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Milch der ultimative Killer

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HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von DerBobs
Das ist ja wirklich eine großartige Erkenntnis für dich. Nur halt völlig aussagelos.
Ich krieg Ausschlag von Gürtelschnallen. Seit ich keine mehr benutze ist das weg. "Gürtelschnallen, die ultimativen Killer!"

wie du nichtmal die vom OP gewählte überschrift von der thematik trennen kannst.
sagt viel über deine intelligenz aus. :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Original von Krach-Bumm-Ente
Hab aus gegebenem Anlass mal Mandelmilch gekauft. Schmeckt gar nicht mal so gut. Schon beim Einschenken war das gefühlt nur Wasser mit Fett und Farbe (ja ist bei Kuhmilch auch so, aber nicht in dem Maß). Heute an einem Bio-Laden vorbeigegangen und dann mal noch nach Reismilch gesucht, weil ich die mal bei einer Veganerin zum Frühstück bekommen hatte und die ganz gut geschmeckt hat. 2.69€/Liter :yaoming: Nährstoffe sind quasi auch keine drin, sah da dann nicht den Sinn drin das zu kaufen. Werde vmtl den Milchkonsum etwas zurückfahren und wo möglich (Shakes) mit Kokosmilch ersetzen, weil die einfach nuts ist. Kann man Haferbrei mit was anderem als Milch machen? Reismilch evtl.?

Ich nehme einfach nur Wasser für Haferbrei. Geschmack kommt über Früchte rein, regelmäßig Heidelbeeren und eine Banane. Probier das mal :)

@Milch und dem Thema gesund oder nicht (um das es ja hier gehen soll): Ich kenne keinen, der irgendein Problem hatte oder krank war, weil er keine Milchprodukte zu sich genommen hat. Auf der anderen Seite kenne ich aber viele Menschen, die Probleme durch den Konsum von Milchprodukten haben. Sieht man hier auch im Thread.
Keiner leidet unter einem Mangel, weil er auf Milchprodukte verzichtet. Aber mind. 2 (mit mir 3) haben Probleme. Probleme denen sich andere nicht bewusst sind, weil sie gar nicht wissen wie es sich ohne Milchprodukte verhält und lebt.
Das ist jetzt kein Beweis oder was auch immer, aber für mich ein hartes Argument contra "gesunde Milch".


Antwort
Zitat
DerBobs
Beigetreten: 01.08.2006
Oldschool Grinder

Original von HillBilly

Original von DerBobs
Das ist ja wirklich eine großartige Erkenntnis für dich. Nur halt völlig aussagelos.
Ich krieg Ausschlag von Gürtelschnallen. Seit ich keine mehr benutze ist das weg. "Gürtelschnallen, die ultimativen Killer!"

wie du nichtmal die vom OP gewählte überschrift von der thematik trennen kannst.
sagt viel über deine intelligenz aus. :f_thumbsup:

Die Thematik ist die Frage ob Milch ungesund ist. Und nur weil jemand eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen etwas hat ist es nicht per se ungesund.


Antwort
Zitat
BoneCS
Beigetreten: 14.10.2006
Elite Grinder

man darf auch nicht vergessen das weizen gift ist!
kenn so viele leute mit glutenunverträglichkeit und alle leute meinen das wär gesund und essen es was das zeug hält.

ist halt auch unnatürlich, dass ein mensch so viel von einem "naturprodukt" zu sich nimmt! macht sonst kein tier!
muss man wissen, weiss halt nur keiner!


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von DerBobs

Original von HillBilly

Original von DerBobs
Das ist ja wirklich eine großartige Erkenntnis für dich. Nur halt völlig aussagelos.
Ich krieg Ausschlag von Gürtelschnallen. Seit ich keine mehr benutze ist das weg. "Gürtelschnallen, die ultimativen Killer!"

wie du nichtmal die vom OP gewählte überschrift von der thematik trennen kannst.
sagt viel über deine intelligenz aus. :f_thumbsup:

Die Thematik ist die Frage ob Milch ungesund ist. Und nur weil jemand eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen etwas hat ist es nicht per se ungesund.

willst dir aber gleichzeitig keine studien durchlesen weil...?


