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[Geschlossen] Wann crasht das Finanzsystem?

40 Beiträge
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Die aktuelle Griechenland-Krise macht mal wieder klar wie marode unser Finanzsystem ist. Hoch verschuldete, pleite Staaten zahlen Milliarden an noch pleitere.
Das Geld kommt von irgendwelchen Banken, die es einfach nachdrucken.

Eineinhalb Jahre nach der sogenannten "globalen Wirtschaftskrise" hört man wieder von den gleichen Fehlern, den gleichen Vorwürfen.

Das System scheint kurz davor zu sein total gegen die Wand zu fahren. Scheinbar funktioniert es eine Zeit lang ganz gut, um hinten raus brutale Schwächen zu zeigen.

Jetzt ist die Frage, wie könnte so ein Reset aussehen? In der Vergangenheit hat sich das entweder durch verherrende Weltkriege von selbst gelöst oder wurde durch technische Innovationen und Wachstum herausgezögert.

Ist der Knall einer EU-Auflösung einschließlich Rückkehr zur DM-Mark ausreichen groß? Größere Kriege scheinen durch Bündnis-/Koaltionsverträge momentan noch undenkbar.

Was meint ihr?


39 Antworten
castaway
Beigetreten: 15.10.2006
Oldschool Grinder

Original von Dangelo
Die aktuelle Griechenland-Krise macht mal wieder klar wie marode unser Finanzsystem ist. Hoch verschuldete, pleite Staaten zahlen Milliarden an noch pleitere.
Das Geld kommt von irgendwelchen Banken, die es einfach nachdrucken.

Seit wann können die Banken die in großem Stil griechische Staatsanleihen gekauft haben das Geld einfach nachdrucken?


superstar84
Beigetreten: 24.04.2006
Legacy Member

Moderatoren bitte endlich einschreiten.

Dieses virale Marketing ist einfach zu offensichtlich und einfach nur zum Kotzen. Alle 2 Tage eröffnet einer im Politik und/oder Wirtschaftsforum solche Threads.

Immer dasselbe. Auftritt Knuddelhundi. Afutitt eltHazRo.

Wieder mehr Aufmerksamkeit für die Linksfranktion.

Bitte entweder einschreiten oder alle Threads zu diesem Thema zusammschenschließen.

Danke.


eagle2007
Beigetreten: 16.11.2007
Oldschool Grinder

Hi,

Ich sehe nicht warum man diesen Thread hier schließen sollte. Die "Linksfraktion" kriegt hier genauso viel aufmerksam kein wie die "Rechtsfraktion".

1. Einen Thread zu genau diesem Thema gibt es noch nicht - und sehe atm keinen Sinn ihn mit anderen Threads zu verschmelzen.

2. Der Thread verstößt gegen keine Forenregeln und als Trolling/Provokation sehe ich ihn auch nicht.

Wenn du noch mehr zu dem Thema zu sagen hast, oder nicht damit übereinstimmst kannst du das gerne wieder melden :) am besten mit Kontakt (email/skype), sonst kann ich dir da nämlich nicht antworten :)

Eagle


knuddelhundi
Beigetreten: 26.09.2007
Elite Grinder

Original von superstar84
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Wieder mehr Aufmerksamkeit für die Linksfranktion.

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Danke.

Eine Krise nach der anderen, Länder gehen pleite und müssen gerettet werden, die Staatsverschuldung nimmt zu während es der Gesellschaft allgemein immer schlechter geht ..

und supersternchen stellt sich allwissend hin und fordert dass wir uns darüber keine Gedanken machen sollen.. natürlich ohne Nennung von Gründen, arrogant und abwertend..

Kann sich ein Mod mal bitte um sowas kümmern?

edit by eagle2007: Ich hab auf den Beitrag geantwortet. Plz keinen weitern Spam hier - alles weitere wird gelöscht. Könnt Threads im Feedbackforum aufmachen oder Sachen an mich melden - aber bitte nicht hier :)


Th0m4sBC
Beigetreten: 01.06.2006
Oldschool Grinder

Das 'Finanzsystem', wie wir es kennen, existiert, weil die Gier des Menschen einfach uenrsättlich ist. Der Mensch will alles....daher kauft er alles auf Pump. Das beste Beispiel ist Autoleasing.....95% der Autoleasings sind total bescheuerte Verträge, zu welchen es wesentlich bessere Alternativlösungen geben würde. Aer der Mensch will es so....also kriegt er es.

