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[Geschlossen] Bio - sinnvoll oder nicht?

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miraculix250
Beigetreten: 25.02.2007

Original von josch2001
Kommt halt drauf an. Um Krankheiten zu bekämpfen mags ja in Ordung sein (diese Option fehlt halt den Biobauern). Wenn ichs natürlich nur zugebe, damit die Viecher möglichst schnell zunehmen ists natürlich nicht so der Bringer. Zumindest nicht für den Verbraucher.

dabei gehts nicht nur um direkte verbraucher, sondern um jeden... stichwort multiresistenzen


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Ja, schon klar, ich wollte halt damit sagen, daß der Bauer schon was davon hat.


Tonnes
Beigetreten: 03.05.2008

gesund is, was schmeckt! ob das nu bio is spielt dabei keine rolle. das kann auch fastfood sein.

aber komischerweise schmeckts direkt ausm garten am besten. gibt doch nix geileres als erdbeeren naschen.

aber ich denke auch das menschliche körper auf ihre region und damit die vorhandenen ressourcen geprägt sind. ich glaub wenn wir genauso viel reis essen würden wie die asiaten hätten wir alle diabetis. ich denke das wenn man sich bewusst regional und saisonal ernährt isses sehr vorteilhaft.

wer aber meint das beste steak kommt von der kuh die bis vorgestern auf nachbars weide rumgehopst is, der hat noch nie n gutes brasilianisches rind, das auf frisch brandgerodeten weiden gespeist hat, und 3 wochen aufm ozeandampfer gereift is, genossen _love:


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Weiß nicht wie ernst dein letzter Absatz gemeint ist. Aber was die Reifung angeht hast du natürlich recht. Ein gutes Steak sollt auch gut abgehangen sein. Ob es das jetzt auf dem Dampfer macht oder bei dir zu Hause oder beim Metzger ist egal. Frisches Rindfleisch wird zäh sein und bleiben. Aber deswegen Fleisch aus Übersee kommen zu lassen ist für mich Irrsinn.
Pro deutsches Qualitätsfleisch, schon allein der Umwelt zuliebe.


AGGROFORST
Beigetreten: 26.04.2008

Ich kaufe wenn möglich saisonale, regionale Produkte (Hofladen, Wochenmarkt) ansonnsten halt Bioprodukte (= mit dem Biosiegel) und zuletzt konventionelle Produkte.

Neben ökologischen Gesichtspunkten finde ich s auch gut wenn die Wertschöpfung in meiner Region bleibt und ich so wenig wie möglich Megakonzerne unterstütze.

Ob BIO-Produkte besser bzw. gesünder sind darüber lässt sich je nach Produkt streiten, jedoch wird durch den vermehrten kauf solcher Produkte zumindest der Druck auf die Erzeuger erhöht diese Mindesstandarts einzuhalten.

Ein gutes und auch sehr unterhaltsames Buch zum Thema: klick

Und eine interessante Artikelserie zum Thema: klick


Original von SevenTwoOff

Original von ayurve

tiere in freillandhaltung sind wesentlich gesünder und haben viel viel seltener krankheiten als tiere aus massentierhaltung.(is ja auch irgendwie logisch ^^)

ne es ist nicht logisch

bio kühe sind genauso krank, wenn nicht sogar noch kränker, da sie seltener mit antibiotika behandelt werden

http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-4/Biomilch.htm

intressanter artikel... kannt ich noch nicht :) .

doch mit den antibiotika seh ich wirklich ein starkes problem. durch das das rückstände von diesen antibiotika natürlich im fett gewebe bleiben (klar eine sehr geringe menge) und wir dann diese nahrung zu uns nehmen hebt das natürlich auf dauer auch unsere tolleranz schwelle für antibiotika.
in wie weit die auswirkungen davon sind kann ich mit meinem wissen nicht sagen doch steh ich dem schon sehr kritisch gegenüber.

