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Freundin, Leben und andere Probleme

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SpeckShin
Beigetreten: 05.01.2008
PokerStrategist

Hallo meine Strategen. Ich war bisher hier eher nur der stille Mitleser (meine Posts wurden meistens vor mehreren Jahren im BBV verfasst). Schon seit langer Zeit überlege ich mir, etwas zu schreiben, bisher hat mir aber die Zeit/Motivation/der Anstoss gefehlt. Da ich gesehen habe, dass ihr einem Freund von mir schon ziemlich gut geholfen habt, möchte ich nun eure Hilfe in Anspruch nehmen.

Ich weiß, dass ich hier nicht so große Probleme wie andere habe und dass es schwer ist hierdrauf zu antworten, ich würde mich einfach freuen, wenn jemand das hier liest.

Aber erst einmal zu mir:
Ich bin 25 Jahre alt, studiere derzeit noch im Master (muss eigentlich meine Masterarbeit gerade schreiben) und arbeite nebenbei in der Uni als studentische Hilfskraft. Seit 1. März wohne ich mit meiner Freundin zusammen, mit der ich vorher etwa 1 ¼ Jahre zusammen war.
Ich war eigentlich mein ganzes leben lang übergewichtig und man kannte mich auch nicht anders. Das lag zum größten Teil daran, dass ich die wohl schlechteste Ernährung aller Menschen hatte, die ich jemals kennen gelernt habe. Aus irgendwelchen Gründen (die ich selber nicht einmal verstehe) habe ich seitdem ich 2,3 Jahre alt bin kein Fleisch, keinen Fisch, kein Obst und fast kein Gemüse gegessen. Daraus folgte natürlich, dass ich mich lange nur von Kohlenhydraten (Kartoffeln, Pommes, Brot/Brötchen, Nudeln, Reis) ernährt habe und nur sehr selten mal ein paar Vitamine bekommen habe. Meine Eltern haben da sicherlich einige Fehler gemacht, da sie mir zwar versuchten zu helfen (war auch beim Psychologe), das aber nie durchgezogen wurde.

Im September 2012 habe ich mir dann meinen Fuß gebrochen (beim Fußball schauen... - ich weiß: Doof) und irgendwie kam gleichzeitig ein Umschwung in meinem Kopf, als ich mit einer Bekannten bei Skype redete. Ich dachte mir: Ich muss etwas ändern. Gleichzeitig hatte ich zwar mit dem gebrochenem Fuß immer noch viel Langeweile, aber ich konnte nicht mehr selbstständig zum Süßigkeitenschrank laufe und habe deswegen weniger gegessen. Leider habe ich in der Zeit (da ich mich nie mit Essen beschäftigt habe) fast noch schlimmer gegessen. Statt einer Tüte Chips am Tag, habe ich nur noch 3,4 trockene Brötchen gegessen. Natürlich gab es auch mal Nudeln oder andere Dinge, aber ich habe (auch durch Kalorienzählen) sehr darauf geachtet, dass ich nicht zu viel esse. Ich habe dann in ½ Jahren etwa 50 Kilo abgenommen und kam von 125 auf etwa 75 Kilo (evtl sogar noch weniger – nun bin ich jetzt auf 75 Kilo bei 1,86cm Größe). September 2013 traf ich dann meine Freundin (und viele andere Freunde) auf einem Anime-Treffen wieder und einige Leute hatten wirklich Angst um mich, da ich extrem dürr aussah. Mit meiner jetzigen Freundin habe ich mich auf dem Treffen viel unterhalten (wie schon vorher im Internet – sie dachte bis zu dem Tag noch, dass ich immer noch dick bin). Kurz danach kamen wir zusammen.

Zu meiner Situation mit meiner Freundin:

Meine jetzige Freundin war meine erste Freundin und brachte mir auch meine erste sexuelle Erfahrung. Ich habe sie schon 2007 kennengelernt und wir waren bis zum Zusammekommen immer ziemlich gut befreundet (Out of the friendzone!). Anfangs war die Situation für mich etwas schwierig, da ich ein sehr fauler, „ritualisierter“ Mensch war. Ich hatte meine bestimmten Rituale, die ich auf einmal nicht mehr durchziehen konnte. Ich hatte beispielsweise einen Freund, mit dem ich immer (über Internet) Serien zusammen geschaut habe, ich ging jede Woche mit meinem Vater ins Kino und hatte im Internet andere Dinge, die ich sehr häufig gemacht habe. Viele dieser Dinge sind auf einmal weggefallen und das war anfangs ziemlich schwer für mich. ABER: Ich habe mich dafür entschieden, da ich glaube, dass ich auch mal Veränderungen brauchte. Meine Freundin half mir auch meine Essstörungen etwa in den Griff zu bekommen, indem wir zusammen anfingen Gemüse und Obst zu probieren. Nun esse ich vegetarisch und bin damit zufrieden.

