Von Matthias Wahls
Beim Studium der Pokerliteratur, auf Pokerservern und im Live Chat stö�?t man fortwährend auf Fachausdrücke, die im Folgenden erklärt werden:
Ace High
Eine paarlose Hand mit einem Ass als beste Karte.
Aggressive
Jemand ist aggressive, der bedeutend mehr bettet und raist, als dass er callt.
All-In
Wenn ein Spieler alle sein Chips einsetzt.: Im Online Poker ist man „All-In” wenn die Internetverbindung unterbrochen wird (dies geschieht auch, wenn man noch Chips zur Verfügung hat).
Ante
Geld, dass alle Spieler einzahlen müssen, noch bevor sie ihre Karten erhalten. Dieses Zwangsgeld ist nur bei speziellen Poker-Varianten wie z.B. 7 Card Stud üblich. Bei Hold'em beschränkt sich die Einzahlungspflicht in der Regel auf die Blinds.
AvgPot
Abkürzung für „Durchschnittlicher Pott der letzten 20 Hände“ (siehe Tischliste bei Partypoker).
Backdoor
Ein Backdoor Flush oder eine Backdoor Straight auf dem Flop enthalten 3 der 5 geforderten Karten und benötigen daher noch zwei „perfekte Karten“ auf dem Turn und den River zur Vollendung der Hand.
Bad Beat
Wenn eine "legitime" Hand von einer schwachen Hand geschlagen wird, die sich erst zum Schlu�? mit viel Glück zu der besten Hand entwickelt hat, und bei korrektem Spiel gar nicht mehr dabei sein dürfte (bzw. gar nicht erst gespielt worden sein dürfte).
Big Bet
Die Wetteinheiten auf dem Turn und River.
Big Blind
Die Blindwette, die vor dem Ausgeben der Karten eingesetzt wird. Diese wird von dem Spieler in der zweiten Position (Uhrzeigersinn) vom Geber (Button) platziert. Spieler, die neu an den Tisch kommen, müssen eine Big Blind setzen, aber können dies von irgendeiner Position tun. Der Spieler, der die Big Blind setzt, wird ebenfalls Big Blind genannt.
Big Slick
Ein Kosename für A K.
Blank
Eine Turn- oder Riverkarte, die keine gro�?en Hände ermöglicht, und daher aller Wahrscheinlichkeit nach die bestehenden „Machtverhältnisse“ unangetastet lässt.
Bluff
Ein Spieler blufft, wenn er wettet oder erhöht, ohne wertvolle Karten zu haben, und damit den anderen Spielern vortäuscht, ein gutes Blatt zu haben.
Board
Die Gemeinschaftskarten (siehe Community Cards).
Boat
Anderer Name für Full House.
Bottom Pair
Man hat ein Paar in der Kombination mit der niedrigsten Board Card.
Bubble
Der letzte undotierte Platz bei Turnieren, der Platz direkt vor dem Geld.
Buy
a) Buy the pot - Durch einen Bluff den Pott gewinnen.
b) Buy the button – Durch eine bet oder raise alle Spieler nach einem zum folden bringen,
um in der nächsten Wettrunde die beste Position zu haben (sinngemä�? den Button).
Button
a) Der Geber, b) die Geberposition. Der Button wird mit einem roten Symbol markiert und nach jedem Spiel im Uhrzeigersinn weiter gereicht. Der Spieler auf dem Button muss (darf) sich auf den Flop und danach als letzter entscheiden und hat damit den grö�?ten Teil der Information.
Buy-In
Der Mindesteinsatz, um an einem bestimmten Poker-Spiel teilzunehmen.
Call
Mitgehen.
Calling Station
Ein weak-passive Spieler, der zu viel callt und nur selten raist. Calling Stations sind die profitabelsten Gegner überhaupt.
Cap
Die letzte mögliche Erhöhung in einer Wettrunde ausführen. Normalerweise darf auf Internetplattformen einmal gesetzt und dreimal erhöht werden.
