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Angegriffen worden

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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Denk ich mir eigtl. auch. Aber die Leute kommen häufiger mit Taxi von anderen Orten dorthin. Und Kumpels verraten sich ja nicht gegenseitig. Mich würd's nichtmal wundern, wenn die Leute von dem Schuppen den Kerl decken. (gut, das ist reine Spekulation)
Jede Menge Zeugen waren da, aber die Polizei wird ja nicht ne Zeitungsannonce aufgeben mit "Wer war am ... da und hat Infos?"...
Ich habe nur 3 Zeugen zu bieten und die kennen ihn alle nicht.
Mitschuld trage ich definitiv nicht ;)
Sonst würd's mich auch nicht so runterziehen. Wenn man selbst provoziert, ist es iwie anders. Aus dem Nichts angegriffen zu werden, ist richtig scheiße.
Habs auch noch nicht so ganz verarbeitet, mal schauen.

edit: thx für die ganzen Beiträge :)


Antwort
Zitat
grinse1981
Beigetreten: 22.01.2008
Oldschool Grinder

Original von daemmerung
Ich wohn eigtl woanders innerhalb der Woche wg. Studium. Hab das aber nicht als Wohnsitz angegeben. Vor dem evtl. Verfahren muss ich den wohl nochmal schnell als Nebenwohnsitz anmelden...
Aber das ist es mir schon wert. Mir geht's insb. um Schadensersatz. Davon würd ich dann 'ne Party schmeißen

edit: Wozu wurden die denn verurteilt? Mal so aus Interesse.

Würde mir den stress wegen so ner simplen kneipenschlägerei nicht machen,die strafen sind normal ein witz,du weisst nicht wie derjenige und/oder sein umfeld darauf reagiert und ob du jemals etwas von dem möglichen schadenersatz siehst ist auch fraglich...


Antwort
Zitat
Denz
Beigetreten: 16.01.2005
Elite Grinder

warum gehst du in so einen asi-laden und säufst dich dann auch noch total weg?

diese ersten rempler heissen meist nur, dass es irgendwann (mit steigendem Pegel) noch mal schlimmer wird.

Also entweder meidest du solche Läden, was völlig ok ist oder du bist halt nächstes mal bereit dich zu wehren.

Ersteres ist aber eigentlich immer die beste Alternative. Selbst wenn man die meisten Leute weghauen würde, kann immer was unvorhergesehenes passieren flasche über den Kopf, messer in den bauch whatever...und wenn man immer unter strom steht ist doch kein entspanntes feiern möglich.


Antwort
Zitat
mergelina
Beigetreten: 28.03.2008
Oldschool Grinder

Original von daemmerung
Der Kerl ist zieml. groß und nachvollziehbarer Weise bin ich nicht so scharf dadrauf, dem zu begegnen. Der wird sofort auf mich losrennen. Hätte den keiner beruhigt an dem Abend, wär es richtig übel ausgegangen.
Wenn ich 'n Foto mache, wird er mich zu 100% angreifen. Außerdem ist er in einer Gruppe gewesen. Die andern sind nicht so ausgetickt, er war der einzige totale Psychopath. Wenn es einen Streit in der Kneipe mit dem gibt, heißt das, dass man direkt 5 Feinde hat.

Die Beschreibung, die ich der Polizei gegeben hab, war rel. schlecht/falsch. War ja auch betrunken. Habe gesagt, er sei vllt 1,80m. Er war eher 1,90-2,00. Muss mich deshalb wohl auch nochmal melden.

wenn das ne ländliche Gegend ist, sollte es doch nicht ganz ausgeschlossen sein, dass du dem Typ wieder begegnest bzw ihn ausfindig machen kannst.

Du must dir im Klaren sein, welche Rolle dir bei der ganzen Geschichte zukommt.

Bist du ein Typ, dem körperliche Auseinandersetzung, Schlägerein nicht ganz fremd sind, ist es nicht so dramatisch. Denn in diesem Fall definierst du es als Kampf und warst bei dieser Geschichte einfach ein unterlegener Gegner, der sich eine Blöse gab und dafür eine schmerzhafte Quittung erhielt.

Bist du eher ein Typ, der Schlägereien absolut meidet, für den es die letzte Konsequenz in einem Notfall ist, dann ist es weit übler.