Antwort
Zitat
xEr
xEr
Beigetreten: 26.05.2005
PokerStrategist

Original von BoneCS
man darf auch nicht vergessen das weizen gift ist!
kenn so viele leute mit glutenunverträglichkeit und alle leute meinen das wär gesund und essen es was das zeug hält.

Ich denke mittlerweile ist eher das gegenteil der Fall. Letztens war im SPIEGEL ein Artikel, wonach 9% der Deutschen denken, dass sie Gluten-Unverträglich sind und darauf verzichten. Ist eine Folge der massiven PR einer milliardenschweren Industrie dahinter. Denn Ärzte bzw. Studien sagen, dass deutlich unter 1% tatsächlich unverträglich gegen Gluten sind und wegen Gluten gesundheitliche Einschränkungen haben. Ich bezweifel gar nicht, dass die Menschen wirklich davon ausgehen, dass ihnen der Verzicht gut tut, ist aber halt der bekannte Placebo-Effekt. Tatsächlich verzichten heute schon 9 von 10 Leuten auf Gluten, obwohl sie keinen Nachteil dadurch haben. Und in Zukunft wird das noch zunehmen, weil es so massiv in den Medien ist. Wenn Morgen die gleiche Industrie einen Anti-Kartoffel-Kampagne starten würde. dann wären in 1-2 Jahren wahrscheinlich auch 10% der Menschen überzeugt, dass ihnen der Verzicht auf Kartoffeln gut tut. Nur lässt sich damit natürlich viel weniger Geld verdienen als bei der Gluten-Geschichte, die in sehr vielen Produkten vorkommt.

Übrigens: In dem Artikel stand auch, dass sogar diese Gluten-Unverträglichkeits-Tests sehr ungenau sind (und viel zu oft positiv sind). Der Hersteller dieser Test, vertreibt aber auch selbst Glutenfreie-Produkte und ist selbst daran interessiert, dass natürlich möglichst viele Leute überzeugt sind an einer Gluten-Unverträglichkeit zu leiden.


Antwort
Zitat
DerBobs
Beigetreten: 01.08.2006
Oldschool Grinder

Original von HillBilly

Original von DerBobs

Original von HillBilly

Original von DerBobs
Das ist ja wirklich eine großartige Erkenntnis für dich. Nur halt völlig aussagelos.
Ich krieg Ausschlag von Gürtelschnallen. Seit ich keine mehr benutze ist das weg. "Gürtelschnallen, die ultimativen Killer!"

wie du nichtmal die vom OP gewählte überschrift von der thematik trennen kannst.
sagt viel über deine intelligenz aus. :f_thumbsup:

Die Thematik ist die Frage ob Milch ungesund ist. Und nur weil jemand eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen etwas hat ist es nicht per se ungesund.

willst dir aber gleichzeitig keine studien durchlesen weil...?

Ich verstehe den Zusammenhang zwischen meiner Aussage und deiner Frage nicht.

Siehst du dann Knoblauch, katzenhaare, Metalle, Seife und so ziemlich alles andere gegen das es Allergien gibt auch als gesundheitsschädlich an?


