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Vegane Ernährung allgemein

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pokahface
Beigetreten: 23.11.2006
PokerStrategist

Getrocknete Linsen/Bohnen mit Reis/Haferflocken. Komplettes Aminosäurenprofil afaik. Aber bleibe die Woche zu Hause :f_cool:


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Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008
Oldschool Grinder

Original von pokahface
Getrocknete Linsen/Bohnen mit Reis/Haferflocken. Komplettes Aminosäurenprofil afaik. Aber bleibe die Woche zu Hause :f_cool:

Blähungen hab ich so oder so, ich kann deswegen nur morgens ins gym, auf nüchternen Magen :|


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Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

die blähungen gehen wahrscheinlich weg, sobald du damit aufhörst deinen körper täglich mit so viel tierischem protein zuzustopfen und nur noch pflanzliches zu dir nimmst.
ist auch einfach gesünder nicht täglich tierische produkte zu essen.

es ist auf jeden fall möglich sich preiswert vegan zu ernähren, hat nani auch gezeigt, aber einen ernährungsplan kannst dir mal schön selbst zusammenstellen :coolface:


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Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008
Oldschool Grinder

nein, ich bekomm von obst und gemüse genauso blähungen. Ernährungsplan stell ich mir auch keinen selbst zusammen dafür bin ich zu faul ;) abgesehen davon hab ich ja einen :f_biggrin:


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Zitat
GTObeatme
Beigetreten: 22.07.2011
Oldschool Grinder

Original von wusah
Gibt andererseits aber auch viele Dinge, die zu recht verboten sind. Meiner persönlichen Meinung nach wäre das bei Fleischkonsum ebenso notwendig.

vielleicht sollte man zuerst bei der unkontrollierten Vermehrung ansetzen, sonst bekämpft man ja nur die Symptome?


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Zitat
DiscoRpion
Beigetreten: 06.02.2006
PokerStrategist

Original von Play4forlife
Er kann sich doch einschränken wie er will, ich sehe nicht wie das Posten der Links bezüglich enormer Energieverschwendung die (Massen)Tierhaltung betreffend gleichzusetzen damit ist, anderen eine fleischlose Ernährung aufzuzwängen.

Wenn ich im Post danach noch lese wie Disco im Vegan-Thread kundtun muss, dass er weiter täglich Fleisch essen wird, was an und für sich schon absolut unnötig ist, frag ich mich wie rückständig und dumm wir eigentlich noch sind. Voll gangsta Alter, jeden Tag Fleisch, bist du ne coole Socke :rolleyes:

Das Posten solcher Links tut doch genau was du forderst, es regt zum Denken an und fördert das Hinterfragen der eigenen Gewohnheiten. Und wenn dann jemand sagt, gut, nur noch zwei mal Fleisch die Woche statt jeden Tag, dann reichts finanziell auch für Bio.

Nun, wenn ein Veggie hier erzählt was für tolle Werte er doch hat und dass auch Nicht-Veggies mal ihr Blut checken sollten (habe ich so verstanden), dann wird es mir doch wohl erlaubt sein, meine Werte und die dazugehörige Ernährung, zu erwähnen?!

Und ich sehe halt in den Daten (Nur x% Kalorien kommen in der Milch oder den Eiern an) kein Argument für vegane Lebensweise. Schlachtvieh wird gefüttert um es zu ernähren und nicht um möglichst viele Kalorien "umzuwandeln" oder so. Aber Veggies sehen halt in allem(!) ein Argument für ihre (einzig wahre) Lebensweise. Weil die Kuh in Deutschland so viel Wasser trinkt, verdursten Kinder in Südafrika. Weil eine Kuh nicht alle aufgenommenen Kalorien in ihrer Milch weitergibt, haben Menschen irgendwo in der Wüste kein Brot zu essen...

Vegetarier haben durchaus ein paar gute Argumente, über die man ausgiebig sprechen (oder halt diskutieren) kann. Aber teilweise werden Argumente gesucht, die ziemlich weit hergeholt sind.