Denn dann kommt dir ganz klar die Rolle des Opfers zu.
Man versucht automatisch, ein Erklärung für das Geschehene zu finden.
Hast du dich daneben benommen, die Kontrolle verloren und jemand in irgendeiner Weise provoziert, möglicherweise dessen Freundin zuviele Blicke zugeworfen, so macht es das für dich als Opfer etwas leichter, diese Rolle anzunehmen. Du kannst es erklären, einordnen und Konsequenzen daraus ziehen, wie immer die auch auschauen. Hast du keinerlei Erklärung wird es noch schwieriger sich mit dem Geschehenen auseinanderzusetzen.

Ich selbst wurde einmal unangemessen von Polizisten misshandelt. Obwohl die Folgeschäden nicht so schlimm waren wie bei dir (ich konnte vier wochen nicht schmerzlos schlucken, aber sonst war da weniger) kam Tage danach ein sehr ungutes Gefühl auf. Mir war Unrecht geschehen und bekomme gleichzeitig keine Annerkennung von dem System, in dem ich lebe, einer Demokratie, die auf das Vertrauensvotum der Allgemeinheit hin handelt. Das ist das absolute Ohnmachtsgefühl und wirkt sich unweigerlich auf den Selbstwert und die Selbstsicherheit. Die Betroffenen mögen es mir verzeihen wenn ich diesen Vergleich anstelle, aber ein solches Erlebnis ist, wenn auch in einer viel niedrigeren Intensität zumindest verwandt und im eigentlichen Wortsinne sogar identisch mit dem Begriff "Vergewaltigung".

Ich will da nicht von Thema abschweifen, worauf ich hinaus will ist, wie du dieses Erlebniss für dich verarbeitest.
Folgendes dient nicht als Rat, wie du gewalttätige Auseinandersetzung für dich definieren sollst sondern nur der Ermittlung deiner Rolle, der Realtion mit dem dem Erlebten.

Kannst du es als Kampf definieren, wirst du es als sehr nützliche Erfahrung verbuchen können, im Sinne von als gestandener Fighter musst du auf Überraschungsangriffe gefasst sein.

Da du den Thread eröffnet hast, gehe ich mal davon aus, das dem nicht so ist. Und da ich mich gut in dich reinfühlen kann, denke ich, dass es dir nochmehr zusetzt, als die rein physischen Schmerzen es ohnehin schon tun.

Wenn du also ein argloses Opfer bist (und damit in jedem Fall schuldloses, denn nichts kann Gewalt rechtfertigen, wenn keine Gewalt von dir ausgehen kann, da du es nicht als praktikables Mittel oder Option im Programm hast) dann können deine Konsequenzen wie folgt aussehen.

Du gibst dir eine Teilschuld und bist in Zukunft vorsichtiger.
Dies klingt plausibel und ist oft die scheinbar logische konsequenz.
Aber es ist fatal.
Du anerkennst das passierte und passt dein verhalten an. Du wählst deine lokaltitäten, dein Verhalten, du nimmst dich zurück. Du wählst die Strategie der vermeidung. Anstatt sein Verhalten ändert sich Dein verhalten! Das ist exact, was auch misshandelte Ehefrauen immer zuerst machen.

Die andere Option ist die, der Feststellung des Unrechtes und der Sanktionierung.

Hier hat sich der Typ unbestritten strafbar gemacht. Du warst bei der Polizei, deine Verletzung ist medizinisch aktenkundig. Wenn du wirklich auf dem Land lebst, solltest du ihn ausfindig machen können und wenn nicht, solltest du jetzt meiner Ansicht nach keine Kosten scheuen.
Alle Kosten kannst du zivilrechtlich geltend machen, wenn er verurteilt wird. Dazu wird dir wahrscheinlich sogar im Strafprozess, in dem du als Nebenkläger auftreten solltest schon ein Schmerzendgeld zugesprochen. Die Protzesskosten müssen dir keine Soragen machen, im Strafprozess zahlt der Verurteilte bzw der Kläger, was dann der Staat wäre.
Zudem gibt es für finanzschwache noch die Prozesskostenhilfe, dein Anwalt wird dich beraten.

