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League of Legends [DotA inside]

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Sprotze
Beigetreten: 20.06.2011
Poker Player

Schön, dass hier mal wieder ein wenig geschrieben wird :)

wurde schon einiges richtiges geschrieben zu tryndamere. Fakt ist: Er ist für die soloq sehr gut geeignet, wenn man sich die soloq-winrates jeden Monat anschaut, ist er auf jeden Fall immer gut dabei, da in der soloq die Kommunikation fehlt, um auf splitpushes angemessen zu reagieren. im 5er ranked halte ich ihn nicht für viable ab einem gewissen Elo, weil Splitpush im Moment einfach nicht stark genug ist gegen die meisten Teamcomps.

Zum Thema Metachamps: Man sollte Spieler, die nur die Champions aus der LCS picken nicht verurteilen, es hat einen Grund warum diese Champions viel gespielt werden.
Man selber muss abwägen: Will ich viele Games gewinnen in der Soloq/macht mir ein bestimmter Champion viel mehr Spaß als alle anderen? --> dann zocke ich einfach nur den, auch wenn er nicht im Meta ist. Durch den Spaß am Champ wird man egal mit welchem Champion High Dia erreichen können, wenn man da Bock und Zeit hat.
Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass man mehr Spaß am 5er ranked und taktischem Gruppenspiel hat, dann sollte man seinen jeweiligen Lanepool schon auf die Metachamps konzentrieren. Manche Sachen sind einfach sehr sehr stark durch irgendwelche Patches und das sollte man als Team dann auch abusen.


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ich verurteile nicht die picks. sondern die leute, die nicht verstehen, was einen pick stark macht und warum der pick gespielt wird. paar beispiele: Urgot war highly contested während MSI. SoloQ winrate aber bei ~46 % und damit aufm letzten platz bei den ADCs. anderes beispiel: amumu hat 54% winrate in soloQ, hab ich aber ewig nicht mehr im competitive gesehen. man muss schon jeden pick einzeln bewerten, weil jeder champ ein individuelles skillset hat und die games in competitive 5vs5 und soloQ vollkommen unterschiedlich verlaufen. wie oft sieht man z.b. laneswaps in soloQ?

naja wie gesagt, werd morgen mehr schreiben.


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happyhumping
Beigetreten: 18.12.2007
Poker Player

Ich werde hier sicherlich nicht jeden Pick einzeln bewerten für jemanden der noch nichtmal lvl 30 ist. Das bringt der Person garnichts und ich würde einen ganzen Tag schreiben. Warum soll man neuen Spielern denn etwas anderes als das Meta nahelegen. Wenn sie direkt lernen, was das Meta ist und sich das mit jedem Patch direkt verändern kann, dann ist das doch umso besser. Tryndamere ist auch kein schlechter Held und in Low Elo kann er genauso geil sein wie scheisse. Schonmal gegen einen Malphite auf der Lane gewesen? Schonmal gepusht und dein Team kämpft trotzdem 4v5 bevor du am Tower/Inhib bist und alle krepieren? Alles hat seine Vor- und Nachteile und man soll einfach nur drüber nachdenken und im Endeffekt natürlich spielen, was einem Spaß macht. Es ist auch etwas zu einfach nur die SoloQ Winrates für Picks heranzuziehen. Z.B. wird Lucian auf meinem Elo mit 46% winrate gespielt, ich sitze im Moment auf 70. Ich gehe z.B. meistens nur danach ob mir ein Held gefällt oder nicht. Und ich würde immer im ranked Spiel ab und zu meine Stats angucken (euw.op.gg) und analysieren was ich auf welchem Held falsch und richtig mache (farme ich zu wenig, sterbe ich zu viel etc.). Sich nach nem Spiel hinsetzen und zu überlegen, was man besser hätte machen hilft auch viel. Also differenzieren ist schon gut aber man muss es für Leute, die noch nichtmal angefangen haben Ranked zu spielen auch nicht übertreiben und wie ich irgendwo schon geschrieben habe kommt man in der Soloq eigentlich mit allem davon ;)


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PaRaZzEe
Beigetreten: 20.07.2009
PokerStrategist

Reflektiere du lieber mal dein Chatverhalten :coolface:


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tl;dr gibts unten !

