@shore
mal sind es Studien auf die du verlinkst, mal irgendwelche Random Seiten.
Vor allem haben diese Seiten teilweise nichts oder nur wenig mit deinen Aussagen zu tun.
4. Die eucell Seite listet die biologische Wertigkeit von Eiweißen zu. Das hat nichts mit Gesundheit und sagt auch nicht, dass eine Kombination aus tierischen und pflanzlichen Eiweißen die beste ist. Jemand hat bestimmte Lebensmittel kombiniert und ist der Meinung Vollei mit Kartoffeln sei besser als nur pflanzliche Lebensmittel. Keine Studien, kein gar nichts. Nur ein Buch.
5. Diabetes II und Übergewicht werden häufig von Low Carb Anhänger als Aushängeschild verwendet. Durch Low Carb Ernährung verliert man hauptsächlich Wasser und weil die Glykogenspeicher aufgebraucht werden. Diabetes hat mit zu viel Fett mit gleichzeitigem Verzehr von zu viel verarbeiteten KH zu tun. Nimmt man KH aus der Ernährung heraus, bessert sich Diabetes II. Nimmt man das zu viel an Fetten aus der Ernährung, bessert sich Diabetes II.
hier ein wissenschaftliches Video zur Low Carb Ernährung und der auswirkung aufs Herz
Wieso sehen die älteren Low Carb Gurus außerdem nicht Fit und Schlank aus?
6. Keine Ahnung wieso du die Seiten postest, aber dort wird nirgendwo gesagt, dass der Omega 3 Bedarf allein durch Fisch gedeckt werden kann oder sollte. Bei der zweiten Seite wird sogar gesagt, der Omega 3 Verbrauch kann durch pflanzliche Lebensmittel gedeckt werden. Falls du dich um EPA/DHA sorgst, kannst du ohne Probleme Algenöl verwenden. Die haben keine Schwermetalle und isnd auch nicht wie Fischöl oxidiert (Fischöl wird aus Fisch Abfällen hergestellt und ist in keinster Weise gesund)
7. Proteine sättigen schneller, aber das wirkt sich wie genau auf die Gesundheit aus? Atkins ist litt an Übergewicht als er verstarb, viele Low Carb Gurus sind übergewichtig. Die sollten wohl noch mehr Protein essen.
8. siehe 7
9. So what. Proteinpulver hat wenn überhaupt einen geringen Einfluss auf das Muskelwachstum. Es gibt genug vegane Sportler & Bodybuilder die Muskelmasse aufbauen/halten können und auf höchstem Niveau performen.
Original von HillBilly
4. Die eucell Seite listet die biologische Wertigkeit von Eiweißen zu. Das hat nichts mit Gesundheit und sagt auch nicht, dass eine Kombination aus tierischen und pflanzlichen Eiweißen die beste ist. Jemand hat bestimmte Lebensmittel kombiniert und ist der Meinung Vollei mit Kartoffeln sei besser als nur pflanzliche Lebensmittel. Keine Studien, kein gar nichts. Nur ein Buch.
Mein Argument ist, dass eine Kombination aus tierischen und pflanzlichen Protein die höchste biologische Wertigkeit hat. Die Webseite listet eine Tabelle von Wertigkeiten von verschiedenen Proteinquellen, die man so auch in den meisten Büchern zum Thema biologische Wertigkeit von Protein finden kann. Du kannst aber auch einfach bei Wikipedia nachschauen und findest eine ähnliche Tabelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Wertigkeit. Das Konzept der biologischen Wertigkeit wurde von einem Ernährungswissenschaftler entwickelt und ist eigentlich relativ bekannt.
5. Diabetes II und Übergewicht werden häufig von Low Carb Anhänger als Aushängeschild verwendet. Durch Low Carb Ernährung verliert man hauptsächlich Wasser und weil die Glykogenspeicher aufgebraucht werden. Diabetes hat mit zu viel Fett mit gleichzeitigem Verzehr von zu viel verarbeiteten KH zu tun. Nimmt man KH aus der Ernährung heraus, bessert sich Diabetes II. Nimmt man das zu viel an Fetten aus der Ernährung, bessert sich Diabetes II.
