Original von SunsetatRio
http://de.wikipedia.org/wiki/Uranwirtschaft
"...Ein konkretes Beispiel für Langzeitfolgen des Uranabbaus sind die ehemaligen Bergwerksstandorte im Osten Deutschlands. Seit 1990 werden die in der DDR-Zeit verursachten Umweltschäden mit einem Gesamtetat von 6,2 Milliarden Euro durch die Wismut GmbH saniert..."
Ist das auch im Stromproduktionspreis der Konzerne enthalten? Wohl kaum zahlen andere...
Durch die Atomsteuer nimmt der deutsche Staat mehr als 1 Milliarde Euro ein und das obwohl, der deutsche Staat nicht mehr als 30% seiner Energie aus den Kernkraftwerken bezieht und die Kernkraftwerke abbauen will. In Frakreich wirds wohl mehr sein. EDF staatl. Energiebetreiber in Frankreich und Besitzer aller französischer AKWs: http://www.finanzen.net/bilanz_guv/Electricit%C3%A9_de_France_%28EDF%29 3,2 Mrd. Gewinn 2011, 88% dieses Gewinns gehört dem Staat Frankreich + 1,3 Mrd. Steuereinahmen an den Staat.
Original von SunsetatRio
"...Dazu kommen potentiell existente Lagerstätten von 3,0 Mio. Tonnen Uran ohne Angabe von Förderkosten, für die nicht sichergestellt ist, dass sie sich wirtschaftlich bzw. mit positiver Gesamtenergiebilanz fördern lassen.[
...
Die Ausbeutung unkonventioneller Lagerstätten ist zur Zeit nicht wirtschaftlich, in der Regel weil die Urankonzentration darin zu niedrig ist. Darunter fallen zum Beispiel Uranvorkommen in Schwarzschiefer, Phosphatgestein oder in Braunkohle. Auch die Gewinnung von Uranoxid aus radioaktiven Kohleaschen als Abfallprodukt von Kohlekraftwerken wird geprüft und wurde erfolgreich erprobt...[8]"
nicht wirtschaftlich, weil der heutige Uranpreis bei 50 $/pfund(<300$/kg) liegt, sollte dieser steigen, kann es wirtschaftlich werden. Was gibts da nicht zu verstehen, dass niemand Uran für 300$/kg heute kaufen würde, wenn es den billiger auf den Markt gibt. Du gehst ja auch nicht eine Tomate für 20 Euro beim coolen Typ, der sie auf besondere Art gezüchtet hat, kaufen, wenn es die gleiche Tomate im Geschäft für 1 Euro gibt.
Original von SunsetatRio
Du nimmst etwas als Vorräte an, die sich nicht wirtschaftlich bzw. mit positiver Gesamtenergiebilanz fördern lassen...immer noch, spinn mal weiter rum...was bekommste für deine Lobbytätigkeit?
krieg 10000 Euro für jeden Post pro Atomenergie, hab gehört es soll für die Atomlobby im Pokerforum Werbung zu machen sehr rentabel sein ♦
Original von SunsetatRio
Und glaub mal, wenn der Uranpreis diese jetzigen Förderkosten break even erreicht haben, haben sich diese aber auch wieder verzigfacht. Weil die ganze Logistikkette siehe Öl sich auch verteuerte...Kapiert?
Wieso ziehst du Vergleiche Öl mit Uran? ... sind zwei verschiedene paar Schuhe. Falls du auf Transportkosten anspielen willst, so sind die Tribstoffkosten beim Urantransport gering im Vergleich zu den Sicherheitskosten. Hier ein kleiner Denkanstoss, man braucht min. 1000x weniger an Uran im Vergleich zu Öl/Kohle/Gas um die gleiche Menge an Energie zu gewinnen.
Original von SunsetatRio
Edit: Werde nicht weiter antworten, da du weder Ahnung vom Geldsystem noch von Energiebilanzen den blassesten Schimmer einer Ahnung hast. Würde mich jetzt sowieso nur wiederholen.