dazu kommen noch, wie bereits erwähnt, multiresistenzen der bakterien. und in wie weit die sich verändern/mutieren und dann evt auch für den menschen gefährlich werden... ich weiß es nicht aber es könnte gut sein das es langfristig gefährlich wird.

http://www.gesundheit.de/krankheiten/infektionskrankheiten/krankheitserreger/multiresistenz-bakterien-und-antibiotika <-- was zu mulitresistenzen wenn man mit dem thema nicht so vertraut ist.

http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/147110/index.html <--- gute artikel für "bio für die welt" (natürlich geht bio für die welt nur mit einschränkungen aber ich denken man könnte, natürlich sofern man das will, gut drauf verzichten jeden tag 500g fleisch zu essen oder in jeder jahreszeit jedes obst und gemüse zu haben)

dazu abschließend möcht ich nochmal sagen es ist eine entscheidung die man trifft was man will. meine entscheidung is mehr in richtung bio. doch kann ich auch verstehen wenn jemand das nicht möchte. jeder ist ja für sich selbst verantwortlich ;)


schockt mich iwie was hier so gepostet wird. bin immer davon ausgegangen das bio = GESUND und rest einfach schrott ist ...


wegen solcher gedanken gibt es inzwischen in jedem billig discounter eine billig bio marke :(


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Original von NightmareTheOne
schockt mich iwie was hier so gepostet wird. bin immer davon ausgegangen das bio = GESUND und rest einfach schrott ist ...

Da machen es sich leider die meisten Leute zu einfach. Wie immer im Leben gibts nicht nur schwarz o. weiß. Genau so verhält es sich mit den Zusatzstoffen bzw. E- Nummern. Die werden einfach durch die Bank als schlecht hingestellt was so einfach nicht stimmt. Wenn man natürlich die Möglichkeit hat auf sowas zu verzichten ist das sicher nicht verkehrt, aber im Umkehrschluß alles als gesundheitsgefährdent darzustellen ist halt einfach übertrieben.


RuthlessRabbit
Beigetreten: 13.03.2007

Ich kaufe mir eigentlich nur Bio Produkte und fair gehandelte Produkte, soweit das möglich ist. Besonders bei Kaffee, Kakao, Bananen ist mir Bio und Fairtrade wichtig. Und ich würde nie etwas anderes als Bio Freilandeier essen. Es gibt für mich keinen Grund nicht Bio Produkte zu kaufen.
Das Geld, was ich mehr ausgebe, versuche ich einzusparen, indem ich möglichst wenig wegscheiße, also mir vorher überlege wieviel g bzw. kg ich von was für die nächsten Tage / Woche benötige und dann nur das einkaufe. Hier in Österreich wird man ganz dumm angeschaut, wenn man sich nur 100g Schinken an der Theke kaufen möchte. Aber die Verkäuferinnen können sich ihre dummen Kommentare sonst wo hinstecken. Wenn ich für mein Essen (1 Personenhaushalt) nur wenig Fleisch brauche, dann bestehe ich auf die 100g und nehme keine 180g oder 150g, weil ich genau weiß, dass dann die Hälfte im Mülleimer landet.

Solche (reiche), alte, fette Hausfrauen kotzen mich dermaßen an, wenn sie sich mal eben ohne Verstand 2-3kg Fleisch kaufen und dann beim Apfelsaft, Obst / Gemüse, Milch zu den günstigsten Produkten greifen. :facepalm:


AGGROFORST
Beigetreten: 26.04.2008

Original von RuthlessRabbit
Ich kaufe mir eigentlich nur Bio Produkte und fair gehandelte Produkte, soweit das möglich ist. Besonders bei Kaffee, Kakao, Bananen ist mir Bio und Fairtrade wichtig. Und ich würde nie etwas anderes als Bio Freilandeier essen. Es gibt für mich keinen Grund nicht Bio Produkte zu kaufen.
Das Geld, was ich mehr ausgebe, versuche ich einzusparen, indem ich möglichst wenig wegscheiße, also mir vorher überlege wieviel g bzw. kg ich von was für die nächsten Tage / Woche benötige und dann nur das einkaufe. Hier in Österreich wird man ganz dumm angeschaut, wenn man sich nur 100g Schinken an der Theke kaufen möchte. Aber die Verkäuferinnen können sich ihre dummen Kommentare sonst wo hinstecken. Wenn ich für mein Essen (1 Personenhaushalt) nur wenig Fleisch brauche, dann bestehe ich auf die 100g und nehme keine 180g oder 150g, weil ich genau weiß, dass dann die Hälfte im Mülleimer landet.

