Was Tesla da zeigt ist kein autonomes Fahren, sondern fernab der günstigen Teststrecke eher teilautomatisiertes Fahren, also Stufe 2-3 von 5. Beim autonomen Fahren sind wir noch lange nicht und selbst wenn man optimistisch ist, wird das auch sicher noch 10 Jahre dauern.
Zweites Level: Teilautomatisiertes Fahren
Der Fahrer beherrscht ständig sein Fahrzeug
Der Fahrer muss den Verkehr ständig im Blick behalten
Der Fahrer haftet für Verkehrsverstöße und Schäden
Unter definierten Bedingungen hält das Fahrzeug die Spur, bremst und beschleunigt
Autonomes Fahren Stufe2
Die zweite Stufe: teilautomatisiertes Fahren
Beim teilautomatisierten Fahren kann der Pkw manche Aufgaben zeitweilig selbst ausführen – ganz ohne Eingriff eines Menschen. Zum Beispiel ist ein Level-2-Wagen dazu in der Lage, auf der Autobahn gleichzeitig die Spur zu halten, zu bremsen und zu beschleunigen.
Dafür kombinieren die Autohersteller verschiedene Einzelsysteme miteinander – in diesem Fall den automatischen Abstandsregeltempomat mit dem Notbrems- und dem Spurhalteassistent. Auch der Überholassistent ist eine Level-2-Funktion. Ebenso das automatische Einparken, bei dem der Fahrzeugführer nicht mehr zum Lenkrad greifen muss. Diese Fähigkeiten haben etwa der Autopilot von Tesla sowie Distronic+, der Lenkassistent in der Mercedes S-Klasse.
Im Unterschied zum assistierten Fahren bei Level 1 kann der Fahrer von Level-2-Autos die Hände kurz vom Steuer nehmen, wenn der Wagen im teilautomatisierten Modus unterwegs ist. Allerdings muss er die Assistenzsysteme stets überwachen und Fehlfunktionen korrigieren. Für einen Unfall wäre er verantwortlich – auch wenn sein Wagen keine Fehlfunktion gemeldet hat.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autonomes-fahren/grundlagen/autonomes-fahren-5-stufen/
Sieht sicher schön aus, aber das ist jetzt nichts besonders bahnbrechendes.