wenn frankreich und italien schon über ein zusammenlegen nachdenken, dann ist das ein erstes gutes zeichen für eine internationale lösung. und die muss zwingend her. das muss das ziel sein, spätestens wenn der "riese" europas: deutschland ins spiel kommt, muss diese chance ergriffen werden.
wie man das macht ist auch klar: lobbyismus. und der wird von den großen der branche und den europäischen und internationalen verbänden geleistet. hier muss sich pokerstrategy als nicht-anbieter neben den bilateralen beziehungen zu den anbietern primär auf die verbände konzentrieren. diese sollten konsolidiert werden, damit sie einfach schlagkräftiger werden, und konkret mit projektarbeit unterstützt werden. nach meiner erfahrung in verbänden und mit dem lobbyismus hat der das sagen, der am meisten arbeitet und dabei noch ein guter intrigant und diplomat ist. zumindest mittelfristig hat sich das in jedem verband bisher durchgesetzt.
der druck muss hier auch in brüssel erfolgen. die verbände müssen die EU-kommission davon überzeugen, daß sie jetzt sich an fr+it anhängen muss, um spätestens mit dem beitritt von de eine europäische lösung durchzusetzten, die dann auch keinen stress mit der wettberwerbsfreiheit und anderem macht. parallel dazu ist es natürlich notwendig, daß die deutschen politiker bereits in eine solche richtung geleitet werden.
es muss doch möglich sein, denen poker ecology zu erklären. wenn die jungs nicht gerade vor einer kamera stehen, dann verstehen die zumindest in ihren ausschüssen sowas wie kreislaufmodelle (deposit, rake/steuern, winnings) sehr gut. auch politiker sind nicht dumm. sie schlachten nicht gerne die kuh, die sie melken. sofern sie es denn überhaupt wissen, wenn sie mit der axt ausholen. da muss man ansetzen: wissen und information! vor allem das thema sucht muss de.emotionalisiert werden. dafür kann man suchtprävention in den lizenzanforderungen definieren, punkt. das hilft mehr als jedes verbieten. wie kann ich also alle europäischen finanzminister reicher machen, ohne dass poker stirbt oder unprofitabel wird.
letzteres sehe ich als das größte risiko an. das argument, in italien hätte sich der markt verdreifacht zieht so alleinstehend erst mal nicht. wenn ich 7BB/100 ohne rakeback erwirtschaften muss, dann kann sich der markt gerne vervierfachen, es wird sauschwer, das selbst bei mehr fischen zu erreichen. poker ist dann zu einer art roulette degeneriert. ein -EV spiel, das horden von zockern zur schlachtbank der finanzämter führt, wie das bei lotto und anderen staatlich so toll regulierten glücksspielen bereits der fall ist.
also steuert früh genug gegen! und organisiert euch vernünftig!