Ich störe mich an den Aussagen "Spiel halt Metachamps" und "Metachamps sind die meistgespielten Picks im competitive", weil das viel zu sehr pauschalisiert. Ich versteh schon, was mit "spiel Metachamps" gemeint ist. Pick etwas, bei dem die Wahrscheinlichkeit, dass man gewinnt, am höchsten ist. Aber: Leute spielen League, um einfach nur Spaß zu haben oder um zu gewinnen. Den ersteren solls egal sein, was sie picken, solange der Champ Spaß macht. Und den letzteren kann ich nur ans Herz legen, anstatt stur den Metapicks zu folgen, wirklich zu verstehen, was das Meta ist und was einen Champ stark macht und wie man seine Chancen zu gewinnen erhöhen kann. Und da kommt man um Einzelbewertungen nicht herum.

Worauf basiert denn die Aussage, dass man lieber "Metachamps" spielen sollte anstatt Tryn, wenn nicht auf einer Einzelbewertung von Tryn im Vergleich zu diesen ominösen Metachamps? In LoL profitiert man stark vom Differenzieren. Darauf basiert doch das gesamte Decisionmaking. Am Ende läuft alles darauf hinaus, dass man sich mit seinem Gegner duelliert und die Frage stellt: Wer killt wen zuerst? Angenommen man hat ein 1vs1. Wie finde ich raus, wer gewinnt? Ich vergleiche die Skillsets der einzelnen Champions, die Items, die Level, die Position, die HP und das Mana, die Cooldowns auf Spells, Summoners und Items und last but least den Skill des Spielers. Also was ist League of Legends anderes, außer eine ständige Aufeinanderfolge von Einzelbewertungen?

Und genau deswegen finde ich den Rat "Folg dem competitive Meta" so kritisch. Gemeint ist, man soll einen starken Champion picken. Ich stör mich da in erster Linie an der Formulierung, denn sie fordert nicht auf, darüber nachzudenken, was einen Champ stark macht. "Folg dem Meta" fördert einfach nur die Einstellung von diesen soloQ-Kiddies, die direkt in Champselect anfangen zu flamen, wenn jemand einen unkonventionellen Pick auspackt, der nicht ständig in der LCS gespielt wird, ohne dass sie überhaupt verstanden haben, was das Meta eigentlich ist. Oder sie picken irgendwas, was sie gar nicht richtig spielen können, nur weils Meta ist.

Also was ist das Meta? Meta ist die Gesamtheit aus allen Champions, Items/Builds und Spielweisen, von dem die Spieler denken, dass damit die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist ein Spiel zu gewinnen. Das Meta ist kein feststehender Begriff, sondern verändert sich. Entweder werden Champs und Items durch Patches verändert oder jemand findet, dass xyz gut funktioniert, um erfolgreich zu sein.

Champions: Je besser ein Champion seine Rolle ausfüllen kann, desto stärker ist er. Wie gut ein Champ zumm Beispiel Damage dealen, Tanken, Engagen oder seinen Carry beschützen kann. Das wird in erster Linie vom Skillset und Scalings bestimmt.

Items: Manche Builds und Items funktionieren besser als andere. Generell kauft man das, was einem hilft, seine Rolle auszufüllen. Items und Gold sind in League superwichtig. Krass ausgedrückt: Lvl 1 mit full build ist stärker als Lvl 18 ohne Items. Und wegen des Jungle-Items Cinderhulk gibt es gerade das Tankmeta. Durch die Bonus-Hp können Tanks sehr kosteneffizient itemizen und haben somit viel mehr Einfluss auf das Spiel.

Spielweise: Champions und Items sind für soloQ und competitive gleich. Deswegen sind viele Champs in soloQ und im competitive stark. ( Und ich verurteile wie gesagt nicht die Picks, sondern die unreflektieren Summoner dahinter. ) Aber aufgrund der stark unterschiedlichen Spielweisen, muss man klar zwischen Competitive-Meta und soloQ-Meta trennen.