Was denkst du was verbrennt wird, wenn die Glykogenspeicher nach zwei bis drei Tagen aufgebraucht sind? Es stimmt, dass auch eine Low-Fat Diet zu einer Verbesserung von Typ 2 Diabetes führen kann. Aber im Vergleich mit Low-Carb schneidet Low-Fat immer schlechter ab, was langfristigen Gewichtverlust und vor allem auch Abbau von Viszeralfett angehen.
Ergebnis: The majority of studies achieved statistically significant differences in weight loss (always in favor of low-carb). There are several other factors that are worth noting:
The low-carb groups often lost 2-3 times as much weight as the low-fat groups. In a few instances there was no significant difference.
In most cases, calories were restricted in the low-fat groups, while the low-carb groups could eat as much as they wanted.
When both groups restricted calories, the low-carb dieters still lost more weight (7, 13, 19), although it was not always significant (8, 18, 20).
There was only one study where the low-fat group lost more weight (23) although the difference was small (0.5 kg - 1.1 lb) and not statistically significant.
In several of the studies, weight loss was greatest in the beginning. Then people start regaining the weight over time as they abandon the diet.
When the researchers looked at abdominal fat (the unhealthy visceral fat) directly, low-carb diets had a clear advantage (5, 7, 19).
Erste Quelle des Videos: https://www.drperlmutter.com/wp-content/uploads/2015/06/systematic-review.pdf
In dieser Meta-Analyse wurde eine Ernährung als Low-Carb definiert, wenn der Anteil von Kohlenhydraten kleiner als 45% ist. Für mich eine ungewöhnlich hohe Obergrenze. Die Autoren geben selber zu, dass sie das gemacht haben, weil sie sonst zu wenig Daten für die Analyse gehabt hätten. Über den Protein- und Fettanteil ist nichts zu finden und ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht Lust, die einzelnen Quellen durchzugehen, nur weil die Autoren es selbst nicht für wichtig genug erachtet haben, mehrere Eingabe-Variablen zu berücksichtigen. Interessant auch, dass sie eine weitere Meta-Analyse zitieren: "In another recent meta-analysis of cohort studies carried out by Noto et al.(10), an association between LC diets and increased risk of all-cause mortality could be observed, although not for cardiovascular." Insgesamt ist diese Meta-Analyse nicht ausreichend, um einen kausalen Zusammenhang zu bestätigen und selbst die Autoren sagen, dass weitere Untersuchungen notwendig sind.
Hier die Autoren über die Grenzen ihrer eigene Studie: The present study had other limitations. One was related to the score used in the study and the cut-off values. The LCDS was performed using US population data, and the percentiles of diet relate to healthy American white men and women. However, as the diet consumed by the present study population was similar to the diet of a corresponding American population with equally high CV risk(41), the comparison is reasonable. We did not grade or independently consider dietary amounts of animal or vegetable protein or dietary fat, as the primary focus was the influence of low carbohydrate intake on small artery vascular reactivity. As the study was conducted in patients with increased CV risk, results cannot be generalised to healthy individuals. The present study design did not control all possible confounding variables. Errors associated with completion of food diaries are possible. Although not described, either the pharmacological agents that our patients were taking themselves, or interaction with macronutrient changes, could have influenced EF. Uncontrolled dietary ingredients, such as n-3 fatty acids and polyphenols, could potentially confound the results. Finally, cross-sectional study cannot establish causality. In view of the strength of our main finding, the quantitative importance of these limitations appears small.
In der dritten Studie wird lediglich eine High-Protein-Diet untersucht. Leider konnte ich nicht die vollständige Studie im Internet finden, um nachzuprüfen, wie gearbeitet wurde. Was man aber findet, ist die Verurteilung des Autors wegen Krankenkassen-Betrugs: https://archives.fbi.gov/archives/omaha/press-releases/2009/om082009.htm
Wieso sehen die älteren Low Carb Gurus außerdem nicht Fit und Schlank aus?
Breakfast is my one disaster indulgence because I just don’t have enough time and I have to get my kids ready for school, so I end up having half a bagel with some sliced cheese. I ended up saying so on Alec Baldwin’s pod cast and the low carb people have been merciless and savage.