Wenn der Thread aber nur für Veggies ist, dann halte ich mich gerne fern. Dachte der Thread sei zum Diskutieren da und nicht ausschließlich zum Posten von Thesen die die eigene Meinung bestätigen :f_drink:


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Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von Elisamo
ich würd gern mal ne vegane woche testen, auf dauer ist mir das aber vermutlich zu teuer. ich esse täglich 150-200g protein aus tierischen produkten wie fleisch fisch käse eier bei Kosten von unter 7 euro, dazu kommt dann noch ca 1kg obst und 1kg gemüse. bin dann ca bei 12-18 euro täglich für lebensmittel.

Haut mal raus eure ernährungspläne:
vegan,
da diät - maximal 2500 kcal ,
180g protein, (schön abwechslungsreich aus vielen verschiedenen quellen)
no gluten
no soja,
natürliche Lebensmittel
Keine Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker usw
ca 15 euro pro tag, maximal 20

wenn mir den einer liefert test ich das für ein paar wochen.

Ich befasse mich zwar nicht mit dem Thema Bodybuilding, aber es gibt viele gute YouTube Kanäle die zeigen wie du dich gesund, günstig und einfach vegan oder pflanzenbasiert ernähren und trotzdem trainieren und Muskelmasse aufbauen kannst.
Du kannst beispielsweise morgens Haferflocken, mit Wasser oder pflanzenmilch, früchten, beeren, nüssen, saaten essen.
Mittags dann Sachen wie Reis, mit Gemüse und Hülsenfrüchten. Du kannst das Gemüse entweder dünsten, in kokosöl anbraten oder in kokosmilch köcheln lassen.
Abends kannst du dann entweder dasselbe essen, nochmal kochen oder wieder haferflocken wie morgens. Ich esse abends meistens dasselbe wie mittags, weil ich so zeit spare.

Wenn du dich an die Grundnahrungsmittel hälst und keine fertigen Ersatzprodukte kaufst, was du vermutlich eh nicht vor hattest, wirst du unterm Strich vermutlich günstiger auskommen. Wenn du dann noch bei einem Großhändler kaufst, bezahlst du noch weniger.
Ich schätze ich gebe für 2000kcal täglich monatlich etwa 200€ max aus und kaufe größtenteils nur Bio Lebensmittel.

Gute Infos bzgl. Sport/Bodybuilding kannst du bei Vegan Gains, Jon Venus und Karl Ess finden.

ansonsten gibt es viele andere gute kanäle auf youtube.


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Zitat
dragon9999
Beigetreten: 04.02.2006
BlackMember

Die einfachste Lösung ist Gemüse mit Fleischgeschmack zu erzeugen daß auch noch so billig ist wie Haferflocken und Bohnen.


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Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

@Disco
deine "Argumente" sind sehr vereinfacht dargestellt. zuerst hat niemand behauptet, kühe trinken Menschen in (Süd)afrika das Wasser weg. Das ist so als wenn du sagst, der Klimawandel ist nicht schlimm, weil sich die Temperatur "nur" um 1-2°C erhöht. Deine Argumente haben Troll Physics Niveau.
Wenn du wenigstens versuchen würdest sinnvolle Argumente zu bringen, dann würde auch eine sinnvolle Diskussion entstehen.


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008
Poker Player

Original von BradNitt

Original von wusah
Gibt andererseits aber auch viele Dinge, die zu recht verboten sind. Meiner persönlichen Meinung nach wäre das bei Fleischkonsum ebenso notwendig.

vielleicht sollte man zuerst bei der unkontrollierten Vermehrung ansetzen, sonst bekämpft man ja nur die Symptome?

Langfristig, nachhaltig und direkt an der Wurzel.
So löst man Probleme.


Antwort
Zitat
nemesis0381
Beigetreten: 25.12.2014
Poker Player

Original von Rubnik
Ist doch sowieso Schwachsinn hier mit "schützenswertem Leben" anzukommen.
Es geht nicht um die letzten bengalischen Tiger sondern um "Nutztiere" die zum Schlachten gezüchtet werden.

Echt mal @Disco, Hijacker, geht doch bitte woanders trollen. Das Forum ist gross genug.

Also ich lasse mal die ökologischen Argumente bei Seite.

Gute Frage eigentlich, welches Leben ist Schützenswert und gehört mit zur moralischen Gesellschaft?

