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[Geschlossen] Feedback: Beyne vs. Lederer - Personen öffentlichen Interesses

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nervermore
Beigetreten: 13.01.2007
BlackMember

mal ne andere Frage:
Refunded er eigentlich auch das MU der gespielten Turniere? Immerhin hat er verschwiegen, dass er nicht genug Geld hat um den Eigenanteil zu stemmen... für ihn hatte es also in den gespielten Turnieren viel mehr Sinn auf kleine Cashes als auf Sieg zu spielen, was die Edge für die Staker deutlich senkt.


w3cRaY
Beigetreten: 12.06.2007
Oldschool Grinder

Beyne hätte zurücktreten können, dann muss er aber mMn auch das Geld zurückzahlen BEVOR er das ME spielt. Ich meine, dass man nicht einfach einen Deal eingeht, dann kurz vor knapp (nachdem man das Geld anderweitig verwendet hat, aber nehmen wir mal an, es wre nicht so) sagt, ist nicht.

Nehmen wir an ich verkaufe ein Turnier. Sage nö gehört jetzt doch nicht dazu. Verwende aber das Geld der anderen Leute dafür. D.h. ich nehme mir einen freien Kredit. Wenns klappt behalte ich den Gewinn, wenns nicht klappt zahle ich nur das BI zurück. Obv hätte Beyne hier kein Geld für diese Option bekommen. De facto macht er aber genau dies.

Wenn er einfach so davonkommt, ohne eine vernünftige Gewinnbeteiligung (mMn können die Staker auf die 3x% bestehen die sie gekauft haben, aber ein Kompromiss ist sicher sinnvoll), ist Staking völlig sinnlos, da man sich immer die Option behält das Geld ja "nur" geliehen zu haben. Bei großen Shedules oder teuren Turnieren obv, bei 50$ kräht kein Hahn danach.


D4niD4nsen
Beigetreten: 15.11.2007
Elite Grinder

Habe noch eine Frage in der Thematik zum Thema "VG freerolled"

---

Vladimir hatte über 4 Wochen an ALLEN Turnieren 60% Gewinnanteil, ohne dafür (ausreichend) investiert zu haben. Heißt er konnte seine 60% nicht (komplett ) decken. Das heisst, er hat 4 Wochen für eine Unzahl an Turnieren gefreerolled. -> wenn er gecashed hätte, hätte er 60% behalten dürfen, weil wir imho nie erfahren hätten dass sein Investitionsanteil nie komplett vorhanden war.

Dazu kommt, dass er in den Cashgames die er gespielt hat gefreerolled hat -> Bei winnings hätten wir nie einen CEnt aus den WInnings gesehen, und in den Satelites ebenso.

Ist das nicht einfach eine unschlüssige Annahme die sich Longterm einfach +-0 evaluiert ?

Also ich meine klar ist das "Scam" "Veruntreuung" "Unterschlagung" was man wohl rechtlich vielleicht auch anzeigen muss bzw. halt in seine "History" eingeht, ABER letztendlich passiert dabei doch irgendwie sowas wie | 60% der Scam fliegt nicht auf und VG macht dabei z.b. +10000$ | und zu 40% geht er mit diesem freerollkonzept entsprechend broke und hat dann schulden von -15000$ |

Aber daraus ergibt sich doch kein Anspruch an seinem Gewinnanteil, weil er ja im Gegenbeispiel halt auch komplett seine Schulden bezahlen muss.

---

Extrembeispiel ohne Edge : VG nimmt nachdem das Staking korrekt abgelaufen ist die gesamte Stakingbankroll und setzt bei Roulette alles auf Rot ...

JA, zu 50% hat er jetzt mit dem Stakinggeld Geld gescamt von dem halt nie jemand erfahren wird, aber zu 50% ist er jetzt halt auch Broke und hat diesen Betrag als Schulden, deshalb würde aber trotzdem doch niemanden ein anteil an diesen roulette-winnings zustehen


Original von ChristopherEucken1
ich finde das v.g. das hier sehr fair und transparent durchzieht. es war vor dem turnier klar, dass eure ME action abgesagt ist, also heult jetzt nicht alle rum!