Im competitive wird kommuniziert. Es wird viel wert darauf gelegt, einer Teamstrategie folgend gemeinsame Aktionen auszuführen. Es gibt Standardmoves wie Laneswaps, zu Beginn gemeinsam junglen, early Level 3vs1 Towerdives, Vision denien und Leute in Traps baiten. Manche Games werden schon in der Champselect durch die Teamcomposition entschieden. Die Interaktionen der verbündeten Champs untereinander und als auch mit den Gegnerchamps sind ungemein wichtig, es ist halt ein richtiges 5vs5.

Für soloQ entscheidend ist, dass die Kommunikation viel weniger ist. Strategisches Teamplay und die Möglichkeit zum Counterplay mangels Koordinatiom rücken deutlich in den Hintergrund. Snowballing von Einzelspielern hat auf einmal viel mehr Bedeutung, weil das Gegnerteam zu unkoordiniert ist, um ihren Nachteil durch Teamplay wieder auszugleichen. Das ganze ist viel mehr auf die Fragen beschränkt "Wie werde ich fed?" oder "Wie mache ich einen Ally fed?". Und am Ende läuft soloQ auf 5vs5 Teamfights raus. Es wird wenig kommuniziert, man spielt keine bestimmte Teamcomp, das Skillniveau ist (sollte) in soloQ wegen ähnlichem Elo vergleichbar sein. Und am Ende gewinnt einfach das Team mit mehr Gold und den besseren Items den Fight.

Dass es einen klaren Unterschied gibt zwischen competitive und soloQ sieht man zum Beispiel an Lulu. Im competitive wird z.b. Lulu Top recht häufig gepickt, grade in "Protect the Hypercarry"-Comps spielt. Aber das ist eine Comp, die viel Koordination erfodert und deswegen sieht man das nie in soloQ. Lulu ist ein defensiv orientierter Champ, der mehr an der Support- als an der Carryrolle dran ist. Lulu ist kein schlechter Pick, aber es ist schwer, ihr Potential in soloQ voll auszuschöpfen. Die ganzen Toplanesnowballer wie Rengar, Irelia, Riven und Tryn fucken Lulu alle richtig hart.

edit dieser absatz: Riven ist ein weiteres Beispiel. Most played Top in soloQ, weil sie 1vs9 carrien kann, aber so gut wie nie zu sehen im competitive, weil man sie durch Teamplay countern kann. Oder Nunujungle. Höchste winrate in soloQ mit 57.08%, aber trotzdem wurden eher Rek'Sai, Gragas und Sej gepickt. Nunu kam nur dann, wenn ein Teamcomp wirklich einen controljungler brauchte. ( Source )

Was jetzt eben diesen Tryn angeht, wurden Stärken und Schwächen schon angesprochen.

Stärken: Sustain in der Lane, guter Splitpusher, gutes 1vs1, sickes Snowballen. Wenn Tryn ahead ist, ist er immer ein Problem. Er kann 1vs1 splitpushen und hat hohen Killpressure. Wenns nicht zum Kill reicht, kann er Leute durch Trades und Sustain aus der Lane drängen. Botrk ist Core auf Tryn, was ganz gut ist im aktuellen Tankmeta. ( Außerdem sind durchs Tankmeta Vi und J4 verschwunden, die noch härter gesnowballed haben als Tryn. ) Sobald Tryn das Blade fertig hat, ist es sehr schwer ihn im 1vs1 zu killen, grade als Tank. Dann muss eigentlich der Gegnerjungler Top kommen, was aber wiederum fürs eigene Team Ressourcen frei macht. Und sobald Tryn wirklich fed ist, zerstört er squishies. Einen fed Tryn kann man eigentlich nicht mehr focusen aufgrund der Ult, aber auch nicht ignorieren aufgrund des Damage. Hier profitiert man dann von der mangelnden Koordination in soloQ, weil das Gegnerteam ihren Kite, CC und Exhaust ordentlich timen müssen, um Tryn zu stoppen.