Case
Die letzte verbleibende mir unbekannte Karte einer Kartenart (Zwei sind in der Mitte, eine habe ich. Hat mein Gegner die Case Card?).
Cash Game
Spiel, welches direkt um Geld gespielt wird. Das Gegenteil von Cash Game ist Tournament, weil hier um Turnierchips gespielt wird, und damit nur indirekt um Geld.
Chat
�?ber den Live Chat kann man sich mit seinen Gegnern während des Spiels unterhalten.
Check
Wenn ein Spieler am Zug ist, und nicht wetten möchte, kann er checken (schieben).
Check-Raise
Wenn ein Spieler erst schiebt, und dann in der gleichen Wettrunde erhöht.
Chop
Eine Vereinbarung zwischen den Blinds, das Blindgeld ohne Kampf wieder an sich zu nehmen, wenn alle anderen vorher ausgestiegen sind.
Clean Out
Eine Karte, die einem in der nächsten Wettrunde mit Sicherheit die beste Hand machen würde.
Close the Betting
Die Wettrunde beenden, so dass nach einem nicht mehr erhöht werden kann.
Cold Call
Eine Erhöhung mitgehen, indem man nach einem Raise 2 Bets auf einmal bezahlt. Im Gegensatz dazu ist es kein Cold-Calling, wenn man callt, hinter einem wird geraist und man callt dann erneut für eine weitere Bet.
Community Cards
Gemeinschaftskarten. Die Community Cards werden in der Mitte aufgedeckt und können von allen Spielern benutzt werden. Werden häufig auch "Board" genannt.
Complete Hand
Eine Hand, die durch fünf Karten definiert wird.
Connector
Eine Hold’em Starthand mit zwei verbundenen, im Wert angrenzenden Karten.
Counterfeit
Entwertung der eigenen Hand durch eine Board Card, die eine oder zwei eigene Karten überflüssig macht. Häufig wird dabei die eigene Hand sogar verstärkt, doch die gegnerische(n) noch mehr.
Covered
Mehr Chips haben als der Gegner.
Cripple
„To cripple the deck“ bedeutet, dass eine Person einen Gro�?teil oder alle Karten in der eigenen Hand hält, die sich effektiv mit dem Board verbinden können.
Crying Call
Ein Call (auf dem River), der mit der Erwartung zu verlieren getätigt wird, da extrem günstige Pot Odds vorliegen.
Cut Off
Die Position direkt vor dem Button.
Dead Money
a) Geld von einem Spieler, der nicht mehr in der Hand befindlich ist. b) Ein Turnierteilnehmer ohne realistische Gewinnchancen.
Dealer
Das gleiche wie der Button.
Deal-making
Verabredung von Spielern (meistens am Final Table eines Turniers), die Preise zu teilen.
Deep
auch Deep Money, Deep Stack - Sehr viel Geld relativ zu den Blinds am Tisch haben.
Discounting Outs
Das Abwerten von Outs, die nicht zwangsläufig zum Gewinn ausreichen, etwa, weil sie einem anderen eine bessere Hand machen könnten, oder weil man bereits entscheidend hinten liegt.
Dog
Kurzform für „Underdog“, d.h. ein Spieler der schlechte Gewinnchancen hat.
Donkbet
Siehe hierzu meinen Artikel im Fortgeschrittenen-Forum.
Dominated Hand
Eine Hand, die aufgrund eines schlechten Kickers gegen typische „legitime“ Hände verliert. So wird A 9 von allen grö�?eren Assen dominiert.
Downswing
Eine ausgeprägte Pechsträhne, die bei einem Spieler mit positivem Erwartungswert über einen ausgeprägten Zeitraum zu Verlusten führt.
Draw
a) Eine Karte ziehen oder ausgeteilt bekommen. b) Eine unfertige Hand, z.B. Flushdraw oder Straightdraw.
