die hippsters haben uns alles kaputt gemacht
Reis und Mais verbrauchen noch viel mehr Wasser als Avocados.
Gut, als Fleischesser darf ich mir wahrscheinlich kein Urteil erlauben. Wobei anzumerken ist, dass Tiere in Massentierhaltung deutlich weniger Wasser verbrauchen als bei der gut Bio Freilandhaltung.
Warum solltest du dir als Fleischesser kein Urteil über den Wasserverbrauch von Reis machen dürfen?
Weil es ein wenig scheinheilig wäre negative Oköbilanz-Urteile über vegane Lebensmittel zu fällen, wenn man sich selbst wenig darum schert.
Allerdings würde ich, wenn es mir wichtig wäre, nicht unbedingt über einzelne Lebensmittel mit schlechter Ökobilanz klagen sondern stattdessen einfach die besten Öko-Lebensmittel heraussuchen und diese zu den Hauptbestandteilen meiner täglichen oder wöchentlichen Kost machen.
Ich glaube das Hauptproblem bei Avocados ist das übermäßige illegale Wässern in Gebieten, die sowieso schon wenig Wasser haben. Zu dem hat 1kg Reis mehr Kalorien als 1kg Avocados. Ich werde jedenfalls ab jetzt seltener Avocados kaufen
#was hillbilly sagt; btw. der Wasserverbrauch in Deutschland bei der Rinderzucht ist sowas von SCHEISSEGAL. Deutschland ist kein Wassermangelgebiet.
jemand nen Tipp für ein relativ günstiges, aber vor allem wohlschmeckendes veganes mehrkomponenten Proteinpulver ?
Was haltet ihr hiervon? Falls es hier schon war, hab ichs nicht mitbekommen oder schon wieder verdrängt.
https://www.tagesschau.de/ausland/clean-meat-101.html
Mein erster Gedanke war: ekelhaft.
Keine zwei Minuten später fang ich schon an die Idee zu lieben.
Hätte das Potenzial mehrere Schwierigkeiten auf einen Schlag aus dem Weg zu räumen.
Your thoughts?
Kommt immer auf die Beweggründe an warum man eigentlich keine oder wenig Tierprodukte isst.
Ich persönlich verzichte fast ausschließlich auf Tierprodukte und mach das zu 90% wegen meiner Gesundheit und meine Wohlbefindens.
Wenn diese "Produkte" eine tolle Qualität aufweisen und dafür keine Tiere geschlachtet werden müssen, finde ich es ne tolle Sache und würde es sofort dem "natürlich" gewachsenen Fleisch bevorzugen. Trotzdem würde ich deswegen nicht öfter als jetzt Fleisch essen.
Für einen Veganer aus ethischen Gründen wäre es rein theoretisch dann natürlich eine Alternative.
Spannende Sache und bin gespannt wie sich dieser Zweig weiterentwickeln wird.
Wird glaub ich ein riesen Markt, aber bedarf einer Menge Verbraucheraufklärung und natürlich ein gutes Produkt, aber kann mir gut vorstellen, dass das die nächsten Jahre durch die Decke geht.
ist doch dachte ich noch zu teuer in der herstellung.
ansonsten wüsste ich nicht was daran ekelhaft sein soll, würde es insta probieren, wenn es nicht zu teuer ist.
Ist merkwürdig weil viele denen ich davon erzähle erstmal sagen ekelhaft. Versteh ich aber nicht. Das wird im Labor hergestellt, „echtes“ Fleisch ist Innerei von Tier, da finde ich letzteres weniger appetitlich. Preis geht kontinuierlich runter und sollte bald erschwinglich sein. Super Meat aus Israel ist ein sehr interessantes Start up diesbezüglich, iirc werden die auch neuerdings extrem durch China Unterstützt. Ich halte es für einen der Märkte mit dem größten Potential und würde auch als Vegetarier instant davon essen, da kein Tier zu schaden kam.
Als side note ist noch interessant dass man hier ja Proteinzusammenstellung sehr frei gestalten kann, somit ist der Preis von „kobe“ clean meat nicht teurer als andere konstellationen, qualitativ wird’s den Markt also eh sehr bald schlagen
Die Gefahr bei synthetisiertem Zeugs ist immer die Anfälligkeit durch konzentrierter Monokulturen bzw. geringer Diversität. (Sry, kenne die Fachtermini dafür nicht.)
Oder besser gesagt ist es komplett unerforscht, es gibt keine langfristigen Studien dazu.
Man streitet sich bei relativ simplen Stoffen, ob diese einen gesunden Effekt haben. Z. B: Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine oder Vitamin C (Vitamin C ist eigentlich kein Vitamin.), isolierte Proteine in konzentrierter Form, oder selbst ob Trendkost sinnvoll ist, und welche Effekte das haben kann.
Gefahr ist natürlich, dass die Genmanipulation bei neuen Entwicklungen synthetisierter Art größere Auswirkungen auf den Organismus haben wird können. Das braucht dann Entwicklungszeit.
Aber ich bin auf jeden Fall Fan von solchen Neuartigkeiten. Es gibt keine Alternative als das Tier mehr zu respektieren, sowohl auf ethischer Sicht, ökologisch, als eben auch ökonomisch. Die 3 Sichtweisen kommen in den Punkten zusammen und haben somit politische Qualität, die in ihrer Entwicklung essentiell sein wird.
Vitamin = (Vital) + Amine
Vitamin C = Ascorbinsäure
In der Ascorbinsäure gibt es keine Aminogruppen. "Vitamin" ist sowieso eher ein Fantasiename. Trifft ja auf viele Bezeichnungen zu. Spielt natürlich keine Rolle, ich bin nur ein Wortfreak und finde solche Überlieferungen interessant.
Hat denn irgendjemand Erfahrungen gemacht mit den unterschiedlichen Lebensweisen, ob es tatsächlich einen Unterschied macht, wie man sich ernährt?
Es kann körperliche Veränderungen geben, aber auch geistige, besonders psychische, denke ich.
Da ich noch nie viel Fleisch aaß, Milch eh nicht vertragen kann, bin ich nicht in der Lage das einschätzen zu können.
Bei Lactose/Gluten bin ich mir sicher, dass das ziemliche Effekte mit sich bringt.
So lange man sich ausgewogen und nicht einseitig ernährt, macht es keinen Unterschied. Erst recht nicht solche Modeerscheinungen wie Glutenverzicht etc.
Ne, er hat schon recht, grade in meinem Umfeld bemerke ich große Veränderungen bei den Leuten die auf Gluten ect verzichten... die meisten scheinen irgendwie geistig beeinträchtigt.