Es gibt aber noch eine andere Option. Du gehst ab sofort ins Fitnesscenter und trainierst (sofern du dich bei einer künftigen Begegnung unterlegen siehst), was sehr positive Auswirkungen auf alle Bereiche der psychischen und körperlichen Gesundheit hat und was in solcher Situation auch dem unmerklichen Verlust des Selbstwertes entgegenwirkt.
Falls notwendig gehst du in einen kurzen Grundkurs für Selbstverteidung.
Es gibt Tricks, die sogar eine Frau nach kurzer Anleitung anwenden kann, die jeden Gegener ausser Gefecht setzen.
Man muss keinen schwarzen Gürtel in Taek-won-doo haben um einen Strassenkampf zu bestehen. Kampfsport ist Religion, der kampf selbst ist viel simpler.
Du wirst merken, wenn du dich fit und stark genug fühlst und stellst dich dem Arsch bei nächster Gelegenheit!

Ausserdem geht es dabei weniger um Strafe als um Genugtuung, die nicht zwingend mit Strafe verknüpft ist. Es geht um das Erleben von Kontrolle und um die Feststellung deiner Kraft und deines Selbstwertes.
Genau aus diesem Grund ist auch ein "Anheuern" oder "beauiftragen" weniger effektiv.

Tu etwas, lass dir das nicht gefallen und mach auch der Discothek ordentilcih Feuer unter dem Arsch. Die sind nämlich ziemlich angreifbar in solchen Dingen, auch wenn sie dir erst negativ gesonnen sind, womöglich sogar drohen. Wenn sie Druck von der Bezirksinspektion bekommen, schlagen die sich ganz ganz schnell auf eine Seite. Die des Staates nämlich, die auch die Deine ist und sie werden sich womöglich plötzlich erinnern, wer der Typ ist und werden vielleicht auch als zeuge auftreten, solange sie sich unbeschadet halten können.

Wenn du gar nicht weiter kommst, ist ein Privatdetektiv eine Option, die zwar teuer aber meist äusserst effektiv ist. Die bekommen manchmal sogar noch weit mehr raus, als nur den Namen.

Das mag alles unverhältnissmäsig klingen, aber es ist schon wichtig, dass du das Geschehene nicht so einfach hinnimmst und begräbst.

gruss,

mergelina


Antwort
Zitat
Denz
Beigetreten: 16.01.2005
Elite Grinder

Es gibt Tricks, die sogar eine Frau nach kurzer Anleitung anwenden kann, die jeden Gegener ausser Gefecht setzen. Man muss keinen schwarzen Gürtel in Taek-won-doo haben um einen Strassenkampf zu bestehen. Kampfsport ist Religion, der kampf selbst ist viel simpler.

sry aber :facepalm:

Es gibt sicher kein Patentrezept um einen trainierten Schläger nach nur kurzem eigenen Training ausser Gefecht zu setzen.


Antwort
Zitat
mergelina
Beigetreten: 28.03.2008
Oldschool Grinder

Original von Denz

Es gibt Tricks, die sogar eine Frau nach kurzer Anleitung anwenden kann, die jeden Gegener ausser Gefecht setzen. Man muss keinen schwarzen Gürtel in Taek-won-doo haben um einen Strassenkampf zu bestehen. Kampfsport ist Religion, der kampf selbst ist viel simpler.

sry aber :facepalm:

Es gibt sicher kein Patentrezept um einen trainierten Schläger nach nur kurzem eigenen Training ausser Gefecht zu setzen.

natürlich gibt es die. Es geht nur darum, zuerst und gezielt zu agieren.
Die Frage ist nur, ob man es will bzw ob man muss. Natrürlich besteht ein Risiko, wenn der erstschlag seine Wirkung verfehlt.

Aber darum gehts auch jetzt weniger. Das Training gibt einem das Gefühl für den eigenen Körper und die verfügbare Kräfte. Dieses erfordert natürlich regelmäsiges Training. Das ist als Basis an sich sehr wertvoll und wirkt sich positiv auf alle Lebensbereiche aus. Damit und mit einem Selbstverteidigu7ngscrashkurs kann man, wenn man muss oder unbedingt will, auch mit überlegenen Gegnern fertigwerden.
Das ist in erster Linie eine Sache des Kopfes und dann der Technik. Die Kraft dazu hat jeder, auch Frauen. Das ist reine Physik.