Sie hatte vor mir zwar einige Beziehungen aber keine dieser Beziehungen war (wenn ich ihr vertrauen kann) besonders gut. Aus diesem Grund hatte sie auch ihren ersten Sex mit mir. Sie hatte – von einer Psychologin bestätigt – sehr lange Beziehungsprobleme und Bindungsängste und konnte deswegen nie langfristige Beziehungen eingehen. Durch unsere Beziehung hat sie es einigermaßen geschafft (jedenfalls laut ihrer Aussage und der Aussage von Freunden) dies zu überwinden. Neben diesen Ängsten hatte sie früher Panikattacken, die heutzutage immer noch auftauchen, aber sehr selten sind und Depressionen. Depressive Phasen sind in letzter Zeit leider immer wieder gekommen, da sie im Januar ihre Bachelorarbeit (Japanologie) abgegeben hatte, wir im März zusammenzogen und sie sehr lange keine Arbeit gefunden hat. Sie bewarb sich auf viele schlechte Jobs (wie dm, Rossmann, TK-Maxx) und sie bekam wenige Antworten oder Absagen. Ein Tag Probearbeit bei Backwerk hat ihr gar nicht gefallen. Da sie am liebsten auch etwas mit Japanologie machen würde (oder irgendwas kulturelles), fand sie auch keine richtigen Jobs, auf die sie sich bewerben konnte. Nun hat sie ab dem 1. September einen Bundesfreiwilligendienst und immerhin in der Hinsicht geht es ihr etwas besser.

Nach einigen Monaten der Beziehung hatten wir unseren ersten großen Streit. Das war für mich ziemlich schwer, da ich nur sehr selten in Streitsituationen komme und ich deswegen Probleme habe, damit klarzukommen. Ein damaliger Kumpel beleidigte (über Internet) meine Freundin als „Hure“, da sie in Skype mehrere zweideutige Bemerkungen machte. Ich war an dem Tag, an dem dies passierte, unterwegs, kam nach Hause und las erst einmal (in einem Forum) nach was passierte und fühlte mich direkt zwischen den Stühlen, da sie mir vorwarf ihr nicht sofort geholfen zu haben. Nach etwas Überlegen habe ich mich dann dazu entscheiden, mit von dem „Freund“ zu trennen.

Anfang August 2014 musste sie nur noch die Bachelorarbeit schreiben, ihre WG löste sich aber auf und sie überlegte, für ein halbes Jahr zu meinen Eltern zu ziehen, bevor wir richtig zusammenziehen (auch wenn mein Elternhaus etwa 250km von ihrer Uni entfernt war). Ich machte einige „falsche“ Kommentare (ich sagte, dass ich „Angst“ habe, dass es nicht funktioniert) und sie war extrem sauer auf mich, redete einige Tage nicht mit mir und entschied, sich in eine neue WG zu ziehen (für ein halbes Jahr). Diese WG war leider ziemlich schlimm und machte sie ziemlich fertig. Wir kamen wieder aufeinander zu und verstanden uns danach ziemlich gut. Am 1. März zogen wir dann in unsere gemeinsame 50m²-Wohnung. Anfangs gefiel ihr die Wohnung nicht besonders gut, aber wir lebten uns relativ schnell in der neuen Stadt und Umgebung ein. Sie hatte nur Probleme neue Freunde zu finden, da sie kein richtiges Hobby hat (neben Cosplay). Sie ist in unserer Beziehung sicherlich der dominantere Part. Nun hat sie fast nur noch „Japan“ als Hobby. Sie war einmal vor einigen Jahren für ein knappes Jahr in Japan und hat da eine sehr schöne Zeit erlebt, manchmal denke ich, dass es ihr da besser gehen würde als hier.
Früher war sie auf einem Musikgymnasium und hat sehr viel gesungen. Dieses Singen war ihr größtes Hobby. Durch viele Probleme, hat sie das aufgegeben, kommt damit aber nicht richtig klar. Sie weiß selber, dass sie Probleme mit der „Anerkennung“ hat. Sie hat früher durch das Singen relativ viel Anerkennung bekommen. Da sie diese nicht mehr bekommt, sucht sie manchmal andere Dinge (Teilnahme an Cosplaymeisterschaften, obwohl sie das gar nicht mag), um Anerkennung zu bekommen.