Solche (reiche), alte, fette Hausfrauen kotzen mich dermaßen an, wenn sie sich mal eben ohne Verstand 2-3kg Fleisch kaufen und dann beim Apfelsaft, Obst / Gemüse, Milch zu den günstigsten Produkten greifen. :facepalm:

:coolface:

Aber inhaltlich volle Zustimmung _thumbsup:


RuthlessRabbit
Beigetreten: 13.03.2007

Original von AGGROFORST

Original von RuthlessRabbit
Ich kaufe mir eigentlich nur Bio Produkte und fair gehandelte Produkte, soweit das möglich ist. Besonders bei Kaffee, Kakao, Bananen ist mir Bio und Fairtrade wichtig. Und ich würde nie etwas anderes als Bio Freilandeier essen. Es gibt für mich keinen Grund nicht Bio Produkte zu kaufen.
Das Geld, was ich mehr ausgebe, versuche ich einzusparen, indem ich möglichst wenig wegscheiße, also mir vorher überlege wieviel g bzw. kg ich von was für die nächsten Tage / Woche benötige und dann nur das einkaufe. Hier in Österreich wird man ganz dumm angeschaut, wenn man sich nur 100g Schinken an der Theke kaufen möchte. Aber die Verkäuferinnen können sich ihre dummen Kommentare sonst wo hinstecken. Wenn ich für mein Essen (1 Personenhaushalt) nur wenig Fleisch brauche, dann bestehe ich auf die 100g und nehme keine 180g oder 150g, weil ich genau weiß, dass dann die Hälfte im Mülleimer landet.

Solche (reiche), alte, fette Hausfrauen kotzen mich dermaßen an, wenn sie sich mal eben ohne Verstand 2-3kg Fleisch kaufen und dann beim Apfelsaft, Obst / Gemüse, Milch zu den günstigsten Produkten greifen. :facepalm:

:coolface:

Aber inhaltlich volle Zustimmung _thumbsup:

lol ich hab echt drei mal hingeschaut, warum das Wort rot unterstrichen ist, aber nicht bemerkt, dass das M fehlt. Naja, das mit dem wegscheißen passt auch irgendwie.


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Wieso rot unterstrichen? Gibts hier jetzt auch schon ne Autokorrektur??


RuthlessRabbit
Beigetreten: 13.03.2007

Original von josch2001
Wieso rot unterstrichen? Gibts hier jetzt auch schon ne Autokorrektur??

Ja, hast du das nicht?


testgfd
Beigetreten: 23.06.2008

Habe den Artikel nich ganz gelesen, mMn bleibt Bio solange sinnvoll solange es eine Nische im Markt ist. Sobald die Nachfrage an Bio steigt wird es hier auch "industrielle" Waren geben und schwarze Schaafe.
Ansich ist Bio eine gute Sache, ich finde aber "Bio" als Image zu benutzen und zu verkaufen schlecht. Jeder, wirklich jeder ohne Ausnahme hat die Möglichkeit in seiner Umgebung einen Bauern zu finden der seine Produkte selber anbaut bzw. Tiere hällt, auch ohne "Bio-Siegel" sind dies die echten Bio-Produkte.
Ausgenommen sind davon wiederrum "industrielle" Bauern, welche aus reiner Profitgier Tiere halten.