Nehmen wir beispielsweise die Millionen-Boni für Top-Banker....glaubt ihr irgendein Aktionär ist scharf darauf, diese Millionen abzudrücken? Wohl eher nicht. Würden jetzt alle Banken am gleichen Strick ziehen und keine einzige von einer "Low-Boni"-Politik abweichen, währen die Ersparnisse immens. Funktioniert aber nicht, weil auf irgendeine Bank davon abweichen würde und folglich die besten Banker der Welt zu dieser Bank gehen müssten - es ist ein Kreislauf.

Eine Lösung des Problems ist in Sicht....Gründe dafür gibt es viele. Eine Lösung welche ich mir vorstellen könnte wäre, die Welt zu einen - soll bedeuten; alle Grenzen werden abgeschafft, es gibt noch eine Weltsprache und noch eine Währung. Die Standards sind überall auf der Welt gleich. Ist allerdings eine, zumindest heute, absolut utopische 'Lösung'.

Fazit: solange wir die Vorzüge der 'freien' Marktwirtschaft geniessen wollen, müssen wir auch mit den Schattenseiten leben.


superstar84
Beigetreten: 24.04.2006
Legacy Member

Original von knuddelhundi

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und supersternchen stellt sich allwissend hin und fordert dass wir uns darüber keine Gedanken machen sollen.. natürlich ohne Nennung von Gründen, arrogant und abwertend..

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edit by eagle2007: Ich hab auf den Beitrag geantwortet. Plz keinen weitern Spam hier - alles weitere wird gelöscht. Könnt Threads im Feedbackforum aufmachen oder Sachen an mich melden - aber bitte nicht hier :)

Nö. Nur "deine" Gedanken und "deine" Lösung ist immer die Gleiche.

Ist halt auffällig wie jeder zweite Post von dir einfach nur wie Copy and Paste wirkt. Immer die gleichen Gründe, immer die gleichen Thesen, immer die gleiche Lösung, immer geht die Welt unter.

Drängt sich schon auf das hier Guerilla-Marketing betrieben wird.


TheOneAndOnlyMarkus
Beigetreten: 20.02.2006
Oldschool Grinder

Bin war höchstwahrscheinlich nicht seiner Meinung, aber ist doch in Ordnung wenn er sich für seine Überzeugung einsetzt ?(


thomasSP
Beigetreten: 16.09.2006
Oldschool Grinder

@op
das mit griechenland hat doch garnix mit dem "maroden finanzsystem" zu tun.
die haben einfach über ihren verhältnissen gelebt (halt schlecht gewirtschaftet wenn man das so sagen kann) und sind nicht opfer von irgendwelchen spekulationen usw. geworden

als nix mit; wieder die gleichen fehler.
so wie ein unternehmen pleite gehen kann, kann es anscheinend auch ein staat.
..und wenn die eu bzw. deren mitgliedsländer mit so einem kaputten land wie griechenland eine kooperation eingeht (bzw. griechenland so misswirtschaften lässt), dann muss die eu auch die konsequenzen dafür tragen.

oder irre ich mich da?


knuddelhundi
Beigetreten: 26.09.2007
Elite Grinder

Original von superstar84

Original von knuddelhundi

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Danke.

Eine Krise nach der anderen, Länder gehen pleite und müssen gerettet werden, die Staatsverschuldung nimmt zu während es der Gesellschaft allgemein immer schlechter geht ..

und supersternchen stellt sich allwissend hin und fordert dass wir uns darüber keine Gedanken machen sollen.. natürlich ohne Nennung von Gründen, arrogant und abwertend..

Kann sich ein Mod mal bitte um sowas kümmern?

edit by eagle2007: Ich hab auf den Beitrag geantwortet. Plz keinen weitern Spam hier - alles weitere wird gelöscht. Könnt Threads im Feedbackforum aufmachen oder Sachen an mich melden - aber bitte nicht hier :)

Nö. Nur "deine" Gedanken und "deine" Lösung ist immer die Gleiche.

Ist halt auffällig wie jeder zweite Post von dir einfach nur wie Copy and Paste wirkt. Immer die gleichen Gründe, immer die gleichen Thesen, immer die gleiche Lösung, immer geht die Welt unter.

Drängt sich schon auf das hier Guerilla-Marketing betrieben wird.