Trotzdem lief die Zeit in der Wohnung (neben der Phasen aufgrund der Jobsuche) ganz gut und wir verstanden uns fast noch besser als am Anfang der Beziehung. Es gab zwar kleinere Streits, aber nicht was ich als „normal“ bezeichnen würde. Ihr Vorwurf an mich war immer, dass ich etwas „kalt“ bin und meine Gefühle nicht im Gesicht und meinem Körper gut zeigen kann. Deswegen glaubt sie manchmal, dass ich mich nicht richtig freue, wenn sie mir etwas Gutes tut. Außerdem sei ich etwas „geizig“ (das stimmt, das weiß ich selber), im Bezug auf die Wohnung aber auch besonders im Bezug auf mich selbst.

Vor knapp zwei Wochen hat sie sich leider mit ihrer besten Freundin gestritten (evtl auch ihrer einzigen richtig guten Freundin?). Die Beziehung zwischen den Beiden war leider schon immer etwas komisch, da sie sich nicht so richtig vertrauen (da früher Dinge passiert sind, die das jeweilige Vertrauen angeknackst haben). Sie haben waren beide früher sehr gute Freundinnen und sind immer mit einer dritten Person zusammen auf Cosplaytreffen gefahren. Das funktioniert nicht mehr, da meine Freundin eifersüchtig auf die dritte Person ist, da sie sich auf den Treffen anscheinend mit ihrer Freundin besser versteht. Zusätzlich glaubt meine Freundin, dass sie immer verarscht wird, da ihre Freundin häufig ihre Meinung zu bestimmten Personen/Dingen ändert. An dem besagten Tag passierte genau das. Sie unterhielten sich über die dritte Freundin, meine Freundin sagte etwas wie „Ja aber X kommt doch auch nur zu dir, wenn sie was wegen Cosplay will.“ Ihre Freundin antwortete darauf: „Nein das stimmt gar nicht“ (obwohl sie eine Woche vorher genau das selber sagte). Zusätzlich war ihre Freundin etwas angegriffen davon, dass meine Freundin sich neue Freundinnen/Freunde suchen möchte, weil sie hier in der Stadt nur Leute von mir kennt und sich so manchmal einsam fühlt. Das ist meiner Meinung nach ein vernünftiger Gedanke, ihre Freundin fühlt sich davon aber angegriffen. Als in einer späteren Situation ihre Freundin ihr noch vorwarf, dass sie nie Hilfe annehmen würde, eskalierte die Situation und ich musste die Freundin zur Straßenbahnhaltestelle bringen (sie wohnt etwa ~50km entfernt, ihr Mann arbeitete aber gerade in der Stadt und zu dem ist sie dann gefahren).
Ich habe mich schon vorher mit der Freundin ein paar mal unterhalten und sie sagte mir, dass sie glaubt, dass – ihrer Meinung nach – meine Freundin manchmal etwas fies zu mir ist. Ich bin beispielsweise etwas tollpatschig und wenn das passiert, ist sie böse auf mich, weil sie sagt, dass ein erwachsener Mann nicht mehr „stolpert“ (wobei ich nicht hinfalle, aber ja ich bin tollpatschig). Ich selber hatte auch manchmal das Gefühl, dass sie etwas gemein zu mir ist und dass für sie ihre Meinung immer richtig ist.

