Original von sebajoe
habe die Aufgabe /diesen Thread mal an meinen alten Statistik - Prof geschickt.
Und er sagt das diese Aufgabe genau! eine Lösung hat. Die Startparameter sind nicht zu interpretieren.
Er habe sich aber an den Kreativen Erklärungsversuchen von einigen hier, aber extrem gefreut. Will die Aufgabe als Klausuraufgabe mal nehmen ♦
Seine Lösung
es gibt folgende Möglichkeiten:
1) älteres M / jüngeres M
2) jüngeres M / älteres M
3) M/ jüngerer J
4) M/älterer J
Die Variante mit einer Zeitgleichen Geburt von Zwillingen per Kaiserschnit hat er mal außer Acht gelassen.
ok, ein vater hat einfach nur 2 töchter ohne irgendeine bedingung, dann würde es nach meinung deines profs folgende möglichkeiten geben
1) älteres M / jüngeres M
2) jüngeres M / älteres M
3) M/ jüngerer J
4) M/älterer J
5) älterer J / jüngerer J
5) jüngerer J / älterer J
der vater hat dann nur zu 1/3 ein mädchen und eine tochter? das willst du doch hier niemandem erzählen oder?
€: oder du musst doch dazu schreiben, dass jeweils das erstgenannte kind mitgenommen wurde, dann entspricht es aber wieder der aufgabenstellung mit dem zufällig gewähltem kind
€2: wobei mir grad aufgefallen ist, dass bei Korns rechnung beim ersten Fall ein Fehler drin ist, es müsste so sein:
Original von Korn
Sei A = Zweites Kind ist ein Junge
Sei B = Vater bringt ein Mädchen mit (entspricht "es gibt mindestens ein mädchen" bei Fall 1)
P(A|B) = P(A und B) / P(B)
2 Fälle:
i) Vater bringt ganz bewusst ein Mädchen mit, und wäre gar nicht gekommen, wenn er keine Tochter gehabt hätte. P(B) = 3/4 , P(A und B) = 1/2. P(A|B) = 2/3
ii) Vater wählt ganz zufällig eines seiner Kinder aus, es ist dann die Tochter geworden. P(B) = 1/2, P(A und B) = 1/4. P(A|B) = 1/2