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

denkst du,dass jeder,der durch milchprodukte prostatakrebs bekommen hat,allergisch auf milchprodukte reagiert hat?
es gibt viele leute die allergisch auf milchprodukte reagieren und eine laktoseintoleranz haben.
d.h. aber nicht,dass jemand,der keine symptome hat milchprodukte gut verträgt bzw dass sie keine negative langzeitwirkung hat. (z.B. osteoporose oder krebs)

milch hat eine negative wirkung die über allergische und unverträglichkeitsreaktionen hinaus gehen


Antwort
Zitat
BoneCS
Beigetreten: 14.10.2006
Elite Grinder

Original von HillBilly
denkst du,dass jeder,der durch milchprodukte prostatakrebs bekommen hat,allergisch auf milchprodukte reagiert hat?

http://www.prostata.de/pca_vorbeugung.html

Vitamin D: Lebertran und Fisch

Vitamin D ist für den Stoffwechsel von Kalzium und damit der Knochen unverzichtbar. Den größten Teil des Bedarfs kann der Mensch in der Haut unter dem Einfluss von UV-Licht selbst herstellen. Ein Teil muss mit der Nahrung zugeführt werden, vor allem im Winter: Den höchsten Gehalt haben Lebertran und fettreicher Fisch (Aal, Hering, Sardinen), gute Quellen sind Pilze, Milch und Milchprodukte, während sich in Pflanzen nur Spuren finden.

Es gibt Hinweise darauf, dass das Risiko für Prostatakrebs mit steigendem Vitamin-D-Blutspiegel sinkt. Eine künstliche Zufuhr scheint jedoch keinen Effekt zu haben (mehr zu Vitamin D siehe auch unten bei Milch und bei UV-Strahlung).

:f_o:


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

zur klarstellung:
nicht jeder mit prostatakrebs hat es durch (zuviele) milchprodukte bekommen.

diese tipps zur vorbeugung sind unglaublich schwammig formuliert.
weiter unten auf der seite siehst du,was zum thema milchprodukte außerdem geschrieben wird.

Spoiler

Milch und Milchprodukte: Kalzium für die Knochen
Bekanntlich sind Milch und Milchprodukte unsere wichtigsten Lieferanten von Kalzium und enthalten weitere gesunde Nährstoffe (z.B. Vitamin B12). Doch mit ihrem Verzehr scheint auch das Risiko für Prostatakrebs zu steigen.

Noch ist unklar, auf welche Inhaltsstoffe dieser Effekt zurückzuführen ist. Vieles spricht gerade für Kalzium. Es ist wichtig für die Funktion von Knochen und Muskeln und gilt deshalb als gesund. Eine hohe Zufuhr vermindert allerdings die Aktivierung von Vitamin D (s.o.), das den Knochenstoffwechsel beeinflusst. Und bei einer kalziumreichen Kost, wie sie in den westlichen Industrieländern vorkommt, steigt das Risiko für Prostatakrebs nach den meisten Studien mit der Zufuhr deutlich an.

einerseits werden milchprodukte für vitamin d einnahme empfohlen ,andererseits wird empfohlen milchprodukte und gesättigte fette zu meiden.
selbst wenn man 1 liter milch am tag trinkt,nimmt man 10 I.U. (I.E.) vitamin d zusich.der tagesbedarf liegt bei 800 I.E.
mal abgesehen,dass der vitamin d tagesbedarf unglaublich niedrig angelegt wurde und gerade mal dazu dient um keinen mangel zu haben,ist es sinnlos milchprodukte als vitamin d quelle zu nennen,wenn man gleichzeitig auf zuviel kalzium und gesättigte fette verzichten bzw minimieren soll bzw es von vornherein nicht möglich ist seinen vitamin d bedarf durch milchprodukte zu decken.

Spoiler

Halten Sie sich so schlank wie möglich im Rahmen des normalen Körpergewichts
Seien Sie körperlich aktiv in Ihrem täglichen Leben
Begrenzen Sie die Zufuhr von Lebensmitteln mit hoher Energiedichte, vermeiden Sie gezuckerte Getränke
Essen Sie hauptsächlich pflanzliche Kost
Begrenzen Sie die Zufuhr von rotem Fleisch, vermeiden Sie verarbeitetes Fleisch
Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum
Begrenzen Sie die Zufuhr von Salz, vermeiden Sie schimmeliges Getreide und schimmelige Hülsenfrüchte
Versuchen Sie, nötige Nährstoffe nur durch Ihre Ernährung zu erhalten (nicht durch Nahrungsergänzungsmittel)
Beachten Sie diese Empfehlungen auch nach einer Krebserkrankung