But my ideal breakfast would be bacon and eggs or a cheese omelet but I just don’t have time. Dinner is always something appropriate because the day is over and I have a few moments and we can watch TV while we cook and make it happen.
For lunch, I’m often at the hospital and it’s often something like chicken curry with rice or vegetables or something on that order. If I’m running — and I often am — it might be a burrito or Chinese food.
I live the busy working parent life every day. I recognize there is a difference between knowing it and doing but you can’t do it until you know it.
Hört sich für mich nicht nach Low-Carb an.
6. Keine Ahnung wieso du die Seiten postest, aber dort wird nirgendwo gesagt, dass der Omega 3 Bedarf allein durch Fisch gedeckt werden kann oder sollte. Bei der zweiten Seite wird sogar gesagt, der Omega 3 Verbrauch kann durch pflanzliche Lebensmittel gedeckt werden. Falls du dich um EPA/DHA sorgst, kannst du ohne Probleme Algenöl verwenden. Die haben keine Schwermetalle und isnd auch nicht wie Fischöl oxidiert (Fischöl wird aus Fisch Abfällen hergestellt und ist in keinster Weise gesund)
Ich behaupte nicht, dass Omega 3 alleine durch Fisch gedeckt werden sollte. Ich sage, dass Fisch notwendig ist, um den Bedarf zu decken. Kannst du den Unterschied erkennen? Meine Quellen belegen diese Behauptung auch. Deine Aussage, dass die zweite Seite aussagt, Omega 3 könne durch pflanzliche Lebensmittel gedeckt werden, ist falsch. Explizit wird ausgesagt, dass die im Artikel "genannten Pflanzenöle keine sichere Quelle für eine ausreichende Versorgung mit biologisch aktiven Omega-3-Fettsäuren" sind.
Zitat aus zweiter Quelle: http://www.ak-omega-3.de/omega-3-fettsaeuren/wo-sind-omega-3-fettsaeuren-enthalten Die bisher besprochenen biologisch aktivsten Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) kommen nicht in den in unserer Ernährung üblichen pflanzlichen Lebensmitteln vor. Hier findet sich eine weitere Omega-3-Fettsäure: alpha-Linolensäure – besonders in Lein-, Walnuss-, Raps und Perillaöl sowie in Leinsamen und Walnüssen. Prinzipiell kann unser Körper alpha-Linolensäure in EPA (und diese wiederum in DHA) umwandeln, tut dies aber nur in geringem Maß (zu max. 5 Prozent) – je weniger, je mehr Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) die Nahrung enthält. Leider sind die meisten Pflanzenöle (z. B. Sonnenblumen-, Weizenkeim-, Distelöl) reich an Omega-6-Fettsäuren und wir nehmen davon reichliche Mengen zu uns. Das blockiert die Umwandlung der alpha-Linolensäure in die biologisch aktivere EPA. Deshalb sind die genannten omega-3-reichen Pflanzenöle keine sichere Quelle für eine ausreichende Versorgung mit biologisch aktiven Omega-3-Fettsäuren, sondern stellen eher eine Ergänzung zu Fisch dar.
7. Proteine sättigen schneller, aber das wirkt sich wie genau auf die Gesundheit aus? Atkins ist litt an Übergewicht als er verstarb, viele Low Carb Gurus sind übergewichtig. Die sollten wohl noch mehr Protein essen.
8. siehe 7
Siehe 23 randomisierte kontrollierte Studien von oben
9. So what. Proteinpulver hat wenn überhaupt einen geringen Einfluss auf das Muskelwachstum. Es gibt genug vegane Sportler & Bodybuilder die Muskelmasse aufbauen/halten können und auf höchstem Niveau performen.
Die Tatsache, dass es vegane Bodybuilder gibt, widerlegt nicht mein Argument, dass der Konsum von Molkenproteinpulver im Vergleich mit veganem Proteinpulver zu mehr Muskelwachstum und -erhaltung führt.
Original von p00s88
Wenn Leute fett sind, dann wiel sie zu viele Kalorien essen, dabei is egal ob sie das low carb machen oder nicht.
Bin ich auch der Meinung. Nur die Low Carb Theorie besagt, dass man automatisch nicht zu viele kcal isst, da Protein sättigt und Fett nicht in Fett umgewandelt wird.
