Original von ShyneItsOk
Original von mju12
Es ist einfach nur albern...
- Kahn wurde Jahrelang mit Bananen beworfen
- BVB Hurensöhne wird des öfteren gesungen
- TOd und Hass dem S04
- "Götze ist ein Hurensohn" wurde von der ganzen Tribüne gesungen nach seinem Wechsel zu Bayern
- Das Plakat der Schalker zu Sergej W.
und das sind nur ein paar Beispiele. Aber kaum geht es um jemanden der Geld hat drehen alle durch.
locker flockig ergänzt, nur mit Dingen, die ich selbst aus tausend Kehlen gehört habe:
jedes mal auswärts in Dresden: 'Berlin Berlin Juden Berlin'
jedes mal das echte Berliner Derby:
'Fussball aus der Mauerstadt-
Unioner hinter Stacheldraht-
Zyklon B für Scheiss-Union'
'Köpenicker Kinderficker-
Schwule von der Wuhle'
(das haben die Herthaner dann vor 20 Jahren auch vom BFC kopiert/übernommen)
Allgemein die Auschwitz-U-bahnen und Hans-Rosenthal Lieder.
Da den meisten hier die 'Songs' wohl unbekannt sind, wird folgerichtig klar, dass da null Aufhebens drum gemacht wurde/wird seitens Verbänden /Polizei und Presse die bei diesen Begegnungen immer zahlreich präsent waren. Aber Hurensohn und die Fussballnation kommt zum Stillstand.
Zukünftig ist klar:
Entweder der DFB/DFL entschärft sein Vorgehen und die Kollektivstrafen und nimmt die nächsten Monate ein paar Hurensohn-Plakate locker aufs Kinn wie sonst Rassismus und Antisemitismus auch. Dann kann die sogenannte Fankultur voller Stadien bestehen bleiben, die wir Italien etc. voraus haben.
Oder er bleibt hart, dann wird der Spielbetrieb massiv eingeschränkt, denn keine Fanszene mit Funken Ehrgefühl wird jetzt einknicken. Spielabbruch deluxe.
Die Lösung für die Wiederherstellung des uneingeschränkten Spielbetriebs ist in dem Fall ganz klar auf Sicht (5-10 Jahre) das englische Modell: Das Auspreisen der Arbeiterklasse bzw. Normalbevölkerung (100 Euro Kurvenkarte) und das Treiben in die Pay-Tv Vermarktung derselben. Anders wird man kritische Fans nicht nachhaltig los im Stadion.
Als Ad-hoc Zwischenlösung würde dann wohl die italienische Lösung einer Art Tessera del Tifoso (hochpersonalisierte Fangenehmigung, die obligarisch vor und für Kartenerwerb ist) in Frage kommen. Das würde sofort zu Ultra-und aktive Fanszenen Boykotten führen, die dann erstmal ausm Stadion raus sind.
Dann kann man halt nichtmehr abwichsen auf die geile Stimmung aber hat keinen organisierten Protest mehr. Und Rassismus gibts natürlich für immer (siehe England u. Italien) aber der ist ja auch kein Problem für 60-80 Jährige Sportfunktionäre.
Ganz wertfrei.
Alle normativen Ansagen wie sich Fans zu verhalten haben laut TV-Zuschauern wird null in den Kurven bewirken. Oben skizziertes Szenario wird kommen, entweder die eine oder andere Richtung.
Und Fans von Hansa etc. macht bei solchen Konflikten ganz kurzen Prozess. Da geht dann garnix mehr.
Auf solche "Fans" kann Fußball Deutschland verzichten. Von solchen Fans, die meinen, sie können rassistische oder diskrimierende Parolen schmettern, sollte sich jeder Verein distanzieren. Wenn ich solche Parolen wie von dem User ShyneItsOk höre, gibt es keinen Drei-Stufen-Plan mehr. Da wäre beim Absingen das Spiel beendet. Ich finde die Linie des DFB richtig, teilweise noch zu lasch.