Nun haben wir uns gestern Abend nach längerer Zeit wieder mal gestritten, da ich nicht auf ihre Gefühle Rücksicht nehme. Ich müsste wissen, dass es ihr nicht so gut ist und mir sei es egal, dass sie sich von ihrer besten Freundin verabschieden kann (dabei redeten wir sehr lange darüber). Ich kam um kurz vor 24 Uhr nach Hause, weil ich im Kino war. Sie suchte mir im Internet einen neuen Rucksack heraus, da meiner vor 2 Tagen etwas kaputt ging (nicht komplett, aber ich brauch bald einen neuen). Es war schon sehr spät und ich sagte, dass ich um die Uhrzeit mich nicht entscheiden möchte (sie zeigte mir ein paar Rucksäcke im Internet), ich mich auch selber damit beschäftigen möchte und ich evtl lieber in einen Laden gehen möchte, da ich schauen will, welcher mir am Besten gefällt und ich die Rucksäcke gerne einmal austesten möchte. Außerdem sagte ich zu einem Rucksack, dass er mir nicht gefällt, da ich ganz vorne gerne noch eine Tasche habe. Daraufhin war sie enttäuscht, da ich angeblich nicht wertschätze, was sie alles für mich tut. Am nächsten Morgen versuchte ich mit ihr darüber zu reden, sie denkt aber, dass ich sage, dass sie „Die Böse“ ist und dass sie alles falsch macht. Nun reden wir heute nicht mehr miteinander, ich denke aber, dass es bald wieder „in Ordnung“ ist.

Zusätzlich bin ich selber gerade kurz vor meiner Masterarbeit und bin gerade in einer Phase, in der ich nicht weiß, ob ich die Arbeit überhaupt so schaffen kann, wie ich es mir mal gedacht habe. Ich melde die Arbeit nächste Woche an und kam bisher auch immer ganz gut durchs Studium, aber nun frage ich mich, ob ich es wirklich schaffe. Ich denke, dass ich einfach ein bisschen Angst habe.

Warum schreibe ich das alles? Ich wollte mir das einfach mal von der Seele schreiben.Ich denke ich musste das einfach einmal schreiben, da ich kaum jemanden habe, mit dem ich darüber reden kann.
Ich weiß auch nicht, was ihr mir für Ratschläge geben sollt. Ich habe schon ein paar mal darüber nachgedacht, ob ich in der Beziehung überhaupt glücklich bin. Meistens denke ich: Ja, in einigen Situationen denke ich aber, dass es eventuell besser für uns beide wäre, wenn die Beziehung nicht bestehen würde. Auf der anderen Seite weiß ich, dass ich derzeit die letzte Person im Leben meiner Freundin bin, die „zu ihr hält“. Ich weiß nicht was passieren würde, wenn es aus wäre.

Ihr dürft mir hier im Thread gerne Fragen stellen und ich versuche die Fragen so gut wie es geht zu beantworten. Ich habe sicherlich einige Dinge vergessen.

Ich danke euch schon einmal für die Hilfe, bzw. eure Ohren.


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29 Antworten
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Grundsätzlich musst du das machen was dich langfristig glücklich macht und versuchen/helfen, dass deine Freundin natürlich auch glücklich ist. Wenn das erste nicht gegeben ist wird auch das zweite schwierig bzw. unmöglich.

Neue Hobbys zusammen/getrennt ausprobieren und neue Leute kennenlernen wäre sicherlich nicht verkehrt. Kannst dir ja mal überlegen was euch/dir/ihr Spaß machen könnte. Sportart, Spieleabend, Tanzkurs, Kochkurs... gerne auch mal etwas aus der Komfortzone herauskommen.


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SpeckShin Themenstarter
SpeckShin
Beigetreten: 05.01.2008
PokerStrategist

Danke für den Tipp =D. Ich denke ich weiß, dass ich an erster Stelle stehen sollte. Das habe ich schon oft vernachlässigt (ob ich von jetzt oder von früher rede). ICh war leider schon immer ein Mensch, der Konfrontationen aus dem Weg gegangen ist, um ein "einfaches" Leben zu haben. Manchmal ist das natürlich nützlich, häufig aber gerade nicht.

Zu meinen Hobbies wollte sie immer schon mal mit. Ich spiele Yugioh (das Kartenspiel) und sie war sogar auf einem Turnier mit. Zusätzlich spiele ich Go (japanisches Brettspiel) und da war sie shcon öfter mit und hat auch Spaß gehabt. Wenn ich ihr vorschlage auch mal auf einen Spieleabend hier zu gehen, hat sie aber nicht Lust.
Sport möchte sie am liebsten machen, aber es gibt leider immer wieder ausreden (Kurs zu weit weg, kein Geld, Leiter wirkt komisch). Irgendwie kommt dann nichts. Wenn ich sie dann in ihre "Komfortzone" schicke (ANime- Manga Fantreff hier in der Stadt), fühlt sie sich auch nicht wohl, weil die Leute alle so kindisch sind...


