken Geld billig überall her bekommen. Da brauchen sie dein Geld nicht und geben dir deshalb nicht viel Zinsen drauf.

Keiner kann die Zukunft voraus sagen, aber wenn in ein paar Jahren auf dem Tagesgeld wieder 5,6,7% ( ) sind, und du mit deinem Geld in einem 3%-Sparplan fest sitzt, dann wirst du dich wohl ärgern.


Ohne mich jetzt direkt schlau gemacht zu haben:
http://www.schnaeppchenfuchs.com/blog/girokonto/35-tagesgeldzinsen-ab-donnerstag-12-uhr-bei-comdirect-auf-25-000-konten-limitiert/

Dachte, dass dich das evtl interessieren könnte. Schau dir vorher die Bedingungen usw genau an


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von DerExec
Keiner kann die Zukunft voraus sagen, aber wenn in ein paar Jahren auf dem Tagesgeld wieder 5,6,7% ( ) sind, und du mit deinem Geld in einem 3%-Sparplan fest sitzt, dann wirst du dich wohl ärgern.

Das stimmt wohl. Welcher Tagesgeldanbieter ist denn zu empfehlen? Bank of Scotland liest man recht oft... keine Ahnung.

Bei Comdirect hatte ich ein Konto, hab das aber vor paar Monaten aufgelöst. Keine Ahnung, ob ich dann als Neukunde wieder gelte... wahrscheinlich wohl nicht.


DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Eventuell kann kannst du dir Länderanleihen ansehen. Oder Anleihen von großen Firmen aus dem Dax oder so. Dort gehst du ein sehr kleines Risiko mehr ein, aber solltest über Tagesgeldniveau sein. Steigt der Tagesgeldzins an, kannst du umschichten. Nachteil des Ganzen: Anleihen können Sinken und steigen, so das du ab und an auch mal innerhalb der Laufzeit ein klein wenig Buchwertverlust hast. Der gleicht sich bei Fälligkeit komplett aus. Zu beachten ist das nur, wenn du innerhalb der Fälligkeit verkaufen möchtest.

Beispiel:

OTTO (GMBH & CO KG) ANLEIHE V.2010(2017)
WKN: A1C93H
Rendite: 4,85%

SPARKASSE KÖLNBONN MTN-IHS SERIE 529 V.04(2014)
WKN: A0BNG0
Rendite: 4,92%

Von einigen Bundesländern bekommst du ebenfalls 3,XX Prozent. Mal als kleine Denkanregung ;-)


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Ein Bausparkonto ist unter folgenden Bedingungen interessant:
Einkommen unter 25.600 EUR zu versteuern
Alter unter 25 Jahre
http://www.bausparkassen.de/index.php?id=wohnungsbaupraemie

Mit diesen Vorausseztungen erhältst Du für 512 EUR jährliche Sparleistung (42,67 EUR monatlich) die Wohnungsbauprämie von 8,8 % (45,06 EUR). Dies zusammen mit der Grundverzinsung und einem üblichen Bonus für den Darlehensverzicht bei Auszahlung ergibt eine ansehnliche Rendite von um die 4 %.

Natürlich sollte das ganze dann auch unter optimalen Bedingungen erfolgen. Also die Bausparsumme auf den Mindestbetrag (meist 8.000 EUR) festlegen, um keine hohen Abschlußgebühren zahlen zu müssen. Es sollte auch ein Tarif mit max. 1 % Abschlußgebühr bevorzugt werden.

Falls das interessant klingt, melde Dich bei mir für weitere, genauere und interessante Informationen.

Die meisten hier haben eine tiefe Abneigung dagegen und ich weiß nicht warum. Viele Berichte, die das schlecht machen, gehen von schlechten Voraussetzungen aus (z.B. wenn der Vergleich mit einer Bausparsumme von 25TEUR gerechnet wird, sind 170 EUR Kosten schlecht gerechnet).


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Was du meinst geht gar nicht-.-

Einkommen unter 25.600 Euro sind zweckgebunden, d.h. die Prämie gibts nur, wenn das Geld hinterher in die eigene Wohnung investiert wird. Freie Verfügung ist bei <18.000 oder so:)

In meinem Fall hätte sich ein Bausparplan z.B. nicht gelohnt(obv. knapp über 18k).

Empfehlenswert sind noch "konservative" Fonds, da gibts auch viele mit geringen Risiko.

Im Zweifelsfall würd ich einfach mal bei verschiedenen Banken nachfragen, also nach Garantie und effektiver Rendite.


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von FiftyBlume
Was du meinst geht gar nicht-.-

Einkommen unter 25.600 Euro sind zweckgebunden, d.h. die Prämie gibts nur, wenn das Geld hinterher in die eigene Wohnung investiert wird. Freie Verfügung ist bei <18.000 oder so:)

In meinem Fall hätte sich ein Bausparplan z.B. nicht gelohnt(obv. knapp über 18k).