Antwort
Zitat

Original von mergelina

Original von Denz

Es gibt Tricks, die sogar eine Frau nach kurzer Anleitung anwenden kann, die jeden Gegener ausser Gefecht setzen. Man muss keinen schwarzen Gürtel in Taek-won-doo haben um einen Strassenkampf zu bestehen. Kampfsport ist Religion, der kampf selbst ist viel simpler.

sry aber :facepalm:

Es gibt sicher kein Patentrezept um einen trainierten Schläger nach nur kurzem eigenen Training ausser Gefecht zu setzen.

natürlich gibt es die. Es geht nur darum, zuerst und gezielt zu agieren.
Die Frage ist nur, ob man es will bzw ob man muss. Natrürlich besteht ein Risiko, wenn der erstschlag seine Wirkung verfehlt.

Aber darum gehts auch jetzt weniger. Das Training gibt einem das Gefühl für den eigenen Körper und die verfügbare Kräfte. Dieses erfordert natürlich regelmäsiges Training. Das ist als Basis an sich sehr wertvoll und wirkt sich positiv auf alle Lebensbereiche aus. Damit und mit einem Selbstverteidigu7ngscrashkurs kann man, wenn man muss oder unbedingt will, auch mit überlegenen Gegnern fertigwerden.
Das ist in erster Linie eine Sache des Kopfes und dann der Technik. Die Kraft dazu hat jeder, auch Frauen. Das ist reine Physik.

sorry, aber das ist quatsch!

wenn du als frau nicht gerade die "Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik" beherrschst, wirst du dich nie gegen einen abgewichsten strassenkampf-erfahrenen mann zur wehr setzen können. never ever!
und schon 100mal nicht mit so einem crash-kurs-selbstverteidigungs-mist.


Antwort
Zitat
mergelina
Beigetreten: 28.03.2008
Oldschool Grinder

Original von marc0506

Original von mergelina

Original von Denz

Es gibt Tricks, die sogar eine Frau nach kurzer Anleitung anwenden kann, die jeden Gegener ausser Gefecht setzen. Man muss keinen schwarzen Gürtel in Taek-won-doo haben um einen Strassenkampf zu bestehen. Kampfsport ist Religion, der kampf selbst ist viel simpler.

sry aber :facepalm:

Es gibt sicher kein Patentrezept um einen trainierten Schläger nach nur kurzem eigenen Training ausser Gefecht zu setzen.

natürlich gibt es die. Es geht nur darum, zuerst und gezielt zu agieren.
Die Frage ist nur, ob man es will bzw ob man muss. Natrürlich besteht ein Risiko, wenn der erstschlag seine Wirkung verfehlt.

Aber darum gehts auch jetzt weniger. Das Training gibt einem das Gefühl für den eigenen Körper und die verfügbare Kräfte. Dieses erfordert natürlich regelmäsiges Training. Das ist als Basis an sich sehr wertvoll und wirkt sich positiv auf alle Lebensbereiche aus. Damit und mit einem Selbstverteidigu7ngscrashkurs kann man, wenn man muss oder unbedingt will, auch mit überlegenen Gegnern fertigwerden.
Das ist in erster Linie eine Sache des Kopfes und dann der Technik. Die Kraft dazu hat jeder, auch Frauen. Das ist reine Physik.

sorry, aber das ist quatsch!

wenn du als frau nicht gerade die "Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik" beherrschst, wirst du dich nie gegen einen abgewichsten strassenkampf-erfahrenen mann zur wehr setzen können. never ever!
und schon 100mal nicht mit so einem crash-kurs-selbstverteidigungs-mist.

Woher nimmst du denn deine Gewissheit?
Es geht eigentlich ja nur darum, ob der gegner einen so nah an sich ran lässt und ob er die Aktion kommen sieht. Wenn du das mit Erfahrung meinst, hast du sicher recht. Aber man ist trotzdem nie chancenlos gegen einen unbewaffneten Gegner. Es gibt immer Optionen. Und die zu kennen ist wichtig, finde ich.

Es ist generell wichtig, um die besten Optionen zu wissen, eine Strategie für eine eventuellen Kampf bzw Notsituation zu haben. Der Rat mit dem Fitnesscenter war dahingehend, dass er sich einfach mal seiner eigenen Kraft bewust wird und damit einfach etwas sicherer in vegleichbaren Situationen auftreten kann.
Wenn der Typ wirklich ein Irrer ist und eine Nummer zu gross oder zu gefährlich, dann würd ich ihm auch aus dem Weg gehen.
Aber soll er sich das nächste Mal etwa wieder verprügeln lassen?


