1. Geschmacksverstärker sind besser als ihr Ruf. Man muss sie ja nicht in sich reinstopfen, aber sie sind auch nicht schlecht im Sinne von gesundheitsgefährdent. Allergien oder ähnliches mal ausgenommen.
2. Das gleiche gilt für die Fertigprodukte
Im Fernsehen wimmelt es halt von Sendungen wie Kochprofis, Rach und und und.
Das die die Sachen verteufeln hat aber einen anderen Grund:
Ich brauche 1. nicht ins Restaurant wenn der Koch dort nur Tütensuppen aufreißt. Das kann ich daheim auch. 2. Brauche ich aus dem gleichen Grund keine Kochsendungen zu veranstalten.
Dass das Ergebnis eines gelernten Kochs auch ohne gewisse Zusatzstoffe genau so und wahrscheinlich sogar noch besser schmeckt ist wahrscheinlich auch Fakt. Trotzdem ist es nicht gleich schlecht oder ungesund wenn du dir daheim öfter mal solche Sachen zubereitest.
Ähnlich verhält es sich mit diesen sogenannten Dokus. Da wird rumgemeckert, dass da getrocknete Sachen, Geschmacksvertärker und noch was mit ner E-Nummer drin ist.
Ich mein: WTF, das ist ne Tütensuppe für 60 Cent, die du dir ein Jahr lang in deine Speisekammer legen kannst und wenn dich der Heißhunger packt reißt dus auf und hast nach 3 min. ne Suppe.
Was erwarten die bitte?
Das man sich durch Geschmacksverstärker die Geschmacksknospen versaut halte ich auch für ein Gerücht. Natürlich gewöhnt man sich mit der Zeit an einen Geschmack, besonders wenn er gut ist. Aber das ist ja mit Zucker, Salz und Kräutern auch nicht anders.
@Krong: Auch Glutamat ist nicht ungesund. Das läuft aufs gleiche raus wie beim Hefeextraxt: Es wird zu Glutaminsäure umgewandelt und diese sorgt für den Geschmack. Ob man den gut findet oder nicht steht auf nem anderen Blatt. Aber die meisten mögens wohl, sonst würde es nicht so gut funktionieren.