Deine Meinung ist falsch!!!

Ich habe extra das Alter mit gepostet. Den ersten Bausparvertrag kann man unter bestimmten Voraussetzungen "unschädlich", d.h. ohne Verlust der Wohnungsbauprämie auflösen, auch wenn das Geld nicht Wohnwirtschafltich genutzt wird.
Kennst Du die Praxis!? Die Bestätigung für die Verwendung kann ein Berater/Vermittler ausstellen. Wenn man sich mit dem gut stellt, geht es auch öfter. Außerdem genügt es schon, wenn z. B. die Eltern an ihrem Haus was investieren und diese Rechnung vorgelegt wird.

Ich habe den Link mit den EK-Grenzen ja mit gepostet. Mit deinen angegebenen ca. 18k meinst Du wahrscheinlich die Anlage von vermögenswirksamen Leistungen. Das ist wieder etwas anderes.


MrMpenny
Beigetreten: 12.12.2008
PokerStrategist

Original von Shove

Original von DerExec
Keiner kann die Zukunft voraus sagen, aber wenn in ein paar Jahren auf dem Tagesgeld wieder 5,6,7% ( ) sind, und du mit deinem Geld in einem 3%-Sparplan fest sitzt, dann wirst du dich wohl ärgern.

Das stimmt wohl. Welcher Tagesgeldanbieter ist denn zu empfehlen? Bank of Scotland liest man recht oft... keine Ahnung.

Also ich bin jetzt knapp ein Jahr bei der Bank of Scotland und kann mich nicht beklagen. Läuft alles unkompliziert und bisher habe ich eine Rückuberweisung auf mein Girokonto gemacht, das Geld war innerhalb eines Tages wieder bei mir drauf. Die einzigen Nachteile in meinen Augen sind:

- jährliche Zinsgutschrift (Du siehst aber in der Kontoübersicht immer, wieviel Zinsen Du bisher hast)
- Bank of Scotland ist nicht dem deutschen Einlagensicherungsfonds angeschlossen, sondern nur dem englischen Einlagensicherungsfonds (Geld ist "nur" bis 50.000 Pfund abgesichert). Aber da ich da eh nicht mehr als 50.000 Pfund liegen habe, ist mir das egal.

Und im Moment gibt es da halt 2,2 % Zinsen + 30 Euro Startguthaben für Neukunden. Also von mir eine klare Empfehlung.


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von jotha

Original von FiftyBlume
Was du meinst geht gar nicht-.-

Einkommen unter 25.600 Euro sind zweckgebunden, d.h. die Prämie gibts nur, wenn das Geld hinterher in die eigene Wohnung investiert wird. Freie Verfügung ist bei <18.000 oder so:)

In meinem Fall hätte sich ein Bausparplan z.B. nicht gelohnt(obv. knapp über 18k).

Deine Meinung ist falsch!!!

Ich habe extra das Alter mit gepostet. Den ersten Bausparvertrag kann man unter bestimmten Voraussetzungen "unschädlich", d.h. ohne Verlust der Wohnungsbauprämie auflösen, auch wenn das Geld nicht Wohnwirtschafltich genutzt wird.
Kennst Du die Praxis!? Die Bestätigung für die Verwendung kann ein Berater/Vermittler ausstellen. Wenn man sich mit dem gut stellt, geht es auch öfter. Außerdem genügt es schon, wenn z. B. die Eltern an ihrem Haus was investieren und diese Rechnung vorgelegt wird.

Ich habe den Link mit den EK-Grenzen ja mit gepostet. Mit deinen angegebenen ca. 18k meinst Du wahrscheinlich die Anlage von vermögenswirksamen Leistungen. Das ist wieder etwas anderes.

Mein Berater hat mir das etwas anders erklärt, aber ist ja egal(ging um VL-Leistungen, deswegen hat sich Bausparen wohl nicht gelohnt).

Klar könnte man betrügen, was aber im ganz böse ins Auge gehen kann;).

Mag durchaus sein, dass sich sowas lohnt unter Gewissen umständen.....


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Es betrügt niemand und es geht auch nichts ins Auge, wenn die Abwicklung stimmt.

Bei den Beträgen, die genannt werden, kann man auf verschiedene Sparvarianten setzen und somit ein geringes Risiko noch streuen.

Also monatlich ein Teil z. B.:
46 EUR Bausparkonto
50 EUR Immobilienfond (Achtung: derzeit sind die im Gerede und es wird sich einiges ändern; derzeit würde ich als eines der wenigen Produkte in den Grundbesitz Europa (WKN 980700) investieren. Auf die lange Laufzeit wird das eine richtige Entscheidung sein.