Spoiler

Unser Fazit: Gesunde Lebensführung mit mediterraner und asiatischer Kost
Zusammengefasst scheint kein Einzelstoff in der Lage, gegen Prostatakrebs wirksam vorzubeugen, wenn er künstlich zugeführt wird. Dagegen zeigen Selen, Vitamin D, Lycopin, Phytoöstrogene und mehrfach ungesättigte Fettsäuren in natürlichen Lebensmitteln durchaus positive Effekte. Vielleicht wirken diese Stoffe nur zusammen mit anderen Inhaltsstoffen, vielleicht sind aber auch andere, noch unbekannte Substanzen in diesen Lebensmitteln für die Wirkung verantwortlich.

Zur Vorbeugung gegen Prostatakrebs und auch andere Krankheiten empfiehlt sich eine gesunde Lebensführung mit viel Bewegung und dem Vermeiden von Übergewicht, Rauchen, zu viel Alkohol und übermäßiger UV-Bestrahlung. Die Ernährung sollte reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen sein sowie ausgewogen und vollwertig. Das heißt viel frisches Obst und Gemüse, ausreichend Getreide und Fisch, wenig Fleisch und tierische Fette. Am besten eignen sich dafür eine mediterrane und asiatische Kost.

mMn sollte solche empfehlungen viel spezifischer sein.für den einen ist das tägliche glas milch wenig,für den anderen viel.
selbst wenn die wissenschaft nicht genau sagen kann wieviel schädlich sein kann,kann man relativ easy durchschnittswerte ermitteln die für die durchschnittsperson gelten und diese ggf sofar etwas niedriger ansetzen um auf der sicheren seite zu sein.


Antwort
Zitat
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Naja ein 2m hundertkilo Berufsbergsteiger hat ganz andere Ansprüche als eine 45kilo Büroangestellte. Wenn man da konkret wird nehmen es die Menschen eher zu ernst und hören am Ende nicht mehr auf ihr Körpergefühl. Imo sind die Tips die du gepostet hast konkret genug.


Antwort
Zitat
xEr
xEr
Beigetreten: 26.05.2005
PokerStrategist

Original von HillBilly
mMn sollte solche empfehlungen viel spezifischer sein.für den einen ist das tägliche glas milch wenig,für den anderen viel.
selbst wenn die wissenschaft nicht genau sagen kann wieviel schädlich sein kann,kann man relativ easy durchschnittswerte ermitteln die für die durchschnittsperson gelten und diese ggf sofar etwas niedriger ansetzen um auf der sicheren seite zu sein.

Von Durchschnittswerten halte ich nicht sonderlich viel, weil jeder Organismus anders ist. Man könnte dann schon eher einen Rahmen angeben, wie es z.B. auch bei Blutwerten gemacht wird. Aber das Problem ist dann glaube ich immer noch, dass die Wissenschaft bei vielen Sachen überhaupt nicht weiß welcher Rahmen angemessen ist. Auch weil sich viele Studien (teilweise) widersprechen. Letztlich reagiert ja nicht nur jeder Organismus anders, sondern oftmals ist das Zusammenspiel von einzelnen Komponenten kaum/wenig erforscht. Ich kann nicht einen Grenzwert für Nahrungsmittel A angeben, wenn vielleicht durch Nahrungsmittel B die Folgen von A verändert werden.
Bei Blutwerten ist das schon einfacher, weil man es runterbrechen kann auf die einzelnen Komponenten und deren Einfluss sich statistisch viel besser erfassen lässt.

