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Lösung? Die Umfrage wurde am Juli 22, 2010 erstellt

  
  
  

[Geschlossen] Rätsel zu Wahrscheinlichkeiten

307 Beiträge
59 Benutzer
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17.6 K Ansichten

Ist es nicht auch damit zu erklären das sich in dem Fall nichts bedingen kann/darf?
Soll heißen:

das die Familie schon ein Mädchen hat, bedingt ja nicht, dass die Wahrscheinlichkeit das danach ein Junge (oder ein Mädchen) geboren wird größer oder kleiner wird....es ist ja nicht so das die Chancen dann sinken oder steigen. Ergo ist es genauso (gleich-)wahrscheinlich das die Familie noch einen Jungen oder aber ein Mädchen daheim hat, also 50%.

freu mich auf die Auflösung

probroker


Onken
Beigetreten: 29.06.2007
Oldschool Grinder

Das hat so gar nix damit zu tun. Die Geschlechter standen ja schon fest bevor der Vater ein Kind mitgenommen hat. vandaalen hat es nochmal von einer anderen (völlig richtigen) seite beleuchtet. Ich habe recht :P


gizmop
Beigetreten: 19.04.2007
Oldschool Grinder

Original von Onken
Das hat so gar nix damit zu tun. Die Geschlechter standen ja schon fest bevor der Vater ein Kind mitgenommen hat. vandaalen hat es nochmal von einer anderen (völlig richtigen) seite beleuchtet. Ich habe recht :P

nope :) hast du nicht. Korn hat's schon auf den Punkt gebracht.


Komisch...wenn ich mir die Fälle vorstelle komme ich auf ne Wahrscheinlichkeit von 33% für den Jungen und 66% fürs Mädchen.

Er hat 2 Mädels: M1 und M2

1.Fall er bringt M1 mit -> Mädchen daheim
2.Fall er bringt M2 mit -> Mädchen daheim

Er hat nen Mädel und nen Jungen: M und J

3. Fall er bringt M mit -> Junge daheim

Komisch...wo ist der Denkfehler...mir leuchen sowohl meine erste Argumentation als auch diese ein...hab den Kram schon im Abi gehasst...gut das das nicht drankam ;-)


Nanni88
Beigetreten: 07.08.2009
Elite Grinder

Original von vandaalen
Erinnert mich nen bißchen an das "Geh auf's ganze"-Dilemma...

Oder wie hieß der Scheiß mit dem Zonk Jörg Dräger (o.ä.) nochmal?

Wer's nicht kennt: Man hat die Whal zwischen Tor 1, 2 und 3. In einem der Tore ist der "Zonk", quasi die Niete.

Nachdem man seine Wahl getroffen hat, wird ein beliebiges Tor aufgemacht, das man nicht gewählt hat. Dort ist nicht der Zonk drin.

Man hat dann nochmals die Wahl zu tauschen, oder bei "seinem" Tor zu bleiben.

Was ist mathematisch am besten?

On Topic:

Ohne das Geschlecht des "aktuellen" Kindes zu wissen, bin ich wohl bei 1:1.

Wenn ich weiss, welches Geschlecht das Kind hat hab ich halt ne 2:3 Chance. Zwitter (=Varianz ;)) nicht miteinberechnet.

du meinst das ziegenproblem. man sollte immer die tür wechseln, da die andere tür in 2/3 der fälle den preis beinhaltet.


gizmop
Beigetreten: 19.04.2007
Oldschool Grinder

Original von vandaalen
Erinnert mich nen bißchen an das "Geh auf's ganze"-Dilemma...

Oder wie hieß der Scheiß mit dem Zonk Jörg Dräger (o.ä.) nochmal?

Wer's nicht kennt: Man hat die Whal zwischen Tor 1, 2 und 3. In einem der Tore ist der "Zonk", quasi die Niete.

Nachdem man seine Wahl getroffen hat, wird ein beliebiges Tor aufgemacht, das man nicht gewählt hat. Dort ist nicht der Zonk drin.

Man hat dann nochmals die Wahl zu tauschen, oder bei "seinem" Tor zu bleiben.