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dudelidude
Beigetreten: 30.03.2010
Legacy Member

puh also ich muss dir sagen ich kann dieses Anime manga Japan zeug nicht so recht ernst nehmen. und diese leute die sowas machen irgendwie auch nicht.
warum macht man sowas? würde das gerne echt mal verstehen. grundsätzlich ist es nicht gut wenn deine Freundin ernsthafte Probleme mit ihrem leben hat. panikattacken und Depressionen sind jetzt nichts was auch am Partner mal so eben spurlos vorbeigeht. willst du damit leben? macht es dich nicht selbst auch fertig?
ich könnte mit so einer Person nicht zusammen sein.


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kallvestor
Beigetreten: 25.06.2005
BlackMember

Bist du der Typ mit dem Ausspruch "ich bin ein Nerd und werde niemals geliebt werden, weil die Körperliche Anziehung bei -23 liegt??"

Wenn ja, hat sich diesbezüglich ja schon einiges getan:D - Respekt auf jeden Fall...

So oder so ist es schon wichtig, sich (auch) um sich selbst zu kümmern. ZB dein Examen. Es interessiert später niemanden, ob dus verkackst, weil alles drumherum grad schwierig war.

Die Schilderungen, ihre Freundin hat gesagt, sie ist aber nicht nett zu dir, sie wiederum ist dann sauer oder fühlt sich zurückgesetzt, weil irgendwo ne dritte Person dabei ist etc und dann hat schließlich ein früherer Kumpel das und dies zu ihr/über sie gesagt, ist für mich kinderkacke, jedenfalls hätte ich keine Lust, mit sowas auf Dauer meine Lebenszeit zu vergeuden.

Ich kann auch "Rossmann, DM und Backwerk" nicht mit Japanologie in Einklang bringen...

aycaramba hat da recht: es muss beiden gutgehen und das Bestreben beider sein dies zu erreichen - ist das so?

In dem natürlich minimalen ausriss hört es sich eher so an, als ob deine Freundin vor allem ein Sinkblei für dich wäre. Versuchs zu ändern oder cut the rope.


Antwort
Zitat
masl
Beigetreten: 12.07.2006
PokerStrategist

Original von dudelidude
puh also ich muss dir sagen ich kann dieses Anime manga Japan zeug nicht so recht ernst nehmen. und diese leute die sowas machen irgendwie auch nicht.
warum macht man sowas? würde das gerne echt mal verstehen. grundsätzlich ist es nicht gut wenn deine Freundin ernsthafte Probleme mit ihrem leben hat. panikattacken und Depressionen sind jetzt nichts was auch am Partner mal so eben spurlos vorbeigeht. willst du damit leben? macht es dich nicht selbst auch fertig?
ich könnte mit so einer Person nicht zusammen sein.

Ist halt ein Hobby. Was willst du da hören? Könntest genauso fragen wieso jemand gerne laufen geht oder wieso jemand gerne vor dem Fernseher häckelt. Es macht den Leuten halt Spaß Kostüme zu planen und dann herzustellen. Sei mal etwas toleranter.


Antwort
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dudelidude
Beigetreten: 30.03.2010
Legacy Member

will nicht untolerant sein. aber es fällt mir tatsächlich schwer diese leute aus der freakschublade herauszuholen. also wenn man sowas mit 15 cool findet - da hab ich auch pokemon gefeiert. aber als erwachsener mensch? mein eindruck ist dass die leute sich dort in ihre heile kostümwelt flüchten weil sie ihr richtiges leben garnichtmalsogeil finden, Probleme haben und geistig wohl teilweise auch irgendwie auf dem stand eines pubertierenden hängengeblieben sind.
bislang bestätigt OP mit seinen Schilderungen dieses stereotypische bild was ich in meinem kopf habe.
OP steckt ja offensichtlich drin in der Szene. vielleicht kann er für mich etwas licht ins dunkel bringen und mit meinen vorurteilen aufräumen.


Antwort
Zitat

Es gibt in vielen Städten Stammtische/Spielabende für Go Spieler.
Ich habe in meiner Studienzeit auch regelmäßig an einem solchen Abend teilgenommen. Dort sind auch immer mal Leute aufgetaucht, die aufgrund irgendeines Comics auf Go aufmerksam geworden sind und es ausprobieren wollten. Vielleicht gibt es bei euch einen solchen Spielabend und ihr könnt mal gemeinsam hin gehen.
Evtl trifft man dort auf Gleichgesinnte.