Antwort
Zitat

er soll sich das nächste mal nicht in einer fremden assibar besaufen und dann stress mit fremden typen anfangen. das einfachste ist, in unbekanntem umfeld nüchtern genug zu bleiben und bei beginnendem stress abzutigern!
die beste verteidigung sind schnelle beine und ein klarer verstand.

die skills, die op fehlen, lernt er nicht durch einen selbstverteidigungskurs oder im fitnessstudios! für so kampfassis bleibt er ein leichtes opfer. nicht falsch verstehen: ich finde das nicht schlimm, ganz im gegenteil, es ehrt op, dass er sowas nicht kann. finde kampfskills nicht unbedingt eine srstrebendwerte eigenschaft!! daher: stress aus dem weg gehen...


Antwort
Zitat
mergelina
Beigetreten: 28.03.2008
Oldschool Grinder

Original von marc0506
er soll sich das nächste mal nicht in einer fremden assibar besaufen und dann stress mit fremden typen anfangen. das einfachste ist, in unbekanntem umfeld nüchtern genug zu bleiben und bei beginnendem stress abzutigern!
die beste verteidigung sind schnelle beine und ein klarer verstand.

die skills, die op fehlen, lernt er nicht durch einen selbstverteidigungskurs oder im fitnessstudios! für so kampfassis bleibt er ein leichtes opfer. nicht falsch verstehen: ich finde das nicht schlimm, ganz im gegenteil, es ehrt op, dass er sowas nicht kann. finde kampfskills nicht unbedingt eine srstrebendwerte eigenschaft!! daher: stress aus dem weg gehen...

dagegen hab ich nie was gesagt. Aber man sollte sich doch der Psychologischen Wirkung eines solchen Erlebnisses bewusst machen.

Vermeidung ist auch ratsam und klug, aber nur bis zu einer gewissen Grenze.

Was das Fitnessstudio betrifft, es mag albern und platt klingen, aber gehe einmal 3 Monate 4 Tage in der Woche ins Krafttraining. Du würdest erkennen, wie sehr du in allen Bereichen davon profitierst.

Ich bin selbst der absolute Pazifist und meine Schlägereien kannst du im Zeitraum von 40 Jahren an 2 Händen abzählen. Ich ziehe selbst ebenfalls Deeskalation vor. Aber man sollte einfach gerüstet sein, um nicht immer wieder zum Ofper zu werden.


Antwort
Zitat
fred0592
Beigetreten: 31.03.2010
Oldschool Grinder

wie ich sowas hasse .. ich persönlich würd den auf jeden fall ausfindig machen und mir überlegen, wie ich mich rächen könnte, ich weiß, vielleicht nicht die beste lösung, aber ich würd sonst nicht drauf klar kommen _evil:


Antwort
Zitat
Denz
Beigetreten: 16.01.2005
Elite Grinder

@mergelina: Das klingt schon anders, oben hast du ihm im Karate Tiger Style empfohlen zu trainieren und sich dann zu rächen Und das würde eben, aus diversen Gründen, zu 98% in der größten Packung seines Lebens enden.

Ansonsten stimme ich zu, dass Sport allein fürs Selbstbewusstsein einiges bringt.

Ich würde wohl auch versuchen den Weg der legalen Rache zu gehen und alle möglichen Mittel in Bewegung setzen um den Typen dran zu bekommen. So wie OP schreibt ist er auch eher enttäuscht, dass er sich nicht gewehrt hat, das wird wahrscheinlich die Bestürzung über die Gewalt an sich noch überwiegen. Von daher ist es schon fürs Ego wichtig jetzt was zu tun.


Antwort
Zitat

Original von fred0592
wie ich sowas hasse .. ich persönlich würd den auf jeden fall ausfindig machen und mir überlegen, wie ich mich rächen könnte, ich weiß, vielleicht nicht die beste lösung, aber ich würd sonst nicht drauf klar kommen _evil:

du wolltest sagen, die mit Abstand schlechteste Lösung.

Unüberlegte Rache führt zu weiteren Konfrontationen mit ungewissem Ausgang.
Du weist nie, wieweit der Gegner womöglich geht und ganz Leicht werden es irreparable Schäden, die daraus resultieren können.

