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Viele Grüße
Khrano
************* (Originaltext) *************
Hallo,
wir waren ein Freundeskreis von ~5 Personen, die so ziemlich jeden Tag was miteinander unternommen haben, meistens jeden Tag gekifft usw. aber jeder kam damit klar in seinem Leben. Da gab es einen von unseren Freunden, der schon immer nicht der klügste war und leider damals schon eine Spielsucht hatte mit Spielautomaten. Dadurch hat er sich bei der Bank mehrere tausend Euro schulden gemacht. Zudem war er damals schon ein Märchenerzähler, nur um mal anzudeuten, dass das mit den Lügen schon zu normalen Zeiten relativ oft vorkahm bei ihm.
Leider ist es bei ihm nicht nur beim kiffen geblieben, irgendwann fiel es auf, dass er öfters Speed gezogen hat und mittlerweile gehe ich davon aus, dass er seit 2-3 Jahren täglich zieht. Den Konsum hat vor allem die Tatsache gefördert, dass er vor ~1 Jahr angefangen hat auch Drogen in größerer Menge zu verkaufen. Die Spielsucht hat er leider nie verloren und so kam es dazu, dass er die großen Summen die er dadurch eingenommen hat auch wieder im Spielautomat liegen lassen hat. Er hat dann auch angefangen engere Bekannte auf irgendeine Art und Weise zu beklauen und hat mittlerweile den absoluten Tiefpunkt erreicht. Er hat sich mittlerweile wieder einen riesigen Schuldenberg bei seinen "Kunden" aufgebaut, den er definitiv nichtmehr stemmen kann. Der Konsum von Speed und mittlerweile auch öfters Koks hat ihn komplett aus der Realität entrissen und er hat mittlerweile keine Freunde mehr und alle, die einst seine Freunde waren, wissen Bescheid und keiner traut ihm mehr. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er von alleine sein Leben nichtmehr in den Griff bekommt, dafür ist die Drogen- und Spielsucht schon viel zu weit fortgeschritten.
Er muss für eine sehr lange Zeit in eine geschlossene Anstalt oder wasauchimmer.
Die Frage ist nun, was soll man tun? Wir spielen sehr mit dem Gedanken, seinen Eltern die komplette Wahrheit zu erzählen. Nur können die irgendwie dafür sorgen, dass er selbst gegen seinen Willen eingewiesen wird? Auch kam schon der Gedanke auf, ihn vielleicht in einer Psychiatrie als suizidgefährdet zu melden, dann können die ihn einbehalten. Die Suizidgefahr könnte in der Tat da sein, er hat immerhin alles verloren: Arbeit, Freunde, Geld in Form von Schulden. Nur ist die Frage, ob die Tatsachen allein den Psychologen überzeugen. Er selbst würde das defintiv nicht zugeben...
Ich/Wir sind total ratlos, was wir tun sollen. Denn dass er in absehbarer Zeit in den Knast oder ins Grab wandert, ist meiner Meinung nach offensichtlich.