Auf Deutscher Go Bund findest du unter "Spielabende" eine Liste mit Zeit- und Ortsangaben zu den Treffen.


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masl
Beigetreten: 12.07.2006
PokerStrategist

Original von dudelidude
will nicht untolerant sein. aber es fällt mir tatsächlich schwer diese leute aus der freakschublade herauszuholen. also wenn man sowas mit 15 cool findet - da hab ich auch pokemon gefeiert. aber als erwachsener mensch? mein eindruck ist dass die leute sich dort in ihre heile kostümwelt flüchten weil sie ihr richtiges leben garnichtmalsogeil finden, Probleme haben und geistig wohl teilweise auch irgendwie auf dem stand eines pubertierenden hängengeblieben sind.
bislang bestätigt OP mit seinen Schilderungen dieses stereotypische bild was ich in meinem kopf habe.
OP steckt ja offensichtlich drin in der Szene. vielleicht kann er für mich etwas licht ins dunkel bringen und mit meinen vorurteilen aufräumen.

Deine Art hier zu schreiben ist einfach ekelhaft.
Und solche Sätze wie "muss sich in eine andere Welt flüchten" von einem kiffer. Nun gut
Ich bin auch nicht in der Szene aber ich glaube du hast eine falsche Vorstellung von Cosplay. Das ist ja nicht so, dass sich die leute treffen und dann in ihren Kostümen im kreis rumstanzen. Dort geht es um Competition. Wie auf der diesjährigen Gamescom. Kostüme werden oft über 1 Jahr lang hergestellt. So viel Leidenschaft wie da drin steckt kannst du obv nicht verstehen.


Antwort
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Floppy83
Beigetreten: 10.09.2006
PokerStrategist

Original von masl

Original von dudelidude
will nicht untolerant sein. aber es fällt mir tatsächlich schwer diese leute aus der freakschublade herauszuholen. also wenn man sowas mit 15 cool findet - da hab ich auch pokemon gefeiert. aber als erwachsener mensch? mein eindruck ist dass die leute sich dort in ihre heile kostümwelt flüchten weil sie ihr richtiges leben garnichtmalsogeil finden, Probleme haben und geistig wohl teilweise auch irgendwie auf dem stand eines pubertierenden hängengeblieben sind.
bislang bestätigt OP mit seinen Schilderungen dieses stereotypische bild was ich in meinem kopf habe.
OP steckt ja offensichtlich drin in der Szene. vielleicht kann er für mich etwas licht ins dunkel bringen und mit meinen vorurteilen aufräumen.

Deine Art hier zu schreiben ist einfach ekelhaft.
Und solche Sätze wie "muss sich in eine andere Welt flüchten" von einem kiffer. Nun gut
Ich bin auch nicht in der Szene aber ich glaube du hast eine falsche Vorstellung von Cosplay. Das ist ja nicht so, dass sich die leute treffen und dann in ihren Kostümen im kreis rumstanzen. Dort geht es um Competition. Wie auf der diesjährigen Gamescom. Kostüme werden oft über 1 Jahr lang hergestellt. So viel Leidenschaft wie da drin steckt kannst du obv nicht verstehen.

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Solange es ihnen Spaß macht und nicht die Freiheit anderer Leute einschränkt, ist doch alles gut. Kann auch nix mit cosplay anfangen, kann aber z.B. Leute verstehen, die mit Fussball überhaupt nichts anfangen können. Fussball steht in der gesellschaftlichen Akzeptanz ganz weit oben und cosplay so ziemlich am Ende. Urteile doch bitte nicht so schnell über Dinge die du anscheinend kaum kennst.


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Zitat
Vaughn
Beigetreten: 02.02.2006
Oldschool Grinder

Ein böse klingender, aber gut gemeinter Rat: Trenn dich von deiner Freundin.
Sie hat offensichtlich massive psychische Probleme und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass du diese Probleme nicht lösen und letztendlich nur darunter leiden wirst.