@Mergelina

durch sportliches Training und Kampfsport kann man sicherlich viel machen. Solange man da aber nicht ein Niveau erreicht sollte man sich immer eher schnellstmöglich von Krisenherden entfernen.
Ich behalte lieber beide Augen und bin ein Feigling, als mich mit Idioten rumzubrügeln.

OP

wenns dir irgendwie möglich ist, denn Vorfall einfach abhaken.
Denke dir einfach, das solche Gewaltbereite Menschen es in der realen Welt schwer haben. Irgendwann gerät er an den falschen, oder hat Pech dabei und landet für lange Zeit Hinter Gitter.


Antwort
Zitat
mergelina
Beigetreten: 28.03.2008
Oldschool Grinder

Original von fred0592
wie ich sowas hasse .. ich persönlich würd den auf jeden fall ausfindig machen und mir überlegen, wie ich mich rächen könnte, ich weiß, vielleicht nicht die beste lösung, aber ich würd sonst nicht drauf klar kommen _evil:

genau das ist der Punkt, den ich angesprochen hatte. Wie kommt man mit der Opferrolle klar.
Da gibt es meiner Ansicht nur ein richtige Entscheidung - sie nicht widerstandslos akzeptieren. Das lehren und soviele Beispiele aus Alltag und Geschichte.

Wie der Widerstand auszusehen hat, muss natürlich sorgsam bedacht sein.
Trifft man auf einen Übermächtigen oder sehr gefährlichen Gegner, kann Widerstand zu weiterem Opfer führen. Es kommt auf den Einsatz an wie immer ;) - Wieviel riskiert man, was bringt es, vor allem langfristig.
Ich finde, man sollte tendenziell den Rahmen des möglichen ausschöpfen und auch durchaus ein begrenztes Risiko einzugehen bereit sein. Der Selbstwehrt (Selbstachtung) sollte nicht unterschätzt werden. Man kann sich vieles "rational" schönreden, aber im Unterbewustsein bleiben Ohn(e)macht-erlebnisse schädlich haften. Es entwickelt sich ein Trauma.

Original von Helga

@Mergelina

durch sportliches Training und Kampfsport kann man sicherlich viel machen. Solange man da aber nicht ein Niveau erreicht sollte man sich immer eher schnellstmöglich von Krisenherden entfernen.
Ich behalte lieber beide Augen und bin ein Feigling, als mich mit Idioten rumzubrügeln.

es wundert dich vielleicht, aber nicht viel anderes ist auch eher meine Line. Aber im vorliegenden Fall hätte dir und mir diese Line nichts genützt. Es gibt situationen, da kommst du mit deeskalation oder Flucht nicht weiter. Und da sollte man gerüstet sein.
Du machts eine Ausbildung um fürs Berufsleben gerüstet zu sein. Du rüstest dich gegen den Winter mit entsprechender Kleidung und Ernährung. Die meisten Leute und Schichten in unserer Gesellschaft kommen ohne körperlicher Auseinanderstetzung klar, denn sie bedienen sich ganz einfach anderer Macht und Authorität. Es gibt aber menschen, die keinerlei Macht oder Authorität in anderer Form besitzen, die representieren und fördern ihre Schlägerskills und Muskeln. Jetzt kannst du sagen, das sind arme Würstchen, aber das macht es nicht besser, sondern eher schlimmer, dann wärst du von einem armen Würstchen misshandelt worden. Zudem liegt das mit dem "armen würstchen" natürlich im Auge des Betrachters, es ist subjektiv. In diesem Sinne ist jeder, der Macht missbraucht ein "armes würstchen" - ein wertender, eigentlich unpassender Begriff, geboren aus der Frustreaktion der Ohnmacht. Du kannst es rational erklären und es abhaken und diesem Typus aus dem Weg gehen - dem stimme ich auch zu. Und das klappt auch in der Regel. Aber kommt es doch anders, nehme ich die Opferrolle nicht wiederstandslos an.
Aber wenn man sich das nächste Mal in solch einer Situation wiederfindet, ist man völlig entblöst. Muss ich mich entehren (entehren=erniedrigen=Die unverhältnissmäsige Demonstration von Macht bei wehrlosem kapitulierendem Gegenüber) lassen, meine Freundin entehren lassen? Also warum sich nicht auch Körperlich rüsten! Daher finde ich, gehört ein Bewustsein der eigenen physichen Kapazität ebenfalls zu dem, was sich lohnt zu fördern, gerade da es ganz unbestritten ausserordentlich sowie verblüffend positive Auswirkungen auf die geistige und körperliche Gesundheit hat. Es ist ganz einfach essenziell, was den Menschen ausmacht. Das Leben, der Alltag, der Job, alles ist ein Kampf. Eine gute Grundausbildung ist ein Fundament für Selbtbesustsein und persönlicher Erfolg. Diesen bereich nicht zu vernachlässigen lohnt sich meiner Ansicht nach immer.