Drawing Dead
Man versucht eine Hand zu erreichen, die einer bereits bestehenden gegnerischen Hand unterlegen ist.
Early Position
Position in einer Runde, in welcher der Spieler vor den (meisten) anderen Spielern dran ist. An einem 10er-Hold’em-Tisch gehören die ersten fünf Plätze nach dem Button zur Early Position.
Equity
Die Gewinnchance der Hand bis zum Showdown, also eines Spielers „rechtmä�?iger“ Anteil am Pott. Angenommen der Pott enthält 100 Dollar und ein Spieler hat eine Gewinnchance von 50 %, so beträgt seine augenblickliche monetäre Equity 50 Dollar.
Expectation
Der erwartete Gewinn. Der Gewinn, den man bei einem bestimmten Zug durchschnittlich erzielt.
EV
Expectation Value > Erwartungswert. +EV hat ein Zug mit positivem Erwartungswert, -EV einer mit negativem (kostet langfristig Geld).
Extra Blind
Der Einsatz, den ein Spieler setzen muss, wenn er neu an den Tisch kommt, oder seinen Platz wechselt. Ausnahme: Er steigt direkt im Big Blind ein.
Family Pot
Ein Pot, in dem (fast) alle Spieler preflop callen.
Fast Play
Aggressives Spiel. Betten und raisen, wann immer sich die Möglichkeit
ergibt.
Favorite
Die Hand mit der besten Gewinnchance.
Fifth Street
Auch „River” genannt.
First In
Der Spieler, der zuerst freiwillig Geld in den Pott einzahlt.
Fish
Ein schwacher Spieler.
Flush
Fünf Karten der gleichen Farbe.
Fold Equity
Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Gegner folden.
Fourth Street
Ein anderer Begriff für den Turn.
Free Card
Eine Turn- oder Riverkarte, die man nicht callen muss, da der Gegner/die Gegner nur checken, statt zu betten. Häufig erzielt man diese passive gegnerische Spielweise durch eigene Aggression in der voherigen Wettrunde (Free Card Raise).
Free Roll
Man liegt gleich auf mit einem anderen Spieler, hat aber noch zusätzliche Gewinnchancen, z.B. durch einen Flushdraw.
Full Table
Ein mit 9 oder 10 Spielern besetzter Tisch.
Gap Hand
Eine Starthand, deren Karten zwar beieinander liegen, jedoch nicht connected sind.
Gutshot
Ein Straightdraw, bei dem eine Kartenart die Straight vollendet (im Gegensatz zum Opened Straightdraw, bei dem zwei Kartenarten weiter helfen).
Hand
a) Die fünf besten Karten des Spielers. b) Eine gesamte Spielrunde vom pre-Flop zum Showdown.
Hand Protection
Eine made Hand durch aggressives Spiel davor beschützen, von Weak Draws eingeholt zu werden, indem man diese zum Folden zwingt. Auf dem Flop haben Weak Draws wie Guts-hots oder Middle Pair Hands selten ausreichende Pot Odds, um ein Raise cold zu callen.
Hand-for-Hand
Die zeitlich einheitliche Ausspielung einer Hand an den letzten Tischen eines Turniers, kurz bevor alle Spieler ins Geld kommen. Es soll damit vermieden werden, dass (ein) Spieler eines Tisches durch überlanges Nachdenken eine Spielverzögerung bewirken, mit dem Ziel, dass in der Zeit an anderen Tischen Spieler ausscheiden. Die Verzögerer hätten sich dann mit unlauteren Mitteln ins Geld gerettet.
Heads-Up
Ein Pott, in dem sich nur zwei Spieler befinden.
Hero
Die Bezeichnung für den Spieler (Ich-Perspektive), der eine mit dem Converter in die 2+2-Konvention veränderte Hand postet (siehe Beispielhand-Forum).
High Cards
Jede Karte, 9 oder höher.