Nur weil sich etwas wiederholt macht es das nicht gleich falsch oder überflüssig.. Es ist bemerkenswert dass du gegen mich mit der vermeintlichen Redundanz meiner Beiträge argumentierst aber zum Thema inhaltlich nichts mehr beizutragen hast .. Da drängt sich irgendwie schon der Gedanke auf dass du deine Position schon längst aufgegeben hast und hier nur noch aus persönlichen Motiven inhaltsleere Anfeindungen postest ..

@op das mit griechenland hat doch garnix mit dem "maroden finanzsystem" zu tun. die haben einfach über ihren verhältnissen gelebt (halt schlecht gewirtschaftet wenn man das so sagen kann) und sind nicht opfer von irgendwelchen spekulationen usw. geworden

oder irre ich mich da?

So gesehen lebt jedes Land über seine Verhältnisse und wird früher oder später darunter leiden müssen. Griechenland hat es halt am am meisten übertrieben, deshalb sind sie als erster dran..

Man muss aber beachten warum fast jedes Land auf der Welt Schulden hat die es nicht mehr zurückzahlen kann und die den Haushalt immer weiter belasten. Da ich nicht wirklich Lust habe alles nochmal zu tippen quote ich mal meinen Text aus einem anderen Thread .. sorry supersternchen für die sich wiederholende linke Propaganda .. einfach weiterscrollen dann tut es nicht so weh :)

Die heutigen Währungen haben keine Zukunft da sie größtenteils nur noch Mittel der Ausbeutung sind und immer weniger ihrer Funktion als Zahlungsmittel gerecht werden.

Das meiste Geld wird heutzutage eben nicht mehr als Hilfsmittel zum Tausch von Waren und Dienstleistungen genutzt. Die Hauptaufgabe des Geldes besteht heutzutage in der Spekulation.

Beide Funktionen eines Zahlungsmittels (Spekulation und Tausch) schliessen sich auf Dauer gegenseitig aus .. Spekulation hat als Ziel die unbegrenzte Hortung von Kapital zum Zweck der weiteren Geldvermehrung.. Die Tauschfunktion benötigt allerdings freizirkulierendes Kapital dass nicht an einer Stelle im Kreislauf versackt. Wird das Tauschmittel durch Hortung künstlich verknappt so sinkt gleichzeitig die Möglichkeit der anderen Wirtschaftsteilnehmer weiter Waren und Dienstleistungen bereitzustellen. Das führt dazu dass der Staat mit Krediten einspringen muss um den Lebenstandard zu halten und die Wirtschaft nicht abstürzen zu lassen.

Die Staatspleite steht in dem System an letzter Stelle da der Staat das größte Verschuldungspotential hat. Die Pleite ist hierbei eher ein langanhaltender Prozess. Der Staat verliert durch die Finanzierung der Schuldenberge immer weiter an Mitteln um die Sicherheit, Kultur, soziale Versorgung, usw. im Land aufrecht zu erhalten. Am Ende steht die Währungsreform. In der Hinsicht hat der Staat keine Wahl da er eine funktionierende Währung zur Verfügung stellen muss und sich von den Verpflichtungen befreien muss um überhaupt wieder agieren zu können. Schulden werden gelöscht, ein neues Zahlungmittel wird eingeführt und der Spass beginnt von vorne..

Wir sind jetzt mittendrin in der letzten Phase und es kann alles ganz schnell sehr viel schlimmer werden. Werden die Ratings von europäischen Ländern wie z.B. Griechenland, Portugal, Spanien, Italien weiter herabgesetzt, erhöhen sich auch die Finanzierungskosten da das Risiko des Kreditausfalls größer wird. Weitere Einschnitte im Haushalt sind die Folge was weiter die Wirtschaft nachhaltig schädigt und Unruhe in die Bevölkerung bringt.. siehe Griechenland ..

Es ist auch nicht so das es einen Ausweg aus der ganzen Krise gibt.. Tilgung der Kredite oder zumindest dass Zahlen der Finanzierungkosten erfordern Mehreinnahmen auf Seiten des Staates. Woher bekommt der Staat sein Geld? Natürlich aus der Wirtschaftleistung des Landes.. Und woher bekommt die Wirtschaft das Geld? Aus der Möglichkeit der Bevölkerung zu konsumieren und ihre Bedürfnisse zu befriedigen ..

Betrachtet man sich nun die immer stärker werdenden finanziellen Belastungen bei gleichzeitg stagnierenden Löhnen, Niedriglohnjobs und ein immer größer werdenden Heer von Arbeitslosten muss man wohl zu der Erkenntnis kommen dass es keine Möglichkeit mehr gibt den kommenden Totalcrash der Weltwirtschaft zu vermeiden ..