Das nehme ich als Bestätigung an^^ Erst ohne logische Zusammenhänge zusammenreimen, keine Fakten, keine Belege, gehst nicht auf meine Aussagen ein, sagst ich lüge rum ohne konkrett zu sagen, wo ich rumlüge oder wo ich falsch liege. Dann gehöre ich zur Atomlobby ♦, jetzt wo dir nichts einfällt, habe ich keine Ahnung, nice^^ Das spricht wohl mehr für mich als für dich ♦
achja, erzählst von Wirtschaftlichkeit und versuchst damit alles zu untermauern, ohne verstanden haben, was das genau ist. Dann nochmal ein Produkt ist wirtschaftlich, wenn er sich rentabel veräußern lässt. Uran aus dem Meer zu gewinnen ist heute nicht wirtschaftlich, weil der Uran aus den Minen immer noch billiger ist, d.h. es wird niemand das Uran zu den Kosten bei der Meerabbaumethode kaufen, weil es billigere Alternativen gibt. Wenn aber in Minen der Uran verbraucht ist und die Quelle nicht verfügbar ist, dann wird man auch bereit sein einen höheren Preis für den Rohstoff zu bezahlen, demzufolge werden die teueren Abbaumethoden wieder rentabel und das Uran dann zu höheren Preisen gekauft wird, dann wird es wirtschaftlich. Unglaublich das so einfache Sachen nicht verstanden werden und dann noch behauptet wird, man hätte so richtig Ahnung und den Durchblick ♦
Original von SunsetatRio
Von wegen was Öl damit zu tun hat, dann lass die dicken Bagger (und bei Biokraftstoffengewinnung dicke Landmaschinen), die Verarbeitung, Veredelung und Extraktion und die ganze Logistikette mit LKWs, Autos, Schiffe, Flugzeuge mit Strom fahren und fliegen...^^
(Paar Minuten und der dicke Bagger und Erntemaschine machen schlapp und die Batterien müssen erstmal wieder stundenlang aufgeladen werden)^^
Ist eigentlich aus dem Zusammenhang gerissen, aber gut. Jede Energieform lässt sich in andere Energieform überführen, eben der physikalische Energieerhaltungssatz. Im Prinzip ist es kein Problem alles mit Elektrizität zu betreiben, die Frage ist hier des Aufwandes und der Wirtschaftlichkeit. Man kann jetzt beobachten wie z.B. die Autoindustrie auf Elektroautos umzusattelt, weil die Elektroautos eben wirtschaftlicher werden und konkurrenzfähig zu den Benzin- und Dieselautos. Der Benzinpreis wird weitersteigen und irgendwann wird wohl ein Elektroauto billiger sein, d.h. die Leute werden sich Elektroautos holen anstatt Benzinautos.
Original von SunsetatRio
Dann wirste schon sehen wie lange Uran reicht und wie es mit der Wirtschaftlichkeit u. Energiebilanz ausschaut. Insbesondere wenn Kernkraftwerke eben nicht dutzende von Jahren arbeiten oder Stromkonzerne auch bei den Folgekosten beteiligt werden würden.
Weiß nicht wieso die Stromkonzerne nicht bei Folgekosten beteiligt werden sollten, da gibts sicherlich auch eine Regelung. Jedes Unternehmen muss normal den Schaden bezahlen, wenn sie für ihn verantwortlich sind. Dass da gepfuscht wird, kann schon vorkommen, aber ist ein anderes Thema eigentlich.
Original von SunsetatRio
Warum fahren eigentlich überhaupt noch die dicken Tanker und Containerschiffe mit Diesel rum? Sollen sie doch wie die Träger und Uboote mit Reaktor fahren...ist doch viel billiger. Die Kernkraftwerke sind doch auch einfach so herbeigezaubert worden...^^
Bei so einem Kernreaktor sind die Fixkosten enorm hoch, aber dafür die variablen Kosten kaum vorhanden. Für einen Tanker ist ein Kernreaktor unnötig, da eben das Personal für die Beaufsichtigung wesentlich mehr kosten würde, als mit Diesel zu fahren. Bei einem Flugzeugträger sieht das anders aus, man benötigt sehr viel Energie und aus taktischen Gründen. Der Träger, ebenso Atomuboot, kann jahrelange ohne Nachtanken sich durch Meere bewegen. Weiterer Vorteil, das Uran nimmt kaum Platz weg und man verbraucht kaum Energie um den Rohstoff mitzutransportieren bis er verbraucht ist, bei fossilen Brennstoffen sieht es anders aus, die nehmen sehr viel Platz weg. Außerdem könnte man einen Flugzeugträger sicher auch über den Luftweg mit Uran versorgen.