Mir ist endlich ein toller Pizzateig gelungen, wobei ich zum Formen am Ende einen kleinen "Roller" benutze, da ich zu ungeschickt bin ^^
Hab mich penibel nach folgendem Rezept gerichtet, und die Teigtitten 2 Tage im Kühlschrank gelagert. Heraus kam ein herrlich knuspriger Teig, der feine Blasen geworfen hat ♦
Zutaten für ca. 4 runde Pizzen
• 500 gr. Weizenmehl (Farina Tipo 00)
• 300 ml. lauwarmes Wasser (60 ml pro 100 gr. Mehl)
• 5 gr. frische Hefe 1 gr. pro 100 gr. Mehl
• 1 TL Meersalz
• 1 EL gutes Olivenöl
1. Das Salz wird – sofern es grobkörnig ist im Mörser zerstoßen und unter das Mehl gemischt.
Das Mehl wird auf einer Arbeitsfläche, als Pyramide aufgetürmt und in der Mitte eine Mulde geformt. Änfanger tun sich einfacher, wenn sie eine Schüssel zur Hilfe nehmen.
In die Mulde wird das Wasser gegossen, die Hefe hineingebröselt und durch vorsichtiges Rühren aufgelöst. Olivenöl hinzugeben.
2. Anschließend mit einem Löffel das Wasser-Hefe-Gemisch weiter verführen und immer etwas Mehl vom Rand einrühren. Solange bis eine zähflüssige Masse entstanden ist.
Nun kann mit den Handen weitergearbeitet werden. Zu Beginn noch nicht mit zu großem Druck, sondern eher leicht und vorsichtig das restliche Mehl in die zähe Masse einarbeiten, bis ein elastischer, weicher und geschmeidiger Teig entstanden ist. Der gesamte Knetvorgang sollte bis zu 10 Minuten dauern.
3. Jetzt kommt die erste wichtige Ruhephase: Der Teig sollte bei einer Raumtemperatur von ca. 21 Grad (wen möglich nicht weniger) 30 Minuten gehen. Diesen Vorgang nennt man Stockgare.
4. Nach der Stockgare werden vom Teig, 4 gleichgroße kugelförmige Teiglinge geformt und getrennt in Schüsseln oder einer großen Schüssel zugedeckt für die anstehende Stückgare gelegt. Die Stückgare sollte im Kühlschrank bei einer Temperatur von 2 – 5 Grad mindestens 24 Stunden erfolgen.
Unterschied: Die Stockgare bezieht sich auf das “Ruhen” nach dem Kneten, und die Stückgare auf das “Gehen” des Teiglings nach dem Formen. Hierin liegt beim Pizzateig auch ein weiteres Geheimnis.
5. Vor der Verwendung sollten die Teiglinge ca. 30 Minuten lang die Gelegenheit bekommen, Raumtemperatur anzunehmen.
6. Der Teigling wird nun von beiden Seiten in Mehl gewendet und durch leichtes und gleichmäßig drücken mit dem Fingerspitzen zu einem runden Fladen geformt (zur Not mit dem Nudelholz etwas nachhelfen), wobei der Rand etwas dicker sein sollte. Anschließend mit beiden flachen Händen unter Drehbewegungen auseinanderziehen. Den fertigen Teigfladen zwischen den Händen mit leichten Drehwegungen hin- und herwerfen um das überschüssige Mehl abzuschütteln.
Quelle: http://www.grillsportverein.de/forum/576038-post17.html
Edit: Glaube mittlerweile fest daran, dass die Mehlsorte (hab das 00 von Gourmondo zum ersten Mal verwendet) sehr großen Einfluss hat.