Grundsätzlich wäre aber eine grobe Orientierung schon positiv zu wissen. Aber wie gesagt sind konkrete Aussagen kaum seriös zu ermitteln. Dazu bräuchte man schon Vergleichsgruppen die über einen sehr langen Zeitraum bestimmt definierte Nahrungsmittel zu sich nehmen und gleichzeitig ein vergleichbares Bewegungsmuster + Stresslevel haben.


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

diese richtwerte wären relativ unabhängig von gewicht und größe ,da sie nach z.B. nach servings/anteilen empfohlen würden.
außerdem gibt es genug durschnittswerte die für mann,frau und weitere bevölkerungsgruppen getrennt sind.
zum anderen sind milch oder andere tierische produkte keine essentiellen lebensmittel.man bekommt also keinen mangel wenn man sie reduziert oder wegläßt.

Grundsätzlich wäre aber eine grobe Orientierung schon positiv zu wissen. Aber wie gesagt sind konkrete Aussagen kaum seriös zu ermitteln. Dazu bräuchte man schon Vergleichsgruppen die über einen sehr langen Zeitraum bestimmt definierte Nahrungsmittel zu sich nehmen und gleichzeitig ein vergleichbares Bewegungsmuster + Stresslevel haben.

ich denke auch,dass man den alten durchschnittswerten nicht zuviel glauben schenken darf,weil die individuellen werte zu sehr schwanken.
aber folgende grafik finde ich ziemlich gelungen.

Spoiler

für die breite bevölkerung definitiv zu empfehlen


Antwort
Zitat
xEr
xEr
Beigetreten: 26.05.2005
PokerStrategist

Original von HillBilly
zuviel glauben schenken darf,weil die individuellen werte zu sehr schwanken.
aber folgende grafik finde ich ziemlich gelungen.

Spoiler

für die breite bevölkerung definitiv zu empfehlen

Finde die Grafik auch ziemlich gut, weil sie auch nicht zu streng ist. Ich denke wer seine Ernährung weitgehend daran orientiert, ernährt sich schon sehr gesund. Natürlich kann man es immer noch optimieren (z.b. was die Fette und deren Verhältnis angeht, Kaffee natürlich weglassen usw.), aber das sind wirklich nur Details und deren Einfluss wird gegenüber der ohnehin schon sehr gesunden Ernährung wahrscheinlich nur geringfügig sein.

Wesentlich wichtiger ist es zu checken, ob man andere Bereiche des Lebens so grundsätzlich in Ordnung hält. Allen voran Bewegung bzw. körperliche Fitness: Nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen das Beste was man für seine Gesundheit tun kann. Ich glaube auch, dass z.B. eine normale Standard-Ernährung (jetzt nicht hardcore mcdonalds oder so..) + genügend tägliche Bewegung/Sport deutlich gesünder sind, als z.b. die perfekte Ernährung und gleichzeitig gar keine Bewegung. Aber natürlich sollte man möglichst beide Bereiche kombinieren.


Antwort
Zitat
ureyer
Beigetreten: 02.04.2005
Oldschool Grinder

Original von HillBilly
denkst du,dass jeder,der durch milchprodukte prostatakrebs bekommen hat,allergisch auf milchprodukte reagiert hat?
es gibt viele leute die allergisch auf milchprodukte reagieren und eine laktoseintoleranz haben.
d.h. aber nicht,dass jemand,der keine symptome hat milchprodukte gut verträgt bzw dass sie keine negative langzeitwirkung hat. (z.B. osteoporose oder krebs)

milch hat eine negative wirkung die über allergische und unverträglichkeitsreaktionen hinaus gehen