Schwächen: Tryn braucht etwas an Gold, um ins Rollen zu kommen. Wenn er behind ist, ist er ziemlich schwach, weil sein Kit wenig für das Team mitbringt. Wenn man last pick ist und im Team kein oder wenig Hardengage vorhanden ist, ist Tryn eine schlechte Wahl. Splitpushen kann ein Problem sein, wenn das eigene Team nicht koordiniert ist, nicht kiten kann und 4vs5 engaged wird. In den 5vs5 Teamfights kann es schwer sein an die Carries zu kommen. Koordination im Gegnerteam durch Kite etc. fuckt tryn ohne Ende. Und man kann sich als Tryn ziemlich easy selbst useless machen durch schlechtes Timing beim Engagen und bei der Ult.

Ich sehe Malph auch nicht als den Tryn Hardcounter. Die Winrate ist bei 50% - 50 %. Ich finde Tryns Laning deutlich besser. Tryn kann den Malph forever pushen und durchsustainen. Malph kriegt irgendwann Manaprobleme beim Clearen. Beide haben wenig Killpotential auf den anderen, aber Tryn hat den deutlichen Pressurevorteil. Das Pushen gibt Tryn die Möglichkeit zum Roamen / TP Ganks. Durch den Pushingpressure muss Malph auch vorsichtig mit den TPs sein, weil sonst ganz schnell der Turret weg ist. Auch erfolgreiche Malph TP-Ganks waren evtl. nicht worth durch das Turretgold. Malph gleicht diese Schwächen durch sein Kit ( scaled mit Armor ) und seine Teamfightengage wieder aus. Von daher finde ich Malph und Tryn recht even. Entweder Tryn schaffts zu Snowballen oder Malph schaffts seine Teamfightpräsenz durchzudrücken. Das gilt alles aber nur für soloQ. Im 5vs5 können die Schwächen Tryns hard abused werden. Gegnerteam focused einfach den Tryn schon im early und gibt ihm keinen Farm und schon hat man ein 5vs4.

Insgesamt würde ich sagen, Tryn ist ein guter Champ für die soloQ durch das Snowballen, aber eben auch ein "high risk-high" reward Pick. Fehler werden mit Tryn schneller bestraft als mit anderen Champs, aber Leute unterm Turret 1vs1 killen ist halt auch geil.

edit2: Achso aber prinzipiell kann es natürlich nicht schaden, wenn mal als Neuling die starken Picks für soloQ ( Top5 soloQ Picks for each role ) spielt, um überhaupt erstmal carrien zu lernen.

tl;dr
- Competitive Meta und soloQ-Meta sind zwei verschiedene Dinge
- Statt "Spiel Meta-Champs" sollte es "Spiel starke soloQ-Picks" heißen
- Tryns Snowballing ist gut für SoloQ. Er ist aber ziemlich weak wenn behind. ( High risk - high reward )
- Malph hardcountert Tryn nicht in soloQ


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Sprotze
Beigetreten: 20.06.2011
Poker Player

Ganz wunderbarer Text, man möchte schon fast Artikel sagen. Würde ich so unterschreiben das Geschriebene, bis auf die Aussage, warum ein Team in der soloq gewinnt.

Nicht ausschließlich der Goldvorteil ist spielentscheidend, meine subjektive Wahrnehmung ist:

~ 40 % aller Games werden durch mentale Probleme eines der beiden Teams verloren. Das heißt, sobald man mit seinem Team es schafft sich einen guten Start ins Game zu sichern durch Kills, werden einige Teams direkt kollabieren und komplett auseinanderfallen, wenn mind. zwei psychisch anfällige Personen in dem zurückliegenden Team sind. Dabei ist zu beachten, dass meiner Meinung nach Kills meist wichtiger sind als Tower in der soloq, im Teamranked ist es jedoch genau umgekehrt. Das liegt einfach an der Einstellung der Spieler die ist: "Hmm, wir liegen in Kills vorne, dann liegen wir auch im Gold vorne" --> gute Stimmung
Auch cs sind in der soloq weniger wichtig als im 5er ranked. (was natürlich nicht heißen soll, dass man jede Wave in den Tower gehen lassen soll, weil ganz eventuell ein Kill rausspringen könnte)