Ich finde ja super, dass es eine Diskussion gibt. Wir bewegen uns damit aber gerade an irgendwelchen speziellen und theoretischen Randbetrachtungen von Proteinverwertbarkeit, die in der Praxis für vielleicht 0,01% aller Menschen überhaupt relevant sein könnten. Low carb vs. low sonstwas ist ja auch wayne. Geht vegan und mit Tieren.
Ich frage mich noch immer, welches die bahnbrechenden Gründe sind, die es rechtfertigen Tierprodukte zu essen und zu trinken.
Original von Sim87
Diskurstheoretisch kommt das mit Fleischkonsum ja oder nein für mich am Ende immer bei der Frage raus, wie stark man das Leiden der Tiere gewichtet. An zweiter Stelle dann Umweltfaktoren. Das oben waren ja fast nur pragmatische oder ernährungsbasierte Gründe, die sind für mich persönlich nicht besonders wichtig. Mich würde daher mal Gründe auf der Leidensseite und Umweltseite für fleisch-/ fischbasierte Ernährung interessieren, wenn es geht komplexer als die "Das Schwein mag Massentierhaltung weil es seine Existenz garantiert".
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Original von HijackerStar
Du wiederholst die Worte Integrität und Stabilität immer wieder. Ohne weitere Details kann ich nichts damit anfangen. Was soll damit gemeint sein?
Das größte Bewusstsein bezüglich Fleisch als Luxusgut hat sich bei mir eingestellt, als ich selber ein Schaf töten musste bzw. als Kind auch immer beim Hasen schlachten helfen musste.
Man tötet in dem Moment nicht, weil man hungert und es alternativlos ist, was es dem Gewissen schwer macht, sobald das Schaf nach dem Bolzenschuss zappelnd wegfällt und man mit dem Messer die Kehle durchtrennt. In dem Moment habe ich für mich realisiert, das explizit Fleisch mit Bedacht und auch in geringeren Mengen verzehrt werden sollte, denn obwohl ich nicht gläubig bin wertschätze ich jegliches Leben bis zu dem Punkt, wo mein eigenes bedroht ist. Und diesen Punkt haben wir mMn längst überschritten.
Bei Eiern, Milch- und Molkeprodukten sehe ich bei guter Haltung eine symbiotische Mensch-Tier-Beziehung und habe keinerlei Probleme mit dem Verzehr, zumal ich die Lebensbedingungen der Tiere kenne denen es sehr gut geht. Bei einem random Supermarkt-Bodenhaltungs-Ei könnte ich wiederum nicht zugreifen, allein die Vorstellung erregt Ekel.
Ich habe keine Ahnung vom aktuell wissenschaftlichen Stand, aber als Kind, dass mit vielen Tieren aufgewachsen ist, bin ich davon überzeugt, dass diese Leid und Empathie empfinden können. Klar, ein Huhn, dass direkt in Legebatterien groß wird um dort wieder zu sterben hat sicher nicht den Horizont, welche Freiheit ihm untersagt bleibt, aber dafür wird es sicherlich genug körperlichen Beschwerden ausgesetzt sein.
Letztlich ist unser Konsum zu großen Teilen eine bewusste Entscheidung die wir treffen und hier finde ich es hilfreich, wenn man genug Erfahrungen gesammelt hat. Warum nicht nen Klassenausflug zu einem Massenhaltungsbetrieb oder mal gemeinschaftlich ein Schaf/Schwein/Rind schlachten? Würde sicher nicht schaden das Bewusstsein zu schärfen.
Klammerst du da Umweltaspekte aus? Und Tierleid auch? Oder sprichst du rein von dir persönlich?
Original von HijackerStar
Du wiederholst die Worte Integrität und Stabilität immer wieder. Ohne weitere Details kann ich nichts damit anfangen. Was soll damit gemeint sein?