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Naja, was heißt Profitgier? Dein Bauer von nebenan lebt schließlich auch davon. Woher willst du wissen ob der z.B. nicht spritzt oder ähnliches?


Das Problem ist wie auch hier die Diskrepanz zwischen dem idealisierten Bild des "BIO-Bauern" und den dem Markt entsprechend reagierenden "großen" Anbietern.

Zunächst mal, auch wenn das für Idealisten immer ein gerne verwendetes Schimpfwort ist, "Profitgier" ist doch ein bissl ambivalent, weil so etwa 99% der Welt ihre professionellen Tätigkeiten mit Gewinnerzielungsabsicht betreiben.

Also:
Der des Öfteren zitierte "Bauer ums Eck", der schon vor 20 Jahren mit dem Traktor und den Holzkisten durch die Stadt/Dörfer getuckert ist, hat mit dem Phänomen "BIO" an sich gar nichts zu tun. Die hier selbst produzierten Lebensmittel sind auch ohne Siegel seit langer Zeit regional, frisch und meistens ziemlich unbehandelt. Evtl. gibt der Bauer seinen Tieren schon immer irgendein Zeug, das die Viecher gesund hält, aber laut BIO-Standards verboten ist. Aber die treuen Kunden hatten nie irgendwelche seltsamen Reaktionen darauf, also sind alle zufrieden. Diese "Idylle" wäre auch völlig autark von jeglichen BIO-Booms weitergegangen.

Tun wir mal so, als gäbe es den BIO-Boom und seine Auswirkungen noch nicht:

Der Wunsch nach "guten" Produkten vom Bauern ums Eck ist da:

Und es kann eben nicht "jeder" zu einem Bauern in seiner Umgebung gehen. Ok, "könnte" vielleicht, aber mit für den jeweiligen mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden.

Und wenn dieses "echte" BIO diesen hohen Stellenwert in der Gesellschaft hätte, dann gäbe es bald wieder viel mehr Bauern mit echter BIO-Produktion für die Kunden, weil ja eine hohe Nachfrage da wäre. Durch das erhöhte Angebot fällt dann wieder der Preis, die Nachfrage weitet sich aus, usw. (Alternativ bleibt die Nachfrage und der Preis immer ziemlich hoch, weil nicht mehr Angebot verfügbar ist, aber es kommt aufs Gleiche raus):
Früher oder später kommt dann jemand, der das Produkt "echtes BIO" auf unnötige Punkte "abklopft" und eine effiziente Palette professionell in der Markt bringt...usw.

Tada! Schon sind wir wieder beim BIO-Boom.

Das Problem ist ja gerade eben, dass sich bei genug Nachfrage immer jemand findet, der bereit ist, diese Nachfrage zu befriedigen. Auch wenn er dazu das Produkt verändern, verunstalten oder prostituieren muss.


Knallo
Beigetreten: 31.05.2006

Original von RuthlessRabbit
... Hier in Österreich wird man ganz dumm angeschaut, wenn man sich nur 100g Schinken an der Theke kaufen möchte.... :facepalm:

Ist mir hier in Wien eigentlich noch nie passiert. Auch nicht bei 50g.


Alph0r
Beigetreten: 09.05.2007

Original von Tonnes
gesund is, was schmeckt! ob das nu bio is spielt dabei keine rolle. das kann auch fastfood sein.

aber komischerweise schmeckts direkt ausm garten am besten. gibt doch nix geileres als erdbeeren naschen.

aber ich denke auch das menschliche körper auf ihre region und damit die vorhandenen ressourcen geprägt sind. ich glaub wenn wir genauso viel reis essen würden wie die asiaten hätten wir alle diabetis. ich denke das wenn man sich bewusst regional und saisonal ernährt isses sehr vorteilhaft.

wer aber meint das beste steak kommt von der kuh die bis vorgestern auf nachbars weide rumgehopst is, der hat noch nie n gutes brasilianisches rind, das auf frisch brandgerodeten weiden gespeist hat, und 3 wochen aufm ozeandampfer gereift is, genossen _love:

Vieles, was schmeckt ist nicht gerade gesund.