Nutztiere würde von viele Forscher jahrhundertelang als geistlose Automaten angesehen. Erst seit Kurzem interessieren sich Forscher verstärkt dafür, zu welchen kognitive Leistungen Nutztiere fähig sind.

Nun gehen die meisten Wissenschaftler davon aus, dass zumindest Säugetiere, aber auch viele andere Spezies beispielsweise Schmerz empfinden können. Dafür spricht nicht nur ihr Verhalten, sondern auch die Neurobiologie der Schmerzwahrbehmung, die bei vielen Tieren erstaunlich ähnlich funktioniert. Es gibt sogar Belege dafür, dass etwa Hühner bis zu einem Gewissen Grad empathisch sind.

Der Kreis der Lebewesen, die wir und die sogenanntem moralische Gemeinschaft miteinbeziehen müssen, wird seit einer Weile eher weiter als enger. Dass sämtliche Nutztierrassen dazugehören dazugehören ist relativ unstrittig. Nach allen was wir wüssten, müssten wir den Tieren ein Interesse daran unterstellen, nicht zu leiden oder geschlachtet zu werden.

Dem steht auf menschlicher Sicht nur das Interesse gegenüber, ein leckeres Schnitzel zu Essen statt eines Gemüseeintopfes.

Manche denken, menschliche Interessen hätten prinzipiell Vorrang vor denen Tieren, doch gibt es dafür ausreichend genug Argumente?

Z.b. Der Mensch ist den Tier intellektuell haushoch überlegen. Das Trifft aber nicht auf Säuglinge oder Menschen mit Demenz zu, die würden wir aber ungern aus dem Schutzbereich der Moral ausschliessen. Die Grenze wir also bei den Arten gezogen.

Manche begründen das Religiös, andere mit Tradition, die meisten hinterfragen die Unterscheidung nicht.

Wenn wir wirklich so eine noble und Fortgeschrittene Gesellschaft sind, bedeutet es, dass aus ethischer Sicht am Vegetarismus gar kein Weg vorbeiführt, vor allen unter den Bedingungen, unter denen Fleisch derzeit produziert wird. Aus pragmatischer Sicht gelte es daher zumindest, die Praxis des Umgangs mit den Tieren zu verbessern.

Das scheitert doch an wirtschaftlichen Gründen. Ob 15 oder 20 Masthühner einen Quadratmeter Stallfläche teilen, macht aus tierethischer Sicht vielleicht keinen grossen Unterschied. Der kleine Unterschied kann im Zweifelsfall für kleinere Betriebe das Aus bedeuten.

Aus Sicht der Tiere wäre es am besten, wenn der enorme Hunger auf Fleisch in unserer Gesellschaft nachließe.


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Zitat
MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006
Oldschool Grinder

Original von HillBilly
ka obs ignoranz, dummheit oder sonst was ist. es geht nicht nur um kcal effizienz an sich. um das tierfutter anbauen zu können, wird regenwald abgeholzt. über 90% der abholzung entsteht durch anbau von tierfutter. dadurch wird nicht nur wertvoller regenwald abholzt, sondern es sterben gleichzeitig seltene und bedrohte tiere.

die industrielle tierhaltung verbraucht über 30% der weltweiten trinkwasserressourcen. Kapstadt wird vermutlich die erste metropole die im frühling oder sommer kein wasser mehr haben wird. zuerst wird es regionen treffen die jetzt schon wenig wasser (spanien, kalifornien etc) haben und irgendwann vielleicht auch uns.

in den kommenden jahren werden diese zahlen noch steigen, da indien, china und andere schwellenländer immer mehr tierische produkte verzehren werden.

und dann gibt es noch den ganzen Co2 und methan ausstoss der den klimawandel vorantreibt, der zusätzlich probleme bereiten wird.