JoePistone
Beigetreten: 31.03.2008
PokerStrategist

ich gehe davon aus, dass du vermögenswirksame leistungen schon komplett ausreizt?
Wenn nicht, ist das wohl nutz.


Driller
Beigetreten: 30.03.2008
Oldschool Grinder

Wenn de irgendwas richtung Banksparplan haben willst gibts sowas wie Prämiensparen etc. Heisst du sparst knapp 12 jahre an(je nach bank) und kriegst je länger du sparst jedes jahr ne steigende prämie auf deine jeweilige Jahresleistung. Hast halt nur ne geringe grundverzinsung. Meist so um die 0,5-0,75%.
Im Endeffekt wirst wohl dann bei kompletter laufzeit ohne vorzeitige verfügung irgendwas um die 3-4 % Rendite haben p.a.

Mustt halt beachten, dass wenn du im letzten Jahr 50% prämie oder sonstwas bekommst kannste dick Steuern latzen auf den Bonus.


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Driller
Wenn de irgendwas richtung Banksparplan haben willst gibts sowas wie Prämiensparen etc. Heisst du sparst knapp 12 jahre an(je nach bank) und kriegst je länger du sparst jedes jahr ne steigende prämie auf deine jeweilige Jahresleistung. Hast halt nur ne geringe grundverzinsung. Meist so um die 0,5-0,75%.
Im Endeffekt wirst wohl dann bei kompletter laufzeit ohne vorzeitige verfügung irgendwas um die 3-4 % Rendite haben p.a.

Mustt halt beachten, dass wenn du im letzten Jahr 50% prämie oder sonstwas bekommst kannste dick Steuern latzen auf den Bonus.

Auf die 50% zahlt man aber auch nicht mehr als auf andere Zinseinkünfte :P

Jetzt ist es auch ziemlich "dumm" langfristig anzulegen, ich spiele gerade an ner 2-3 Jahresanlage rum, weil wir im Zinsloch sind und ich davon ausgehe, dass die Zinsen in 2-3 Jahren wieder auf einem Hoch sind, wo sich langfristige Anlagen viel mehr lohnen.

So n Ratensparvertrag hab ich auch noch, da ging lange mein Kindergeld drauf(bzw. n kleiner Teil). ATM ist die Rendite bei 4% p.a. oder so....auf jedenfall lohnt es sich nicht, dass ding aufzulösen.


L0k1
Beigetreten: 06.03.2006
Oldschool Grinder

INFO:

ähmm nur mal so am Rande.... die Zinsen werden nicht mehr steigen! Die Zinsen werden sinken! Wenn überhaupt könnt ihr euch egal womit jetzt noch Zinsen per Vertrag sichern.... in Zukunft gibts nur noch niedrige Zinsen für Sparer und höhere Zinsen für Kreditnehmer! Zur Zeit und auch für einen längeren Zyklus befindet sich einfach zu viel Geld im Wirtschaftskreislauf, welches künstlich reingepumpt wurde... um keine totale Inflation oder Ähnliches zu bekommen muss dieses Geld wieder vom Markt....

Egal wer was macht bzw machen will sollte es noch dieses Jahr machen am besten noch in diesem Monat, damit der Vertragsbeginn noch zum 1.12.10 lautet und somit noch im alten Jahr! 2011 werden viele viele Anbieter ob Banken oder Versicherer ihre Zinsen senken...

Das war nur mal so Allgemein


eagle2007
Beigetreten: 16.11.2007
Oldschool Grinder

und wenn geld vom markt soll..warum SINKEN dann die zinsen :f_confused:


superstar84
Beigetreten: 24.04.2006
Legacy Member

Original von DrStrothmann
Eventuell kann kannst du dir Länderanleihen ansehen. Oder Anleihen von großen Firmen aus dem Dax oder so. Dort gehst du ein sehr kleines Risiko mehr ein, aber solltest über Tagesgeldniveau sein. Steigt der Tagesgeldzins an, kannst du umschichten. Nachteil des Ganzen: Anleihen können Sinken und steigen, so das du ab und an auch mal innerhalb der Laufzeit ein klein wenig Buchwertverlust hast. Der gleicht sich bei Fälligkeit komplett aus. Zu beachten ist das nur, wenn du innerhalb der Fälligkeit verkaufen möchtest.

Beispiel:

OTTO (GMBH & CO KG) ANLEIHE V.2010(2017)
WKN: A1C93H
Rendite: 4,85%

SPARKASSE KÖLNBONN MTN-IHS SERIE 529 V.04(2014)
WKN: A0BNG0
Rendite: 4,92%

Von einigen Bundesländern bekommst du ebenfalls 3,XX Prozent. Mal als kleine Denkanregung ;)

Und von Irland und Griechenland 9,XXX %. Die Ausfallwahrscheinlichkeit dürfte angesichts des Rettungsschirmes ähnlich gering sein wie bei den Bundesländern ;)


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