Kannst Du bitte mal eine einzige seriöse Studie nennen, die den Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Prostatakrebs nachweist? Bisher habe ich nur Studien gefunden, die nichteinmal marginalsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Beispiel "In Sri Lanka ist der Milchkonsum viel niedriger als in den Niederlanden gleichzeitig sterben viel mehr Niederländer an Prostatakrebs als Männer in Sri Lanka, also fördert Milch Prostatakrebs." Das kann zwar sein, aber die Studie beweist das leider nicht. Prostatakrebs ist eine sehr langsam wachsende Krebsart die vorzugsweise alte Männer befällt. Die Lebenserwartung in Sri Lanka ist substanziell niedriger als in den Niederlanden, d.h., in Sri Lanka sterben viele Männer an anderen Sachen (die sie in den NL nicht kriegen oder die sie dank besserer medizinischer Versorgung überleben würden) bevor sie so alt werden, dass der Prostatakrebs sie ereilt hätte.

Bitte zur kompletten Studie verlinken und nicht nur zu einem Abstract weil dort eventuell gemachte Fehler nicht unbedingt auffallen.


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

http://link.springer.com/article/10.1023/A:1008823601897
http://www.researchgate.net/profile/Alicja_Wolk/publication/226227777_Dairy_products_calcium_phosphorous_vitamin_D_and_risk_of_prostate_cancer_(Sweden)/links/02e7e53a35c809d33b000000.pdf
beim ersten link kommt sollte ein popup fenster kommen mit dem kompletten text.
keine seriöse studie wird schreiben,dass milchprodukte definitiv prostatakrebs verursachen,weil immer mehrere faktoren eine rolle spielen.bei prostatakrebs ist es vorallem die zu hohe kalzium einnahme.mittlerweile ist es ziemlich gesichert,dass viel milch=viel kalzium=hohes risiko für prostatakrebs bedeutet.
da du ja anscheinend bescheid weißt,wie die studienlage aussieht,solltest du nicht kurz googlen können um entsprechende studien herauszusuchen?

hab nur die beiden links auf die schnelle gefunden,da du die ganze studie lesen willst und ich keinen zugang zu den meisten studien hab,da kostenpflichtig.

krebs hat nur bedingt mit der erhöhten lebenserwartung zutun.es gibt genug bevölkerungsgruppen die trotz hoher lebenserwartung kaum prostatakrebs entwickeln.genauso wie viele andere "altersbedingte" krankheiten kaum vorhanden sind wie herzkrankheiten,alzheimer,bluthochdruck etc.

LOL,wie die ganzen hater einfachnurdownvoten egal was ich schreibe :yaoming:
ist wohl jemand butthurt :ayfkm:


Antwort
Zitat
crizzla
Beigetreten: 20.11.2006
BlackMember

Original von BoneCS
http://www.prostata.de/pca_vorbeugung.html

Solltest deine Quelle mal vollständig lesen ;) :

"Bekanntlich sind Milch und Milchprodukte unsere wichtigsten Lieferanten von Kalzium und enthalten weitere gesunde Nährstoffe (z.B. Vitamin B12). Doch mit ihrem Verzehr scheint auch das Risiko für Prostatakrebs zu steigen."

Wobei die Infos auf der Seite mehr schlecht als recht sind. Milch als wichtiger Kalziumlieferant :yaoming: Ist nicht gerade der aktuelle Stand.


Antwort
Zitat
ureyer
Beigetreten: 02.04.2005
Oldschool Grinder

@HillBilly

ich kann das erste nicht lesen ohne dafür zu zahlen und das 2. ist im Prinzip nur ein Artikel in dem die Ergebnisse mehrerer Studien zusammengefasst werden. Es scheint darauf hinauszulaufen, dass ein Nachweis nur für einen Zusammenhang zwischen einer sehr hohen Kalziumaufnahme und der Zunahme von Prostatakrebs einigermaßen schlüssig ist. Die Kalziumaufnahme schafft man natürlich, indem man sich literweise Milch pro Tag genehmigt. Das ein Zuviel nicht so wirklich gesund sein kann, ist nicht so richtig fernliegend: viele Kalorien, gesättigte Fettsäuren, Milchzucker, usw.
Aber Milch jetzt gleich als Killer zu bezeichnen ...
Du hast geschrieben "milch hat eine negative wirkung die über allergische und unverträglichkeitsreaktionen hinaus gehen". Können wir uns vielleicht auf "Regelmäßig zuviel milch hat eine negative wirkung die über allergische und unverträglichkeitsreaktionen hinaus gehen" einigen?