Hit
Der Flop trifft (hits) einen, wenn er die eigene Hand verstärkt.
Implied Odds
Die momentanen Pot Odds inklusive aller Bets, die man noch gewinnen wird, wenn man seine Hand macht.
In position
Man ist nach einem bestimmten Gegner an der Reihe und hat dadurch einen Informationsvorteil.
Induce a Bluff
Durch checken jemanden zum bluffen verlocken, der womöglich nach einer Bet gefoldet hätte.
Inside Straight Draw
Vier Karten, die noch eine Karte zwischen der oberen Karte und der unteren Karte benötigen, um daraus eine Straight zu machen. Dasselbe wie ein Gutshot Straight Draw.
Jackpot
Einige Casinos/Onlinecasinos bieten spezielle Tische an, bei denen man bei jeder Hand eine kleine Gebühr entrichtet, um an einem Jackpot teilzunehmen. Das kann ein High Hand Jackpot sein (Royal Flush gewinnt) oder, in den meisten Fällen, ein Bad Beat Jackpot. Beim BBJ gewinnt derjenige, der mit einer Spitzenhand (häufig Vierling 8 oder besser) verliert.
Key Card
Die Karte, welche die Hand (das Blatt) vervollständigt.
Kicker
Die ungepaarte Seitenkarte, die als zweite Instanz den Sieger bei sonst gleichen Händen ermittelt (siehe Dominated Hand).
Late Position
Die beiden letzten Plätze (Cut-Off und Button).
Leak
Ein Schwäche bei einem Spieler, die seine Gewinnrate negativ beeinträchtigt.
Limit Poker
Ein Spiel mit festgelegten max. Wetteinsätzen und festgelegter Anzahl der Erhöhungen.
Limp (In)
Preflop mitgehen, den Big Blind callen.
Live
Karten, die sich nicht in der stärkeren Hand eines Gegners befinden. Beispiel: Ich habe A T, mein Gegner hat AQ. Mein Ass ist nicht live, da ein Ass auf dem Board mir nicht weiterhelfen würde. Meine T ist dagegen sehr wohl live.
Loose
Jemand, der zu viele Starthände spielt und zu viel callt.
Made Hand
Eine fertige Hand, von der man glaubt, dass sie zur Zeit vorne liegt. �?berlicherweise mindestens Top Pair oder besser.
Main Pot
In Situationen, in denen ein Spieler All-In ist, wird ein Main Pot und ein Side Pot gebildet. In den Side Pot kommen alle Wetten, die der All-In-Spieler nicht mehr mitgehen kann. Der All-In-Spieler kann bestenfalls den Main Pott gewinnen. Der Side Pot wird unter den verbleibenden Spielern ausgespielt.
Maniac
Ein hyper-aggressiver Spieler, der einem kurzfristig gefährlich werden kann (er spielt druckvoll und ist nicht zu lesen), mittelfristig aber viel Geld verliert.
Micro-Limit
Limits, die zu klein sind, um profitabel in einen Brick & Mortar Cardroom abgeboten werden zu können. Im Prinzip trifft das schon auf 1/2 Limit zu. Im Internetjargon sind damit alle Spiele unter 0,5/1 Limit gemeint.
Middle Pair
Ein Paar in Kombination mit der zweit höchsten Board Card auf dem Flop.
Middle Position
An einem 10er-Tisch die Positionen 6,7 und 8.
Minimum Buy-In
Der Mindestbetrag mit dem sich ein Spieler an den Tisch setzen kann.
Muck
a) Die Hand, mit der man verloren hat, nicht zeigen b) Der Haufen mit den abgeworfenen Karten. c) Karten auf diesen Haufen ablegen.
Multiway pot
Ein Pot, bei dem sich am Flop 3 oder mehr Spieler befinden (Gegensatz: heads-up).
No-Limit
Ein Spiel, in dem man beliebig viel in jeder Runde wetten kann (solange der Einsatz auf dem Tisch ist und somit verfügbar).