OP

wenns dir irgendwie möglich ist, denn Vorfall einfach abhaken.
Denke dir einfach, das solche Gewaltbereite Menschen es in der realen Welt schwer haben. Irgendwann gerät er an den falschen, oder hat Pech dabei und landet für lange Zeit Hinter Gitter.

darauf läufts meistens hinaus - kopf hoch, die schmerzen sind auch bald vergessen. Ziehe die Konsequenzen aus dem Erlebten, die Du für richtig hälst.


Antwort
Zitat

Mergelina. Ich bin der letzte, der eine körperliche und hoffentlich auch Characterliche Ausbildung durch einen Kampfsport nicht zu schätzen weiß. Da gehe ich völlig mit dir dacore.
Situationen, in denen man geraten kann muss man aber auch Differenzieren.

Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob ich mich oder meine Freundin verteidigen muss, oder ob es sich um zB einen streitsüchtigen handelt, dem man am besten einfach aus dem Weg geht. So einer könnte mich auch niemals entehren und ich habe schonmal Erlebt, wie eine Schlägerei um eine Nichtigkeit in einer Katastrophe endete. Am besten ist es nunmal so weit als möglich gefährliche Gegenden zu meiden.

Für OP kann es schon sehr gut sein, sich Kampftechnisch für die Zukunft besser zu rüsten. Vielleicht auch, wenn sein Selbstwertgefühl etwas gelitten hat. Aber bitte nicht, um es dem Täter später Heim zu zahlen. Und in Zukünftigen Kollissionen sollte er immer noch den Rückzug als erste Option wählen.
Wenn das nicht mehr geht, oder andere Personen ebenfalls in Gefahr sind hatt er natürlich dadurch wesentlich bessere Karten.


Antwort
Zitat
mergelina
Beigetreten: 28.03.2008
Oldschool Grinder

Original von Helga
Mergelina. Ich bin der letzte, der eine körperliche und hoffentlich auch Characterliche Ausbildung durch einen Kampfsport nicht zu schätzen weiß. Da gehe ich völlig mit dir dacore.
Situationen, in denen man geraten kann muss man aber auch Differenzieren.

Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob ich mich oder meine Freundin verteidigen muss, oder ob es sich um zB einen streitsüchtigen handelt, dem man am besten einfach aus dem Weg geht. So einer könnte mich auch niemals entehren und ich habe schonmal Erlebt, wie eine Schlägerei um eine Nichtigkeit in einer Katastrophe endete. Am besten ist es nunmal so weit als möglich gefährliche Gegenden zu meiden.

Für OP kann es schon sehr gut sein, sich Kampftechnisch für die Zukunft besser zu rüsten. Vielleicht auch, wenn sein Selbstwertgefühl etwas gelitten hat. Aber bitte nicht, um es dem Täter später Heim zu zahlen. Und in Zukünftigen Kollissionen sollte er immer noch den Rückzug als erste Option wählen.
Wenn das nicht mehr geht, oder andere Personen ebenfalls in Gefahr sind hatt er natürlich dadurch wesentlich bessere Karten.

Helga, ich geb dir ja 100% Recht. In allem. Ich denke, im nachhinein ist es im Grunde ja auch stressloser, einfach gar nichts zu unternehmen.
Ich selbst gehe auch durchs Leben, ohne in solche Konflikte zu geraten. Es liegt meiner Erfahrung viel an einem selbst, wenn man wiederholt in solche Situationen gerät. Es sind die Signale die man aussendet. Sowohl "leg dich ja nicht mit mir an" bzw "hast du was gegen meinen Mutter gesagt" als auch "bitte bitte tu mir nichts" fordern Konfrontationen heraus. Ich finde selbst auch, es lohnt nicht, der "Ehre wegen" eine Konfrontation wegen einer Beleidigung oder abfälligen Bemerkung zu suchen.

