Original von Scooop
Wenn ich damit erfolgreich bin kann ich immer noch auf SH wechseln und auch wieder etwas aufloosen und anfangen in ausgewählten spots(!) zu bluffen.
Nachdem ich den thread bis dahin gelesen hatte, musste ich hier schon etwas schmunzeln. Im fixed limit geht man - im Gegensatz zu no limit - mit jeder marginalen Hand grundsätzlich zum Showdown, es sei denn, es spricht etwas dagegen. Spätestens ab 1/2 SH heads up am Flop ist A hoch diese marginale Hand...viel Spaß dann beim Bluffen; ein Spitzenspieler wie kobeyard callt auch gerne mal mit Q high als Bluffcatcher.
Wenn Du vorhast nach Art eines Western-Films Poker zu spielen, wirst Du mit fixed-limit noch weniger Erfolg haben als Du bisher anscheinend mit No limit hattest.
Eigentlich wollte ich Dir aber tatsächlich einen Ratschlag geben: lies Dir noch mal Lee Jones Buch durch und wende dessen Postflop Strategie ergänzt ums Starting-Hand Chart von Pokerstratgy für 10k-20k Hände auf 10/20 ct und später auf 25/50 ct FR an. Spiel ohne Hud und - nach Eingewöhnungszeit - mindestens 6 Tische, die eine Flop-Seen-Rate von mindestens 35% aufweisen. Wenn die Tische an denen Du sitzt zu tight werden, verlässt Du sie einfach.
Wenn Du damit dann erste Erfolge eingefahren haben wirst - woran ich nicht zweifle - solltest Du - basierend auf dieser Strategie - durch einzelne Abweichungen versuchen, Dein Spiel zu optimieren.
Das ist übrigens keine originäre Idee von mir, sondern war die Empfehlung aus der Anfangszeit bei Pokerstrategy und auf diesem Buch basierte auch die erste Anfängersektion hier.
