Ich finde fold flop auch etwas zu weak (ist natürlich sehr stark von den Gegnern abhängig, ob deceptive gecapped wird oder deceptive nicht gecapped wird mit AA etc.). Zu den deceptive hands muss allerdings gesagt werden, dass es besser ist, einzelne Hände auszuwählen. Denn wählt man z.B. JTs, so ist das ja nicht nur eine Hand, villain wird aber - wenn er denn eingestreut deceptive capped, nicht immer diese Hände so spielen. Simulieren kann man das eben dadurch, dass man bestimmte einzelne Hände reinnimmt (s.u.)
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Board: Kc 9d 4s
Dead:
Equity Gewonnen UnentschiedenVerloren Hand
Spieler 1: 80.790 % 79.510 % 2.561 % 17.929 % TT+, AQs+, AKo,JdTd,QdTd
Spieler 2: 19.210 % 17.929 % 2.561 % 79.510 % TsTh
Der Punkt ist aber, dass man auch mit tighteren ranges kaum unter 15% EQ fällt und selbst dann ist ja ein Weiterspielen noch profitabel (auf einen call isoliert betrachtet am flop EV>+1SB).
Ich finde raise > call > fold. Raise nicht unbedingt, um gegen BB zu protecten - der wird eh oft folden oder wenn er eine bet callen würde, dann würde er auch nicht selten 2 bets coldcallen. Eher weil wir auf späteren streets keinen value mehr extrahieren können. Villain würde unser call am flop nämlich scaren und würde ui am turn sicher nicht mehr barreln.