Nur wenn mich einer tätlich angreift, dann stelle ich mich dem Kampf und begnüge ich mich nicht mit Schadenbegrenzung bzw der Opferrolle.

Dann zu wissen, wie man auch einen viel stärkeren Gegner empfindlich treffen kann, ist einfach gut und wichtig. Weglaufen ist übrigens auch nicht verkehrt.. Es ist nicht cool aber sehr häufig das cleverste, insbesondere bei einer banalen Konfrontation mit einer fremden Person. Sich jedoch nur gegen die Schläge zu schützen und zu hoffen, dass es nicht zu schlimm kommt, bedeutet die Opferrolle anzunehmen. Unterliege ich nicht besonderen Einschränkungen oder Behinderungen (Schwanger oder einbeinig oder ähnliches) und bin ich nicht über 70 Jahre alt, dann ist es für mich keine Option.
Warum also nicht der Misshandlung entgegenwirken, indem man den Angreifer empfindlich trifft? Weil er dann noch wütender werden könnte?
Das sind alles Verhaltensmuster eines Opfers, wie es auch zb mishandelte Ehefrauen immer wieder vormachen. Blos nichts sagen, sonst schlägt er noch mehr.
Ein wütender Angreifer ist auf keinen Fall ein stärkerer Angreifer, im Gegenteil. Und genau deshalb ist es wichtig, sich verteidigen zu können. Man kommt da nicht drumherum meiner Ansicht nach. Das Wissen um die eigene Wehrhaftigkeit verlangt allerdings nach einer gewissen Reife und einem entsprechend friedfertigen Umgang damit.

Friedlich aber nicht wehrlos.


Antwort
Zitat
n0ssaJJ
Beigetreten: 26.03.2008
PokerStrategist

Als erstes, es heißt "Widerstand" !!! ohne ie...

Als zweites.

Ich mache, seit ich 6 Jahre alt bin, Kampfsport / Kampfkunst. Mittlerweile bin ich fast 26!
Wie würde ich mich verhalten?

Ich würde versuchen, den ersten - entstandenen Konflikt zu schlichten und dem Typ / der Gruppe aus dem Weg gehen.
Wenn ich mit wenig bis keinen guten Freunden unterwegs wäre und dazu sehr angetrunken (angetrunken bin ich selten, eben damit ich Herr meiner Sinne bin), wäre ich nach dem ersten Konflikt und dem schlichten nach Hause gefahren!
Weil, erstens: bin ich unter Alkohol nicht mehr in der Lage, klar zu denken und zu agieren und zweitens: wirkt man alkoholisiert auch anders auf seine Mitmenschen und provoziert dann automatisch weiter, auch wenn man das nicht will. (Schwanken beim Laufen, schief gucken etc.)

Und ich glaube und weiß, dass ich auch im Halbschlaf vielen Menschen überlegen wäre, wenn es darum geht, sich körperlich zu verteidigen. Dennoch würde ich lieber gehen!

Was bleibt zu sagen.
Rede mit Familie und engen Freunden darüber und frage sie nach Rat, nicht hier!

Diese Leute kennen Dich am besten und geben somit auch meist die besten Ratschläge. Hast Du die Nerven, das Geld und die Zeit vor Gericht zu gehen. Hast Du Angst vor den Konsequenzen?

Oder versuche lieber den Weg, zu einem Psychologen, der dir hilft, dass erlebte zu verarbeiten. Denn es ist wie immer im Leben, alle positiven und vorallem negativen Erfahrungen sind Lehren und zukünftig wirst du anders in manche Situationen gehen. Das muss nicht heißen, dass du dein Leben ändern musst, wegen irgendwelchen Tyrannen, so wie es hier manche Darstellen.

Geh zum Psychologen, dass ist keine Schwäche!

Alles Gute!


Antwort
Zitat
JamesFirst
Beigetreten: 07.11.2006
BlackMember

trotz deiner dasdass-schwäche muss man den weis- und wahrheitsgehalt des posts anerkennen.


Antwort
Zitat
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