Was ist mathematisch am besten?

Völlig egal, jetzt hab ich halt 1/2 Chance den Zonk zu wählen.

Am Anfang haben wir 1/3 auf den Zonk. In 1/3 ist der Zonk im geöffnetem Tor, in welchem Fall wir den Zonk nicht mehr ziehen können.
Ereignisbaum dazu: 1/3 x 0
Falls kein Zonk im geöffnetem Tor ist:
2/3 x 1/2

Siehe da: 1/3 x 0 + 2/3 x 1/2 = 1/3


Onken
Beigetreten: 29.06.2007
Oldschool Grinder

Ok, dann sagt mir bitte wo mein Fehler ist. Bin ja für alle Kritik offen, aber sachen wie "Korn hat recht" helfen nicht wirklich weiter. Ich bleibe auf meinem Standpunkt und behaupte, ich habe recht.


gizmop
Beigetreten: 19.04.2007
Oldschool Grinder

Original von Onken
Ok, dann sagt mir bitte wo mein Fehler ist. Bin ja für alle Kritik offen, aber sachen wie "Korn hat recht" helfen nicht wirklich weiter. Ich bleibe auf meinem Standpunkt und behaupte, ich habe recht.

Wurde schon geschrieben... wenn er zufällig ein Kind auswählt und es ein Mädchen ist, steigt die WS für 2 Mädchen, sinkt die WS für 2 Jungen. Aber über das Geschlecht des zweiten Kindes erhalten wir keine Info.


Onken
Beigetreten: 29.06.2007
Oldschool Grinder

well.. nö


Nanni88
Beigetreten: 07.08.2009
Elite Grinder

Original von gizmop

Original von vandaalen
Erinnert mich nen bißchen an das "Geh auf's ganze"-Dilemma...

Oder wie hieß der Scheiß mit dem Zonk Jörg Dräger (o.ä.) nochmal?

Wer's nicht kennt: Man hat die Whal zwischen Tor 1, 2 und 3. In einem der Tore ist der "Zonk", quasi die Niete.

Nachdem man seine Wahl getroffen hat, wird ein beliebiges Tor aufgemacht, das man nicht gewählt hat. Dort ist nicht der Zonk drin.

Man hat dann nochmals die Wahl zu tauschen, oder bei "seinem" Tor zu bleiben.

Was ist mathematisch am besten?

Völlig egal, jetzt hab ich halt 1/2 Chance den Zonk zu wählen.

Am Anfang haben wir 1/3 auf den Zonk. In 1/3 ist der Zonk im geöffnetem Tor, in welchem Fall wir den Zonk nicht mehr ziehen können.
Ereignisbaum dazu: 1/3 x 0
Falls kein Zonk im geöffnetem Tor ist:
2/3 x 1/2

Siehe da: 1/3 x 0 + 2/3 x 1/2 = 1/3

es ist eben keine 50%ige chance
siehe dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ziegenproblem


gizmop
Beigetreten: 19.04.2007
Oldschool Grinder

Ein letztes mal:

Anfangsmenge:
M={(m/m), (m,j), (j,m), (j,j)}

Das passiert, wenn er ein zufälliges Kind wählt.

1. Fall (er kommt mit Mädchen):
Neue Info (m/x):
-> M'={(m/m), (m,j)}

2. Fall (er kommt mit j):
Neue Info (j/x):
-> M'={(j/j), (j,m)}

Jetzt bevorzugt er ein Mädchen und kommt nur mit einem Jungen, wenn kein Mädchen vorhanden ist.
-> M'={(m/m), (m,j),(j,m)}


Onken
Beigetreten: 29.06.2007
Oldschool Grinder

so... checkboxes

[x] posted before korn
[x] posted after korn
[x] posted before korns double post
[x] posted after korns double post
[x] posted after AND before korn
[x] posted after korn fails

[ ] ps members knows about stochastics

edit [x] i fail totaly mit rechtschreibung ;)


gizmop
Beigetreten: 19.04.2007
Oldschool Grinder

Original von Nanni88

Original von gizmop

Original von vandaalen
Erinnert mich nen bißchen an das "Geh auf's ganze"-Dilemma...

