Original von Dafejo
Hi, hatte vor 4 Wochen auch mit 1,91 Promille einen Unfall auf dem Fahrrad, vor 2 Wochen fragte mich ein Polizist ob ich zur Verhandlung erscheinen und Aussage tätigen möchte (auf anraten von Freund der Jura studiert nicht gemacht).
Gestern kam dann Brief von Staatsanwaltschaft mit einem Bußgeldbescheid über 625€ (25 Tagessätze à 25 Euro), ich möchte jetzt Beschwerde gegen die Höhe des Strafmaßes einlegen, whats my line?
Einfach schreiben dass ich armer Student ohne Nettoeinkommen bin und eine Vermögensaufstellung von der Bank hinzufügen? Sowas wie ein Gegenangebot abgeben? Sagen dass ich gerne Sozialstunden machen würde?
Wie stehen meine Chance dass ich einfach weniger zahlen muss, oder die mir dann einfach ein Äquivalent zu 625€ an Sozialstunden aufbrummen?
Knast sollten ja dann 25 Tage sein und auch sicherlich irgendwo vermerkt werden, was sich später mal nicht so gut macht.
Problem ist, dass ich derzeit nicht wirklich Geld habe und für mein Studium im Oktober eine Zahlung von 9k€ machen muss, und schon da weiß ich nicht wo ich das Geld hernehmen soll.
Danke schonmal für Antworten
Afaik kann man nicht einfach gegen Knast tauschen und imo kannste auch nachträglich nicht am Tagessatz rumfeilen, das hätte afaik vorher geschehen müssen.
Original von Kaos
Glück/Zufall/Geschwätz etc...Mit Rad oder Auto hat das nix zu tun.
Guter Anwalt ;-)
Kann das wie gesagt nur empfehlen, waren jeweils Fälle bei denen >1,1 Promille vorlag(und damit dann absolute Fahruntüchtigkeit).
Teilweise wurde dann auch freiwillig länger auf den Führerschein verzichtet, was sich positiv auswirkt...