Niemand ist willens oder in der Lage das zu bezahlen ..


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von superstar84
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Danke.

wieso nimmst du dir raus meinen thread mit deinem unterbemittelten Sprachgut zu belästigen?

Aus meinem Post nen linkspolitischen Hintergrund herauszuhören hat nichts mit Können zu tun, sondern ist reine Dummheit.

Man kann einfach nicht wegdiskutieren, dass sich die Welt in den letzten 15 Jahren massiv verändert hat. Der ständig wachsende Wohlstand durch technischen Fortschritt und Innovationen scheint Geschichte zu sein. Zum ersten Mal in der neueren Geschichte verzeichen wir Wohlstandsrückgänge und die Prognose sehen auch nicht sehr rosig aus.

Die Weltwirtschaft verändert sich global. Von der Wert schaffenden Industrie zur Wert verteilenden Dienstleistung. Während früher reale Güter 90 % des weltweiten Handels ausgemacht haben, dominieren heute Derivate, Optionen, Zertifikate, am besten gebündelt als Hedgefond.

Vor einiger Zeit dachte ich noch Deutschland sei für die Zukunft gerade wegen seiner starken Industriebranche hervorragend aufgestellt. Aber auch da bin ich mir nicht mehr sicher.

Freunde, wir fahren mit 180 frontal gegen die Wand. Wenn man sich mal etwas genauer damit beschäftig ist das keine Glanzleistung das zu erkennen.

Eigentlich überlege ich mir gerade spgar wie ich mittels Spekulationen darauf nach dem Knall als Gewinner hervorgehen kann. Dass ich das System nicht ändern kann ist mir klar seit ich ungefähr 10 bin. Soviel zu links...


Das Finanzsystem ist nicht marode:

Was glaubt Ihr eigentlich was passieren würde, wenn heute nur 50% aller
FT oder PP-Spieler auscashen würden.

Das System war ursprünglich gut. Der Plattformbetreiber sollte vom Rake leben.

Das Problem ist wenn Geld irgendwo rumliegt, dann greift es sich einer.

Krankenkassen, Rentenversicherungen, Banken, priv. Versicherungen,
Staaten.....

Also immer Geld suchen und zugreifen. Aber welch erlesenem Publikum sag ich das.
Und wenn ihr nicht bald auscasht.....


Original von Dangelo
Dass ich das System nicht ändern kann ist mir klar seit ich ungefähr 10 bin. Soviel zu links...

das ist das märchen - und es hat nichts mit links und rechts zu tun.

ich will nicht zu groß ausholen, aber finanzmärkte haben volkswirtschaftliche funktionen, die gut sind - es ist aber lange nicht die zwangsläufigkeit, dass diese märkte soviele makel haben müssen wie sie zur zeit haben, dies liegt einzig und allein an der gestaltung dieser märkte - was zur zeit im wesentlichen heißt das sie ungestaltet sind (siehe regulierungen etc.).

bis anfang - mitte der 70iger jahre funktionierte das internationale finanzsystem ganz anders als es heute aussieht, dann setzte sich ein wirtschaftspolitisches paradigma durch, was meiner meinung nach der herausragende grund für die wirklich erschreckenden entwicklungen der letzten jahre ist.


superstar84
Beigetreten: 24.04.2006
Legacy Member

Die Weltwirtschaft verändert sich global. Von der Wert schaffenden Industrie zur Wert verteilenden Dienstleistung

Herrje ;(

Hast Recht, die Krankenschwester die dir im Alter den Arsch abwischt schafft keine Werte. Ihre Arbeit hat keinen Wert.

Ojemine.......

Du willst das "System" als falsch entlarven und doch fehlt es dir an Grundlagen...

Lustig, aber schon irgendwie traurig.

Nur weil sich etwas wiederholt macht es das nicht gleich falsch oder überflüssig.. Es ist bemerkenswert dass du gegen mich mit der vermeintlichen Redundanz meiner Beiträge argumentierst aber zum Thema inhaltlich nichts mehr beizutragen hast .. Da drängt sich irgendwie schon der Gedanke auf dass du deine Position schon längst aufgegeben hast und hier nur noch aus persönlichen Motiven inhaltsleere Anfeindungen postest ..

Genau so ist es. In Wahrheit bin ich großer Fan von dir _love: _love: _love: _love:


knuddelhundi
Beigetreten: 26.09.2007
Elite Grinder

Hast Recht, die Krankenschwester die dir im Alter den Arsch abwischt schafft keine Werte. Ihre Arbeit hat keinen Wert.