Bin mir nicht so sicher, ob Reis wirklich eher Diabetes verursacht, als andere Lebensmittel. Außerdem ist Diabetes nicht gerade selten. Ka wieso es besser sein sollte sich regional und saisonal zu ernähren. Viele Lebensmittel der Region gab es im laufe unserer Evolution eh nicht, denke nicht, dass der Körper darauf so viel besser eingestellt ist. Umweltschutz ist da eher ein Grund.

Un naja Steak. Das muss eh einige Wochen reifen und das ganze widerspricht deinen anderen Punkten. Du widersprichst dir eh öfters selber, vielleicht wurde ich aber auch nur getrollt :f_confused:


Es geht ja auch nicht um irgendwelche dummen Siegel, Plaketen, etc. Warum kaufe ich Produkte mit Fairtrade und Bio Siegel? Weil ich hoffe damit etwas zu kaufen, was meinen Vorstellungen von einer guten Produktion und Lebensweise gerecht wird. Viel zu oft gibt es leider aber Probleme, wie z.b. damals bei Alnatura und anderen ähnlichen Produzenten mit Palmöl. Auch im Biobereich läuft nicht alles rund und wenn ich an die Discounter Bio Reihen denke muss ich kotzen, das entspricht in keinster Weise dem angestrebten ziel, wenn wir paar wischi waschi bio richtlinien einführen und sich jeder ein eu bio siegel draufpappen darf.

Ich habe für mich den Anspruch in einer Art und Weise zu konsumieren, dass diese Welt mit mir auch noch in Jahrzehnten existiert und die Menschen neben mir ebenfalls. Ich kann mich nicht hinstellen und mehr Geld für arme Studenten, oder höhere Löhne fordern und nicht bereit sein für Arbeiten aus anderen Teilen der Welt angemessenes Geld zu zahlen. Das Gleiche gilt für Bio, wir brauchen nicht über Nachhaltigkeit, Umweltprobleme, etc reden,wenn die Hälfte der Leute im Winter in den Supermarkt rennt und in tausenden Plastikbeuteln die Bananen aus Honululu heimschleppt. Schon der Verbrauch an Plastikbeuteln ist immens und keiner denkt drüber nach, dass der 0,05€ bullshit nicht innerhalb von 2 Jahren verottet, sondern vllt in 200 Jahren mal abgebaut ist, aber hauptsache jede Woche ne neue tüte. Die Kette lässt sich unendlich fortsetzen, ich selber bin oft noch viel zu bequem und zu oberflächlich und mich ärgert meine eigene unachtsamkeit, wenn ich das merke.

Bio und Veganismus ist für mich nicht deshalb sinnvoll, weil es gesünder ist, oder besser für die wirtschaft, oder was auch immer. Für mich ist es derzeit ein Protest gegen eine Gesellschaft und eine Menschheit, deren Egozentrismus kroteske Züge annimmt und deren legitimation für jede Handlung die eigene Wohlstandssteigerung ist. Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht und einsam geht die Welt zugrunde.
Ich würde gern wieder Fleisch und Käse, etc essen, aber mit jedem Tag an dem ich neue Infos über die Art und Weise der produktion erfahre und sehe, dass jegliche innovation lediglich der wertschöpfung dient und menschen keine menschen, tiere keine tiere, sondern gegenstände zur produktion sind weiß ich, dass ich für mich die richtige entscheidung getroffen habe.
Für mich ist Bio einer von vielen Ausdrücken einer grundlegenden und sinnvollen Einstellung, die die eigene Umwelt in ihren enormen Komplexität erkennt, anerkennt und versucht gerecht zu behandeln.
Es geht nicht um Rückschritte, sondern Inovation, Entwicklung, Ideen und Wohlfahrtssteigerung sind eine tolle Sache, aber wenn diese auf immensen Kosten für diese Welt beruhen möchte ich sie nicht tragen.


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