Bist nicht die hellste Leuchte in Sachen globale Wasserkreisläufe oder? Das Wasser fehlt in Kapstadt nicht, weil wir hier Wasser in der Rinderzucht nutzen :truestory:


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Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von MfGOne

Original von HillBilly
ka obs ignoranz, dummheit oder sonst was ist. es geht nicht nur um kcal effizienz an sich. um das tierfutter anbauen zu können, wird regenwald abgeholzt. über 90% der abholzung entsteht durch anbau von tierfutter. dadurch wird nicht nur wertvoller regenwald abholzt, sondern es sterben gleichzeitig seltene und bedrohte tiere.

die industrielle tierhaltung verbraucht über 30% der weltweiten trinkwasserressourcen. Kapstadt wird vermutlich die erste metropole die im frühling oder sommer kein wasser mehr haben wird. zuerst wird es regionen treffen die jetzt schon wenig wasser (spanien, kalifornien etc) haben und irgendwann vielleicht auch uns.

in den kommenden jahren werden diese zahlen noch steigen, da indien, china und andere schwellenländer immer mehr tierische produkte verzehren werden.

und dann gibt es noch den ganzen Co2 und methan ausstoss der den klimawandel vorantreibt, der zusätzlich probleme bereiten wird.

Bist nicht die hellste Leuchte in Sachen globale Wasserkreisläufe oder? Das Wasser fehlt in Kapstadt nicht, weil wir hier Wasser in der Rinderzucht nutzen :truestory:

Sehe diese Aussage im Zitierten Post nicht, sorry?!?


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Zitat
wusah Themenstarter
wusah
Beigetreten: 06.02.2006
Elite Grinder

Ich habe auch mal versucht Argumente für Konsum von Tierprodukten zu finden.

1. Hohe Verfügbarkeit. Man braucht sich keine Gedanken zu machen, ob es im nächsten Restaurant Fleisch gibt oder nicht. Plus man muss sich bei Geschäftsessen nicht erklären.
2. Traditionelle Tierbetriebe tragen in kleinen Teilen Deutschlands zur Landschaftspflege bei.
3. Schmeckt sehr gut.

Für weitere sinnvolle Punkte bin ich gerne offen. Mir fielen nur geraden keine ein. Und die genannten drei reichen mir irgendwie nicht, um für mich Tierkonsum zu rechtfertigen.


Antwort
Zitat
Pilon1031
Beigetreten: 01.08.2012
Poker Player

Vegane Ernährung habe ich mal versucht, bin dabei aber kläglich gescheitert. Für mich würde das bedeuten massig auf Lebensqualität zu verzichten. Ich weiß allerdings, dass Tiere qualvoll gehalten werden, nur damit wir uns in unserem Wohlstandsland an der Theke aussuchen können wie wir heute unsere fetten Bäuche fühlen können. Ich finde diesen Zustand ebenso unerträglich und kaufe mir daher überwiegend vegetarische Sachen und dies bestenfalls aus Bio-Läden. Ich weiß aber, dass das letztlich nicht ganz konsequent ist.
Insgesamt stehe ich aber auch der veganen Ernährung kritisch gegenüber. Gerade Vitamine wie B 12 B6 und D sind rahr und nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Nach meinem Wissen ist B 12 in keinem pflanzlichen Produkt enthalten und daher ein Mangeleffekt bei Veganern. Extra Pillen dafür zu schlucken will ich nicht, was für mich ein weiterer Grund ist, nicht vegan leben zu wollen. Ich will mich schon von dem, was die Natur mir gibt, ernähren können und darauf bezogen weitesgehend meinen Fleischkonsum reduzieren. Fisch esse ich daher noch, besonders Lachs (enthält mE oben enthaltene Vit).
Fleisch betrachte ich als reinen Luxuskonsum, so war und ist es in Armenzeiten in aller Welt gewesen. Heutzutage ist Fleisch essen in unseren Breitengraden reiner Ausverkauf und das hat nichts mehr mit dem Überlebenswillen und dem Satt werden müssen in früherer Menscheitsgeschichte zu tun. Die Politik ist hier gefragt, den Fleischkonsum zu reduzieren, ihn wieder als Luxus zu begreifen.
Dazu noch ein Fakt zum besseren Verständnis für vegetarische Ernährung: Als sich der Homo herausgebildet hat, war er in erster Linie Pflanzenfresser. Erst als er gelernt hat, das Feuer zu bändigen, erschloß sich für ihn ein größerer Nahrungskreis.