Wie unverschämter eure Angebote werden, je deeper er kommt! Wie die Aasgeier

btw: schonmal an gerichtskosten und anwaltskosten gedacht bei nem streitwert von 100k oder mehr!

ich quote das mal hier , weils halt schnell editiert wurde .


Floppy1984
Beigetreten: 18.03.2008
PokerStrategist

Original von stefplox

Original von ChristopherEucken1
ich finde das v.g. das hier sehr fair und transparent durchzieht. es war vor dem turnier klar, dass eure ME action abgesagt ist, also heult jetzt nicht alle rum!

Wie unverschämter eure Angebote werden, je deeper er kommt! Wie die Aasgeier

btw: schonmal an gerichtskosten und anwaltskosten gedacht bei nem streitwert von 100k oder mehr!

Ja, so transparent wie die NSA.

:facepalm:


Dilas
Beigetreten: 20.04.2008
Elite Grinder

Staking ist und bleibt eine hochriskante Spekulation auf mögliche Gewinne mit totalem Verlustrisiko.

Das sollte jedem klar sein, der investiert.

Und auch hier gilt dann häufig: Gier frisst Hirn !

BTW:
Das heißt nicht, dass der Gestakte sich nicht an Absprachen halten muss und das Geld zweckentfremden darf, wie wohl hier geschehen.


w3cRaY
Beigetreten: 12.06.2007
Oldschool Grinder

@ D4ni:

1.) Es ist doch was völlig anderes Geld für eine Sache zu nehmen und es für etwas anderes zu verwenden als Geld für eine Sache zu nehmen UND es dafür zu verwenden, jedoch den Anteil daran nicht abgeben zu wollen. Er leiht sich zinsfrei Geld, so einfach ist das.
2.) Natürlich würde niemandem Anteil an den Roulette Winnings zustehen.

@ Dilas: wieviele Leute hast du schon gestaked? Srsly dein Betrag ist total übrig.


Multo
Beigetreten: 26.09.2006
Oldschool Grinder

ich finde auch, dass es ein großer unterschied ist, ob ein turnier gecancelt wird oder ob man nur den investor wechselt und das turnier spielt.

das wird hier von einigen wohl nicht so gesehen ?(


xcbrx
Beigetreten: 16.08.2008
Elite Grinder

komm drauf an was der vetrag im vorfällt erlaubt: nur bei krankheit z.B. oder liegt's ganz im ermessen des stakees?
würde ich sagen, aber hab auch wenig ahnung von der materie. :f_cool:


sprengo
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Völliger Schwachsinn das Argument mit dem Canceln. DENN: Er hat das Turnier nicht gecancelt.


Multo
Beigetreten: 26.09.2006
Oldschool Grinder

das meine ich ja. er hat es ja eben nicht gecancelt =)


Go Beyne :)


coffeegrinder
Beigetreten: 01.06.2010
Elite Grinder

Angenommen Beyne würde anfangs viel cashen und entscheiden, dass er die 1Ks selfrolled spielen will(und zB 30% seinem Freund gibt/verswapped)

- da er sich diese option nicht eingeräumt hat geht das so nicht
-> ich bezweifele aber auch stark, dass diese schedule in dem sinne bindend ist, dass ihr anteile an den tunieren habt, vielmehr binded es euer geld daran, welches ihr ihm gegeben habt
- nutzt er es also nicht für den zweck des erhalts, obwohl er die möglichkeit hat, müsste er m.E. zinsen dafür bezahlen

- inwiefern eine straftat vorliegt und wie groß die schadensersatzansprüche der staker wirklich sind weiß ich nicht, denke aber eher es würde bei den zinsen bleiben

btw:

Spoiler

Original von Beyne Cash in Vegas (waehrend der ersten woche der WSOP) Gruss, Beyn


Gameslave
Beigetreten: 26.06.2006
Elite Grinder

Original von Multo
ich finde auch, dass es ein großer unterschied ist, ob ein turnier gecancelt wird oder ob man nur den investor wechselt und das turnier spielt.

das wird hier von einigen wohl nicht so gesehen ?(

Ich hab das Gefühl, dass einige das rechtliche und das moralische Fehlverhalten nicht auseinander halten (können). Moralisch macht es natürlich einen großen Unterschied, ob er das Turnier wegen Krankheit cancelt und zurückerstattet oder wegen Geldmangels, obwohl er es haben müste, und zurückerstattet. Rechtlich, glaube ich, gibt es aber keinen Unterschied, wenn er vor Turnierantritt auf den Rücktritt hinweist.