Nuts
Die best mögliche Hand (in Verbindung mit dem Board).
Odds
Die Wahrscheinlichkeit mit der nächsten Karte, die (vermeintlich) beste Hand zu bekommen gegen die Wahrscheinlichkeit, dieses Ziel zu verfehlen.
Offsuit
Eine Hold’em Starthand bestehend aus Karten von verschiedener Farbe.
Open-ended Straight (draw)
Vier aufeinander folgende Karten, bei denen eine weitere Karte an einem der beiden Enden für eine Straight benötigt wird. Wird oft OESD abgekürzt.
Out
Ein Out ist eine Karte, welche die eigene Hand auf der nächsten Stra�?e nachhaltig verbessert, so dass dadurch realistische Gewinnchancen bestehen. Wenn man annehmen muss, auf dem Flop hinten zu liegen, zählt man die Outs, um zu ermitteln, ob es sich lohnt, weiteres Geld zu investieren und die nächste Karte zu sehen.
Out of position
Man ist vor einem bestimten Gegner dran und besitzt dadurch einen Informationsnachteil.
Overcall
Eine Bet callen, nachdem bereits ein oder mehrere Spieler gecallt haben.
Overcard
Eine höhere Karte als jede Board Card.
Overpair
Ein Pocket Pair, welches höher ist als jede Board Card.
Passive
Jemand ist passive, wenn er verhältnismä�?ig wenig raist und viel callt.
Play Money
Spielgeld. Der Anfänger kann an Play Money-Tischen kostenlos Erfahrung sammeln.
Pay Off
Jemanden aufgrund der günstigen Pot Odds callen, der eine Hand repräsentiert, gegen die man aber meistens hinten liegt.
Play the Board
Beim Show Down die fünf Board Cards benutzen, weil diese einer Kartenkombination mit einer eigenen Karte überlegen sind.
Pocket
Die beiden eigene Startkarten.
Pocket Pair
Ein Paar in der eigene Hand, z.B. Pocket Aces.
Post
Die Extra Blind, die man platzieren (posten) muss, wenn man neu an den Tisch kommt, oder den Platz wechselt.
post-flop
Die Phase von Flop bis River.
Pot-Commited
Ein Zustand im No-Limit Hold’em, in dem man praktisch gezwungen ist, mit dem Rest seiner Chips zu callen, da die Grö�?e des Potts und des eigenen Stacks nach den Grundsätzen mathematischer Vernunft keine andere Entscheidung zulassen.
Pot-Limit
Eine Pokerform, in der die maximale Wette den Inhalt des Pottes nicht überschreiten darf. Wird PL abgekürzt.
Pot Odds
Das Verhältnis zwischen dem Einsatz und dem Pott. In anderen Worten: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis oder die risk-reward ratio.
Pot Equity
siehe Equity
pre-flop
Die Runde vor dem Flop.
Protection
a) Blind Protection. Man investiert zusätzliches Geld, um das bereits erbrachte Blind-Geld zu verteidigen. b) Im Live Game die eigene Karten mit der Hand bedecken, damit sie nicht von abgeworfenen Karten eines anderen Spielers entwertet (gefoult) werden können. c) Hand Protection (siehe oben)
Put On
„To put someone on a Hand“ > Jemanden mental auf eine Hand setzten, d.h. eine logisch fundierte Hypothese darüber anstellen, welche Hand oder welche „Range of Hands“ jemand haben kann.
Quads
Vierling, d.h. four of a kind.
Rag
Jede Karte unter der 9. Allgemein eine relativ wertlose Karte.
Ragged
Ein Board, welches aller Wahrscheinlichkeit nach niemanden besonders hilft, da es unkoordiniert und zerrissen ist, häufig mit niedrigen Karten.
Rainbow
Ein Flop mit drei verschiedenen Farben (suits), so dass keine Flush-Gefahr für den Turn besteht.