@shore
die low fat ernährung bei den Studien zu Low Carb vs Low Fat ist soweit ich weiß nicht low fat. ich glaube der fettgehalt betrug 30% was verglichen mit mit der durchschnittsbevölkerung low fat ist, aber keiner whole foods plant based diet entspricht. haben die leute überhaupt pflanzenbasiert gegessen? Ich bin selber gegen eine durchschnittsernährung, weil sie ungesund ist. selbst die mehrheit der veganer ernährt sich ungesund, weil sie bestimmte fehler machen und zu viele fleischersatzprodukte essen und eine studie in der nur fett und kh begrenzt werden ist sinnlos, weil sie nichts über die gesundheit aussagt und auch nichts darüber wie und was die leute essen.
zu lustig
Er ist nicht der einzige Low Carber der übergewichtig ist. viele ältere von denen sind übergewichtig. wenn nicht mal low carber die ernährung einhalten. ich kenne keinen whole foods plant based arzt der aus zeitmangel einfach jeden morgen bacon isst, obwohl er weiß wie ungesund tierische produkte sind.
ich bestreite nicht mal dass tierisches protein unter umständen wertiger sein kann. nur sagt es nichts über die gesundheit und die auswirkungen auf den körper aus und man kann ohne probleme muskeln mit reis oder erbsenprotein aufbauen. deshalb verstehe ich nicht ganz, wieso du wg paar möglichen prozent vorteil die du als normalo sowieso nicht spürst all die nachteile auf umwelt, die tiere und deine gesundheit in kauf nimmst. die gesundheitlichen nachteile die durch regelmäßigen fleischkonsum entstehen, bleiben. biologische wertigkeit hin oder her.
Ich behaupte nicht, dass Omega 3 alleine durch Fisch gedeckt werden sollte. Ich sage, dass Fisch notwendig ist, um den Bedarf zu decken. Kannst du den Unterschied erkennen? Meine Quellen belegen diese Behauptung auch. Deine Aussage, dass die zweite Seite aussagt, Omega 3 könne durch pflanzliche Lebensmittel gedeckt werden, ist falsch. Explizit wird ausgesagt, dass die im Artikel "genannten Pflanzenöle keine sichere Quelle für eine ausreichende Versorgung mit biologisch aktiven Omega-3-Fettsäuren" sind.
das macht keinen sinn. omega 3 kann ausreichend ohne fisch gedeckt werden und ist in heutiger zeit eher nachteilig. fisch ist nicht notwendig für omega 3. leinsamen, walnüsse, chiasamen, hanfsamen und viele gemüsesorten, vor allem grünes blattgemüse beinhalten genug omega 3 in form von ALA umd daraus EPA/DHA zu produzieren. und wie ich schon erwähnt habe, kannst du zusätzlich deinen EPA/DHA bedarf decken in dem du algenöl verzehrst. wenn deine aussage korrekt wäre, wären alle veganer nach ein paar jahren dement oder hätten einen zunehmends einen niedrigeren IQ auf grund der veganen ernährung. wir brauchen auch kein direktes vitamin A, weil in gemüse ausreichend beta carotin zur verfügung steht und daraus vitamin a herzustellen.
Original von wusah
Klammerst du da Umweltaspekte aus? Und Tierleid auch? Oder sprichst du rein von dir persönlich?
Klar rede ich von mir persönlich. Du suchst ja auch nach Gründen, die es für dich persönlich rechtfertigen sollen tierische Produkte zu essen.
Wichtig ist, dass jeder über möglich alles Bescheid weiß.
Danach bewertet jeder für sich was ihm wichtig oder unwichtig ist und entscheidet auf dieser Grundlage ob er Omnivore, Vegetarier oder Veganer sein möchte.
Ok, wenn jemand sagt, dass er trotz den Folgen für die Umwelt und dem durch ihn verursachte Leiden der Tiere nicht auf Fleisch, Milch etc verzichten möchte, dann halte ich das zwar für eine sehr schlechte Einstellung, aber immerhin wurde diese ja dann einigermaßen bewusst gefällt.
Ist ja aber auch kein Geheimnis, dass wir beide nahezu keine Gemeinsamkeiten haben in unseren Einstellungen und Werten.
Original von HijackerStar
Du wiederholst die Worte Integrität und Stabilität immer wieder. Ohne weitere Details kann ich nichts damit anfangen. Was soll damit gemeint sein?
Ich bsw. halte meine Einstellung für besser als deine, einfach weil ich niemanden verurteile, insbesondere die nicht, die ihre Entscheidungen gründlich abwägen.