mcontact
Beigetreten: 12.12.2006
Elite Grinder

Original von Gameslave

Original von Multo
ich finde auch, dass es ein großer unterschied ist, ob ein turnier gecancelt wird oder ob man nur den investor wechselt und das turnier spielt.

das wird hier von einigen wohl nicht so gesehen ?(

Ich hab das Gefühl, dass einige das rechtliche und das moralische Fehlverhalten nicht auseinander halten (können). Moralisch macht es natürlich einen großen Unterschied, ob er das Turnier wegen Krankheit cancelt und zurückerstattet oder wegen Geldmangels, obwohl er es haben müste, und zurückerstattet. Rechtlich, glaube ich, gibt es aber keinen Unterschied, wenn er vor Turnierantritt auf den Rücktritt hinweist.

als er das turnier gecancelt hat, lief es aber schon fast 90 minuten

EDIT: und er hat in der ersten hand schon verdoppelt afaik


sprengo
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Original von Gameslave

Original von Multo
ich finde auch, dass es ein großer unterschied ist, ob ein turnier gecancelt wird oder ob man nur den investor wechselt und das turnier spielt.

das wird hier von einigen wohl nicht so gesehen ?(

Ich hab das Gefühl, dass einige das rechtliche und das moralische Fehlverhalten nicht auseinander halten (können). Moralisch macht es natürlich einen großen Unterschied, ob er das Turnier wegen Krankheit cancelt und zurückerstattet oder wegen Geldmangels, obwohl er es haben müste, und zurückerstattet. Rechtlich, glaube ich, gibt es aber keinen Unterschied, wenn er vor Turnierantritt auf den Rücktritt hinweist.

Welchen Rücktritt? Ein Rücktritt vom Vertrag sollte ja einseitig nicht möglich sein. Also sollten die Staker ja eigentlich auf ihre Prozente pochen können. Sehe da eigentlich wenig Interpretationsmöglichkeit.


Gameslave
Beigetreten: 26.06.2006
Elite Grinder

Die Frage ist doch viel interessanter:
hat er das Ganze gecancelt BEVOR oder NACHDEM er das Turnier angefangen hat?
Ich glaube, es wird nicht wichtig sein, ob das Turnier an sich schon lief, sondern ob er schon spielte, DAS könnte z.B. rechtlich relevant sein.


Gameslave
Beigetreten: 26.06.2006
Elite Grinder

Original von sprengo

Original von Gameslave

Original von Multo
ich finde auch, dass es ein großer unterschied ist, ob ein turnier gecancelt wird oder ob man nur den investor wechselt und das turnier spielt.

das wird hier von einigen wohl nicht so gesehen ?(

Ich hab das Gefühl, dass einige das rechtliche und das moralische Fehlverhalten nicht auseinander halten (können). Moralisch macht es natürlich einen großen Unterschied, ob er das Turnier wegen Krankheit cancelt und zurückerstattet oder wegen Geldmangels, obwohl er es haben müste, und zurückerstattet. Rechtlich, glaube ich, gibt es aber keinen Unterschied, wenn er vor Turnierantritt auf den Rücktritt hinweist.

Welchen Rücktritt? Ein Rücktritt vom Vertrag sollte ja einseitig nicht möglich sein. Also sollten die Staker ja eigentlich auf ihre Prozente pochen können. Sehe da eigentlich wenig Interpretationsmöglichkeit.

Na, dann les Dir nochmal das Stakingangebot durch, da steht explizit drin, dass er Turniere canceln kann. Er tritt ja auch nicht vom ganzen Vertrag zurück, sondern nur von einem Turnier.


sprengo
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Und genau das ist mMn nicht möglich, da die Prozente vertraglich zugesichert sind.


Er musste doch nur das Turnier canceln, weil er das Geld dafür zweckentfremdet und verloren hat, was auch nicht Teil des Deals war. Hätte er jetzt nicht gecasht, was er ja wohl schlecht vorher wissen konnte, hätte er den Arsch voll Schulden. Und jetzt kommt er den Stakern hier mit so einer krummen Tour. Well done.


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