BTW ich hab sogar länger gegoogelt aber eben keine überzeugende Studie gefunden, die bei einer mäßigen Milchzufuhr im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung einen Zusammenhang mit erhöhtem Krebsaufkommen hätte nahelegen können. Es gab einfach ständig schwere handwerkliche Fehler.


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

http://link.springer.com/article/10.1023/A:1008823601897#page-1
E: geht bei mir wieder nicht.
hab mal screens gemacht.

Spoiler

Spoiler

schau mal hier ob du die sehen kannst.
btw:was sind für dich schwere handwerkliche fehler?

Aber Milch jetzt gleich als Killer zu bezeichnen ...

ka ob du mich meinst,aber wenn du genau liest,hab ich milch(produkte) nie als killer bezeichnet bzw hab mich von dieser aussage distanziert.
ich würde milch als risikofaktor für einige krankheiten bezeichnen und als möglichen krankmacher für viele andere krankheiten.

Du hast geschrieben "milch hat eine negative wirkung die über allergische und unverträglichkeitsreaktionen hinaus gehen".

milch enthält neben wachstumshormonen aus der viehzucht,aber auch natürliche in der milch vorkommende wachstumshormone.die sind generell bei krebs nicht vorteilhaft,wenn man zuviel mit der nahrung einnimmt.desweiteren enthält milch und milchprodukte gesättigte fette.der durschnittsbürger nimmt sowieso schon zuviele tierische fette zusich.
außerdem soll milch die aufnahme von vitamin d blockieren oder veringern,was auch wieder verschiedene probleme darstellt.

Können wir uns vielleicht auf "Regelmäßig zuviel milch hat eine negative wirkung die über allergische und unverträglichkeitsreaktionen hinaus gehen" einigen?

das hat imo nichts mit zuviel zutun.wenn man zuviel davon isst,wirkt es sich nur stärker und schneller aus als wenn man es bewußt konsumiert.
bei zigaretten,alkohol,zucker,verarbeitetes fleisch,cola fragst du ja auch nicht nach ob man sich einigen kann,dass ein bewußter konsum,bei ausgewogener ernährung nicht bzw weniger schadet.

ich will nicht streiten,sondern nur versuchen klarzumachen,dass ein produkt ungesund für den menschen egal wieviel man davon zusich nimmt,man aber natürlich bei geringer einnahme keine oder nur sehr wenige negative nachteile mit sich bringt.


Antwort
Zitat
xEr
xEr
Beigetreten: 26.05.2005
PokerStrategist

Original von HillBilly
das hat imo nichts mit zuviel zutun.wenn man zuviel davon isst,wirkt es sich nur stärker und schneller aus als wenn man es bewußt konsumiert.
bei zigaretten,alkohol,zucker,verarbeitetes fleisch,cola fragst du ja auch nicht nach ob man sich einigen kann,dass ein bewußter konsum,bei ausgewogener ernährung nicht bzw weniger schadet.

ich will nicht streiten,sondern nur versuchen klarzumachen,dass ein produkt ungesund für den menschen egal wieviel man davon zusich nimmt,man aber natürlich bei geringer einnahme keine oder nur sehr wenige negative nachteile mit sich bringt.

Das gleiche gilt auch für Wasser und Salz. Zuviel auf einmal und es ist tödlich. Milch per se als ungesund zu beschreiben ist imo Quatsch. Erst recht, wenn man es mit Alkohol vergleicht. Es kommt natürlich immer auf die Menge an und auch was ich sonst zu mir nehme.


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Zitat
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