~ 40% sind "normale" Games in denen beide Teams ausgeglichen vom Skill sind und kein Spieler außergewöhnlich nach oben oder unten herausragt. Dazu zähle ich auch, wenn jemand sein Lane deutlich verlieren sollte, dass ist noch im Rahmen, wenn die anderen dafür vielleicht etwas vorne sind. Sollten alle Lanes eines Teams verlieren, wird das Game meist nicht allzu lang, ansonsten geht das Game ins Mid-Lategame, wo nahezu ausschließlich eine einzige Fähigkeit dann das Spiel entscheidet: Aus welchem Team lässt sich jemand (mehrfach) catchen? Ein einziger leichtsinniger Tod resultiert oft in einem Ace, da die meisten Teams dann nicht z.B. Baron aufgeben wollen --> Catch --> Ace --> Inhib/Baron --> Game over

10% der Games werden durch einzelne Spieler entschieden, die wirklich hart carrien. Das kann entweder der Fall sein, wenn diese smurfen, oder wenn der Gegenspieler besonders schlecht ist, das Lanematchup sehr zu Gunsten eines Spielers mit einem Snowballchamp ist, oder wenn einfach durch mehrere ungeschickte Aktionen viele Kills bei einem Spieler landen, der damit umzugehen weiß.

10% aller Games werden durch die Teamcomp verloren, dass heißt beide Team spielen einigermaßen im Rahmen, aber irgendwann ist ein Punkt erreicht, an welchem ein Team keine Möglichkeit mehr hat das andere zu teamfighten. Dann könnte man in einem Teamranked zwar meist noch versuchen zu trappen oder splitpushen, dies ist in der soloq aber selten der Fall, daher meistens loose für das schwächere Teamfightteam.

Wie gesagt, alles subjektiv eingeschätzt, generell ein sehr guter Text von Igor! :f_drink:


Antwort
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danke :f_drink:

jo, der aufteilung stimme ich auch zu. was die genauen anteile ausmacht, ist auf die schnell natürlich schwer zu sagen, aber die grobe schätzung fühlt sich ganz gut an.

finde vor allem die psychologische komponente ganz wichtig. also: wie werde ich nicht nur fed, sondern tilte auch den gegner dabei? wenn der gegnertoplaner snowballed, kommt dann ja häufig das geflame zwischen toplane und jungler oder toplane und team. um nochmal zu tryn zurück zu kommen: im tiltinduce sicher nicht der schlechteste. grade auch, wenn er auch aus haarigen situationen grade nochmal so mit ult und spin rauskommt. aber man muss bei dem pick vielleicht einbeziehen, dass manchmal leute in der soloQ tiltbereiter sind, wenn man tryn pickt. soll heißen, ich halte tryn overall immer noch für keinen schlechten pick, aber es gibt picks die ähnlich snowballen und dabei teampsychologisch stabiler sind.


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PaRaZzEe
Beigetreten: 20.07.2009
PokerStrategist

Noch hier jemand Erfahrung mit Skillshot dodge scripts?
Hatte grad zwei Premades die ganz ganz komisch gemoved sind und gecastet haben. Beide einfach unmöglich zu treffen und aus dem Gegnerteam meinte auch einer das die wohl scripten. Erbärmliche Spasten :f_mad:


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av3cbo0m
Beigetreten: 27.10.2007
PokerStrategist

war einer davon so bläulich und hat mit Speeren um sich geschmissen?