Raise
Erhöhung. Die vorherige Wette erhöhen.
Rake
Der Prozentsatz vom Pott, den der Gastgeber des Pokerspiels für die Benutzung des Tisches bekommt.
Rank
Der Wert einer Karte.
Read
Die möglichen Hände eines Gegners bestimmen.
Rebuy
Eine Option, bei einem Turnier Chips nachzukaufen, wenn man alle verloren hat.
Represent
Eine bestimmte Hand zu repräsentieren, bedeutet, durch die Bet-Sequenzen eine starke Hand vorzutäuschen, besonders bei einem Scary Board.
Ring Game
Das typische kurzweilige Pokerspiel (Dauer im Internet ca. 60 Sekunden), im Gegensatz zu einem Turnier.
River
Die letzte Wettrunde (5.Gemeinschaftskarte, 5th Street).
Rock
Ein tight-passive Spieler. Jemand, der sehr vorsichtig agiert, keine Kreativität besitzt und sich leicht aus der Hand bluffen lä�?t.
Runner
Auch Runner-Runner. Eine Hand, die mit Glück zustande kam, da sie zwei perfekte Karten, auf dem Turn und auf dem River, erforderte.
Running Pair
Wenn die Turn- und Riverkarte ein Paar ergeben.
Round of Betting
Wettrunde. Hold’em besteht aus vier Wettrunden (preflop, Flop, Turn und River).
Satellite
Ein Mini Turnier, bei dem man sich für ein grö�?eres Turnier qualifizieren kann.
Scare Card
Eine potentiell gefährliche Karte, für einen selbst oder für den Gegner.
Second Pair
Ein Paar über der zweit höchsten und unter der höchsten Board Card (vergleiche Middle Pair).
Semi-Bluff
Aggressives Spiel mit einer Drawing Hand, in der Hoffnung, den/die Gegner zum Folden zu bringen. Wird der Semi-Bluff gecalled, hat man durch das Drawing-Potential immer noch die Möglichkeit, die beste Hand zu machen. Zudem kann man den Bluff fortsetzen, wenn man der Meinung ist, der Gegner habe nur mit Overcards gecallt.
Set
Ein Drilling, bei dem man zwei der betreffenden Karten in der eigene Hand hält.
Shark
Ein sehr starker Spieler.
Short-handed
Ein Tisch mit 2-5 Spielern.
Short Stack
Eine geringe Anzahl an Chips verglichen mit den anderen Spielern.
Showdown
Das Ende eines Pokerspiels. Jeder in der Hand verbliebene Spieler mit Anspruch auf den Pott zeigt seine Karten, um den Sieger zu ermitteln.
Side Pot
Seitenpotts werden gebildet, wenn mindestens ein Spieler All-In geht (siehe Main Pot).
Sit and Go
Auch SNG. Meist one table (in Ausnahmefällen multi table) No Limit-Turnier. Im Gegensatz zu zeitlich fixierten Turnieren beginnt es, wenn der Tisch voll ist. Man setzt sich hin, der Tisch wird voll und los geht's. Für Anfänger sind SNGs das reinste Gift, da man dort sehr schnell sein Geld verlieren kann.
Slow Play
Eine starke Hand langsam spielen (Schwäche vortäuschen), um die Gegner nicht aus dem Pott zu vertreiben.
Small Bet
Die Wetteinheiten auf den Flop und preflop.
Small Blind
Der Spieler direkt links neben dem Geber platziert einen Teil des Grundeinsatzes (meistens die Hälfte des Big Blinds) in den Pott, bevor die Karten ausgeteilt werden.
Smooth Call
Mit einer starken Hand blo�? Callen (als slow Play), um links sitzende Gegner in den Pott hinein zu locken und gegebenenfalls erst auf einer teureren Stra�?e seine wahre Stärke durch einen Raise zu offenbaren.
Split Pot
Unentschieden. Der Pott wird geteilt.