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Zitat
wusah Themenstarter
wusah
Beigetreten: 06.02.2006
Elite Grinder

Die Sache mit B12 ist halt, dass es auf natürlichem Weg auch kaum mehr in Fleisch vorhanden ist. B12 wird von Mikroorganismen im Dickdarm produziert. Aufgenommen wird es allerdings im Darm vor dem Dickdarm. Tierprodukte enthalten also auf natürlichem Weg B12, wenn die Tiere auf der Weide das Gras fressen, auf das sie vorher gekackt haben. Tieren, die nicht auf der Weide leben, wird das B12 also auch über Futter oder über Spritzen zugeführt. Ist also auch nicht anders als ob man selbst supplementiert. Im Gegenteil, man hat es selbst im Griff, wenn man sich direkt drum kümmert anstatt sich auf die Futtermittelzusätze zu verlassen.


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Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

Original von MfGOne

Original von HillBilly
ka obs ignoranz, dummheit oder sonst was ist. es geht nicht nur um kcal effizienz an sich. um das tierfutter anbauen zu können, wird regenwald abgeholzt. über 90% der abholzung entsteht durch anbau von tierfutter. dadurch wird nicht nur wertvoller regenwald abholzt, sondern es sterben gleichzeitig seltene und bedrohte tiere.

die industrielle tierhaltung verbraucht über 30% der weltweiten trinkwasserressourcen. Kapstadt wird vermutlich die erste metropole die im frühling oder sommer kein wasser mehr haben wird. zuerst wird es regionen treffen die jetzt schon wenig wasser (spanien, kalifornien etc) haben und irgendwann vielleicht auch uns.

in den kommenden jahren werden diese zahlen noch steigen, da indien, china und andere schwellenländer immer mehr tierische produkte verzehren werden.

und dann gibt es noch den ganzen Co2 und methan ausstoss der den klimawandel vorantreibt, der zusätzlich probleme bereiten wird.

Bist nicht die hellste Leuchte in Sachen globale Wasserkreisläufe oder? Das Wasser fehlt in Kapstadt nicht, weil wir hier Wasser in der Rinderzucht nutzen :truestory:

hab ich auch nicht behauptet. ich habe dazu weiter oben hijacker nochmal genau erklärt wieso massentierhaltung direkt und indirekt für die wasserknappheit in kapstadt und in anderen regionen verantwortlich ist.

Insgesamt stehe ich aber auch der veganen Ernährung kritisch gegenüber. Gerade Vitamine wie B 12 B6 und D sind rahr und nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Nach meinem Wissen ist B 12 in keinem pflanzlichen Produkt enthalten und daher ein Mangeleffekt bei Veganern. Extra Pillen dafür zu schlucken will ich nicht, was für mich ein weiterer Grund ist, nicht vegan leben zu wollen. Ich will mich schon von dem, was die Natur mir gibt, ernähren können und darauf bezogen weitesgehend meinen Fleischkonsum reduzieren. Fisch esse ich daher noch, besonders Lachs (enthält mE oben enthaltene Vit).

Das ist leider falsch. B12 wird von Bakterien produziert und kommt hauptsächlich in unbehandeltem Wasser, im Boden und auf ungewaschenen Lebensmitteln vor. Der Grund weswegen Veganer in der heutigen Zeit möglicherweise nicht genug B12 bekommen (ist nicht immer der Fall), liegt an der Hygiene und wird nicht durch den Verzicht auf tierische Lebensmittel verursacht. Man könnte theoretisch unbehandeltes Wasser trinken, allerdings hat es mehr Nachteile als Vorteile. (Bakterien,Viren,Parasiten...)
Die Tiere haben früher ihren B12 Bedarf vom Weiden und durch den Verzehr von Gras gedeckt. In der Massentierhaltung wird kein Futter mit natürlichem B12 verwendet und wird deshalb dem Futter hinzugefügt. D.h. die Tiere supplementieren für dich und du isst deren Fleisch. Ob das "natürlich" für dich ist, musst du selbst entscheiden.
Ansonsten enthalten tierische Produkte generell nicht genug Vitamin D um allein durch tierische Produkte einen Mangel vorzubeugen. Vitamin D ist ein Hormon, welches durch Sonneneinstrahlung auf der Haut gebildet wird.
Lachs enthält zwar die genannten Vitamine, aber du musst wissen, dass du im Lachs zusätzlich viele Umweltgifte und Chemikalien mitisst. Mit Natürlichkeit hat das alles nicht viel zutun, wenn du mit jedem Stück Lachs schädliche Schwermetalle und Chemikalien aus Plastik zu dir nimmst, weil Lachs diese Nährstoffe in geringen Mengen enthält.