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PaRaZzEe
Beigetreten: 20.07.2009
PokerStrategist

witzig


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ElBasadero
Beigetreten: 03.03.2007
Oldschool Grinder

danke für den text! ich bin natürlich überhaupt noch nicht so weit, die tiefe des spieles so zu sehen. Vielleicht wirds ja noch, vielleicht auch nicht, ich hab erstmal spaß am zocken ;) Tryn gefällt mir immer noch sehr gut, auch wenn ich teilweise etwas verloren bin, vor allem in teamfights. Das scheint aber normal zu sein, was ich so gelesen habe. Ich habe jetzt noch ein paar games mit irelia gezockt, die mir auch ziemlich gut gefällt, was mir nur auffällt auf der toplane: ich hab das gefühl NIE dort zu sein, wo die action ist. somit fehle ich gerne mal in teamfights. wenn ich mich aber eher auf teamfights konzentriere, komme ich auf kaum creepkills. beides nicht ganz optimal, weil immer value für das team verloren geht (außer man splitpushed anständig mit trynda/irelia). Aber wie kann man am besten lernen, wo man sich am besten auf der map befinden soll? Das fällt mir noch recht schwer einzuschätzen.
Auch vergess ich leider oft, meine aktiven fähigkeiten von items zu benutzen, aber da hilft nur übung und nach jedem fight überlegen, was man besser machen hätte können.
Alles in allem gefällt mir lol aber richtig gut! bin jetzt lvl 29, sprich, bald geht das ranked los. würde mich vom skill bis jetzt so als oberen bronze- unteres silber einschätzen. wie realistisch das ist - keine ahnung ;)

e: generell muss ich sagen, dass es mir leichter fällt mit high hp champs zu spielen, weil ich einfach in teamfights mit low-hp heroes wie annie oder einem adc anscheinend immer irgendwelche fehler mache (und man als adc in unranked games nich tordentlich protected wird). Genau so finde ich mid sehr schwierig zu spielen, durch die ständige gank gefahr. und mid und bot habe ich eben auch das problem, dass ich oft am falschen ort bin ;)


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CassiusKlay
Beigetreten: 11.04.2010
Legacy Member

Ein paar Dinge:
- Starte nicht sofort mit den Rankeds! Alleine aus deinem Text entnehme ich, dass dir noch einiges an Spielverständnis fehlt (no offense). Aussagen ala " in meiner Elo (unranked) wird der adc nicht beschützt" bringen dich nicht weiter. Wenn du stirbst ist es in erster Linie dein Fehler, da kann dein Supporter noch so schlecht sein, wenn du falsch stehst, stirbst du.
- Das Gefühl , dass du die weißt wo grad die Action abgehen wird, kenne ich noch aus meiner Anfangszeit.
Da hilft die Erfahrung, das Gefühl für das Spiel, was man entwickelt , weiter.
Generell solltest du als Toplaner ordentlich farmen, damit du über die Items deine Tankyness (siehe aktuelles Meta) erreichen kannst, oder aber genügend Schaden raushaust (Riven zum Beispiel).
Als erste Marke kannst dir 60cs nach 10min setzen, 70cs wären besser,80cs in den meisten Fällen optimal (sehr sehr individuell, je nach Spielverlauf, Championauswahl)
- Teamfights solltest du frühestens im Midgame (ab Minute 20) joinen ,wenn alle in der Mitte durchpushen oder aber bei etwaigen Objectives-Fights (zu Beginn wohl nur der Dragon). Manchmal sieht man auch nen DoubleFreekill und teleported runter um aufzuräumen ;)

Alle Angaben sind Richtwerte/Orientierungshilfen und keinesfalls als in Stein gemeißelt zu betrachten.


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TaZz
Beigetreten: 27.01.2006
Elite Grinder

basa, wann spielst du zur zeit immer?

spiele zur zeit mit zwei kumpels im mid 20er bereich hin und wieder abends/nachts team-builder games. vielleicht hast du ja lust, dem beizuwohnen. :)


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ElBasadero
Beigetreten: 03.03.2007
Oldschool Grinder

spiele meistens abends, und manchmal auch vormittags, je nachdem, wie viel ich gerade zu tun habe. und ja würd sehr gern mi euch zocken! hab dich glaub ich noch im skype, werde dich mal anschreiben :) Welche liga spielst du?

