dass einige die "equity-argumentation" vll etwas weit führen, oder in falschen situationen heranziehen, muss ja aber nun nicht jeden, der das wort in den mund nimmt, gleich verdammen.
die empfindliche reaktion auf solch abschätzige aussagen kommt wohl von der häufung hier im forum, was den spaß an der diskussion vielfach stark mindert.
das ganze ändert ja nichts daran, dass wir in einer calldown situation wissen wollen wie häufig wir am river noch vorne sein werden. und genau das sagt uns die equity.
was uns weiter intressiert ist dann das investment welches wir zum river zu bezahlen haben. das wir das im vorraus natürlich nicht genau wissen ist klar. und das rangeteilungen zu unserem nachteil die situation verschlechtern können ist auch klar.
da dies schwer allgemeingültig zu beziffern ist wird die hand ja auch gepostet.
der fall, dass es am turn bet und raise geht ist hingegen kein negativer faktor für uns, da er uns ermöglicht unser investment auf 1sb am flop zu beschränken in einer situation, wo wir sicherlich sehr wenig equity haben. das bedeutet wiederum, dass der hauptteil unseres durchschnittinvetments aus den fällen besteht wo wir tatsächlich downcallen und in den fällen ist unsere equity sogar größer als am flop.
intressant finde ich aber auf jeden fall die überlegung, dass wir auf check von 77,99 eventuell betten wollen. das wäre ja der fall wenn seine checkingrange vor allem c/c mit AK,AJ enthält. wenn er allerding AK,AJ mit hoher wahrscheinlichkeit am river c/c spielt ist der rivercall nicht mehr gut. das ganze wissen wir natürlich nicht was da realistische annahmen sind, lasse ich mal offen