Split Two Pair
Man hat zwei Paare ohne ein Paar auf dem Board.
Stack
Das Geld, welches man direkt am Tisch hat.
Stakes
Die Einsätze.
Steal
Ein Preflop Raise First-In aus Middle oder Late Position, um die Blinds zu stehlen. Ein Steal postflop ist das gleiche wie ein bluff.
Stop-and-go
Eine Betting-Sequenz, in der man „out of position“ einen Raise nur callt, in der nächsten Wett-runde jedoch in den Raiser hinein bettet.
Suited
Hold’em Starting Hands von der gleichen Farbe (Herz, Caro, Piek oder Kreuz).
Table Image
Das Bild, welches die Gegner von einem Spieler haben.
Table Stakes
Eine allgemeine Pokerregel, die es einem verbietet, während einer Hand mehr Geld einzusetzen (durch einen Reload), als man vor sich auf dem Tisch hat.
Tell
Ein unfreiwilliger (verborgener) Hinweis eines Spielers auf die Stärke seiner Hand.
Thin
„Drawing thin“ bedeutet, nur wenig Outs zu haben.
Tight
Ein Spieler ist tight, wenn er nur Qualitätshände spielt und postflop nur mit Made Hands oder guten Draws weiter macht.
Tilt
Ein Spieler „on tilt“ spielt wild und überaggressiv aufgrund einer Pechsträhne oder gro�?er finanzieller Verluste.
Time
Mit dem Ausruf „Time“ bittet ein Spieler um Bedenkzeit während eines Live Games.
Top Pair
Ein Paar in Kombination mit der höchsten Board Card.
Top Set
Ein Set in Kombination mit der höchsten Board Card.
Top Two
Split Two Pair in Kombination mit den höchsten beiden Board Cards.
Top and Bottom
Split Two Pair in Kombination mit der höchsten und niedrigsten Board Card.
Trap Hand
Eine Starthand wie KJ, KT oder QT, die leicht zu einer teuren zweitbesten Hand werden kann, aufgrund potentiell schwacher Kicker.
Trips
Drilling
Turn
In Flop-Spielen ist es die vierte Karte, die ausgeteilt wird, und damit die dritte Wettrunde.
Under the Gun (UTG)
Die Person, die preflop zuerst handeln muss, also der Platz links vom Big Blind.
Underdog
Eine Person, deren Chancen auf Gewinn des Potts schlechter sind als 50 %.
Upswing
Eine ausgeprägte Glückssträhne, in der man sehr viel mehr gewinnt, als im Durchschnitt.
Value
Wenn jemand „for value“ bettet, dann möchte er gecallt werden - weil er eine starke Hand besitzt.
Variance
Das Ma�? für die Upswings und Downswings, die die eigene Bankroll erfährt.
Villian
Bezeichnung für den Gegenspieler in einer Hand. Der Spieler selbst wird dementsprechend häufig als 'Hero' bezeichnet.
VPIP
PokerTracker-Abkürzung für "Volontarily put money in the pot" (flop seen rate minus gecheckten big blinds).
Wa/WB
Way ahead or way behind. Ein Situation, in der man entweder sehr weit vorne oder sehr weit hinten liegt. Beispiel: Man hält AA und das Board ist 8 8 2. Hat der Gegner keine 8 und keine 22, so liegt man sehr weit vorne, hat der Gegner jedoch die entsprechenden Karten, dreht sich die Situation.
Weak-tight
Das Gleiche wie tight-passive. Ein weak-tighter Spieler spielt zu wenig Hände, wobei er gute Steal-Möglichkeiten auslä�?t. Er unterschätzt dabei den Vorteil von Position und Initiative. Zudem lä�?t er sich leicht aus der Hand bluffen. Siehe auch "Rock".
Wheel
Eine Straight von Ass zu 5.
Wtng
Abkürzung für „Warten“ (siehe Tischliste bei Partypoker)