Eine Beziehung kann nur dann für beide Partner funktionieren, wenn man mit sich selbst glücklich (oder zumindest zufrieden) ist und nicht auf die Selbstbestätigung durch den Partner angewiesen ist. Das soll nicht heißen, dass es etwas falsches ist, den Partner zu bestätigen oder sich über seine Bestätigung zu freuen, aber es darf halt nicht sein, dass ein Partner nur dann glücklich/guter Laune ist, wenn der andere Partner ihn/sie immer wieder in den Himmel lobt, denn das ist de facto eine Erpressungssituation. Insbesondere der Ansatz "ich bin der letzte, der zu ihr hält, deswegen muss ich bei ihr bleiben" ist extrem gefährlich, weil du ihr damit die Macht gibst, immer wieder zwischen dir und deinen Wünschen/Hoffnungen/Träumen zu stehen und dich somit letztendlich unglücklich zu machen.


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kniddel
Beigetreten: 17.03.2009
Elite Grinder

Ich glaube du warst in der Vergangenheit zu viel hvdr. Das du eine Freundin hast ist schonmal gut für deine Entwicklung. Versuch dich aber nicht unnötig krumm zu machen und lass dir nicht alles gefallen. Wenns geht mit der Verletzung mach ein bisschen Sport.


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dudelidude
Beigetreten: 30.03.2010
Legacy Member

Original von masl

Original von dudelidude
will nicht untolerant sein. aber es fällt mir tatsächlich schwer diese leute aus der freakschublade herauszuholen. also wenn man sowas mit 15 cool findet - da hab ich auch pokemon gefeiert. aber als erwachsener mensch? mein eindruck ist dass die leute sich dort in ihre heile kostümwelt flüchten weil sie ihr richtiges leben garnichtmalsogeil finden, Probleme haben und geistig wohl teilweise auch irgendwie auf dem stand eines pubertierenden hängengeblieben sind.
bislang bestätigt OP mit seinen Schilderungen dieses stereotypische bild was ich in meinem kopf habe.
OP steckt ja offensichtlich drin in der Szene. vielleicht kann er für mich etwas licht ins dunkel bringen und mit meinen vorurteilen aufräumen.

Deine Art hier zu schreiben ist einfach ekelhaft.
Und solche Sätze wie "muss sich in eine andere Welt flüchten" von einem kiffer. Nun gut
Ich bin auch nicht in der Szene aber ich glaube du hast eine falsche Vorstellung von Cosplay. Das ist ja nicht so, dass sich die leute treffen und dann in ihren Kostümen im kreis rumstanzen. Dort geht es um Competition. Wie auf der diesjährigen Gamescom. Kostüme werden oft über 1 Jahr lang hergestellt. So viel Leidenschaft wie da drin steckt kannst du obv nicht verstehen.

scheinst nicht viel toleranter zu sein wenn du mich auch direkt in die kifferschublade steckst ;)
hab damit allerdings kein Problem. OP eventuell ja auch nicht?! er hat sich immerhin bislang noch nicht geäußert. YugiOH karten spielen reißt mich jetzt auch nicht so vom hocker. habe ich dieselbe Meinung von wie von diesem cosplay zeug. sind nunmal absolute nerd Hobbies. schwach ausgeprägte soziale Fähigkeiten und wenig Selbstbewusstsein ist typisch für diesen schlag mensch. ja, es gibt natürlich ausnahmen. OP ist keine davon. nenn mich ekelhaft aber das ist nunmal die Wahrheit.
wir können OP jetzt mit Samthandschuhen anfassen oder ihm die Wahrheit ins gesicht sagen, wie es sich für ein internetforum gehört. Vaughn hat da auch schon sehr wahre worte gesprochen.
nichts reflektiert besser deine eigene Persönlichkeit als die art von Frauen die du anziehst.
OP muss sich von seiner Freundin trennen und sein leben in den griff kriegen. was studierst du überhaupt?


Antwort
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n0ghtmare
Beigetreten: 28.11.2010
Poker Player

Original von dudelidude
will nicht untolerant sein. aber es fällt mir tatsächlich schwer diese leute aus der freakschublade herauszuholen. also wenn man sowas mit 15 cool findet - da hab ich auch pokemon gefeiert. aber als erwachsener mensch? mein eindruck ist dass die leute sich dort in ihre heile kostümwelt flüchten weil sie ihr richtiges leben garnichtmalsogeil finden, Probleme haben und geistig wohl teilweise auch irgendwie auf dem stand eines pubertierenden hängengeblieben sind.

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Abgesehen davon: Was erhofft man sich, wenn man Japanologie studiert? Ich kann so Menschen nicht verstehen, die einfach irgendein Random-Schmarotzer-Fach studieren, ohne, dass es da irgend eine realistische Change gibt, einen Job zu finden. Ist doch so hart useless... Kenne da auch eine, die sogar dafür umgezogen ist, um dies zu studieren. Auf meine Frage, was sie denn später werden möchte, gab es nur ein Schulterzucken...