Da war wohl weniger die Krankenschwester gemeint. Wohl eher der Typ im Anzug der sich einbildet mit Hilfe von Spekulation reale Werte zu erschaffen ..

Das man dir auch alles vorkauen muss :(


eagle2007
Beigetreten: 16.11.2007
Oldschool Grinder

Ich glaube er wollte den "Wert" der Dienstleistungen nicht unbedingt schmälern.

Aber er hat schon Recht - pure Dienstleistung: also z.b. die Krankenschwester ist sehr wichtig - aber produziert keinen Mehrwert - man kann Wirtschaftswachstum also nicht auf sie aufbauen.


superstar84
Beigetreten: 24.04.2006
Legacy Member

Er sprach von Dienstleistungen.

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/770/dienstleistungen-v7.html

Wie sollte man, selbst wenn man das Interesse hätte, denn diskutieren wenn man sich nicht an allgemeingebräuchliche Definitionen hält?


superstar84
Beigetreten: 24.04.2006
Legacy Member

Original von eagle2007
Ich glaube er wollte den "Wert" der Dienstleistungen nicht unbedingt schmälern.

Aber er hat schon Recht - pure Dienstleistung: also z.b. die Krankenschwester ist sehr wichtig - aber produziert keinen Mehrwert - man kann Wirtschaftswachstum also nicht auf sie aufbauen.

Weil ich grade keine Lust hab an der Masterarbeit zu arbeiten:

In einer offenen Volkswirtschaft könnte man theoretisch komplett auf die Produktion materieller Güter verzichten. Man müsste sie halt importieren und die Importe durch Dienstleistungsexporte bezahlen.

Und ob man damit Wirtschaftswachstum erzeugen kann hängt von der Produktivitätsentwicklung im Dienstleistungssektor ab.


eagle2007
Beigetreten: 16.11.2007
Oldschool Grinder

Aso.hab mich wohl falsch ausgedrückt. Global kann man dadurch aber kein Wirtschaftswachstum erzeugen. Das Wachstum wird sozusagen durch das Wachstum in den anderen Ländern finanziert.

Außerdem muss man natürlich zwischen Dienstleistungen unterscheiden.

Es gibt den Friseur - der an sich keinen !Mehr!wert schafft.
und es gibt z.B. Unternehmensberater die bei Produktionsunternehmen die Effizienz steigern und damit einen Mehrwert schaffen.

Hoffe das ist halbwegs verständlich was ich ausdrücken will :P


Sturmination
Beigetreten: 27.05.2007
Elite Grinder

Naja, Globales Wachstum ist theoretisch schon möglich. Heute kann ich für dasselbe Geld ein Handy bekommen, dass viel mehr kann, als ein gleich teures vor 10 Jahren zum Beispiel. Das ist auch ein Wachstumseffekt, der durch Technologie erzeugt wird.
Zudem sollte man die Wirtschaft und Finanzwelt nicht als großes Nullsummenspiel sehen. Die Geldmenge ändert sich ja ständig so, dass die Wirtschaft halt am rundesten läuft. Also quasi Geld als Karotte vor dem Esel Wirtschaft ;) Nein, ich bin nicht von der Linksfraktion und finde martkwirtschaft tendentiell gut, aber finde das Bild ganz nett :P

@Finanzsystem: Mit politischen oder wirtschaftlichen System verhält es sich im prinzip genauso wie mit der evolution in der natur. Das stärkere system, dass am besten zum aktuelen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen entwicklungsstand passt setzt sich gegen die anderen durch und es kommt ständig zu evolutionen und mutationen (revolutionen).
Denke durchaus dass sich da in den nächsten Jahrzehnten viel tun wird, da das aktuelle system noch stark industriell geprägt ist und industrielle güter halt langsam immer trivialer werden und es mehr um wissen und informationsgüter geht und wie man im internet sieht ist es schwer hier monetären wert zu erzeugen wenn jeder alles frei kopieren kann. Also kann ich mir schon vorstellen, dass es in paar hundert Jahren nicht mehr so stark um Geld geht, sondern der anreiz ist einfach gegenseitiger wissensaustausch... so stark trek mäßig :P
Aber das wird halt in vielen kleinen Iterationen erfolgen, ich glaube nicht das unser jetziges System zusammenbricht und auf einmal etwas vollkommen neues entsteht, dafür ist das system trotz seinen fehlern zu stark.


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