@cassiusklay
danke für die tipps. Was ich mich zuerst frage: Welchen Nachteil habe ich, wenn ich früher mit ranked games anfangen, außer, dass ich vielleicht in den unteren Ligen herumdümpeln werde? Habe mich mit dem Ligensystem noch nicht beschäftigt.
Habe die letzten beiden Spiele mal drauf geachtet: hatte 69 und 56 CS, wurde allerdings beim zweiten game geganked und habs zu spät gesehen. Wobei ich mittlerweile schon ganz gut die Minimap im Auge habe, zumindest im Early Game. Das ist auf jeden Fall ein Punkt, an dem ich arbeiten muss. Spiele mittlerweile fast ausschließlich Irelia, weil sie mir richtig viel Spaß macht und auch gut liegt. In den Unrankeds gewinne ich ungefähr zu 80% die Lane, wobei ich in letzter Zeit wirklich selten geowned werde.
Was auf jeden Fall eine Schwäche ist, sind Teamfights. Aber das sind wohl auch die schwierigsten Situationne, weil ich teilweise das Geschehen nicht im Überblick habe und auch nicht immer genau einschätzen kann, wann ein engage sinnvoll ist und wann nicht.


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Faaaahn
Beigetreten: 21.11.2011
Oldschool Grinder

Falls du tipps zu irelia brauchst kann ich dir gerne helfen, hab seit 2 seasons zum größten Teil irelia im ranked gespammed.

Zum Thema ranked: also ich weiß nicht wie es bei dir aussieht, aber ich hatte nachdem ich lvl 30 war damals eh noch nicht genug champs, bzw. Runenseiten.


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frank2104
Beigetreten: 17.08.2007
PokerStrategist

Original von ElBasadero
Was ich mich zuerst frage: Welchen Nachteil habe ich, wenn ich früher mit ranked games anfangen, außer, dass ich vielleicht in den unteren Ligen herumdümpeln werde? Habe mich mit dem Ligensystem noch nicht beschäftigt.

Meine ersten 10 Games mit Level 30 waren die Placement Matches für die Liga. Bin dann zwar nur Silber4 geworden, aber letztlich hatte das gar keinen Nachteil.
Du brauchst halt mindestens 16 Champs, sonst darfst du keine Rankeds machen und solltest auf jeder Position zumindest einen Champ haben den du spielen kannst.


Antwort
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@ ElBasadero:

das kommt auf deine ambitionen an. der einzige nachteil ist, dass es zu beginn deutlich mehr punkte gibt. angenommen du legst sofort mit ranked los und spielst 100 games. durch die übung bist du zwar besser geworden. trotzdem hast du aber einen niedrigeren impact auf dein ranking, weil du aufgrund der gespielten rankeds weniger punkte pro sieg kassierst. in anderen worten, du verschenkst value. du könntest ja stattdessen 100 normals spielen, in etwa den gleichen trainingseffekt haben und danach erst mit rankeds anfangen. das ist auf jeden fall vorab eine überlegung wert, wenn es dir darum geht, in der ladder möglichst hoch zu kommen. immerhin ist das ranking ja auch für die ganze season mit dem account verknüpft und der nächste ladderreset kommt erst anfang 2016.


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happyhumping
Beigetreten: 18.12.2007
Poker Player

Ladder Stop ist wahrscheinlich wieder November nach Worlds und die neue Ladder kommt dann im Februar.


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Sprotze
Beigetreten: 20.06.2011
Poker Player

Ich hab damals sobald ich konnte mit ranked angefangen, geschadet hat es auf keinen Fall und würde auch jedem, der ein bisschen was in dem Spiel lernen will anraten größtenteils ranked games zu spielen.


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ElBasadero
Beigetreten: 03.03.2007
Oldschool Grinder

Bin jetzt level 29, werd mir das mit dem Ranked noch überlegen.

Eine Frage noch: was sind die besten Wardspots? Gibts da einen guten Guide dazu? Vermutlich in den Büschen im Jungle und im Fluss? Auf was achtet ihr beim Warden?


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