Wieso soll ich ein schlechterer Mensch sein, wenn ich Fleisch esse, während der Veganer mit seinem Turbodiesel durch die grüne Landschaft rast oder 3 mal im Jahr mit dem Langstrecken-Flugzeug Pauschalurlaub macht?
Und was das Leiden der Tiere angeht, habe ich noch mal andere Ansichten. Aber da würden wir noch viel weniger auf einen Nenner kommen, selbst wenn es nur die Diskussion beträfe
Ich sage ja nicht, dass du ein schlechterer Mensch bist. Ich habe das hier nicht gesagt, habe es früher nie gesagt und werde sowas nie sagen.
Ich sage nur, dass ich Tiere essen für schlechter halte als Tiere nicht zu essen.
Ohne dafür irgendwelche belastbaren Daten zu haben, würde ich meinen Arsch verwetten, dass Veganer häufiger darauf achten nicht unnötig in Urlaub zu fliegen oder mit einem umweltschädlichen Auto durch die Gegend zu fahren, als nicht-Veganer das tun. Aber wie gesagt, das ist nur geraten.
Original von HijackerStar
Du wiederholst die Worte Integrität und Stabilität immer wieder. Ohne weitere Details kann ich nichts damit anfangen. Was soll damit gemeint sein?
Ich kann die Motive der Veganer auch nicht kennen, aber ich würde davon ausgehen, dass der größere Anteil ihren Veganismus auf das Tierwohl und den verstörend wirkenden Schlachtungsprozess zurückführen als auf die möglichen Auswirkungen auf das Klima.
Und auch wenn die meisten aus Spaß in Urlaub fliegen, würde ich mal behaupten, dass so ziemlich alle es auch für nötig erachten. So manches Urlaubserlebnis (bsw. Sonne und Strand) lässt sich im heimischen Breitengrad auch nicht unbedingt leicht reproduzieren.
Finde es auch total inkonsequent, wenn Leute was für die Umwelt tun wollen und dann trotzdem noch Kohlendioxid ausatmen, dann können die auch gleich ganix machen
Wieso soll ich ein schlechterer Mensch sein, wenn ich Fleisch esse, während der Veganer mit seinem Turbodiesel durch die grüne Landschaft rast oder 3 mal im Jahr mit dem Langstrecken-Flugzeug Pauschalurlaub macht?
Also wenn ich mir so ansehe, was es im Flugzeug zu essen gibt, dann spricht nichts dafür, dass der Anteil der Veganer an den Passagieren überproportional hoch ist.
Original von spaZ
Blank ziehen auf Feiern ist selbst jetzt keine Seltenheit. Penis ins Gesicht kann schon mal passieren.
Original von HijackerStar
Und was das Leiden der Tiere angeht, habe ich noch mal andere Ansichten.
Würde mich trotzdem interessieren was das für Ansichten sind. Ich habe zwar nicht das Gefühl in einer veganen Filterbubble zu leben, aber vielleicht ging mir da ja doch etwas sinnvolles durch die Lappen.
Ich verurteile übrigens keine Menschen, sondern manche Taten von Menschen. Dass sinnlos mit Flugzeugen durch die Gegend zu fliegen auch verurteilenswert ist, ist ja wieder eine ganz andere Geschichte.
Original von HijackerStar
Du wiederholst die Worte Integrität und Stabilität immer wieder. Ohne weitere Details kann ich nichts damit anfangen. Was soll damit gemeint sein?
bei der wette würde ich schon zweifel anmelden. der Hippie/Aussteigertourismus, die halt mal nach Indien, Thailand und was es sonst so gibt fliegen scheint schon recht stark verbreitet zu sein
Super Logik, wenn ich also Fliege kann ich auch gleich wieder Fleisch essen
Es ist besser für die Umwelt, an 2 Tagen statt 3 in der Woche Fleisch zu essen und es ist besser, 1x als 2x im Jahr zu fliegen. Hört mal auf mit dieser bescheuerten Verallgemeinerungen dass alles gleich hinfällig wird nur weil man ins Flugzeug steigt. Das ist ne schlechte Rechtfertigung oder anscheinen ne gute Ablenkung wenn man sonst keine Argumente für das eigentliche Thema hat.