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Pilon1031
Beigetreten: 01.08.2012
Poker Player

Danke für eure Beiträge! Bio-Produkte stellen für mich jetzt keine Massentierhaltung dar, von daher gehe ich erstmal davon aus, dass diese Tiere bei der Aufzucht kein B12 erhalten, sondern diese das Vitamin durch die eigene Nahrungsaufnahme selber produzieren. Inwieweit diese Tiere B12 dann immernoch supplementiert erhalten, kann ich nicht einschätzen. Falls ja, würde ich allerdings schon meine Ansichten überdenken. Fischverzehr, Schwermetalle und Plastik sind mir durchaus ein Thema. Für mich ein Grund eben keinen Billig-Fisch zu kaufen. Auch hier wäre interessant, inwieweit Schwermetalle und Plastik in ökologischen Aquakulturen etc. vertreten sind. Falls ihr da Infos habt, könnt ihr mir die gerne zukommen lassen. Würde evtl auch der Diskussion hier dienen und es ist nicht so, dass ich da in meinem Ernährungsverhalten unlexibel wäre.
Vitamin D ist halt so eine Sache. Durch Sonneneinstrahlung bildet der Körper Vitamin D, auch zum überwiegenden Anteil. Aber dennoch nicht unbedingt ausreichend. In dunklen Jahreszeiten bildet der Körper dann nochmal weniger dieses Vitamin. Daher ist es schon bedeutsam eben auch durch tierische/pflanzliche Produkte Vitamin D aufzunehmen.


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wusah Themenstarter
wusah
Beigetreten: 06.02.2006
Elite Grinder

Ich kenne mich da nicht gut aus. Gerade mal bei Bioland in den Richtlinien nachgesehen. Da heißt es zB.
"4.2.1.4 Auslaufzugang und -pflege
Zugang zum Auslauf oder zur Weide muss immer dann
gewährt werden, wenn der physiologische Zustand der
Tiere, die klimatischen Bedingungen und der Bodenzustand
dies gestatten.
"

Das hört sich für mich seeeehr flexibel auslegbar an.

Richtlinien zum Platz, der zur Verfügung gestellt werden muss, sind in den Anlagen 10.6 aufgeführt. Zahlen plus eventuelle Außengehege.

Legehennen: 6 Stück/m²
Mastgeflügel in festen Ställen: 10/m²
Mastgeflügel in beweglichen Ställen: 16/m²
Zucht- und Mastrinder: mindestens 1 m²/100 kg
Milchkühe: 6m²
Mastschweine über 110kg: 1,5m²

Besonders die fett markierten halte ich für super wenig. Und das ist ja schon Bio. Die Zahlen für konventionelle Haltung möchte ich gar nicht erst sehen. Zumal es wieder eine Vielzahl an Ausnahmen für kleinere Betriebe gibt. Demeter ist scheinbar etwas besser. Sollte Auslauf tatsächlich fauerhaft zur Verfügung stehen, kommt jeweils nochmal etwas Fläche dazu. Und dann muss das alles ja auch noch ausreichend geprüft werden.
Sicher deutlich besser als konventionell, aber überzeugend für ein artgerechtes Leben ist das für mich persönlich noch lange nicht.

edit: Bezüglich Massentierhaltung habe ich in einem Artikel gelesen: "Maximal dürfen auf allen Bio-Höfen 3000 Legehennen in einem zusammenhängenden Stall leben. Doch bei der Gesamtanzahl unterscheiden sich die Vorgaben der verschiedenen Siegel: Während Naturland ganze 12000 Legehennen pro Gebäude zulässt, begrenzt Bioland diese Zahl auf 6000, Demeter gar auf 3000."
Für mich ist das schon auch Massentierhaltung.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

es geht bei bio ja nicht nur um den platz sondern auch um das futter dass die tiere bekommen.
den tieren geht es auf jeden fall besser in biohöfen, zumindest wenn auch regelmäßig kontrolliert wird, aber massentierhaltung gibts da auch, sonst könnte man viele biopreise gar nicht halten.


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