Oder wie hieß der Scheiß mit dem Zonk Jörg Dräger (o.ä.) nochmal?

Wer's nicht kennt: Man hat die Whal zwischen Tor 1, 2 und 3. In einem der Tore ist der "Zonk", quasi die Niete.

Nachdem man seine Wahl getroffen hat, wird ein beliebiges Tor aufgemacht, das man nicht gewählt hat. Dort ist nicht der Zonk drin.

Man hat dann nochmals die Wahl zu tauschen, oder bei "seinem" Tor zu bleiben.

Was ist mathematisch am besten?

Völlig egal, jetzt hab ich halt 1/2 Chance den Zonk zu wählen.

Am Anfang haben wir 1/3 auf den Zonk. In 1/3 ist der Zonk im geöffnetem Tor, in welchem Fall wir den Zonk nicht mehr ziehen können.
Ereignisbaum dazu: 1/3 x 0
Falls kein Zonk im geöffnetem Tor ist:
2/3 x 1/2

Siehe da: 1/3 x 0 + 2/3 x 1/2 = 1/3

es ist eben keine 50%ige chance
siehe dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ziegenproblem

Du hast eine andere Aufgabe verlinkt.


Onken
Beigetreten: 29.06.2007
Oldschool Grinder

Original von gizmop
Ein letztes mal:

Anfangsmenge:
M={(m/m), (m,j), (j,m), (j,j)}

Das passiert, wenn er ein zufälliges Kind wählt.

1. Fall (er kommt mit Mädchen):
Neue Info (m/x):
-> M'={(m/m), (m,j)}

2. Fall (er kommt mit j):
Neue Info (j/x):
-> M'={(j/j), (j,m)}

die menge M' ist unvollständig
M'={(m/m),(m,j),(j,m)}


gizmop
Beigetreten: 19.04.2007
Oldschool Grinder

:facepalm:
Nein, dann wär es kein zufälliges kind sondern er würde ein Mädchen bevorzugen.


Onken
Beigetreten: 29.06.2007
Oldschool Grinder

keine ahnung wo ich anfangen soll zu korrigieren..
Ich bleibe bei meiner Behauptung: Ich habe recht.


Hawel
Beigetreten: 03.11.2006
Elite Grinder

Original von Onken
Also es gibt vier Fälle mit je der Wahrscheinlichkeit 1/4

(J/J), (J/M), (M/J), (M/M)

Ich weiß, dass (J/J) ausscheidet.

Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass das andere ein Junge ist 2/3.

Du hast hier aber 4 Möglichkeiten zufällig ein Mädchen zu wählen, und in 50% der Fälle ist das andere Kind ein Junge.
Ist genau wie beim Bertrandschen Box-Paradoxon (oder so ähnlich).


hier stand mist


HamburgmeinePerle Themenstarter
HamburgmeinePerle
Beigetreten: 31.01.2009
Oldschool Grinder

wow, hätt ich nicht erwartet, dass es so viele Antworten gibt ;)

offensichtlich ist auch hier die Verwirrung groß, war bei mir auch so, als ich mir die Lösung angeschaut hatte.

Ich poste daher jetzt doch mal die genaue Version der Aufgabenstellung, vielleicht wirds dann deutlich...

"Ein Mann A geht spazieren und trifft dabei seinen Freund B. Dieser ist gerade mit einem seiner Kinder, einem Mädchen unterwegs. Im Gespräch erfährt A, dass B gnau 2 Kinder hat. Das andere ist im Moment bei B's Ehefrau. Wie groß ist die WSK, dass das andere Kind ein Junge ist? (Voraussetzung: durchschnittlich kommen genauso viele Mädchen wie Jungen auf die Welt)"

Tipp: Bevor sie vorschnell antworten, betrachten sie alle möglichen Familienstrukturen.

Ich habe auch zu Beginn gesagt 50:50, auch wenn mir natürlich klar war, dass dies nicht die richtige Antwort ist.


natürlich ist 50% richtig


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