Antwort
Zitat
sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Ich wiederum bewundere Leute, die genau das tun, was sie interessiert, und bin davon überzeugt, dass man mit entsprechendem Einsatz auch ne Nische findet, wo man unterkommt...


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kallvestor
Beigetreten: 25.06.2005
BlackMember

Was sind denn schmarotzerfächer-und welches wertvolle nonschmarotzerfach hast du studiert?

Generell soll man das studieren, worauf man Lust hat und wozu man eine Begabung hat. Allerdings muss man dann bei einer solch speziellen Wahl schon im Studium mehr als mit einem universellen Fach wie BWL tun, um einen adäquaten Job zu bekommen, japanaufenthalt via Stipendium, Praktika mit Bezug, zB bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Netze spannen etc.

GO und Interesse an der krass anderen Kultur und Sprache reicht da nicht, deutlich gesprochen.

Wenn ich in der HR-Abteilung bei Rossmann oder DM säße, würd ich mich schon auch fragen, was Ausschreibung und Studium miteinander zu tun haben.


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Zitat
wusah
Beigetreten: 06.02.2006
Elite Grinder

Original von sarc
Ich wiederum bewundere Leute, die genau das tun, was sie interessiert, und bin davon überzeugt, dass man mit entsprechendem Einsatz auch ne Nische findet, wo man unterkommt...

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In meinem erweiterten Freundeskreis gibt es auch einige Magic Spieler, die zwar genau dem Nerd-Vorurteil entsprechen, aber wirklich tolle und interessante Personen sind. So bald sie sich nicht von den "coolen" von außen bedroht fühlen, blühen sie richtig auf. Ich finde es toll, wenn sich jemand für etwas begeistern kann. Egal was es ist.

Sucht euch irgendwelche Aktivitäten (und seien sie auch noch so nerdig), die euch beiden Spaß machen könnten und geht da mal zu zweit hin. Zwar auch vollkommen klischeebehaftet, aber wie wäre es zB mit Larp?


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Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

es kommt halt auch drauf in welchem ausmaß man solche ultra-nerd sachen betreibt. ich habe schon auch den eindruck, dass sich solche leute damit in eine andere welt flüchten, allerdings stimme ich diesem quote:

Solange es ihnen Spaß macht und nicht die Freiheit anderer Leute einschränkt, ist doch alles gut

auch voll und ganz zu.


Antwort
Zitat
n0ghtmare
Beigetreten: 28.11.2010
Poker Player

Original von kallvestor
Was sind denn schmarotzerfächer-und welches wertvolle nonschmarotzerfach hast du studiert?

Schmarotzerfächer sind für mich die Fächer, die nur einen sehr unwahrscheinlichen Nutzen für die Wirtschaft haben und bei dem die Arbeitslosigkeit für die Absolventen eigentlich vorprogrammiert ist. Leider der absolute Trend im Moment, Hauptsache was studiert zu haben, auch wenn es dafür keinen oder einen sehr begrenzten Markt gibt.


Antwort
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sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Ist jetzt zwar so langsam absolut Off Topic, aber ich find diesen Schrei nach direktem Nutzen für die Wirtschaft (und entsprechende Anpassung der Studiengänge daran) grausam. In dem Fall verkommt das Studium zur staatlich subventionierten Ausbildung. Dass die Betriebe das gern hätten ist mir schon klar...
In nem guten Studium kriegst du Qualitäten mit (eigenständiges Denken, wissenschaftliche Arbeitsweise, ...), die für viele Berufszweige interessant sein sollten. Es qualifiziert dich aber nicht zwangsläufig für einen solchen Beruf wie es eine Ausbildung täte.

Das Problem von Leuten, die hauptsache irgendwas studieren, seh ich genauso (unter anderem auch, weil viele einfach unggeeignet fürs Studium sind, man sich aber davor scheut, die alle rauszukanten, wodurch insgesamt die Ansprüche sinken). Allerdings ist es da egal, ob die Leute dann ne Geisteswissenschaft, ne Ingenieurswissenschaft oder BWL studieren.

Aber wie gesagt, das wird jetzt gut OT, wir können die Diskussion aber gerne im Studienbereich fortsetzen. :)


Antwort
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